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9 Einträge zu hygienisches institut <marburg> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-01-28 16:51)


Signatur: EvB/L 253

Bericht an den königlichen Geheimen Ober-Regierungsrat Dr. Otto Naumann / [Emil von Behring]
Berlin. – hs., 21 S. + 21 Beil. (6 fehlen)

Beil. 1 (Dr., 15 S.): "Zur Chemie der Tubercelbacillen" / Wilhelm G. Ruppel

Beil. 2 (Dr. m. eh. Erg. und Stempel "Gottlieb Gistel & Cie. Wien. 9t. Nov. 98", 16 S.): "Allgemeine Therapie der Infectionskrankheiten" / Emil von Behring. Sonderdruck mit eh. Erg. auf S. 1: "Nach einem Vortrag gehalten am Geburtstag Snr. Majestät 1897 [= 27. Januar] in der Aula der Marburger Universität".

Beil. 3 (Dr., 10 S.). : "Mittheilungen aus dem Institut für experimentelle Therapie" / Emil von Behring. 1898. Sonderdruck: "I. Autoreferat von Prof. E. Behring über seinen am 12. April 1898 in der mikrobiologischen Section des Congresses für Hygiene und Demographie in Madrid gehaltenen Vortrag" zur Tuberkulosefrage.

Beil. 4: fehlt

Beil. 5 (masch. m. hs. Korr., 4 S. (Durchschlag)): Br., [Emil von Behring?] an unbekannten Empfänger, Marburg, 21.02.1898: Antwort auf eine Mitteilung vom 18.02.1898, betreffend die Nichtbewilligung von "Geldmitteln zur Ausführung on Pest-Immunisierungsversuchen an grossen Tieren, und zur Gewinnung von Pestantitoxin". Außerhalb Marburgs sei ein Stall eingerichtet worden, in welchem Untersuchungen an Pferden, Rindern und Ziegen durchgeführt würden, Wernicke werde darüber publizieren [nicht erfolgt]. Die Pestversuche würden jedoch zugunsten von Versuchen zugunsten der Tuberkulosebekämpfung aufgegeben mit der Hoffnung, ein Tuberkuloseantitoxin zu gewinnen. Diese Versuche würden von B. "persönlich und im Verein mit den Höchster Farbwerken [= Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning]" aufgewandt. Sowohl die Landwirtschaft als auch der "durch tuberkulöse Rinder gefährdete Mensch" habe Interesse an der Bekämpfung der Rindertuberkulose. B. hoffe auf Zusammenarbeit mit Professor Schütz oder Professor Dieckerhoff in Berlin. Auflistung der entstehenden Kosten für Stall und Versorgung der Tiere [mit Rechenfehler!]. Die "kostspieligen Tuberkulosegifte" stelle B. unentgeltlich zur Verfügung. B. bittet außerdem darum, durch finanzielle Zuschüsse die Abteilung für experimentelle Therapie vom Hygieneinstitut zu trennen (Abrechnung des Gas- und Wasserverbrauchs).

Beil. 6 (fr. Hd. m. eh. Unterschrift, 2 S.): Br., Kurator der Universität Marburg [Steinmetz] an Emil von Behring, Marburg, 08.06.1898. Briefkopf: "Der Königliche Kurator der Universität. Marburg": Antwort auf B.s Gesuch vom 02.04.1898: Für Versuche zur Bekämpfung der Rindertuberkulose erhalte B. aus dem laufenden Etat 9.000 Mark. Eine weitere Förderung sei abhängig vom Erfolg der jetzt durchgeführten Versuche. Der Tierärztlichen Hochschule in Berlin sei "zur Anstellung von Versuchen zur Erprobung der Behringschen Heilmethode an Rindern" ein Betrag von 40.000 Mark zur Verfügung gestellt worden.

