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8 Einträge zu bieling, richard [1888-1967] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2021-01-18 21:13)


Signatur: EvB/L 270

Krankengeschichte Emil von Behrings / Unbekannt
[Marburg], [o.D.]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Schilderung des Aufenthalts Behrings im Sanatorium Rudolf von Hoesslins und Krankengeschichte 1907 bis 1910 [Zusammenfassung, nach den hs. Aufzeichnungen, vgl. EvB/L 268]. Der Text scheint die modifizierte Vorlage für eine stark verkürzte Passage bei Zeiss / Bieling, 2. Auflage 1941, S. 497 zu sein. Dort erscheint die Schilderung des Sanatoriumsaufenthaltes im Kapitel "Philosophie".

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Signatur: EvB/L 268

Krankengeschichte Emil von Behrings ab 1907 / Unbekannt
[o.O.], 22.11.1907-23.02.1915. – hs. m. e. Zeichn., 15 S. (Abschr.)

Das Original der Krankengeschichte befand sich nach Zeiss und Bieling "im R. v. Hoeßlinschen Santorium in München, jetzt Klinik Neuwittelsbach". [Zeiss / Bieling 1941, S. 597, Fußnote 13.]

Alte Signatur: 08-11/T-II, j/Nr. 1249

Krankengeschichte Behrings seit dem Eintritt in das Neuwittelsbacher Sanatorium Rudolf von Hoesslins am 22.11.1907. Diagnose "Tabes, Depression". 1907 werden Zustände von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, Schlaflosigkeit und die Sorge darüber, wie Behring sich stabilisieren könne ("durch Arbeit", 07.12.1907), genannt. Beschäftigung mit Billardspiel (14.01.1908), aber auch wissenschaftlichem Arbeiten (dabei "leicht ermüdbar", 04.07.1908). Am 26.10.1908 drängt die Familie nach Hause. "Behring will jetzt aber nicht, weil er dort nicht zur Ruhe käme." - Im Dezember 1908 plant Else von Behring, mit zwei Söhnen zu Weihnachten zu kommen. Notiz am 28.12.1908: "Zustand der gleiche. Wenig Freude über den Besuch. Kauft morgen ein - alles furchtbar teuer!" 05.11.1908: "Behring macht auf die anderen Patienten ganz guten Eindruck". Aus einem Brief Hoesslins an Brauer in Marburg: "Die Beschwerden unveränderlich, sie bestehen seit 15 Jahre - 99 % psychogener Natur. Psychische Depression. Behring hält sich für unheilbar krank. In schlechten Tagen keine Einsichtsfähigkeit. [...] Klagen: unangenehme Empfindungen im Kopf, Gefühl nicht stehen zu können, Schmerz in den Beinen, Schlaf schlecht. [...] Geistige Funktion absolut normal. Unzweifelhaft reiner Depressionszustand. Prognose absolut günstig. - v. Hoesslin hat nicht d. geringsten Zweifel an der Richtigkeit seiner Auffassung, die auch von Kraepelin in allen Punkten bestätigt worden ist." - Notiz am 01.03.1909: "objectiv keine Intelligenzstörungen". Im März Klagen, dass Behring "bei lebendigem Leibe 'verfaule'. - Objektiv alles unverändert." - 30.09.1909 - 29.10.1909: "Objectiv besser - subjectiv Klagen". 05.11.1909: "Glaubt, dass es nie besser werde, alles sei zwecklos - und er sei schon völlig 'blödsinnig'". 07.11.1909 - 30.11.1909: "Vorübergehend subjective Klagen über schlechtes Sehen". - Hinweis auf einen Brief Hoesslins an Generaloberarzt Schumburg [Schwager Behrings] in Straßburg vom 03.07.1909 ("Keine nennenswerte Aenderung - Schlaf schlecht"). Am 05.05.1910: "Suicid-Gedanken. Frau soll kommen". - 25.07.1910: "Zweifellose langsame Besserung." Am 06.08.1910 "Abreise". - Nachtrag zu 1915, 23.02.1915: "Diagnose Periproktitischer Abszess", gemäß Anamnese litt Behring bereits 1914 unter ähnlichen Beschwerden.

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Signatur: EvB/F 1/14/15

07.09.1928-08.07.1932. – 18 Br., 1 masch. Abschrift
[^]. 15.
Brief an Heinz Zeiss / Else von Behring
Marburg, 27.04.1932. – masch., 1 S. (Entw.)

