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7 Einträge zu universitaet marburg [-1527-] ADRESSAT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-08-15 23:48)


Signatur: EvB/L 271/7

Marburg. – 13 S., 2 Fotos (sw) (8 Dokumente)
[^]. 7.
Brief an den Kurator der Universität Marburg / Preussisches Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, Friedrich Althoff
Berlin, 28.04.1897. – hs., 2 S. (Kopie)

Briefkopf: "Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheiten"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Original: Akten der Medizinischen Fakultät der Königlichen Universität Marburg, Personalakten des Prof. von Behring Bestand 307c Acc 1892/13 Nr. 115 Staatsarchiv Marburg

Zur Begleichung eines Defizits erhöht Althoff den Etat des Hygieneinstituts Marburg für das Etatsjahr 1896/97 um knapp siebentausend Mark.

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Signatur: EvB/L 250

Brief an den Kurator der Universität Marburg, [Heinrich Steinmetz] / Emil von Behring
Marburg, 25.01.1900. – eh. Unterstr. u. Erg., 20 S. + 5 Beil.

Briefkopf: "Institut für Hygiene und Experimentelle Therapie der Universität. Marburg"

Beil. 1 (hs., 1 durchgehende Seite): Kurvendiagramm "Kuh Nr. 21. Juli 1898 bis 30.12.1899 (ohne Ort [Marburg], 21.07.1898: Kurvenblatt zur Dokumentation einer mit "TD" und "TR Koch" behandelten Kuh ab 09.07.1898. Tod durch Tötung am 30.12.1899, Sektionsbefund (Pleura pulmonalois, Lunge).

Beil. 2 (hs. m. nachtr. Unterstr. und datierten eh. Erg. B.s [25.01.1900], 10 S. (Abschr.)): Bericht für den Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten: "Betrifft Versuche zur Bekämpfung der Tuberkulose" / Emil von Behring, Marburg, 02.04.1898: Gesuch, weitere Versuche zur Bekämpfung der Tuberkulose "im Interesse der Tuberkulosebekämpfung wohlwollend [zu] berücksichtigen"; B. sei der Überzeugung. "daß man Rinder dauernd von der Tuberkulose befreien kann". Im Gegensatz zu Koch wende B. Präparate an, "welche auf andere Weise als das Koch'sche Tuberkulin, sowohl das alte wie auch das neue, gewonnen sind, und welche sich dadurch auszeichnen, daß ihr Wirkungswerth an gesunden Versuchsthieren genau festgestellt werden kann". Die Ergebnisse seien nicht nur wissenschaftlich, sondern auch praktisch interessant (Vermeidung finanzieller Schäden, Schutz der menschlichen Gesundheit). Bezugnahme auf den ermutigenden Besuch des Ministerialdirektors Germar und des Geheimen Ober-Regierungsrates Otto Naumann am 01.02. 1898 in Marburg. Bitte um Bewilligung finanzieller Unterstützung von 9000 Mark jährlich für die Dauer von fünf Jahren, wovon auch von Lingelsheim bezahlt werden solle.

Beil. 3 (Dr., 11 S.): "Mittheilungen aus dem Institut für experimentelle Therapie" / Emil von Behring. Sonderdruck aus: Deutsche medizinischen Wochenschrift 1898, Nr. 19 (1898): "I. Autoreferat von Prof. E. Behring über seinen am 12. April 1898 in der mikrobiologischen Section des Congresses für Hygiene und Demographie in Madrid gehaltenen Vortrag" zur Tuberkulosefrage. - "II. Untersuchungen Ransom's über den Antitoxinbedarf zur Unschädlichmachung solchen Toxins, welches im Blut gelöst ist." - "III. Untersuchungen über die Agglutinationsfähigkeit der Choleravibionen durch Choleraserum. Von Ransom und Kitashima."

Beil. 4 (Dr., 16 S.): "Zur Chemie der Tubercelbacillen" / Wilhelm G. Ruppel. Sonderdruck aus: Hoppe-Seyler's Zeitschrift für physiologische Chemie, 1898, Bd. 26, H. 3/4, S. 218-232.

Beil. 5 (Dr., 10 S.): "Ueber die specifisch giftigen Eigenschaften der Tuberculinsäure" / Emil von Behring. Sonderdruck aus: Berliner klinische Wochenschrift, 1899, Nr. 25, 9 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Nach der Aufforderung des Universitätskurators [Heinrich Steinmetz] vom 20.01.1900 liefert B. einen "Bericht über die bisherigen Versuche mit Tuberkulose-Giftpräparaten gegen die Rindertuberkulose". Die Gründe, weshalb eine weitere "gedeihliche" Zusammenarbeit mit Professor Schütz in Berlin "unmöglich" sei, habe er bereits im Bericht vom 20.01.1899 dargelegt. Zur Behandlung verschiedener Kühe und zur Sektion der Kuh Nr. 21 durch Professor Marchand und Kreistierarzt Melde. - Zu den Kosten der Tuberkuloseuntersuchungen, für die 40.000 Mark seitens des Finanzministers bewilligt worden waren ("Bewilligung von Mitteln für Versuche zur Bekämpfung der Tuberkulose" vom 02.04.1898). Aufzählung der von B. erbrachten Leistungen inklusive der "kostspieligen Präparate" und "pecuniären Arbeitsopfer". Diskussion der Fragen, ob die Rindertuberkulose heilbar sei. Zum Konflikt mit Schütz (und Robert Koch) bezüglich der Rindertuberkulosebehandlung. Zu B.s eigenen Motiven (die Versuche zur Rindertuberkulose seien ihm "nur Mittel zum Zweck [...], durch das Studium der Rundetuberkulose [Wort unterstrichen] meine Heilbestrebungen auf dem Gebiete der menschlichen Tuberkulose [zwei Worte unterstrichen] zu fördern"). Bitte um weitere Förderung. B. erkläre sich bereit "große Quantitäten von Tuberkulosegiftvorräten [...] unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, wenn die Werthbestimmung der von mir gelieferten Tuberkulosegifte im Königlichen Institut für experimentelle Therapie zu Frankfurt a/M. ausgeführt, und wenn die Prüfung des diagnostischen Werthes der staatlich controllierten Präparate nach einem von mir zu entwerfenden Plan in der Praxis an Rindern vorgenommen" werde. - Ausführungen zur Eindämmung der Rindertuberkulose, auch in Amerika und Belgien sowie in Dänemark (Versuche Bangs).

