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4 Einträge zu ebeling, w. [tierarzt, mann] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-05-24 23:31)


Signatur: EvB/B 204

Brief an die Landwirtschaftskammer für die Provinz Posen / Emil von Behring
Marburg, 06.01.1905. – masch m eh. Korr. u. Erg., 2 S. (Durchschlag) + 1 Beil.

Beil. (2 S.): "Bedingungen für die Impfstoffabgabe zu schematischen Schutzimpfungen von Rindern gegen Tuberkulose"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1041/Dok. 0000553

Über den Impfstoff "Bovovaccin" für Kälberimpfungen (Perlsuchtbekämpfung). Die wissenschaftlichen Vorversuche seien beendet, der praktische Wert sei durch die Obermedizinalrat Loren[t]z (Gießen / Darmstadt), Eber (Leipzig), Hutyra (Budapest) und die französischen und belgischen Staatsinstitute bestätigt worden. Die Bovovakzination sei - wie Berichte aus Österreich, Ungarn, Russland, Schweden, Amerika und Japan bestätigten - "ein vollkommen sicheres Verfahren", wenn man die Vorschriften beachte. Mit den [nicht erhaltenen Anlagen] schicke er eine Abschrift von Urteilen, einen Vortrag vor der Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz; "Die Bekämpfung der Rindertuberkulose und das v. B.'sche Immunisierungsverfahren" von Lorenz ("Berliner tierärztliche Wochenschrift"); Ebeling: "Die Tuberkulosebekämpfung nach v. B." ("Berliner tierärztliche Wochenschrift"); Strelinger: "3 jährige Erfahrungen über die Schutzimpfung". - B. empfiehlt Kontaktaufnahme mit Wernicke, dem Direktor des Hygiene-Instituts in Posen.

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Signatur: EvB/B 140

Brief an Emil von Behring / von [Härmann] Schwerin-Wolfshagen
Wolfshagen, 31.01.1905. – masch. m. eh. Unterschrift, 3 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1043/Dok. 0000653

Sch. dankt für Dedikation des 10. Heftes der "Beiträge" [= "Beiträge zur experimentellen Therapie", Heft 10, Berlin: Hirschwald, 1905]. Den "Beitrag zur Frage der Rindertuberculose-Immunisirung" habe er mit allergrößtem Interesse gelesen und sich dabei über Klimmer-Marks geärgert. Bericht über die Arbeit Ebelings, dem Befinden der "Erstimpflinge[]" und "Zweitimpflinge[]" und die Kälberernähung mit Formalinzusatz. Sch. wolle Ebeling in Wolfshagen und Schlepkow weitere Kontrolltiere zur Kontrolle mit Tuberkulin zur Verfügung stellen. In Schlepkow hätten "die ersten geimpften Starken gekalbt". Deren Milch werde zunächst zum Tränken der "Ansatzkälber", später vielleicht als Kindermilch verschickt. - Grüße an Ehefrau, an Römer und Much.

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Signatur: EvB/B 139/3

Brief an Emil von Behring / Wilhelm Schwerin von Schwanenfeld
Malchin, 01.02.1905. – eh., 2 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1043/Dok. 0000652c

Sch. dankt für B.s Brief vom 31.01.1905. Er könne B. nach Rücksprache mit Ebeling und seinem Vetter in Wolfshagen [= Graf Schwerin-Wolfshagen, siehe Brief vom 31.01.1905] "brauchbares Material" für den Münchener Vortrag zur Verfügung stellen. Er erwarte die Impfergebnisse der Rinder, die vor circa drei Viertel Jahren schon einmal mit Tuberkulin untersucht wurden. Ebeling habe den Kollegen Formalinlösungen geschickt. Weiteres sende Sch. aus Berlin, Hotel Russie.

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Signatur: EvB/B 139/8

Brief an Emil von Behring / Wilhelm Schwerin von Schwanenfeld
Göhren, 07.11.1905. – eh., 4 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1043/Dok. 0000652h

Glückwünsche "zu den neuen gewaltigen Erfolgen". Sch setzt sich für B.s Mittel zur Bekämpfung der Rindertuberkulose ein; er strebe an, "daß das Interesse für Tuberkulose-Schutzimpfung bei Kälbern in immer weitere Kreise dringt". Bisher habe er den Eindruck, dass "das Koch-Schutz-Mittel vielfach als eine Vervollkommnung des Ihrigen angesehen wird". Zudem sei es billiger und bedürfe nur einmaliger Anwendung. Die Mecklenburger Tierärzte hätten nach einem Vortrag Ebelings aber den Entschluss gefasst, "nur Ihr Mittel anwenden zu wollen", wohingegen man sich in Ost-Preußen des Kochschen Mittels bedienen wolle, obwohl es in der Praxis noch nicht erprobt sei. Sch. schlägt vor, auch B.s Präparat billiger abzugeben. Im preußischen Landwirtschaftsministerium scheine man B.s Mittel zu ignorieren. Sch. schlägt vor, die Angelegenheit im Deutschen Landwirtschaftsrat zur Sprache zu bringen.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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