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7 Einträge zu deutschland <deutsches reich> / reichsgesundheitsamt BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-10-04 04:58)


Signatur: EvB/W 62

Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre / Emil von Behring. – Notiz
[Berlin?], 12.04.1905. – Ms., 7 S.

Briefkopf: "Palast Hôtel Eduard Gutscher Weingrosshandlung Leipziger- und Potsdamer Platz" mit Bild des Hotels

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-04/T-II, e/Nr. 1133

"Für die nächsten Jahre habe ich ein festumschriebenes Arbeitsprogramm, für welches ich mir in Marburg günstige Arbeitsbedingungen zurecht gemacht habe durch die Verbindung des staatlichen Instituts mit meinem Privat-Institut (Schloßlaboratorium) und meinem Marbachgut." Das Programm umfasse "den weiteren Ausbau der serumtherapeutischen Praxis mit dem Endziel, Diphtherieserum, Tetanusserum u. wenn möglich auch andere Heilsera besser u. billiger zu liefern", die Tuberkulosebekämpfung, die Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit, "die Nutzbarmachung des Sufons für die Händedesinfektion u. die Trinkwasserdesinfektion". Zur Verwirklichung dieses Programms biete ihm Marburg "schon jetzt im Wesentlichen Alles, was ich brauche". - Klagen über die mangelnde Unterstützung vonseiten der staatlichen Organe wie dem Kultusministerium, dem landwirtschaftliche Ministerium, dem Kriegsministerium und dem Reichsgesundheitsamt. Diese hätten B.s Bemühungen "bekämpft" und "einen wesentlichen Theil [seiner] Arbeitskraft [...] aufgebraucht durch starke Kämpfe", die ihm durch "principielle Gegner an den genannten Centralstellen" aufgedrängt worden seien (namentlich genannt wird Spielmann). Als seine Hauptaufgabe nennt B. "die Entscheidung darüber, ob mein von Pferden gewonnenes Tuberkuloseserum (Antitulase) zur Behandlung [...] Tuberkulosefälle brauchbar ist und ob es lohnt seiner Vervollkommnung in ähnlicher Weise alle meine Arbeits-Kräfte und alle verfügbaren Mittel zuzuwenden."

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Signatur: EvB/W 14/4

1907. – 6 Dok., 28 S.
[^]. 4.
Brief an unbekannten Empfänger / Emil von Behring
Marburg, 22.12.1906. – masch. eh. Unterschrift und eh. Ergänzungen, 3 S. + 3 Beil.

Beil. 1 (masch., 2 S.): Ms., Wilfred Lellmann, Bovovaccine. From the "American Vet. Review" of November 1911

Beil. 2 (masch. m. eh. Erg. und Korr., 5 S.): "Nachtrag": Diskussion der Theorie "über den intestinalen Ursprung der Lungentuberkulose" mit Bezugnahme auf Calmettes und Guérins sowie Vallées Publikationen aus dem Jahr 1905. Zur Haltung Disses und Bendas.

Beil. 3 (Ms., 3): Zu den auf Veranlassung von Roux von Vallée durchgeführten Versuchen mit dem Tuberkuloseerreger bei Kälbern. Inhalationsversuche; Bovovaccin.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Zum Bovovaccin, zur Schutzimpfung für Zuchtbullen. Zum Kampf gegen die Rindertuberkulose, Abgrenzung vom preußischen Landwirtschaftsministerium und vom Reichsgesundheitsamt.

Notation: 1.1 - Versuche

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Signatur: EvB/B 121/5

Brief an Emil von Behring / Paul Römer
Marburg, 03.08.1911. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Professor Dr. med. P. Römer / Marburg / Deutschhausstrasse 24"

Br. abgedruckt in Zeiss / Bieling (1941), Faksimile S. 438 / 439, Transkiption S. 612f.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000563

Bericht über die verschickte "s2-Milch". Stand der Schaf-Versuche unverändert. Dr. Krusius, Berlin, richtet Grüße an B. von Präsident Bumm aus. Kolle sei nicht Nachfolger Uhlenhuths geworden; ob sich B. bezüglich der Stelle im Reichsgesundheitsamt [bakteriologische Abteilung] eventuell bei Bumm für R. verwenden könne? Einen Lehrstuhl würde er in absehbarer Zeit nicht erhalten, da die Besetzung der Ordinariate in den Händen Flügges und seiner Schüler lägen. Auf diese Weise sei der Göttinger Lehrstuhl von Max Reichenbach besetzt worden.

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Signatur: EvB/B 121/6

Brief an Emil von Behring / Paul Römer
Berlin, 24.10.1911. – eh., 2 S.