Beil. 7 (masch. m. hs. Korr, 3 S. (Abschr., Durchschlag)): Br., [Emil von Behring] an unbekannter Empfänger ["Geheimrath"], Marburg, 17.07.1898: Brief B.s zur Rindertuberkulose. Über Versuche und Vorversuche mit verschiedenen Präparaten (u.a. Kochs Tuberkulin), die von B. und Ehrlich "sorgfältig [...] geprüft" seien. Die Präparate seien an Hühnern und Gänsen geprüft, die Wirkung auf Pferde und Rinder (gesund und tuberkulös) sei bekannt. Beschreibung der Vorversuche und den Einsatz der Kurvenblätter.

Beil. 8 (eh. m. nachträgl. Anstr., 3 S.): Br., Schütz an Emil von Behring, Berlin, 29.09.1898: Mitteilung über die Ergebnisse der durchgeführten Versuche ("muß ich Ihnen mitteilen, dass die behandelten Thiere besser aussehen als die nicht behandelten Thiere"). Kreistierarzt Niebel sei der ihm übertragenen Aufgabe in jeder Hinsicht gewachsen. Zur "Kuh 10"; Geschäfte mit Bolle.

Beil. 9: Br. von Schütz, 14.12.1898 (fehlt)

Beil. 10 (Dr. m. hs. Anstr., 15 S.): "Über experimentell begründete ätiologische Therapie" / Emil von Behring. Sonderdruck aus: Verhandlungen des XV. Congresses für Innere Medicin zu Berlin. Wiesbaden: Bergmann, 1897: nach einem Vortrag B.s auf dem 15. Kongress für Innere Medizin in Berlin (1897) zur Therapie der Infektionskrankheiten. Bezugnahme auf Hahnemann, Virchow, Bretonneau, Binz und andere

Beil. 11 (masch. m. hs. Korr., 2 S. (Abschr., Durchschlag): Br., Emil von Behring an [Wilhelm Schütz], Marburg, 15.12.1898: B.s letzter Brief hätte Koch nicht vorgelegt werden sollen. B. wolle in den Weihnachtsferien nach Berlin kommen, um die dortigen Rinder in Augenschein zu nehmen ("eigene [Wort unterstrichen] Beobachtungen"). Er wolle Kitashima mitbringen. Der Kultusminister erwarte B.s Bericht über die Heilversuche am 20.01.1899. Falls B. von Schütz kein "plein pouvoir" erhielte, müsse er sich allein auf die Marburger Beobachtungen stützen. Die Prüfung des Rotzgiftes solle in München vorgenommen werden.

Beil. 12 (masch. m. eh. Korr. u. Erg., 2 S. (Durchschlag)): Br., Emil von Behring an unbekannten Empfänger [Robert Koch?], Marburg, 15.12.1898: Bezugnahme auf einen Brief von Schütz (erhalten am 15.12.1898). Das Programm zur Bekämpfung der Rindertuberkulose könne zwar ohne Schütz, nicht jedoch ohne B. zu Ende gebracht werden. "Unbeschadet mancher bestehender Differenzen" wolle B. [von Koch?] eine "von Ihnen zu bestimmende Controle [!] der von mir in den nächsten 4 Wochen in Aussicht genommenen Rinderversuche, und Ihr Superabitrium bei der Beurteilung der Prüfungsergebnisse erbitten". B. sei ab 22.12.1898 in Berlin.

Beil. 13: fehlt

Beil. 13a (eh., 2 S.): Br., Sterneberg an Wilhelm Schütz, Berlin, 09.05.1898: Sterneberg teilt mit, dass B. glaube, "ein wirksames Heilmittel gegen die Rindertuberkulose erfunden zu haben. Er hält es jedoch für rathsam, dieses Mittel nicht eher der Oeffentlichkeit zu übergeben, als bis durch Versuche unter sachverständiger Leitung der heilerfolg in einwandfreier Weise festgestellt ist und die Heilvorgänge an den tuberkulösen Rindern weiter wissenschaftlich erforscht sind." Da Schütz sich bereit erklärt habe, die Leitung der Versuche zu übernehmen, werde ein Sonderfond von 40.000 Mark genehmigt.