Briefkopf: "E. v. Behring Marburg / L. Roserstrasse 7"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/X-I/Nr. 2342

Antwort auf den Brief Z.s vom 13.04.1932; Einwilligung in ein Treffen. Vermittlung eines Kontakts mit Richard Bieling in Berlin, der sie "in Angelegenheit der Biographie meines Mannes" berate.

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Signatur: EvB/F 1/1

Brief an Else von Behring / Ludwig Aschoff
Freiburg i. Br., 11.07.1932. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S.

Briefkopf: "Prof. Dr. L. Aschoff, Freiburg i. B., Jacobistraße 29"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000054

Antwort auf Anfrage Else v. Behrings betreffend Erinnerungen an Behring und Briefen ihres verstorbenen Mannes an A. Er habe sich Behring "immer besondern verbunden" gefühlt, wenn er auch "in vielen Punkten anderer Meinung" sein müsse. Die Erinnerungen wolle er aufschreiben und den Herren Zeiss und Bieling [für die Behring-Biographie] zur Verfügung stellen. - Der als Beilage erwähnte Bogen ist nicht vorhanden.

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Signatur: EvB/F 1/2

Brief an Else von Behring / Adolf Dieudonné
München, 28.07.1932. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S.

Stempel: "Geh.-Rat Prof. Dr. Dieudonné München"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1033/Dok. 0000154

Vermutlich Antwort auf Anfrage Else v. Behrings betreffend die in D.s Besitz befindlichen Behring-Briefe. Behring habe ihm nur während des Münchener Aufenthalts einige Zeilen geschrieben, der Gedankenaustausch habe sich auf Fragen bezogen, die in der "Einführung in der Lehre von der Bekämpfung der Infektionskrankheiten" von 1912 niedergelegt seien. - Er besitze einen Abdruck der Beratung im Reichsgesundheitsamt vom 3. - 4. November 1894 über die amtliche Einführung des Diphtherieserums, die er dem Bearbeiter [der Behring-Biographie, d. h. Zeiss bzw. Bieling] zur Verfügung stellen könnte. Hinweis auf im Besitz Wernickes befindliche wichtige Briefe.

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Signatur: EvB/F 1/8

Brief an Fritz von Behring / Taichi Kitashima
Tokyo, 04.09.1932. – eh., 1 S.

Ländercode UNIMARC: XB-JP

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1037/Dok. 0000333

K. dankt für die Anfrage Else von Behrings bezüglich einer Übersendung von Unterlagen für eine Behring-Biographie, die Bieling und Zeiss übernommen haben. Lädt Fritz von Behring [zur Zeit in Kobe] zu einem Besuch ein.

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Signatur: EvB/F 1/7

Brief an Else von Behring / Taichi Kitashima
Tokyo, 06.09.1932. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S.

Briefkopf: "Kitsato Institute for Infectious Diseases, Inc., Tokyo. Director: Dr. Taichi Kitashima"

Ländercode UNIMARC: XB-JP

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1037/Dok. 0000334

K. freue sich, dass Bieling und Zeiss die Herausgabe einer Behring-Biographie übernommen hätten. Er wolle dazu beitragen, wenn es ihm möglich sei.

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Signatur: EvB/F 2/2

Übergabe der Originalbriefe E. v. B.s an das Behring-Archiv / Behring-Archiv, Maria Muttray und Irmgard Muttray
Leverkusen; Witzenhausen, 27.10.1932-04.02.1942. – 8 Br.
[^]. 2.
Brief an das Behring-Archiv, Alexander Engelhardt / Irmgard Muttray
Witzenhausen, 12.01.1941. – masch m. eh. Unterschrift., 1 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1039/Dok. 0000446a

Bezug nehmend auf die von H. Zeiss und R. Bieling herausgegebene Behring-Biographie verlangt Irmgard M. die Behring-Briefe an Muttray, die "1930 leihweise [Wort unterstrichen] von meinem Vater an Frau v. Behring gegeben" wurden, zurück. - M. weist zudem auf acht Briefe zum Thema Diphtheriebehandlung hin, die Ehrlich 1894 an Muttray schickte, sowie auf drei Briefe Paul Uhlenhuths. M. habe als erster "eine Reihenbehandlung resp. Impfung an Kindern und Soldaten in Oldenburg durchgeführt".

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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