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9 Einträge zu deutsche nationalbank <bremen> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-06-26 19:27)


Signatur: EvB/B 192/58

Zeitungsausschnitte betreffend die Gründung der Behringwerke / [gesammelt von] Literarisches Bureau C. Freyer
[Marburg], 16.04.1914; 17.04.1914; 18.04.1914. – 3 S.

Titel fingiert

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Sammlung von Zeitungsartikeln aus der "Post", Berlin, dem "Handels-Kurier", der "Täglichen Rundschau", Berlin, sowie der "Magdeburgischen Zeitung", gesammelt von "Literarisches Bureau C. Freyer" in Berlin, mit nahezu identischen Text: "Unter dem Namen Behring-Werke, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Bremen ist heute [= 16.04.1914] im Sitzungssaale der Deutschen Nationalbank Bremen eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit 675.000 Mark Stammkapital gegründet worden, Zweck der Gesellschaft ist die Herstellung therapeutischer Präparate; insbesondere sollen unter persönlicher Leitung und Kontrolle von Exzellenz v. Behring die von ihm entdeckten Heilsera hergestellt werden. von Behring bringt zu diesem Zwecke die in Marburg bereits errichteten Laboratorien und Tierhaltungseinrichtungen in die Gesellschaft ein. Außerdem wird die Gesellschaft den von von Behring neuentdeckten Diphtherie-Schutzimpfstoff Ta [= T.A.], der Immunisierung gegen die genannte Krankheit verleiht, ausschliesslich betreiben. In Marburg wird eine von dem langjährigen Leiter der von Behringschen Laboratorien Dr. Siebert-Marburg geführte Zweigniederlassung errichtet, Als Geschäftsführer in Bremen fungiert Konsul Dr. William Soder [= Söder]. Der Vertrieb der Diphtherie- Heil- und Schutzmittel wird am 1. Juli 1914 aufgenommen werden, während die anderen Sera und Präparate sofort abgegeben werden." (Zitat aus: Die Post, Berlin, Nr. 177, 1914.)

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Signatur: EvB/B 194/47

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 24.04.1914. – masch. m. eh. Unterschrift u. nachträgl. Anstr. auf S. 3, 3 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Sieberts Schreiben vom 21.04.1914 und 22.04.1914. Nach Eintreffen der Pferde könne Siebert "nunmehr mit frischen Kräften an die Herstellung des Diphterie-Heilserums [sic!] gehen". - Zu den eingereichten Unterschriften, zum Markenschutz, zur "Angelegenheit" Otto Fritze (dieser habe "schon bei der Gründung seine Bedenken bezüglich der Rentabilität des Unternehmens" geäußert) und zum Agio (dieses werde der Deutsche Nationalbank zur weiteren Verwendung als Treuhänderin überliefert). - Wegen zahlreicher Nachfragen aus dem In- und Ausland erbittet Söder Informationen über die Lieferbedingungen. - Die Zahlung an Behring könne erst erfolgen, wenn die Gesellschaft in das Handelsregister eingetragen sei und die Grundstücke für die Gesellschaft aufgelassen seien. [Passage hs. markiert, vermutl. von Siebert für Behring]

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Signatur: EvB/B 193/3

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 3.
Liste der Gesellschafter der Behringwerke G. m. b. H. Bremen, am 1. Februar 1915 / William Söder
Bremen, 11.02.1915. – masch. m. eh. Unterschrift, 2 S.

Stempel: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Liste der Gesellschafter der Behringwerke G. m. b. H. Bremen und Marburg, Stand 01.02.1915. Die Liste verzeichnet mit Beruf und Anschrift Carl Siebert, William Söder, den Bremer Augenarzt Professor Karl Grunert, Carl Cremer, den Hamburger Kaufmann Hermann Heye, den Major Friedrich Lemelson, Carl Fritze, den Druckereibesitzer H. M. Hauschild, Ludolph Brauer, den Fabrikdirektor Ferdinand Hensel, den Steinbruchbesitzer J. Davin, Walther Freudenberg, den Bremer Schiffsmakler Friedrich Bunnemann, den Direktor Carl Wimmer, den Kaufmann Franz Germeshausen, Wilhelm Herbst aus Bremen, die Agentur Cremer & Kühlke, Kreisarzt Clemmens Röhrig in Duderstadt, Otto Zieseniss aus Badenweiler, G. W. Albers aus Bremen, den Kaufmann Max Bölken aus Bremen, den Direktor der Deutschen Nationalbank [Kommanditgesellschaft auf Aktien Bremen] Georg Grimm, August Strube, Direktor Johannes Surman aus Bremen, die Deutsche Nationalbank [Kommanditgesellschaft auf Aktien Bremen], den Bremer Schneidermeister Georg Fritz sowie Emil von Behring.

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Signatur: EvB/B 192/254

Telegramm an Emil von Behring / [Eduard] Auth
Bremen, 09.06.1915. – masch., 1 S.

"Telegraphie des Deutschen Reichs. Amt Bad Homburg v. d. Höhe")

Vorname des Absenders ermittlelt.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1527

Ulrichs habe Fritzes Anteile an den Behringwerken anderweitig abgegeben, da ihm ein höheres Angebot gemacht worden sei. Die Nationalbank sei die Erwerberin.