Beil. 14 (eh., 2 S. (Entw.)): Br., Emil von Behring an Wilhelm Schütz, Marburg, 20.12.1898: Antwort auf Schütz' Brief vom 17.12.1898, wonach Schütz nicht in der Lage sei, "mich nach meinem Ermessen meine Tuberkulosegiftpräparate aussuchen zu lassen. Ich meinerseits kann unter diesen Umständen bloß abwarten, ob ich auch entgegen Ihrem Willen durch Verfügung von maßgebender Stelle aus die Ausführung meines Behandlungs u. Untersuchungsplanes für die tuberkulösen Rinder in Berlin [durchführen] kann." B. bittet darum, von seinen in Berlin befindlichen Präparaten "keinerlei Gebrauch zu machen". Schütz' Aufgabe für die Berliner Versuche ("die ebenso gut nach meinem ersten Antrage auch von Herrn Prof. Diekerhoff übernommen werden konnte") bestehe "einzig und allein darin, ein unparteiisches Urtheil darüber abzugeben, ob die von mit bezw. die mit meinem Tuberkulosegift [...] behandelten Rinder Heilungsvorgänge zeigen".

Beil. 15: fehlt

Beil. 16: (eh., 2 S.): Br., August Laubenheimer an Emil von Behring, Höchst, 20.07.1898. Briefkopf: "Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning Höchst a. M.": Begleitschreiben zur Übersendung eines von Laubenheimer verfassten Textes "Erwiderung auf den Einspruch von Herrn Geh.Rath Koch gegen die Patentanmeldung, betr. Darstellung von hochwertigem Tuberkulose-Gift". Bezugnahme auf einen Brief Laubenheimers vom 02.08.1898 sowie einen Brief Kochs vom 20.07.1898, worin er mitteilt, dass er "gegen die abgeänderte Fassung des Patentanspruches Einwendungen nicht zu machen habe".

Beil. 17: fehlt

Beil. 18: fehlt

Beil. 19: fehlt

Beil. 20 (Typoskript m. hs. Erg., 4 S. (Abschr.)): "Remarks on the Behring Antitoxin Patent" / C. Fish, St. Louis Medical Gazette, Nr. 6, November 1898, engl.: Schilderung der Schönheiten Marburgs nach eigenen Reiseeindrücken, der Behringschen Besitztümer wie dem privaten Laboratorium ("the castlelike laboratory" = Schlossberglaboratorium), den Gehegen und Koppeln für die Versuchstiere etc. Beschreibung der als äußerst modern bezeichneten Einrichtung des Schlossberglaboratoriums und Kritik an der Verschwendung hoher Geldbeträge ("The fact ist hat few people [Behring, Koch] are aware of the enormous sums that often are sunk in a single experiment") und den Patentstreit mit amerikanischen Firmen (Bezugnahme aug den Artikel in Philadelphia Medical Journal, Nr. 15). Über B.s Verdienste um die Entdeckung des Diphtherieantitoxins in Verbindung mit dem Prioritätsstreit mit Roux (they "are very good friends"). Zu Kochs "tuberculin failure". [Vgl dazu die Dokumente unter EvB/S 1a/2.]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1197

Schilderung der Versuche zur Rindertuberkulose und der Differenzen mit Schütz in Berlin. - Vorgeschichte der Heilversuche an tuberkulösen Rindern für den Zeitraum von 1895 bis 1897 in Marburg und in Höchst. Behandlung von 30 Rindern mit Tuberkulosegiften und lebenden Tuberkulosekulturen, unterstützt von Libbertz und Casper (beide Höchst) sowie von Lingelsheim (Marburg). Behring habe die Erfahrung gemacht, "daß die Lehre Koch's von der ausschließlichen toxischen Wirksamkeit seines Tuberkulins auf tuberkulöse Individuen korrekturbedürftig war". Begründung. Was über die "zwischen dem Geheimrath Koch und mir bestehenden Differenzen in den Tuberkulosenarbeiten" zu sagen sei, wolle Behring am Schluss des Berichts ausführen [fehlt].

