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5 Einträge zu kaffee-handels-ag <bremen> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-12-04 23:45)


Signatur: EvB/B 194/55

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 04.05.1914. – masch. m. eh. Unterschrift, 2 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen, Richard-Wagnerstr.9"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Sieberts Briefe vom 01.05.1914 und 03.05.1914. Finanzielles (Überweisung von 10.000 Mark an den Hessischen Bankverein zur Begleichung der Unkosten). - Söder habe am Altenwall 21 "ein sehr nettes Büro mit Kellerräumen für die eventuelle Aufbewahrung der Sera gefunden"; über die Kaffe-Handels Aktiengesellschaft [sic!] habe er einen tüchtigen Buchhalter und Registraturbeamten gefunden, der demnächst zur Einarbeitung nach Marburg komme. Bitte um Zusendung von Literatur und Preislisten, Söders Material sei "gänzlich aufgebraucht". Den Auftrag der Firma Stoll & Schmidt, Mitbegründerin der Aktiengesellschaft Pharmakon, möge Siebert schnellstens erledigen.

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Signatur: EvB/B 192/188

Brief an William Söder / Carl H. Cremer
Amsterdam, 01.03.1915. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Unterstr., 5 S.

Briefkopf: "C. H. Cremer Kaiserlich deutscher Konsul. Amsterdam, Nieuwe Doelenstraat 9"

Ländercode UNIMARC: XA-NL

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1527

Zum Konventionsvertrag zur Produktion von Diphtherieheilmittel. Bericht C.s über die Unterredung mit Friling und Kritik an Frilings kaufmännischen Entscheidungen (Rabattgewährung ohne Berücksichtigung der Preispolitik der Konkurrenz). C. empfehle Friling, "Jahreskontrakte mit fester Abnahmeverpflichtung" anzustreben. Insgesamt solle die Konkurrenz dazu kommen, den Behringwerken "den baldigen Eintritt in die Konvention anzubieten". Zu Behring: Dieser habe sich "in Dinge gemischt, von welchen er nicht versteht. Ich begreife diesen klugen Mann nicht, dass er auf das Friling'sche "wenn" hereinfallen konnte". C. empfiehlt zudem die Einstellung eines "tüchtigen Vertreters" für Arztbesuche, beim Vertrieb - unter Vernachlässigung der "juridischen Bedenken" - den rücksichtslosen Hinweis auf die Verbindung mit Behring und die Inanspruchnahme der Bezeichnung "Originalserum Behring" sowie den Einsatz von "Annoncen". Sachverständiger für letzteres seien die Direktoren der Kaffee Hag Weidemann und Surmann. Anmerkungen zum Umgang mit Behrings Eigenarten: "Irgend eine Drohung, sich in den Schmollwinkel zurückzuziehen, darf uns jetzt nicht mehr schrecken." - Privates (baldige Rückkehr nach Bremen, Planung einer Sitzung).

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Signatur: EvB/B 192/403

Brief an Carl Siebert / Carl H. Cremer
Bremen, 10.03.1916. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Erg., 3 S.

Briefkopf: "C. H. Cremer, Bremen, Erste Schlachtpforte 1"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/104

Bezugnahme auf Sieberts Brief vom 09.03.1916, Dank für die Informationen (Behrings Krankheit, Diphtherie-Umsatz). Zur Frage eines neuen Vorstandsmitglieds. Auf den "jungen Herrn Reese" könne man nicht warten, "das Arbeiten mit Dr. Söder in der jetzigen Weise" sei "einfach eine Unmöglichkeit" und er solle durch Generalversammlungsbeschluss entlassen werden. Zur Frage eines dritten Geschäftsführers, Einbindung von Behring und Brauer (zurzeit Serbien). Nominell und aus juristischen Gründen könnte F.[riedrich Franz]? Susemihl (Bremen), ein guter Bekannter Strubes und C.s, den Posten bekleiden. Privates (Übersendung von Markensammelheften der Kaffee HAG).

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Signatur: EvB/B 192/404

Brief an Carl H. Cremer / [Carl Siebert]
[Marburg], 11.03.1916. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/105

Privates (über den Gesundheitszustand Behrings, Dank für Markensammlungshefte der Kaffee HAG). Die gewünschte Auskunft aus Frankfurt [betreffend Diphtherieheilserum?] sei noch nicht eingetroffen. Zur Geschäftsführerfrage: Friling sei mit Vermittlungen bezüglich eines neuen Geschäftsführers beauftragt. Söder sei die Vollmacht entzogen worden, Susemihl solle mit der Geschäftsführung beauftragt werde. Strube erhalte eine Abschrift des Briefes.

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Signatur: EvB/B 192/436

Brief an Carl Siebert / Carl H. Cremer
Bremen, 30.04.1916. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S.

Briefkopf: "C. H. Cremer Bremen, erste Schlachtpforte 1"

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/122

C. dankt für Sieberts Brief vom 29.04.1916, der auf das Schreiben der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning Bezug nimmt (Diphtherieserum, Konvention). Man müsse also den "Kampf" fortsetzen und Friling entsprechend "instruieren". - Zur Preispolitik (Orientierung an denen des Sächsischen Serumwerks). - Privates (Versand von koffeinfreiem Kaffee [HAG]) In der Nachschrift Bezug auf Brauers Brief an Cremer [vom 28.04.1916] über Söder, der nach Cs. Einschätzung "bei Gewährung einer anständigen Entschädigung" freiwillig ausscheiden wolle. Dies sei wohl die beste Lösung.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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