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10 Einträge zu aronson, hans [1865-1919] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-07-03 01:54)


Signatur: EvB/S 1a/3

1898. – 14 Zeitungsartikel, 2 Br.
[^]. 3.
The patent on antitoxin : Editorial articles / [Unbekannt]
Detroit, Mich., 25.07.1898. – 1 Zeitungsartikel

In: The Medical Age (25.07.1898), 430-431

Datumsangabe hs.

Ländercode UNIMARC: XD-US

Hinweis auf Behrings Vorläufer in der Serumtherapie, Pasteur, H. Sewall, Roux und Chamberland sowie Fraenkel und Aronson, mit dem Fazit: "Behring did not discover this principle, and in its application he was undoubtedly anticipated by the Japanese workers. If to any single man must be ascribed the distinction of being the inventor and discoverer of the beneficent principle of immunization, the honor belongs to the immortal Pasteur."

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Signatur: EvB/B 196/13

Bericht an den Aufsichtsrat der Farbwerken Vormals Meister, Lucius & Brünning / August Laubenheimer
[Höchst a. M.], 20.04.1894. – eh., 4 S., Transkr. (4 S.) + 1 Beil.

Stempel: "Farbwerke 20. Apr. 1894, hs. Erg.: "Bericht an Aufsichtsrath"

Beil.: "Graphische Darstellung der Heilerfolge"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000684

Zur Rentabilität der Herstellung des Diphtherieantitoxins. Zunächst zur Frage, ob das Diphtherieantitoxin auch als Heilmittel für Menschen geeignet sei. Heubners Versuche hätten wegen der zu geringen Dosierung noch keinen durchschlagenden Erfolg gebracht, höhere Dosierungen (Behandlung in der Berliner Charité) erzielten häufig Heilung. Erläuterung der beiligenden Tabelle (Verlauf der Krankheit ohne Serumbehandlung, mit Serumbehandlung), die "den außerordentlich günstigen Erfolg der Antitoxin-Behandlung" demonstriere, insbesondere, wenn sehr rasch mit der Behandlung begonnen werde. Entkräftung der Einwände, dass es sich um unterschiedlich starke Epidemien handele. - Über die Herstellung, die Wirkungsweise und die zur Heilung notwendigen Dosis (400 Serumeinheiten). Zum Begriff "Normalserum (einfach-normal)". - Zur Rentabilität ließen sich bisher keine Aussagen machen. Bei einer Monatsproduktion bei zwanzig Großtieren ließen sich 1000 Krankheitsfälle bei einer Dosis von 800 Serumeinheiten behandeln, das "Bruttoerträgnis" beliefe sich auf 240.000 Mark im Jahr. - Kühe lieferten ein 16-faches Normalserum, Ziegen sogar ein 60-faches.

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Signatur: EvB/B 1/82

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Berlin, 05.05.1894. – Transkr., 1 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000459

Wunsch nach Pflege der guten Beziehungen zu M. und den Kollegen des Institut Pasteur. Unwissenschaftliche Konkurrenz sei Aronson. - B. lobt "die schöne Typhusarbeit von Sanarelli" (mit Forschungsergebnissen zum menschlichen Abdominaltyphus und zur Pyocyaneuserkrankung der Kaninchen) und erwähnt eigene Ergebnisse zur Pyocyaneuserkrankung von weißen Mäusen und Milzveränderungen bei Typhuskranken. Sollte man hier nicht an "genetische Beziehungen zwischen Typhusbazillen und Pyocyaneusbazillen" denken? - B.s längeres Kranksein habe ihn daran gehindert, "alle [Wort hervorgehoben] Einzelfragen auf dem grossen Gebiet der Diphtherieheilung mit gleicher Intensität zu bearbeiten". Ob deshalb Roux seine Ansicht zu Aronsons Absicht, einen Patentschutz für die Ausfällung von Antiotoxinen anzustreben, mitteilen könne. Ob Roux ihn darüber hinaus bei der Gewinnung "von stark wirksamen Diphtheriegift" unterstützen könne?

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Signatur: EvB/B 1/220

Brief an Erich Wernicke / Emil von Behring
Halle, 16.10.1894. – eh., 3 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Stabsarzt Professor Dr. Behring, Berlin S.O., Treptower Chaussee 8, I., Villa Emma" [Adresse gestrichen, überschrieben: "Halle"]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000887a

Über die Antrittsrede in Halle und eine geplante Publikation (Abrechnung mit Virchow, "dem alten Sünder", der mit Aronson behaupte, "das Heilserum zuerst untersucht" zu haben). - Über W.s Zukunftspläne und -aussichten. Die "Hauptsache vorläufig [Wort unterstrichen]" sei "eine systematische Einarbeitung in die Werthbestimmungsmethode" sowie eine Publikation, "welche beweist, daß Du die Sache kannst". - Grüße an W.s Ehefrau, von "Freund B.".