Briefkopf: "Monopol-Hotel" / Berlin NW. / Friedrichstr. 100"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000564

R. berichtet von seiner Unterredung mit Präsident Bumm in Berlin bezüglich seiner Bewerbung um den Direktorenposten im Reichsgesundheitsamt. Es gebe viele Konkurrenten, R. sei sehr jung, Bumm habe Rückfragen zu den "argentinischen Versuche[n]" und bat um Publikationsliste. - Grüße an Gattin und Schwiegermutter Spinola.

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Signatur: EvB/W 7/17

1906/1907. – hs., Dr., 19 Dok., 131 S.
[^]. 17.
Brief an Emil von Behring / Paul H. Römer
Berlin, 24.11.1911. – masch. m. hs. Anstr., 1 S.

Ländercode UNIMARC: XD-AR

Über ein mögliches Treffen mit B. in Berlin; über R.s Bewerbung um den Posten als Direktor des Reichsgesundheitsamtes, zur Publikation der argentinischen Versuche.

Notation: 1.1 - Versuche

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Signatur: EvB/F 5

Brief an Bernhard Möllers / Erich Wernicke
Landsberg an der Warthe, 29.08.1924. – masch. m. hs. Erg., 7 S. (Abschr.) + 1 Beil. (s. Unteraufnahme)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000904

W. nimmt Bezug auf Möllers' Buch "Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege im Deutschen Reiche" [Berlin: Urban und Schwarzenberg, 1923] und das darin enthaltene Kapitel über die Entstehung des Diphtherieserums. Ihm selbst sei es gelungen, "im Tierexperiment im Serum die Antitoxine bei Di[phtherie] und die gesetzmäßige Steigerung ihrer Wirksamkeit bei gleichzeitiger Steigerung ihrer Immunität zuerst bei Meerschweinen und dann bei Schafen, Hunden und Pferden nachzuweisen. - Das geschah in den Jahren 1890 bis 1893. - Behring war wegen seines unruhigen Naturells und dann aber auch wegen seiner damaligen fortwährenden Krankheiten (1890-1893) gar nicht in der Lage, tagein, tagaus jahrelang sorgfältige Tierexperimente zu machen: Das überließ er gern mir." Würdigung und Lob W.s durch Ehrlich, der damals W.s Oberarzt war. Auch Lister, damals mit seiner kranken Nichte in Berlin bei Koch, zeigte sich interessiert und informierte das Institut Pasteur (Roux) darüber. Schon Weihnachten 1891 konnten Behring und W. die ersten Versuche mit Diphtherieheilserum an Kindern machen. Das Verdienst der Diphtherieserumentdeckung schreibe er sich zu; "die Zusammenarbeit mit dem damals schon hypernervösen Behring" sei sehr schwer gewesen, sodass W. auch das "als ein Verdienst für mich in Anspruch nehme [...], mit ihm auf Gedeih und Verderb zusammen gearbeitet zu haben. Vielleicht sind am Reichsgesundheitsamt noch Herren, die Behrings Empfindlichkeit und Rücksichtslosigkeit in Prioritätsfragen kennen, auch seinen Mitarbeitern gegenüber.". - Sodann spricht W. Ehrlich und Wassermann primäre Verdienste um die Heilserumtherapie ab. Die Diphtheriegiftdarstellung (1888) sei Roux und Yersin zuzuschreiben, Löffler sei der Nachweis des Diphtheriegiftes gelungen; die grundlegende Wertbestimmungsmethode des Antitoxins (1896) rühre von Ehrlich her, jedoch hätten seine und Behrings Methode Vorzüge. Es folgen Hinweise auf die diesbezüglichen Veröffentlichungen (von Wassermann 1915, Behring 1905 und 1894, Roux und Mecnikov 1914). - Weiterhin Hinweis auf W.s Erfolge bei der Immunisierung von Meerschweinen gegen Milzbrand und Rückfrage an M. als Tuberkoloseforscher zum Tuberkulose-"Bacillus".

EvB/F 5/1
1. Brief an Thorwald Madsen / Erich Wernicke. – [o.O.], [o.D.]

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Bestandteile

Signatur: EvB/F 1/3

Brief an Else von Behring / Adolf Dieudonné
München, 30.08.1932. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S.

Stempel: "Geh.-Rat Prof. Dr. Dieudonné München"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1033/Dok. 0000155

D. übersendet Abdruck des erwähnten Sitzungsprotokolls vom 3. - 4. November 1894 (Diphtherieserum) und empfiehlt eine Durchsicht der Akten im Reichsgesundheitsamt. - Wernicke sei bis Ende des Krieges Professor an der Akademie in Posen tätig gewesen und danach bei der Preußischen Landesanstalt für Wasser-, Boden- und Lufthygiene in Berlin-Dahlem.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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