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6 Einträge zu meierei c. bolle <berlin> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-01-29 04:56)


Signatur: EvB/B 119

Briefkarte an Emil von Behring / Lydia Rabinowitsch-Kempner
Lehnitz bei Oranienburg, 22.08.1902. – eh., 2 S.

Briefkopf: Lydia Rabinowitsch-Kempner Berlin W. / Kurfürstendamm 232" [Adresse durchgestrichen]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000554

R. wünscht Begegnung mit B. in Marburg oder Berlin "in Angelegenheit der Meierei Bolle". Sie habe ihre Tätigkeit dort eingestellt und wolle mit B. reden, bevor B. "einen der Herren der Meierei sprechen" werde.

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Signatur: EvB/B 1/26

Brief an Carl Duisberg / Emil von Behring
o.O. [vermtl. Marburg], [1904]. – eh. Entw., 7 S., Transkr. (3 S.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1033/Dok. 0000162

Bericht über B.s Zukunftspläne und den gegenwärtigen Stand seiner wirtschaftlichen Unternehmungen. - Der geschäftliche Vertrieb des Tuberkulose-Impfstoffs für Rinder, des Diphtherieserums und des Tetanusserums könne problemlos von Marburg aus laufen, doch die Herstellung von Säuglinsmilch und von Tuberkuloseheilkörpern sei komplizierter. Dennoch habe er seit dem Berliner Vortrag (18.01.1904) solche Fortschritte gemacht, dass er 200 Milchkühe unterbringen könne, die Milch für über 100.000 Mark pro Jahr produzieren könnten. Mit der Milch könnten zudem Tuberkuloseheilkörper verabreicht werden, was den Umsatz um das Doppelte steigere. B. Verfahren mache die Milch transportfähig und versorge die Großstädte ohne Vermittlung von Milchhändlern. - Er erwähnt ein Patent für die Herstellung von Dauermilch. - Idee zur Behandlung wohlhabender "tuberkulöser und schwindsuchtbedrohter Patienten" in Sanatorien nahe Marburg und auf Capri, wo er gleichermaßen Terrain besitze. Bezüglich des Milchgeschäfts stehe er mit mecklenburgischen, schlesischen und österreichischen Milchproduzenten sowie mit Milchhändler Bolle in Kontakt. Tuberkulose-immun gemachte Kühe könne er von Erzherzog Friedrich von Österreich, Prinz Ludwig von Bayern und mehreren Grafen von Schwerin beziehen. - Ob D. am Plan einer Gesellschaftsgründung festhalten wolle, und wenn ja, ob er "mit dem Zweimillionen-Projekt oder dem Einmillionen-Projekt den Anfang machen" wolle, weiterhin ob sich noch "Milch-Interessenten als Gesellschafter" beteiligen würden.

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Signatur: EvB/B 62/2

Brief an Emil von Behring / Otto Heubner
Berlin, 07.03.1904. – eh., 7 S.

Briefkopf: "Prof. O. Heubner. Berlin N.W., Kronprinzenufer 12"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000284

Die Formalinmilch von Bolle und Grab habe man etwa 8 Wochen lang bei 12 bzw. 13 Kindern gereicht, teils ununterbrochen, teils mit Zugaben, teils neben der Brusternährung, jedoch keine Vorteile beispielsweise unter dem Aspekt der Gewichtszunahme feststellen können. Diskussion der Versuchsergebnisse und der angefertigten Kurven. Hinweise auf Reizzustände im Urogenitalsystem (im Harn leichte Eiweißtrübungen; im von H. untersuchten Zentrifugat zahlreiche Epithelien, Leukozyten, Erythrozyten sowie "Schleimcylindroide"), Auftreten von Erbrechen nach Formalinmilchgabe, daher Einstellung der Versuche. Angaben (nach Salge) zum Keimgehalt und Säuregrad der Bolle-Milch und der Viktoria-Milch. Auch Dr. Ficker werde diesbezügliche Untersuchungsergebnisse liefern. Zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit solle eine "wahrhaft reinlich gewonnene Milch [...] dem oeffentlichen Verbrauch zugänglich gemacht werden". Die Produktion dieser Milch solle nach H. in den Händen des Staates liegen und auf Kosten der Steuerzahler erfolgen.

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Signatur: EvB/B 1/24

Brief an Carl Duisberg / Emil von Behring
Marburg, 13.03.1904. – masch., 3 S. (Negativkopie)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1033/Dok. 0000157

Über die "geplante Gesellschaftsgründung in Marburg". Bezüglich der "Milchfrage" sei B. in Gemeinschaft mit Dr. Much eine Lösung gelungen. Dies bedeute eine "unabsehbare Tragweite auf milchtherapeutischem Gebiet" und verschiebe die "Vorbedingungen für etwaige von mir abzuschließende Verträge [...] so vollständig, dass er D. momentan keinen Vertragsentwurf zuschicken könne. Das "Milchgeschäft" werde außer dem Tuberkulose-Impfstoff für Rinder demnächst die Hauptrolle spielen, sodass in der neu zu bildenden Gesellschaft auch die Grundstückstücke und Baulichkeiten mit einbezogen werden müssen. Er müsse die Pläne für Neubauten für 200 Milchkühe und Milchverarbeitung ausarbeiten lassen. Die konkurrierenden Berliner "Milchmagnaten" Bolle und Grub ("Victoriapark-Milchkuranstalt") wollten beide mit ihm operieren. B. wolle das Monopol über "die Tuberkulosemittel und die Milch als Hauptartikel für den Betrieb" behalten. Reklame für das Mittel sei nicht nötig, da ein Vortrag oder ähnliches von ihm "alle Welt" mit dem bekannt mache, was er bekannt machen wolle, die vorgeschlagene Provision von 15 % sei [...] deshalb für den Inlandsvertrieb nicht akzeptabel. Er wolle sich im übrigen nicht "für alle Zeit die Hände binden." Im baldigen Bonner Vortrag wolle B. "die neue [Wort unterstrichen] Milchsache" noch nicht erwähnen, Althoff werde er über die veränderte Sachlage erst später informieren.

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Signatur: EvB/B 210/1/1/29

(Briefe ; Milchkonservierung)

1. Budde-Patent. – . – Briefe ; Milchkonservierung)
[^]. 1+29.
Brief an Emil von Behring / Internationalt Buddeserings-Kompagni lim.
Kopenhagen, 15.07.1904. – masch., 2 S.

(Briefe ; Milchkonservierung)

Briefkopf: "Internationalt Buddeserings-Kompagni lim. København V., Gl. Kongevej 87.", mit Stempel "Internationalt Buddeserings-Kompagni lim."

Ländercode UNIMARC: XA-DK

Angebot an B., unter bestimmten Bedingungen (u. a. experimentelle Erprobung) die Vertretung der deutschen Patente für die Konservierung von Milch zu übernehmen. Nebenabsprachen, betreffend die Firma Bolle in Berlin.

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Signatur: EvB/B 89/2

Brief an Emil von Behring / Wilhelm von Leonrod
München, 12.01.1905. – eh., 2 S.

Briefkopf: "Ihrer Kgl. Hoheiten Prinz & Prinzessin Ludwig von Bayern Güter-Administration", mit Wappen

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1038/Dok. 0000375

L. reise für zwei Tage nach Berlin, wo er auch die Meierei Bolle besuchen werde. Auf dem Rückweg wolle er gerne am 16.01.1905 B. in Marburg einen Besuch abstatten. Er interessiere sich auch für die Homogenisierungs-Maschine der Firma Schröder aus Lübeck.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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