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Beilage 1:
Beilage 2:
Beilage 3:
Beilage 5:
Beilage 6:
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Beilage 8:
Beilage 10:
Beilage 11:
Beilage 12:
Beilage 13a:
Beilage 14:
Beilage 16:
Beilage 20:

Signatur: EvB/B 1/169

Postkarte an Ernst von Scheurlen / Emil von Behring
Bonn, 08.05.1887. – eh., 2 S., Transkr. (1 S.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1043/Dok. 0000622

Da B. im Bericht der "Deutschen medizinischen Wochenschrift" über de Ruyters Jodoformvortrag nicht erwähnt sei, sehe er sich gezwungen, selbst die Resultate seiner Experimente im Hygiene-Institut zu publizieren [vermutl. "Cadaverin, Jodoform und Eiterung", in: Deutsche medizinische Wochenschrift, 09.08.1888, Nr. 32, 653-655]. Er wolle in dem Artikel Sch.s Manuskript vom Dezember 1885 erwähnen.

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Signatur: EvB/L 272

Vorlesungsankündigung für das Wintersemester 1895/96 an der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg / Emil von Behring
Marburg, 13.04.1895. – eh., 1 S. (Kopie)

mit Unterschriften der Fakultätsmitglieder

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Geplante Vorlesungen Behrings an der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg: Ätiologie der Infektionskrankheiten; hygienisches Repetitorium; praktische Arbeiten im Hygienischen Institut.

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Signatur: EvB/B 1/4

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Marburg, 14.05.1895. – eh., 12 S. (Kopie)

Antwort auf Behrings Br. vom 02.05.1895

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000010

Original: GStA PK

B. befürwortet das von Koch initiierte Bauprogramm, ein Institut zur Erforschung und Bekämpfung ansteckender und epidemisch auftretender Krankheiten, "in vollem Umfange". B. wirft jedoch die Frage auf, ob vor Ort auch eine "Controlstelle" angesiedelt und - nach dem Vorbild Frankreichs, Italiens, Englands, Russlands und Österreichs - "serumtherapeutische Bestrebungen" verwirklicht werden sollten. Leiste das Institut "bloß wissenschaftliche Vorarbeiten zur Gewinnung von Heilserum für andere Krankheiten" oder übernähme es auch die Kontrolle über die anderen "Heilserumgewinnungsstätten"? Und wolle das neue Institut selbst Heilseren gewinnen? Bezüglich der Frage nach Auswertung und Herstellung von Sera weist B. darauf hin, dass Ehrlich und er "ein sachverständigeres Urtheil" besäßen als Kossel und Wassermann. Verweis auf Umgang mit Zweifelsfällen in Frankreich, wo Roux als Vertrauensmann herangezogen werde. B. schlägt Althoff vor, bei einer Neueinrichtung des Hygienischen Instituts in Marburg eine Verbindung desselben mit einen serumtherapeutischen Institut am gleichen Ort "wohlwollend in Erwägung [zu] ziehen".

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Signatur: EvB/B 214/9

Brief an Else Spinola / Emil von Behring
[Marburg], 10.12.1896. – eh., 8 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 02-10/U-II, g/Nr. 1912/Dok. 0000009

Bericht über Konflikte im Marburger hygienischen Institut zwischen Knorr und Wernicke. Knorr werde nun zu B.s offiziellem Vertreter in der serumtherapeutischen Abteilung des Instituts, mit welchem der Tierstall verbunden ist, vorgeschlagen. Verhandlung mit Kurator Steinmetz über B.s Vertretung durch Wernicke und Knorr. Wernicke werde dem Ministerium zur Beförderung zum Extraordinarius vorgeschlagen und sein Verbleib in Marburg wahrscheinlicher. - Sehnsucht nach der Braut ("ohne Dich würde ich die richtige und volle Freude am Erfolg nicht mehr haben"); Philosophisches ("den rechten Werth des Lebens macht doch erst die positive Leistung aus, welche zum alten Bestande unseres Wissens und Könnens etwas Neues hinzufügt"). - Krankheit Spinolas.