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Signatur: EvB/L 215/1

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" / [Unterzeichner:] Köhler ; Arthur Würzburg ; Max Hornemann
[Berlin], 03.11.1894; 05.11.1894. – hs. m. Anstr. und Anm. auf S. 9 u. 13, 29 S.

mit Stempel am oberen rechten Seitenrand: "Geh.-Rat Prof. Dr. Dieudonné München"

Hinweis zur Herkunft des Dokuments: vermutlich aus dem Besitz Adolf Dieudonnés, München, siehe Stempel

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1219

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" vom 03.11.1894 mit Liste der Anwesenden (darunter Dieudonné und die Unterzeichner Köhler, Würzburg und Hornemann). Behring habe die Sitzung mit einem Vortrag über die Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Diphtherieserums eingeleitet. Die anwesenden Ärzte und Regierungsvertreter, sowohl Ehrlich (Elisabeth-Krankenhaus) als auch Koch, von Kerschensteiner (München), Günther (Carola-Krankenhaus Dresden), von Koch (Olga-Krankenhaus Stuttgart), Thierfelder (für das Krankenhaus Rostock), Battlehner (für das Städtische Spital Karlsruhe), Krieger (für Elsass-Lothringen) und Reincke (für Hamburg) berichten über Heilungserfolge bei diphtheriekranken Kindern. Baden plane die Anschaffung des Serums auf Staatskosten. - Nachfragen zu Nebenwirkungen (Lähmung), zur Dosierung, zur Schutzwirkung, zum Verfahren und zur Menge der Serumherstellung in Höchst ("täglich über 1000 Fläschchen mit je 5 cbcm Serum") und zu den belieferten Ländern (u. a. Deutschland, Serbien, Rumänien). Spezialdiskussion zu den Fragen, ob sich "eine Anwendung des Mittels auf Kranke in Anstaltsbehandlung" empfehle, und ob der Verkauf des Mittels - "Heilmittel" oder "Schutzmittel" - an die Apotheken überwiesen werden solle. - Über die Wertbestimmung und Kontrollierung des Mittels. - Sitzung vom 05.11.1894: Zum Ort der Serumprüfung, Vergleich der Wirksamkeit des Höchster und des Scheringschen Präparats, Festsetzung des Verkaufspreises, Regelung der Apothekentaxe, zur Statistik [= Auswertung von Fragebögen]. - Anlage A: "Vorschläge die Prüfung des Diphtherieserums und seinen Vertrieb betreffend", unterschrieben von Robert Koch, Emil von Behring, Paul Ehrlich und Dr. Weißer. - Anlage B: "Bericht des Stabsarztes Dr., Weißer über die von ihm im Kaiserlichen Gesundheitsamte angestellten vergleichenden Versuche mit den Diphtheriegiften des Professors Ehrlich und Dr. Aronson, sowie mit dem Heilserum des Professors Dr. Behring." (Enthält in Anlage I bis V. Listen mit Meerschweinchenversuchen.) - Anlage C: "Diphtherie-Fragenbogen."

Notation: 3.9 - Verträge

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Signatur: EvB/B 1/1

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Halle, 06.12.1894. – eh., 4 S. (Kopie)

Briefkopf: "Stabarzt Professor Dr. Behring Berlin S.O. Treptower Chanssee 8, I. `Villa Emma", gestrichen

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000005

Original: GStA PK

Zur von Rudolf Virchow öffentlich (vor der "Berliner medicinischen Gesellschaft") geäußerten Kritik an B. und seinem "Comité" [= Comité von Heilserum für Unbemittelte], der sich von Bergmann und Aronson anschließen. Auch Baginsky erkläre gegenüber von Kupffer, dem Chefredakteur des Berliner Lokalanzeigers, seinen Austritt. B. will die Vorgänge "hinter den Coulissen" beleuchten.

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Signatur: EvB/L 235/1

14 Dok., 39 S.
[^]. 1.
Berliner Tagesblatt 1. Febr. 1896 / Unbekannt
[Berlin], 01.02.1896. – hs., 1 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Herr Aronson machte ferner die Mittheilung, dass es ihm nunmehr gelungen sei[,] Thiere in so hohem Grade "bacillenfest" zu machen, dass sie anstandslos die Einspritzungen größerer Mengen giftiger Tuberkelculturen vertragen könnten. Diese Widerstandsfähigkeit gegen die krankmachenden Einwirkungen des Tuberkelbacillus will der Vortragende dadurch erreicht haben, daß er die ausschließliche Vorbehandlung mit Tuberkulin aufgegeben und statt dessen auf höhere Temperaturen erhitzte Kernkulturen von Tuberkelbazillen, die auf Bouillon gezüchtet waren, systematisch angewendet habe."

