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Ein Eintrag zu schweizerisches serum- und impfinstitut <bern> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-01-16 23:07)


Signatur: EvB/B 194/134

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
Marburg, 03.08.1914. – masch., 3 S. (Durchschlag)

Briefkopf: "Behringwerk Marburg/Lahn"

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Auf ein Telegramm des Kriegsministeriums habe Siebert nach Rücksprache mit Behring geantwortet, dass Typhus-Impfstoff, Cholera-Impfstoff und Ruhrserum in den Behringwerken G.m.b.H. nicht vorhanden seien, da Behring die Produktion dieser Stoffe in den Behringwerken wegen deren Gefährlichkeit ablehne. - Behring halte den Tierarzt Henningfeld [Bewerbungsbrief vgl. EvB/B 192/107] aus verschiedenen Gründen nicht für geeignet. - Finanzielles. - Über die Vorräte an Tetanusheilserum, das von der Militärverwaltung noch nicht angefordert worden sei. Der Auftrag vom Schweizer Serum- und Impfinstitut in Bern konnte nicht ausgeführt werden, da die Post keine Sendungen ins Ausland annehme. In Marburg sei die Lage unruhig, am Nachmittag sollten "ein Marburger und zwei Russen standrechtlich erschossen werden". Da auch zwei Russen auf der Straße verhaftet wurden, sei mit "russischen Geschäften" und Geldern von Zipkinin absehbarer Zeit nicht zu rechnen. - Siebert rechne mit baldiger Flaschenlieferung durch Kaempfe sowie mit den Frankfurter Prüfergebnissen, sodass nun mit der Abfüllung begonnen werden könne.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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