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Ein Eintrag zu Ihrer Anfrage

(erzeugt 2021-12-08 01:26)


Signatur: EvB/B 1/63

Brief an Rudolf von Hoesslin / Emil von Behring
Marburg, 27.09.1910. – eh., 4 S.

Briefkopf: geprägtes Wappen

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000291

Nach seinem Aufenthalt im Kurhaus [Neuwittelsbach] stehe für B. nun wieder die Arbeit im Vordergrund, insbesondere die "Entgiftung der Heilsera"; diese könne verbunden werden "mit einer bedeutenden Steigerung des antitoxischen Werthes". Die antitoxische Funktion sei "nur an einen Theil des Serum-Eiweiß gebunden ist, ebenso wie auch die toxische Serumfunction nur auf einen Theil der Eiweißkörper im Serum sich beschränkt." - Zu Versuchen mit Diphtherieheilserum, antitoxischen Einheiten (A. E.), Entgiftung und Immunitätsdauer. Die Bedingungen für die allgemeine Einführung präventiver Seruminjektionen seien nun gegeben, und einige ihm bekannte Kinderärzte würden mit der praktischen Erprobung betraut werden. Zur Eiweißbestimmung habe er die Erbach-Methode modifiziert, Hingst solle mitteilen, inwieweit sich diese bewährt habe. Über das neue "Hepin", das für die preiswerte Herstellung von Sauerstoffbädern genutzt werden könne und von Siebert, Marburg, sowie Hingst erprobt werden solle. - Noch sei er krank und leide weiterhin unter Schlaflosigkeit.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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