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3 Einträge zu Ihrer Anfrage

(erzeugt 2020-11-01 02:46)


Signatur: EvB/L 270

Krankengeschichte Emil von Behrings / Unbekannt
[Marburg], [o.D.]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Schilderung des Aufenthalts Behrings im Sanatorium Rudolf von Hoesslins und Krankengeschichte 1907 bis 1910 [Zusammenfassung, nach den hs. Aufzeichnungen, vgl. EvB/L 268]. Der Text scheint die modifizierte Vorlage für eine stark verkürzte Passage bei Zeiss / Bieling, 2. Auflage 1941, S. 497 zu sein. Dort erscheint die Schilderung des Sanatoriumsaufenthaltes im Kapitel "Philosophie".

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Signatur: EvB/L 268

Krankengeschichte Emil von Behrings ab 1907 / Unbekannt
[o.O.], 22.11.1907-23.02.1915. – hs. m. e. Zeichn., 15 S. (Abschr.)

Das Original der Krankengeschichte befand sich nach Zeiss und Bieling "im R. v. Hoeßlinschen Santorium in München, jetzt Klinik Neuwittelsbach". [Zeiss / Bieling 1941, S. 597, Fußnote 13.]

Alte Signatur: 08-11/T-II, j/Nr. 1249

Krankengeschichte Behrings seit dem Eintritt in das Neuwittelsbacher Sanatorium Rudolf von Hoesslins am 22.11.1907. Diagnose "Tabes, Depression". 1907 werden Zustände von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, Schlaflosigkeit und die Sorge darüber, wie Behring sich stabilisieren könne ("durch Arbeit", 07.12.1907), genannt. Beschäftigung mit Billardspiel (14.01.1908), aber auch wissenschaftlichem Arbeiten (dabei "leicht ermüdbar", 04.07.1908). Am 26.10.1908 drängt die Familie nach Hause. "Behring will jetzt aber nicht, weil er dort nicht zur Ruhe käme." - Im Dezember 1908 plant Else von Behring, mit zwei Söhnen zu Weihnachten zu kommen. Notiz am 28.12.1908: "Zustand der gleiche. Wenig Freude über den Besuch. Kauft morgen ein - alles furchtbar teuer!" 05.11.1908: "Behring macht auf die anderen Patienten ganz guten Eindruck". Aus einem Brief Hoesslins an Brauer in Marburg: "Die Beschwerden unveränderlich, sie bestehen seit 15 Jahre - 99 % psychogener Natur. Psychische Depression. Behring hält sich für unheilbar krank. In schlechten Tagen keine Einsichtsfähigkeit. [...] Klagen: unangenehme Empfindungen im Kopf, Gefühl nicht stehen zu können, Schmerz in den Beinen, Schlaf schlecht. [...] Geistige Funktion absolut normal. Unzweifelhaft reiner Depressionszustand. Prognose absolut günstig. - v. Hoesslin hat nicht d. geringsten Zweifel an der Richtigkeit seiner Auffassung, die auch von Kraepelin in allen Punkten bestätigt worden ist." - Notiz am 01.03.1909: "objectiv keine Intelligenzstörungen". Im März Klagen, dass Behring "bei lebendigem Leibe 'verfaule'. - Objektiv alles unverändert." - 30.09.1909 - 29.10.1909: "Objectiv besser - subjectiv Klagen". 05.11.1909: "Glaubt, dass es nie besser werde, alles sei zwecklos - und er sei schon völlig 'blödsinnig'". 07.11.1909 - 30.11.1909: "Vorübergehend subjective Klagen über schlechtes Sehen". - Hinweis auf einen Brief Hoesslins an Generaloberarzt Schumburg [Schwager Behrings] in Straßburg vom 03.07.1909 ("Keine nennenswerte Aenderung - Schlaf schlecht"). Am 05.05.1910: "Suicid-Gedanken. Frau soll kommen". - 25.07.1910: "Zweifellose langsame Besserung." Am 06.08.1910 "Abreise". - Nachtrag zu 1915, 23.02.1915: "Diagnose Periproktitischer Abszess", gemäß Anamnese litt Behring bereits 1914 unter ähnlichen Beschwerden.

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Signatur: EvB/L 269

Krankengeschichte Emil von Behrings 1916 / [Unbekannt]
[Marburg], [nach 1918]. – masch. m. hs. Erg. u. Streichungen, 6 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-11/T-II, j/Nr. 1249

Über die ärztliche Beziehung zwischen Behring und dem Berichterstatter, Georg Magnus, beginnend mit einer Operation (Abszessspaltung) und nachfolgendem täglichen Sehen, zum Teil wegen der Nachbehandlung eines Schenkelhalsbruches (Beschreibung der Therapie). Bericht über die Depression, die Gewöhnung an Narkotika infolge heftiger Neuralgien, die Pneumonie. Über das Schachspiel. Über Bs. Art, literarische oder philosophische Unterhaltungen zu führen und seine Neigung, im Gespräch "anscheinend Unangreifbares anzugreifen". Über Behrings Todessehnsucht, über seine medizinischen Erfolge, über den Krieg, über Politik und Politiker. Nennung des pflegenden und behandelnden medizinischen Personals, das Behring im letzten Lebensjahr betreute (Schwester Luise Plincker, Professor von Bergmann, Professor Tuczek). Schilderung der letzten Tage und der Trauerfeier.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Emil-von-Behring-Bibliothek / Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin,
Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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