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Register / zugehörige Dokumente:

Unbekannt

Aronson, Hans [1865-1919]

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Signatur: EvB/B 1/11

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Marburg, 19.11.1905. – eh., 4 S. (Kopie)

Hs. Notiz von Althoff, vermutl. Bleistift ("Exz. von Behring [...] Ganz ergebenst Althoff 3/12".)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000032

Original: GStA PK

Herzlichsten Dank für Brief aus Kissingen, der B. Beweis sei "für Ihr mir überaus werthvolles Vertrauen zu meinen tuberkulosetherapeutischen Arbeiten". - B. wünscht A. Gesundheit, auch im Interesse von "Preußens Hochschulen" und "aller aufwärts strebenden Persönlichkeiten innerhalb unserer Naturwiss.- und Medicinalwesens". - Er entfaltet ein "Bouquet" von Wünschen: 1) Da er von seinen experimentellen Arbeiten in Marburg, dem Pariser Pasteur-Institut sowie den veterinärärztlichen Instituten in Alfort (Vallée) und Lyon (Arloing) absorbiert sei und die Zusammenarbeit mit Krehl (Straßburg) intensiviert habe, bittet er um die Besoldung von Dr. Morawitz mit dem Gehalt eines gehobenen Assistenten. Morawitz sei "hervorragend gut auf physiologischen Gebiet"; er bewähre sich so gut, dass B. ihm die Aufgaben eines Instruktors der bei B. angemeldeten "Kursisten" zugedacht habe. - 2) Außer Küttner, Aschoff und Disse finde B. für seine Arbeiten nicht "die so sehr wünschenswerthen ergänzenden Persönlichkeiten". Beim eventuellen Weggang Brauers käme für die medizinische Klinik vielleicht Krehl in Frage, der mit B. zusammenarbeiten würde und in der Fakultät beste Aufnahme fände. - 3) Zum Ausbau seines Programms zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit und der "tuberkulösen Erst-Infektionen" sei die Mitarbeit eines guten Kinderarztes unentbehrlich. Sollte sich Heubners Assistent Salge bewähren, käme er vielleicht als Mitarbeiter in B.s Programm in Betracht. Dadurch würde an die Traditionslinie Rumpf, Fr. Müller, Krehl und Romberg angeknüpft. - 4) Er möchte Ehrlich sehr gerne "für die tuberkulose therapeutischen Arbeiten gewinnen", habe jedoch wegen des alten Streits mit Ehrlichs Mitarbeiter Aronson um das Diphtherieserums davor zurückgeschreckt. A. wünscht ein persönliches Zusammentreffen mit Ehrlich, A. solle nun eine "Brücke schlagen" zwischen beiden wie 1904 in Nordhausen (vgl. Brief B.s an Althoff vom 30.08.1903). - Die Erfüllung der Wünsche dieses "Weihnachts-Wunschzettels" helfe vielleicht bei der "Lösung der wichtigsten medicinischen Probleme". PS (auf S. 1): Das A. gewidmete Heft der "Phthisiologischen Probleme" [= vermutl.: "Moderne phthisiogenetische und phthisiotherapeutische Probleme in historischer Beleuchtung", Marburg: Selbstverlag, 1905] werde von B.s französischen Freunden übersetzt, die französische Ausgabe erscheine womöglich zeitgleich mit der deutschen, die möglicherweise ergänzende Angaben über B.s neue "tuberkulosetherapeutische Methode" enthielte.

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Signatur: EvB/L 239

Patentschrift Nr. 176503 : Verfahren zur Extrahierung der Antikörper in den Immunseris / Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning. [Genehmigt durch:] Kaiserliches Patentamt
Berlin, 17.10.1906. – Dr. m. hs. Anm., 3 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Patenterteilung an die Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning - Hs. Ergänzung Behrings bei der Passage "die erhaltenen Lösungen enthielten Antikörper und Proteine stets in demselben Verhältnis wie das ursprüngliche Serum": Cfr Aronson Brieger Freund'sche Arbeiten". Bei der Passage der "zur Extraktion geeignete[n] Mittel" eh. ergänzt: "Alaun Zink Blei? [geschweifte Klammer] in colloidalem Zustand".

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Signatur: EvB/B 196/7

Brief an das Behring-Archiv, Marburg, Alexander von Engelhardt / IG-Farbenindustrie-Aktiengesellschaft, Carl Ludwig Lautenschläger
[Frankfurt a. M.], 14.02.1941. – masch., 1 S. + 1 Beil.

