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Ein Eintrag zu Ihrer Anfrage

(erzeugt 2021-11-29 00:15)


Signatur: EvB/B 193/26

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 26.
Protokoll der Sitzung des Aufsichtsrates der Behringwerke G.m.b.H. am 16. Januar 1916, Im Hause von Excellenz von Behring in Marburg, morgens 10 Uhr , Marburg / [Unbekannt]
Marburg, [o.D.]. – masch. m. hs. Anstr. und hs. Erg. auf S. 1: "Dr. Siebert" sowie S. 4, 1 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Protokoll der Aufsichtsratsitzung am 16.01.1916 in Marburg. Anwesend: Behring, August Strube, Carl Cremer, Carl Siebert, William Söder, Brauer entschuldigt. - Vor der Besprechung werden die Gebäude und Örtlichkeiten besichtigt (Stall, Laboratorium bei der Ziegelei - Fetthefeherstellung -, Haus "Bunter Kitzel", Geschäftsgebäude an der Marbacher Straße, Grundstück nahe der Bahn). - Zur Sitzung: Genehmigung der Sitzungsprotokolle vom 02.10.1915 und 30.11.1915 mit Ergänzungen vonseiten Behrings (Jahresbeitrag für das Institut für experimentelle Therapie). Verhandelt werden die Abnahme von Tetanusserum durch das Kriegsministerium (momentan eingestellt, jedoch Weiterproduktion) und ausführlich die Umwandlung der Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft (Erläuterung der komplexen zum Teil fehlgelaufenen Kommunikation zwischen den beteiligten Strube, Söder, Siebert, Söder, Behring und Kühlke mit nachdrücklicher Kritik an Söder ) [hier hs. Anstreichungen und hs. Erg.]. Behring berichtet über die Verhandlungen mit den Farbwerken vorm. Meister Lucius & Brüning, vertreten durch Haeuser und Ruppel (Diphtherieserumkonvention, dabei Kritik an der kaufmännischen Abteilung und den von Söder verantworteten Werbemaßnahmen, so an den gewährten Rabatten und an der Vertretung durch Friling und Jacobinski. Bericht über die Organisation des kaufmännischen Betriebs ab 1916 zur Festigung des Umsatzes; Antrag Frilings auf Gehaltserhöhung. Vorüberlegungen zum zukünftigen Tetanusserumumsatz (Spezialkonvention mit den Farbwerken vorm. Meister Lucius & Brüning, Rolle des Sächsischen Serumwerkes, Friling). Das Arbeitsverhältnis mit Tierarzt Dr. Ruether müsse gelöst werden, da dieser nach einem Gutachten Auths als "geisteskrank" zu bezeichnen sei. Die in Marburg projektierte Fetthefefabrikation nach Lindner solle durch die Chemikerin Frau Kaiser bei einem Aufenthalt in Berlin begutachtet werden. Angabe der Kosten des Laboratoriums bei der Ziegelei (23.000 Mark). Grundsätzliches zum Büro der Behringwerke G.m.b.H. in Bremen, Wunsch nach Auflösung desselben, damit die Reisenden an der Produktionsstätte erfolgreich instruiert werden könnten und "damit die Leitung des kaufmännischen Betriebes in steter Fühlung mit der wissenschaftlichen Leitung sei". Zum Hypothekengrundstück der Gebrüder Ostheim in Marburg. Pferdebestand (80 Pferde). Reisediäten der Reisenden und der Aufsichtsrat- und Vorstandsmitglieder.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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