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9 Einträge zu haeuser, adolf [1857-1938] ADRESSAT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-08-20 01:22)


Signatur: EvB/B 196/105

Brief an Adolf Haeuser, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Haus der Abgeordneten, Berlin
Berlin, 09.03.1904. – eh., 2 S., Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Haus der Abgeordneten Berlin SW 12, Prinz-Albrecht-Straße 5"

Unterschrift nicht lesbar, "...soldan" ?

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045b/Dok. 0000771

Informationen über die Beschlüsse der Berliner Budget-Kommission des Abgeordnetenhauses: Behrings Marburger Institut sei ein privates, sein Diphtherieserum solle jedoch mithilfe staatlicher Mittel verbilligt werden. Insgesamt habe Althoff "ausweichend" geantwortet.

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Signatur: EvB/B 196/106

Brief an Adolf Haeuser, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Haus der Abgeordneten
Berlin, 17.03.1904. – eh., 3 S., Transkr. (1 S.) + 1 Beil.

Briefkopf: "Haus der Abgeordneten Berlin SW 12, Prinz-Albrecht-Straße 5"

Unterschrift nicht lesbar, "...soldan" ?

Beil. (1 S.): Zeitungsausschnitt aus dem Abendblatt der "Frankfurter Zeitung" vom 09.03.1904, Nr. 69, "Aus den parlamentarischen Kommissionen": Zur Beratung des Kultusetats der Budget-Kommission des Abgeordnetenhauses. Eickhoff [recte: Althoff] habe sich gegen das Serummonopol (Beispiel Dänemark) ausgesprochen, "weil gerade auf diesem Gebiet die Vervollkommnung durch die Konkurrenz gewährleistet wird". Behrings Institut für experimentelle Pathologie [sic!] solle, ohne eine Verstaatlichung anzustreben, "vollkommener gestaltet werden".

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045b/Dok. 0000772

Erwähnung einer vom Institut Rüthe-Enoch in Hamburg eingelaufenen Petition, unterzeichnet von Enoch. - Über die Kosten den Diphtherieserums in Dänemark, das dort wegen der staatlichen Zuschüsse erheblich billiger als in Deutschland sei. Der Abgeordnete Kammerherr von Pappenheim-Liebenau, "eines der einflußreichsten Mitglieder der konservativen Partei", wolle daher sämtliche Seruminstitute verstaatlichen und "also eine Art Staatsmonopol schaffen". - Mit von Riedesel wolle er am 23.03.1904 in Frankfurt "wegen der Beschaffung weiterer Listen für Lungenkranke" verhandeln.

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Signatur: EvB/B 196/201

Brief an Adolf Haeuser, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning Höchst, Frankfurt / Emil von Behring
Marburg, 05.10.1915. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Erg., Anstr. auf S. 2, rechter Rand, 5 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bremen und Marburg / Lahn"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000865

B. nimmt Bezug auf ein Gespräch vom 02.10.1915 (Begräbnisfeier Paul Ehrlich) zur öffentlichen Bekanntmachung seiner Präparate nicht durch den "üblichen Reklameapparat", sondern durch Qualität ("konkurrenzlose[] Vorzugspräparate") und durch Publikationen in wissenschaftlicher Form. Zum zukünftigen verbilligten Vertrieb des Diphtherieheilserums durch Fortfall von Zwischenhändlern, Agenten, Reklamenausgaben. Vergleich mit der preiswerten Lieferung des Tetanusserums ("3 mal billiger wie [sic!] die Amerikaner"), das ohne Zwischenhändler direkt an das Kriegsministerium geliefert werde. Vorschläge für mögliche verbilligte Lieferung des Diphterieheilserums. Angebot eines Gesprächs, in dem u. a. über einen Kompromiss "in Sachen des Namenschutzes, des 'unlauteren Wettbewerbs' " sowie über die "Klageschrift Ihrer Bremenser Anwälte vom 16. September" gesprochen werden könnte. Hierzu Vorschlag der Bezeichnung "B.'s Diphtherieheilmittel 1915". Offene Fragen zum Verhältnis der Behringwerke zu den Farbwerken Höchst bzw. zu den anderen Serumproduzenten sowie einer staatlichen Mitwirkung beim Serumvertrieb, Angebot einer Einigung "inbezug auf die schwebenden Prozesse und Interessenkonflikte zwischen den Behringwerken und den Höchster Farbwerken".

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Signatur: EvB/B 196/203

Brief an Emil von Behring / [Adolf Haeuser], Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning
o.O. [Höchst a. M.], 20.10.1915. – masch. m hs. Korr. u. Anstr. auf S. 3, 6 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000867