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Signatur: EvB/B 192/346

Brief an Carl Siebert / Wolter
Kassel, 08.01.1916. – masch. m. eh. Unterschrift u. eh. Erg. auf S. 6, hs. Unterstr., 8 S.

Briefkopf: "Justizrat Dr. Wolter Rectsanwalt und Notar - Hempel, Rechtsanwalt [...]"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

Juristische Überprüfung des von der Deutschen Nationalbank, August Strube, vorgelegten Entwurfs einer Umwandlung der Behringwerke G.m.b.H. in eine Aktiengesellschaft. Unter Berufung auf § 9 des "Reichsgesetzes über vorbereitende Massnahmen zur Besteuerung der Kriegsgewinne" vom 24.12.1915 hält W. "die von der Deutschen Nationalbank in Bremen angeregten Transaktionen für sehr bedenklich und jedenfalls moralisch nicht für einwandfrei". - Durch die von der Deutschen Nationalbank in Aussicht genommenen Transaktionen werde der Jahresreingewinn der Gesellschaft "soviel wie möglich beschränkt", wodurch Siebert in seinen Rechten "aus dem Vertrage vom 16. April 1914 ganz empfindlich" geschädigt werde [da er am Jahresreingewinn mit 6 % beteiligt sei].

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Signatur: EvB/B 192/353

Brief an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Behringwerke / William Söder
Marburg, 20.01.1916. – masch. m. eh. Unterschrift, 5 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg, Bremen, Altenwall 21"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

In der Sitzung des Aufsichtsrats vom 16.01.1915 sei beschlossen worden, "das Projekt der Umwandlung der Behringwerke nach dem Vorschlage der Deutschen Nationalbank zu akzeptieren". Söder habe sich mit einer Frist von drei Tagen den Ansichten des Aufsichtsrates anschließen sollen. Bei einer vorgeschlagenen Besprechung mit Strube sei dieser auf Tage nicht in Bremen gewesen, so dass Söder nun schriftlich Stellung beziehen wolle und müsse. Wie Siebert wolle er jede Verantwortung für die Umwandlung ablehnen, "weil durch das geplante Unternehmen dem Deutschen Reiche der Anspruch auf Kriegsgewinnsteuer entzogen bezw. verkürzt werden soll". Dies sei nach seiner Information der Hauptgrund für die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Es widerstrebe seinem "vaterländischen Empfinden auf das Entschiedenste, eine Massnahme gutzuheissen, welche ausgesprochenermassen von dem moralisch nicht zu billigenden Wunsche diktiert ist, dem Reiche auf Umwegen zu entziehen, was ihm zukommt". Er könne sich nicht vorstellen, "dass Herren, wie Excellenz von Behring und Dr. Strube (als Bankier), es mit ihrem Ansehen und Ruf vereinbaren wollen, vor der Oeffentlichkeit, die sich etwa mit dieser Angelegenheit befassen wird, eine solche Transaktion zu vertreten". Und er könne sich nicht denken, "dass die Nationalbank, an deren Spitze ein Preussischer Generalkonsul steht und deren Aufsichtsratsvorsitzender der Präsident der Norddeutschen Lloyd ist [= Carl Hubert Cremer], die Gefahren einer öffentlichen Auseinandersetzung oder behördlichen Untersuchung der Angelegenheit auf sich nehmen wollen". Söder wünsche ausdrücklich nicht in die Angelegenheit verwickelt zu werden, es sei ihm unmöglich, "auf das Ansinnen des Aufsichtsrats einzugehen und [sich] dazu herzugeben, als Vorstand der neu zu gründenden Aktiengesellschaft zu fungieren". Die Konsequenzen seiner Stellungnahme seien ihm bewusst, die Interessen der Gesellschaft wolle er in jeder erforderlichen Form "mit aller Entschiedenheit [...] vertreten und [...] wahren". - Zudem Einspruch gegen ungerechtfertigte Kritik vonseiten Behrings ("fortgesetztes Begehen von Dummheiten").

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Signatur: EvB/B 192/469

Brief an Hermann Kühlke / [Behringwerke]
[Marburg], 24.05.1916. – masch., 1 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/231

Entschuldigung für versehentlich versandtes Telegramm. Durch die Deutsche Nationalbank würden ihm 1654,65 Mark überwiesen.

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Signatur: EvB/B 192/473

Brief an Carl H. Cremer / Carl Siebert
[Marburg], 27.05.1916. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/138

Die Anweisungen seitens der Nationalbank seien bereits erfolgt; vom Brief an die Gesellschafter (Vollmachtserteilung) habe Siebert Kenntnis genommen, Söders Anwalt habe das Vergleichsangebot zurückgezogen.

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Signatur: EvB/B 192/508

Brief an Carl Siebert / Martha Hellenberg [i. A.] Carl H. Cremer
Bremen, 04.08.1916. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S.

Briefkopf: "C. H. Cremer, Bremen, Erste Schlachtpforte 1"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/158

Informationen zur Aufsichtsratssitzung am 13.08.1916 in der Nationalbank; weiterer Teilnehmer sei Dr. Strube. Siebert möge Paulsen und Klingenbiel benachrichtigen.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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