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Signatur: EvB/B 214/10

Brief an Else Spinola / Emil von Behring
[Marburg], 11.12.1896. – eh., 6 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 02-10/U-II, g/Nr. 1912/Dok. 0000010

Über die positive Entwicklung im hygienischen Institut und in der Fakultät. Über die Schönheit Marburgs im Winter und die Vorbereitungen für den würdigen Empfang Elses in Marburg (Damenpferd, Wagen von Scholz). Liebesbekundungen.

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Signatur: EvB/B 1/256

Postkarte an Erich Wernicke / Emil von Behring
Capri, 29.03.1899. – eh., 2 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

"Cartolina postale italiana (Carte postale d'Italie)"

Ländercode UNIMARC: XA-IT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000892i

B. freue sich über W.s Stelle in Posen. B. wolle nach W.s Fortgang die Funktionen als Direktor des hygienischen Instituts, "ev. mit Unterstützung des Dr. v. Lingelsheim", voll übernehmen. Fortdauernd gute Nachrichten aus Berlin [den Sohn Fritz betreffend?]. - Grüße an die Posener Freunde Landsberger, Pauly und andere.

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Signatur: EvB/B 192/451

Angaben von Excellenz von Behring / [Unbekannt]
[Marburg], 06.05.1916. – masch., 4 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

Die ""Angaben von Excellenz von Behring" betreffen verschiedene Marburger Angelegenheiten: Zustand des Pestlaboratoriums; Raumausnutzung; Gespräch mit von Noorden über Fetthefe und Ernährungsversuche; zur Verwertung der Restbouillon, zum Beispiel zur Züchtung von Diphtherie- und Tetanusbakterien, bzw. zu Versuchen mit "schnellwachsenden andern Bakterien Cholera-, Typhus- und Ruhrbacillen" oder zur Viehfütterung (Rinder, Schweine, Schafe); Sammlung der Hefe in Trockenform; Publikationen zur Fetthefe (Rubner über Nährhefe in der Münchener medizinischen Wochenschrift); zur Nutzung und Reinigung der oberen Etagen des Lattengestelles; Produktionsverhältnisse der Trockenhefe im Hygieneinstitut und auf Elsenhöhe.

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Signatur: EvB/B 193/36

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 36.
Besprechung am 24. Januar 1917 im Hessischen Hof in Frankfurt am Main / [Unbekannt]
[Frankfurt am Main], [o.D.]. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Protokoll über eine am 24.01.1917 stattgefundene Besprechung in Frankfurt am Main (Hessischer Hof). Teilnehmer: Carl Cremer, Max Klingenbiel, Carl Siebert. Verhandelt werden die Diphtherieserumkonvention mit Festlegung der Quote, der Plan zum Erwerb des Ziegeleigrundstücks in der Marbach, die Bildung eines Dividendenrücklagenfonds, die Mitwirkung von Heinrich Bonhoff, dem Direktor des Marburger Hygienischen Instituts, gegen eine Vergütung [Aufgaben nicht genannt], die Gehaltserhöhung von Frau Keiser [Kaiser?], die Zahlungen für die Benutzung des Instituts für Experimentelle Therapie (fortan 2000 Mark). Siebert erstattet einen Geschäftsbericht (neu eingeführte Präparate, Anzahl der Pferde, Stalleinrichtung), Auf Wunsch Brauers Festlegung von Ort und Termin der nächsten Aufsichtsratsitzung (17.04.1917 in Wiesbaden). Strube solle den Beschlüssen beitreten, um sie zu Aufsichtsratsbeschlüssen zu machen [vgl. Brief Strubes an Siebert, 29.01.1917, EvB/B 193/ 37].

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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