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Beilage 1:
Beilage 2:
Beilage 3:
Beilage 4:
Beilage 5:

Signatur: EvB/L 251

Bericht an den Kurator der Universität Marburg, Heinrich Steinmetz / Emil von Behring
Marburg, 02.08.1900. – eh., 7 S. (Negativkopie)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1198

Bericht über die Möglichkeiten, die Rindertuberkulöse medikamentös zu bekämpfen oder durch bestimmte Maßnahmen an der Verbreitung zu hindern, beispielsweise durch "Schaffung tuberkulosefreier Stallungen", wie sie der dänische Veterinär Bang empfohlen habe und wie sie in einigen preußischen Provinzen erprobt würden. Hinweis auf die Versuche in Oppeln (Departements-Tierarzt Arndt), von denen Behring durch Vermittlung des Grafen von Zedlitz-Trützschler erfahren habe. Seine Untersuchungen wolle er in der Provinz Hessen mit Unterstützung der Besitzer und Verwalter an Vogelsberger Rindern durchführen. Beschreibung der Untersuchungen. Ziele: "Gewinnung eines specifischen Schutzmittels und Heilmittels nicht bloß für die Tuberkulose der Rinder, sondern auch für die Tuberkulose des Menschen". Zu Behrings Arbeiten mit Kitashima (Entdeckung von Antikörpern, die Richard Pfeiffers Immunkörpern ähneln).

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Signatur: EvB/L 219

Anweisung an die Kuratoren der preußischen Universitäten, betreffend: Rattenvernichtung zur Pestprophylaxe / Preussisches Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten
Berlin; Marburg, 04.02.1901; 06.02.1901. – hs. m. nachtr. farb. Unterstr. und Randnotiz auf S. 1, 4 S. (Kopie) + 2 Beil.

Beil. 1 (masch. mit hs. Notiz auf S. 1, 11 S. (Abschr.)): "Bericht über eine Berathung, betreffend Massnahmen zur Verhütung der Einschleppung der Pest durch Ratten [Wort unterstrichen] in Hamburg", Hamburg, 10.101.1899: Bekämpfung der Rattenplage auf Schiffen, auf den Quais und in den Speichern der Häfen durch Hunde und Katzen, durch Einleiten von Kohlensäure, durch Rattengift, schweflige Säure etc., unterzeichnet durch Bernhard Nocht. Zur Bekämpfung der Rattenplage in Dresden durch Phosphorlatwerge, Bericht von Niedner [Arzt in Dresden].

Beil. 2 (masch. m. hs. Notiz auf S. 12 S., 12 S. (Abschr.)): Br., E. Zuschler an das Kaiserlich Deutsche General-Konsulat in Kopenhagen vom 18.10.1899, Kopenhagen und Frederiksberg: zur Bekämpfung der Rattenplage in Kopenhagen und Frederiksberg durch Gift, Wasser, Fallen und Eisen u. ä.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1225

Rundschreiben. Anweisung des Ministeriums der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten in Berlin an die Universitätskuratoren der [preußischen] Universitäten Bonn, Breslau, Göttingen, Greifswald, Halle, Kiel, Königsberg und Marburg sowie den Ober-Präsidenten in Posen zur Beobachtung und Meldung auffallenden Rattensterbens; zur Beseitigung der toten Ratten und zur Desinfektion der Plätze. Anweisung zum Transport und zur Untersuchung toter Ratten in die Hygieneinstitute der preußischen Universitäten.

Notation: 3.9 - Verträge

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Beilage 1:
Beilage 2:

Signatur: EvB/B 203

Brief an den Kurator der Universität Marburg, [Walter Hassenpflug] / Institut für Hygiene und Experimentelle Therapie, Emil von Behring
Marburg, 13.02.1912. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S. (Fotoabzug)

Briefkopf: "Institut für Hygiene und Experimentelle Therapie der Universität. Marburg"

Mit Vermerk der Kenntnisnahme seitens des Kurators.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1044/Dok. 0000665

B. bittet wegen einer Reise nach Berlin um Beurlaubung "zunächst bis zum Schluss des Wintersemesters".

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Signatur: EvB/L 209/1

Marburg, 19.12.1915
[^]. 1.
Brief an den Kurator der Universität Marburg, [Walter Hassenpflug] / Preussischer Minister der geistlichen und Unterrichts-Angelegenheiten
Marburg, 04.10.1915. – masch., 1 S. (Foto, sw)

Notation: 3.8.5 - Büsten

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Signatur: EvB/B 163/20/12

3 Br., 4 Telegr., 2 Briefkarten, 4 Visitenkarten

(Briefe : Kondolenzschreiben ; Absender T)

[^]. 12.
Telegramm an Walter Hassenpflug, Kurator der Universität Marburg / August von Trott zu Solz
Berlin, 09.04.1917. – hs., 1 S. (Foto)

(Briefe : Kondolenzschreiben ; Absender T)

Name des Absenders teilweise ermittelt

Ländercode UNIMARC: XA-DE

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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