Briefkopf: "I.G. Höchst Chem.-Pharmazeutische u. Sero-Bakteriologische Abteilung"

Beil. (masch., 12 S.) : "Zur Geschichte der Serum-Darstellung in den Farbwerken": Koch habe mit dem Tuberkulin eine "neue Art von Medikamenten eingeführt", [Edwin] Klebs (damals Zürich) dann aus dem Tuberkulin das "Tuberculocidin" entwickelt, was ab 1891 von Höchst hergestellt wurde (Vertrag am 20.05.1892). Die Erkenntnis, "dass der Verlauf einer Infections-Krankheit durch spezifische bacter. Produkte sich beeinflussen" ließe, sollte, anknüpfend an das in der "Deutschen medizinischen Wochenschrift" publizierte Referat von Behring und Wernicke zur Untersuchungbetreffend die "Immunisirung und Heilung von Versuchsthieren bei der Diphtherie"auf die Bekämpfung der Diphtherie übertragen werden. Im Antwortbrief Behrings vom 09.05.1892 auf die Anfrage Laubenheimers vom 06.04.1892 kündigt Behring einen Besuch in Höchst an, der am 14.05.1892 stattfand. Zu den Schwierigkeiten eines Vertragsabschlusses mit einem den vorgesetzten Behörden verpflichteten Stabsarzt. Einbindung von Colers, dem der Vertragsentwurf vom 16.07.1892 durch Behring zugesandt wurde. - Wiedergabe des Vertrags vom 25.09.1892 zur "Gewinnung von Diphtherie-Heilserum nach dem von Herrn Dr. Behring ausgearbeiteten Verfahren" in sieben Absätzen (Vertagslaufzeit 01.07.1892 bis 30.06.1897, unterzeichnet von Laubenheimer und Reverdy, 20.12.1892). Schilderung der weiteren Zusammenarbeit mit Behring: Geldzahlungen und weitere finanzielle Forderungen vonseiten Behrings zur Fortsetzung der Versuche; offene Fragen zur Wirksamkeit des Diphtherieserums bei Menschen (mögliche Überprüfung in Heubners Kinderklinik in Leipzig bzw. im Institut für Infektionskrankheiten in Berlin bie Koch); Zusammenschluss mit Ehrlich zwecks Klärung der Antitoxinfrage und Verwertung der Milch immunisierter Tiere; Auseinandersetzung mit Aronson; Bestätigung der Heilwirkung des Diphtherieserums durch Ehrlich, Kossel und Wassermann im April 1894 und Bau der Serumanstalt; Verkauf des Serums mit unterschiedlich hohen Antitoxineinheiten ab August 1894; Roux und Heubner berichten im September 1894 beim Kongress in Budapest über Heilerfolge; Diskussion in der Öffentlichkeut, auch in politischen Zeitschriften; darauf folgend Wunsch des Staates nach eigener Produktion; Gewinn der Farbwerke 1894: 444200,00 Mark; Hoffnung auf Übertragung des Prinzips der Heilserumherstellung auf Tuberkulose, Streptokokken, Tetanus, Cholera mit nachfolgender Einrichtung einer bakteriologischen Versuchsabteilung, Plan einer Einrichtung eines bakteriologischen Instituts in Marburg und Absicherung vonseiten Höchst "auf den Fall, dass wir mit Behring auseinanderkommen könnten"; keine praktisch verwertbaren Resultate mit Ausnahme des Tetanusserums. Zweiter Vertrag mit Behring im Juli 1895 mit der Verpflichtung Behrings, "anderen nicht bei der Herstellung des Diphtherie-Serums behilflich zu sein"; weitere Zahlung an Behring 1895 Errichtung der später in Frankfurt stationierten Kontrollstation in Steglitz unter Leitung Ehrlichs. Dritter Vertrag mit Behring 1899 und nachfolgende Auseinandersetzung um die Qualität der Diphtheriegifte (Vergleich mit Libbertz). Verweis auf Brief Behrings an von Brüning (14.04.1903, Angebot eines 800fachen Serums); Laubenheimer informiert Althoff über Vorgänge am 27.02.1904. "So ist denn nun der Bruch unvermeidlich geworden und die nächste Consequenz davon wird sein, dass nach dem 1. Juli d. Js. der Preis des Diphtherie-Serums einen starken Rückgang erfahren wird, der natürlich auch bei uns seine Folgen äussert." Laubenheimer habe öfter damit gerechnet, "dass ein Zusammengehen mit Behring nicht mehr möglich sei"; mit Rücksicht auf den Verdienst habe er aber den Zeitpunkt hinausschieben wollen.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000678b

Höchst übersendet die Abschrift der von Laubenheimer 1904 verfertigten Übersicht "Zur Geschichte der Serum-Darstellung in den Farbwerken" sowie einen Schriftwechsel von Laubenheimer mit Behring vom 06.04.1892. Hinweis auf den "Beschluss der Farbwerke aus dem Jahre 1893" Rücksprache von Laubenheimer mit Libbertz, Heubner und anderen.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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