Bezugnahme auf das Gespräch während Paul Ehrlichs Begräbnisfeier und B.s Brief vom 05.10.1915. H. entschuldigt die von B.s Plänen abweichenden Entscheidungen damit, dass "Geschäftsleute doch manche Schwierigkeiten des kaufmännischen Betriebs höher einschätzen" als B. Wiederum zu B.s Plan, das Diphtherieserum durch Ausschaltung des privaten Zwischenhandels und Schaffung einer staatlichen Organisation zu verbilligen. H. plädiert für die Beibehaltung des Apotheken- und Drogistenverkaufs, auch die staatliche Organisation sei im Ganzen gesehen nicht preisgünstiger. Doch sei nach Meinung H.s die vom Staat festgesetzte Kontrollgebühr "unangemessen hoch". Mit dem billiger herzustellenden Tetanusserum stehe man "jetzt im Kriege einem [Wort unterstrichen] Gross-Abnehmer, der Heeresverwaltung, gegenüber", den man beim Diphtherieserum nicht habe. Bitte an B., eine Herabsetzung der Kontrollgebühren durchzusetzen, Bereitschaft; der Farbwerke, den anaphylaktischen Index zu senken und den zulässigen Proteingehalt auf etwa neun Prozent herabzusetzen. Kompromissvorschlag bezüglich der Streitigkeiten wegen unlauteren Wettbewerbs (Jacobinski solle sich verpflichten, "sich künftighin derartiger Bemerkungen, wie sie ihm seitens der Farbwerke vorgeworfen sind, strengstens zu enthalten") und Angebot zur Teilung der Prozesskosten. - Einer Konvention zwischen den Farbwerken und den Behringwerken steht H. skeptisch gegenüber, da noch weitere Serumproduzenten (Sächsisches Serumwerk, Ruete-Enoch, Merck) existierten, die ebenfalls nicht dem preußischen Ministerium unterstünden. H. begrüßt jedoch B.s Vorschlag der gegenseitigen Unterstützung in der Diphtherieserumproduktion (Abgabe von Kulturen, Aushilfslieferungen etc.).

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Signatur: EvB/B 196/204

Brief an Adolf Haeuser, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 09.11.1915. – eh., 2 S., Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Wissenschaftliche Abteilung"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000868

Ende des Monats November wolle B. nach Berlin reisen, um sich über die "Stimmung in Angelegenheiten einer konsequenten Präventivbekämpfung der Diphtherie und ihrer geschäftlichen Behandlung" zu orientieren. Da ihm das Eiserne Kreut verliehen worden sei, hoffe er auf Interesse "an allerhöchster Stelle" beim Kaiser. Er freue sich über den Willen "zu harmonischen Zusammengehen". "Wo ein zielbewußter Wille ist, da findet sich schließlich auch ein gangbarer Weg zum Ziel."

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Signatur: EvB/B 196/208

Brief an Adolf Haeuser, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 09.12.1915. – eh., 1 S., Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Wissenschaftliche Abteilung. Marburg"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000872

B. sei "wegen der Notwendigkeit meiner Anwesenheit" [Ehrungen zum 25. Jubiläum der Blutserumtherapie bei Diphtherie] vorzeitig aus Berlin zurück gekehrt; er habe jedoch zahlreiche Regierungsstellen auf die "zielbewußte Einführung meiner TA-Methode zur vorbeugenden Diphtheriebekämpfung" aufmerksam gemacht, zuletzt Ministerialdirektor Kirchner. "Wenn ich meinen Lebensrest nicht zur Erreichung des wichtigen Endziels einsetze, dann wird doch nichts daraus". Er freue sich auf eine außergerichtliche Einigung mit den Farbwerken Höchst, Jakobinski [sic] sei gekündigt worden.

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Signatur: EvB/B 196/210

Brief an Adolf Haeuser, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 24.12.1915. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Erg., 2 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bremen und Marburg. Vorstand. Marburg a. / L."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000874

Dank für Brief vom 21.12.1915, Weihnachts- und Neujahrswünsche. Zur Klärung der "Diphtherieheilserumvertriebs-Frage" und der Möglichkeit eines "Handinhandarbeitens" beider Produktionsstätten schlägt B. ein Gespräch zwischen Ruppel (Farbwerke Höchst) und Siebert und B. (Behringwerke) vor. Den jahrelangen Streit mit Ruppel habe B. an Ehrlichs Grab beigelegt. - Reisepläne, Fahrt nach München.

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Signatur: EvB/B 192/363

Brief an Adolph Haeuser, [Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning] / Emil von Behring, [Behringwerke]
Marburg, 25.01.1916. – masch., 1 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

B. habe die Regelung der "Warenzeichenangelegenheit" bei der Geschäftsleitung befürwortet. - Vorschlag einer Konvention zwischen den Farbwerken vorm. Meister Lucius & Brüning und den Behringwerken G.m.b.H betreffend den Absatz des Tetanusheilserums, da die "Kriegslieferung von Tetanusheilserum" aufgehört habe, sich momentan große Vorräte sammelten und "preisdrückende Konkurrenz" drohe.

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Signatur: EvB/B 196/215

Brief an Adolph Haeuser, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring, Behringwerke
Marburg, 01.02.1916. – masch. m. eh. Unterschrift u. eh. Korr., 1 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bremen und Marburg. Vorstand. Marburg a. / L."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000879

Bezugnahme auf Haeusers Brief vom 29.01.1916 zur "Special-Konvention für Tetanusheilserum während des Krieges". Vereinbarungen sollten soweit gefördert werden, "dass hinterher nur noch die Formalien zu erledigen" seien. Dies sollten nach Meinung B.s wegen der größeren Erfahrung die Farbwerke in Höchst übernehmen. Zur Besprechung der technischen Voraussetzungen empfiehlt B. eine Vorabverhandlung zwischen Siebert und Ruppel.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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