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6 Einträge zu proescher, friedrich [-1902-] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-01-27 15:08)


Signatur: EvB/B 196/38

Brief an Emil von Behring / August Laubenheimer, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning
Höchst a. M., 05.01.1902. – eh., 2 S., Transkr. (2 S.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000707

Zur Nachfolge Dr. Caspers, der sich in Berufungsverhandlungen befinde. L. schlägt vorläufig einen staatlich angestellten Tierarzt und die Assistenz der Stallmeister vor und empfiehlt Professor Ruppel, der sich "seit Jahren in den ganzen Ideenkurs bez[üglich] Toxine u. Antitoxine" eingelebt habe, zudem harmonisiere er ausgezeichnet mit Libbertz. - L. freue sich über die Fortschritte in B.s Versuchsbetrieb und verweist auf Paragraph 4 des Vertrages (Einführung des besseren Verfahrens). Zur Verrechnung der Gehälter von Casper und Pröscher über das Diphtherieserumkonto bzw. Rotlaufkonto.

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Signatur: EvB/B 196/49

Brief an August Laubenheimer, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 31.12.1902. – eh., 4 S., Transkr. (2 S.)

Briefkopf: "Villa Behring Marburg / Lahn"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000717

Zur Nachfolge von Dr. Casper und den Aufgaben dieser Person (Amannensis von Libbertz oder tätig unter B.?). Daraus folgend Fragen zur zukünftigen Stellung Libbertz' als selbstständiger Leiter der Höchster Diphtherieabteilung oder Anstellung eines B.-Vertrauensmannes, der B. subordiniert sei. Zur kürzlich erfolgten Nicht-Einbeziehung B.s bei Personalentscheidungen in Höchst (betreffend Casper, Pröscher, Libbertz) und zur Nichtberücksichtigung seiner "Badener Kompromiss-Vorschläge": In Marburg wolle er beweisen, dass er "mit geringeren Kosten ein um das doppelte besseres Diphtherieserum liefern" könne, der Verkauf zum 01.06.1903 solle beim preußischen Kultusministerium beantragt werden. Auch das Tuberkuloseschutzmittel für Rinder solle zur Prüfung angemeldet werden. Da er in Marburg nicht "für Handelszwecke" arbeiten wolle, hoffe er auf die weitere Zusammenarbeit mit Höchst.

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Signatur: EvB/B 196/72

Brief an die Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 10.07.1903. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Überschreibungen, 2 S. (Durchschlag)

Stempel auf S. 1: "Dr. G. v. Br."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045b/Dok. 0000740

B. teilt mit, dass er getreu seines bis zum 01.07.1904 laufenden Vertrags mit niemandem wegen der Herstellung des Diphtherieheilserums in geschäftliche Beziehungen getreten sei. Nach Ablauf des Vertrags wolle er eventuell anderweitig geschäftliche Verbindungen knüpfen, da die Farbwerke möglicherweise "über den 1. Juli 1904 hinaus den bestehende Vertrag nicht gelten lassen wollen". Gemäß dem Vertrag vom 01.07.1899 führe B. die Versuche zur Vervollkommnung der Herstellung des Diphtherieheilserums mit großem Erfolg fort. Doch erfolge die Herstellung des Diphtherieheilserums in Höchst nicht nach B.s Intentionen: Weder Libbertz noch Ruppel, "noch auch Herr Dr. Proescher" seien im Stande, B.s Intentionen "sachgemäss zur Ausführung zu bringen", seine Reformvorschläge seien nicht sachlich geprüft worden. Über Modalitäten einer Vertragsfortsetzung.

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Signatur: EvB/B 196/73

Brief an die Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 18.07.1903. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Korr., Unterstreichungen auf S. 1, 2 S. (Durchschlag)

Aufdruck auf S. 1: "Dr. G. v. Br."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045b/Dok. 0000741

In Höchst werde nicht nach B.s Intentionen gearbeitet: Zur Vervollkommnung des Diphtherieheilserums seien weder Ruppel noch Libbertz fähig; B.s Vorschlag, 800faches Serum aus Marburg zu liefern, habe von Brüning nicht mit B. erörtern wollen; Unterbeamte hätten B. bezüglich des Tetanusserums "eine Kritik meines Prüfungsmodus zugeschickt, die verletzender kaum gedacht werden kann"; Ruppel sei kein Sachverständiger für den Diphtherieserumbetrieb; B.s neue Immunisierungsmethode ("Combination von Serum und Gift") sei in Höchst als "PROESCHER'sche Methode" eingeführt worden, und B. habe von Libbertz ein Superarbitrium über den Wert seiner Diphtheriekulturen, der Giftimmunisierungsmethoden und der Pferdebehandlung einholen sollen. Zum Wohle seiner Gesundheit warte er nun resignierend ab, "ob die Farbwerke durch üble Erfahrungen sich eines Besseren belehren lassen wollen".

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Signatur: EvB/B 196/74

Brief an Emil von Behring / Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning
[Höchst a. M.], 21.07.1903. – eh., 4 S., eh. Entw., 1 S., Transkr. (2 S.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045b/Dok. 0000742

Antwort auf B.s Vorwurf im Brief vom 18.07.1903, in Höchst werde nicht nach B.s Intentionen gearbeitet: Man sei mit den Leistungen Libbertz' und Ruppels zufrieden, Pröscher sei nur angestellt gewesen, "um ein von ihm gefundenes und zu Patent angemeldetes Verfahren auszuarbeiten". Brüning habe seinerzeit bedauert, dass er B. nicht habe sprechen können. Als ältester Diphtheriefabrikationsbetrieb habe man nicht als Verkäufer fremder Sera fungieren wollen. Man pocht auf Erfüllung des Vertrags.

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Signatur: EvB/B 196/90

Brief an die Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 11.09.1903. – masch. m. eh. Unterschrift u. Grußformel, eh. Korr., Überschreibungen u. Seitenzähl., 4 S. (Durchschlag)

Zwischen Seite 1 und 2 scheint - trotz der korrekten Paginierung der Briefbögen - ein Blatt zu fehlen.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045b/Dok. 0000756

Bezugnahme auf den Brief der Farbwerke vom 10.09.1903. B. halte ein Einvernehmen bezüglich des Diphtherieserumbetriebes für möglich. Er verlangt nach wie vor einen nach seinen Vorschlägen zu vollziehenden "Personenwechsel", da er Ruppel und Libbertz für nicht geeignet halte. Er werde niemals einen Vertrag eingehen, wenn ihm nicht "ein massgebender Einfluss auf die sachliche Seite des Betriebes, an welchem ich beteiligt bin", zuerkannt werde. - Um zu beweisen, dass B.s Gifte etwas "taugen", bietet er an, "in Höchst mit einem mir geeignet erscheinenden Personal den Beweis für meine fachmännische Ueberlegenheit zu liefern". Erwähnung Proeschers als dem Berater von Libbertz bei der Einführung einer kombinierten Behandlung von Pferden mit Antitoxin und Gift.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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