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3 Einträge zu kaiserin-friedrich-haus [xa-dxde] BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-08-20 04:14)


Signatur: EvB/B 194/70

Brief an Carl Siebert / William Söder
Berlin, 22.05.1914. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Conrad Uhl's Hotel Bristol Berlin u. d. Linden 5 u. 6."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Söder sei am heutigen Tag (22.05.1914) bei der Firma J. D. Riedel A.G. gewesen, die ein "sich über die ganze Welt erstreckendes hervorragendes Organisationsbüro" besitze und dieses "in den Dienst unserer Sache" stellen wolle. Siebert möge "eine Kiste Litteratur" an die Firma schicken, "damit diese an die verschiedenen Agenten im Auslande versandt werden kann". Erwünscht seien auch Separatdrucke oder eine Broschüre über das Diphtherieserum. - Über seinen Besuch bei der Hageda [= Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker] und der Hadra [?] wegen des Vertriebs von Sauerstoffbädern. Weitere Treffen mit dem zukünftigen wissenschaftlichen Vertreter in Berlin [Bruno Friling?], mit Wenghöffer und mit dem Leiter der Ausstellung im Kaiserin-Friedrich-Haus [Robert Kutner?] seien geplant. Cremer sei auch in Berlin. Am 23.05.1914 reise Söder nach Russland ab.

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Signatur: EvB/B 194/71

Brief an Carl Siebert / William Söder
Berlin, 23.05.1914. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Conrad Uhl's Hotel Bristol Berlin u. d. Linden 5 u. 6."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Söder übersendet die "Broschüre von Höchst über Behrings Diphterie Serum [sic!]", die er in der Ausstellung der chemischen Großindustrie im Kaiserin-Friedrich-Haus für das ärztliche Fortbildungswesen (Leitung Prof. Kutner) gefunden habe und die als sehr gutes Muster dienen könne. Siebert solle Behring um die Bearbeitung der Broschüre bitten, die für die Behringwerke G.m.b.H. so nötig "wie das tägliche Brot" sei. "Sehr lehrreich ist für uns, was Höchst über die Fabrikation sagt." - Söder sei inzwischen bei der Hageda [= Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker], bei Barenthin, bei Hadra und Wenghöffer gewesen. In Russland sei er unter der Adresse Stoll & Schmidt St. Petersburg zu erreichen.

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Signatur: EvB/B 192/90

Protokoll einer Besprechung der Herren C. H. Cremer, Walter Freudenberg und Dr. Söder am 30. Mai 1914 in den Geschäftsräumen der Behringwerke zu Bremen / [Unbekannt]
Bremen, [30.05.1914]. – masch. m. hs. Erg., 3 S.

mit hs. Zusatz auf S. 1: "Exc. v. Behring"

Vgl. EvB/B 193/7

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Besprechungsprotokoll. Über die Geschäftsbeziehungen nach Russland ("Die Aktiengesellschaft Pharmakon, St. Petersburg, die von den Firmen J. D. Riedel, Aktiengesellschaft Berlin, Russisch-pharmazeutische Handelsgesellschaft St. Petersburg, und der Firma Stoll & Schmidt, St. Petersburg, 1907 gegründet ist und eine eigene große Fabrik für die Herstellung pharmazeutische Präparate besitzt, hat sich bereit erklärt, die Vertretung der Behringwerke für das russische Reich zu übernehmen."). Da in Russland eine besondere ministerielle Genehmigung für den Vertrieb pharmazeutischer Präparate nötig sei, wolle man Behring bitten, "diese Erlaubnis für das Diphtherie-Heilserum und das Diphtherie-Schutzmittel ,TA' bei der russischen Behörde nachzusuchen". Geplante Werbemaßnahmen für Russland. - Bericht Söders über Verhandlungen mit Fuchs, Generaldirektor der J. D. Riedel Aktiengesellschaft in Berlin, wegen der Vertretung für China und Südamerika. Die Firma Riedel habe in beiden Ländern "eine umfangreiche Verkaufs-Organisation, in Süd-Amerika allein 120 Vertretungen"; sie lasse diese Gebiete "regelmäßig durch ihre Reisenden bei Ärzten, Apothekern und Grosso-Händlern bereisen". - Bewerbung Bruno Frilings als wissenschaftlicher Außenvertreter, der ein Jahresgehalt von 8000 Mark fordere. Den Vertrieb in Berlin solle die Firma Barenthin übernehmen, mit der Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker in Berlin seien Verbindungen geknüpft. - Die Präparate der Behringwerke sollten auf Vorschlag Söders sowohl in der Ausstellung im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin als auch bei der im Herbst in Hannover stattfindenden Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte präsentiert werden. - Söder habe Verhandlungen mit der Firma Bernhard Hadra, Berlin, wegen der Produktion von Hepin-Sauerstoffbädern aufgenommen. Die Werbekosten sollten auch von der Darmstädter Firma E. Merck mitgetragen werden, die das Wasserstoff-Superoxyd liefere.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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