Direkt zum Inhalt
 
 
emotio_behring.jpg
 
  Startseite  
 
  • Print this page
  • create PDF file

6 Einträge zu firma stoll + schmidt [xa-ru] BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-10-02 19:17)


Signatur: EvB/B 194/55

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 04.05.1914. – masch. m. eh. Unterschrift, 2 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen, Richard-Wagnerstr.9"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Sieberts Briefe vom 01.05.1914 und 03.05.1914. Finanzielles (Überweisung von 10.000 Mark an den Hessischen Bankverein zur Begleichung der Unkosten). - Söder habe am Altenwall 21 "ein sehr nettes Büro mit Kellerräumen für die eventuelle Aufbewahrung der Sera gefunden"; über die Kaffe-Handels Aktiengesellschaft [sic!] habe er einen tüchtigen Buchhalter und Registraturbeamten gefunden, der demnächst zur Einarbeitung nach Marburg komme. Bitte um Zusendung von Literatur und Preislisten, Söders Material sei "gänzlich aufgebraucht". Den Auftrag der Firma Stoll & Schmidt, Mitbegründerin der Aktiengesellschaft Pharmakon, möge Siebert schnellstens erledigen.

Feedback

Signatur: EvB/B 194/56

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 05.05.1914. – masch. m. hs. Streichung, 3 S.

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Söders Brief vom 04.05.1914. Der Buchhalter solle erst später nach Marburg kommen, da Siebert "mit Arbeit überhäuft" sei. So müsse er nach Frankfurt fahren, "um mit Exzellenz Ehrlich in Betreff des Diphtherieheilserums zu verhandeln". Hierbei solle überprüft werden, "ob Sekretär Koch als staatlicherseits berufener Controllbeamter angestellt werden kann". Zu den Handelsbeziehungen mit Stoll & Schmidt sowie Dr. Adler & Co. in Wien, die seit 1909 vom Behringwerk oHG Hepin bezogen habe. Schimmelpfeng werde über die Firma, über die es bisher "keine besonders günstige Auskunft" gegeben habe, berichten. - Bei dem Treffen in Marburg werde zufälligerweise auch Professor Brauer zugegen sein. Siebert erstelle eine Tagesordnung für die Aufsichtsratssitzung. - Drucksachen und Muster seien am 04.05.1914 versandt worden.

Feedback

Signatur: EvB/B 194/65

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 19.05.1914. – masch., 1 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Informationsaustausch zum neu erworbenen Tetanuspferd (Ankauf von Behring, Bezahlung), zum noch ausstehenden Sitzungsprotokoll (Versand durch Cremer), zur Rechnung an Stoll & Schmidt in St. Petersburg, zu den von Grotkass erworbenen an Druse erkrankten Pferden (Diphtherieheilserumgewinnung).

Feedback

Signatur: EvB/B 194/68

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 20.05.1914. – masch. m. eh. Unterschrift, 2 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen, Richard-Wagnerstr. 9 [Straßenname gestrichen, ersetzt durch Altenwall 21]"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Sieberts Briefe vom 16.05.1914 und 19.05.1914. Informationen über die Unterredung mit Bischoff und Zipkin. Söder wolle selbst nach St. Petersburg fahren, um mit Pharmakon zu verhandeln. In Wien werde er dann einen geeigneten Vertreter für Österreich-Ungarn suchen, weitere Kontakte zum Vertrieb des Diphtherieheilserums wolle er in Mailand, Zürich und verschiedenen deutschen Großstädten knüpfen. Die Angelegenheit Grotkass (Pferdekauf, Preisreduktion) sei nun in den Händen Schüttes. - Zu den Rechnungen von Behring (Tetanuspferd) und Stoll & Schmidt. Das Zirkular über die Umwandlung der Firma in Behringwerke G.m.b.H. solle an sämtliche Drogen-Großhandlungen Deutschlands verschickt werden.

