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2 Einträge zu institut fuer pathologische anatomie <marburg> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2021-01-18 20:01)


Signatur: EvB/B 1/116

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 30.12.1906. – Fotoabzug [unvollständig], eh., 2 S., Transkr. (2 S.) + 1 Beil.

Briefkopf: "EvB / Villa Behring / Marburg/ Lahn"

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000511

Privates (Neujahrsgrüße, zur Taufe des Patenkindes Elie Karl Emil, das mit Immunmilch ernährt werde und prächtig gedeihe. Er werde, "wenn Gott ihn groß werden läßt, das erste der Immunmilchkinder sein"). - Mitteilungen zu den Tulaselactinarbeiten. Bald schon könne er auch eine serumtherapeutische Tuberkulosebekämpfung für gesichert halten. Nun gehe er auch noch unter die "Geschwulstforscher": "Es ist mir gelungen, mit Hilfe von Tuberkulosederivaten (in Gestalt von homöopathischen Verreibungen) multiple Sarkome bis zur Hühnerei-Größe bei Kaninchen zu erzeugen und ihre Abstammung von lymphozytären Keimzentren wahrscheinlich zu machen." [Satz unterstrichen]. Auch im Marburger Institut für pathologische Anatomie (früher Aschoff, jetzt unter der Leitung von Prof. Beneke) wolle er "diese Kunst der experimentellen Geschwulsterzeugung heimisch machen". - Einen Antrag auf Überprüfung seines Tulaselactins durch Ehrlich habe dieser abgelehnt. Ob M. ein Votum zu B.s Tuberkulosemittel und insbesondere dessen Konservierung abgeben könne? Möglicherweise käme B. zur Klärung nach Paris. In Tübingen diskutiere er darüber mit Baumgarten. - Hinweis auf die ersten Hefte der B.werk-Mitteilungen.

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Signatur: EvB/B 1/62

Brief an Otto Heubner / Emil von Behring
Marburg, 30.12.1906. – eh., 4 S. (Foto)

Briefkopf: "EvB Villa Behring Marburg / Lahn"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000282

Privates, so über Heubners Patenkind, den 1906 geborenen Emil. - Seine "Tulase-lactin-Arbeiten" hielten B. in unausgesetzter Erregung. Es sei ihm gelungen "mit Hilfe von Tuberkulose-Derivaten in Gestalt von homöopathischen Vereibungen multiple Sarcome bis zu H...Größe bei Kaninchen zu erzeugen und ihre Abstammung von lymphocytären Keimcentren wahrscheinlich zu machen. [Satz unterstrichen] Ich will jetzt diese Kunst der experimentellen Geschwulsterzeugung in unserem Marburger Institut für pathologische Anatomie heimisch machen, wo anstelle von Aschoff Prof. Beneke, ein mir bis jetzt recht sympathischer Kollege, die Direktion übernommen hat. Beim Kultusministerium habe B. die Tulaselactinprüfung durch Ehrlich in Frankfurt beantragt, Ehrlich habe jedoch abgelehnt.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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