Feedback

Signatur: EvB/B 194/71

Brief an Carl Siebert / William Söder
Berlin, 23.05.1914. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Conrad Uhl's Hotel Bristol Berlin u. d. Linden 5 u. 6."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Söder übersendet die "Broschüre von Höchst über Behrings Diphterie Serum [sic!]", die er in der Ausstellung der chemischen Großindustrie im Kaiserin-Friedrich-Haus für das ärztliche Fortbildungswesen (Leitung Prof. Kutner) gefunden habe und die als sehr gutes Muster dienen könne. Siebert solle Behring um die Bearbeitung der Broschüre bitten, die für die Behringwerke G.m.b.H. so nötig "wie das tägliche Brot" sei. "Sehr lehrreich ist für uns, was Höchst über die Fabrikation sagt." - Söder sei inzwischen bei der Hageda [= Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker], bei Barenthin, bei Hadra und Wenghöffer gewesen. In Russland sei er unter der Adresse Stoll & Schmidt St. Petersburg zu erreichen.

Feedback

Signatur: EvB/B 192/90

Protokoll einer Besprechung der Herren C. H. Cremer, Walter Freudenberg und Dr. Söder am 30. Mai 1914 in den Geschäftsräumen der Behringwerke zu Bremen / [Unbekannt]
Bremen, [30.05.1914]. – masch. m. hs. Erg., 3 S.

mit hs. Zusatz auf S. 1: "Exc. v. Behring"

Vgl. EvB/B 193/7

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Besprechungsprotokoll. Über die Geschäftsbeziehungen nach Russland ("Die Aktiengesellschaft Pharmakon, St. Petersburg, die von den Firmen J. D. Riedel, Aktiengesellschaft Berlin, Russisch-pharmazeutische Handelsgesellschaft St. Petersburg, und der Firma Stoll & Schmidt, St. Petersburg, 1907 gegründet ist und eine eigene große Fabrik für die Herstellung pharmazeutische Präparate besitzt, hat sich bereit erklärt, die Vertretung der Behringwerke für das russische Reich zu übernehmen."). Da in Russland eine besondere ministerielle Genehmigung für den Vertrieb pharmazeutischer Präparate nötig sei, wolle man Behring bitten, "diese Erlaubnis für das Diphtherie-Heilserum und das Diphtherie-Schutzmittel ,TA' bei der russischen Behörde nachzusuchen". Geplante Werbemaßnahmen für Russland. - Bericht Söders über Verhandlungen mit Fuchs, Generaldirektor der J. D. Riedel Aktiengesellschaft in Berlin, wegen der Vertretung für China und Südamerika. Die Firma Riedel habe in beiden Ländern "eine umfangreiche Verkaufs-Organisation, in Süd-Amerika allein 120 Vertretungen"; sie lasse diese Gebiete "regelmäßig durch ihre Reisenden bei Ärzten, Apothekern und Grosso-Händlern bereisen". - Bewerbung Bruno Frilings als wissenschaftlicher Außenvertreter, der ein Jahresgehalt von 8000 Mark fordere. Den Vertrieb in Berlin solle die Firma Barenthin übernehmen, mit der Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker in Berlin seien Verbindungen geknüpft. - Die Präparate der Behringwerke sollten auf Vorschlag Söders sowohl in der Ausstellung im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin als auch bei der im Herbst in Hannover stattfindenden Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte präsentiert werden. - Söder habe Verhandlungen mit der Firma Bernhard Hadra, Berlin, wegen der Produktion von Hepin-Sauerstoffbädern aufgenommen. Die Werbekosten sollten auch von der Darmstädter Firma E. Merck mitgetragen werden, die das Wasserstoff-Superoxyd liefere.

Feedback

Andere Sortierung

Sortierung
nach Erscheinungsjahr (aufsteigend)
nach Erscheinungsjahr (absteigend)
nach Verfasser (aufsteigend)
nach Verfasser (absteigend)
nach Titel (aufsteigend)
nach Titel (absteigend)
nach Signatur (aufsteigend)
nach Signatur (absteigend)

Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
Fb. 20 - Medizin

Emil-von-Behring-Bibliothek / Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin,
Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/de/fb20/bereiche/methoden-gesundheit/evbb/der-nachlass-emil-von-behrings/nachlassdatenbank/recherche

Impressum