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5 Einträge zu deycke, georg [1865-1938] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-07-03 08:08)


Signatur: EvB/W 18

Tulase zur Behandlung der Tuberkulose von Menschen und Rindern. Tagebuch 1906 bis 1912 (aus dem Nachlass von Dr. Siebert) / [Emil von Behring ...]
[Marburg], 06.08.1906; 27.02.1912. – eh. u. fr. Hd., m. eingeklebten Zetteln, z. T. masch. sowie eingelegte Zettel, 6 S., hs. und gedr., 393 S. (1 Kladde)

Alte Signatur: 08-08/T II, k/Nr. 2284

Pyocyaneus, Färbung mit Ziehlscher Lösung. Zur Pyacyaneusgiftgewinnung, Pyocyanueus-II und Tulase II, Wachstumshemmung von Pyocyaneus durch Tulase, Versuche mit Rinderleber von geschlachtetem Tier, Herstellung des Diphenols, Versuche mit Tulase, Perhydrase-Verfahren, Desinfektionsversuche mit Diphenyl und Diphenol, Einfluss von Diphenol auf das Wachstum von Bact. Coli in Nährbouillon, Tulaselaktin, Hepin-Tabellen, Normal-Sufonin, Fünffach-Normal-Sufonin, Tulaselipin, Liste von Präparaten "Dr. Römer für Argentinien", Lipin-Gewinnung, Herstellung von Tulase-Lipinen, Verarbeitung von Tuberkulase zu T-Lipin und T-Protein, Verarbeitung von frischer Tuberkulase I zu T-Lipin und T-Protein, Tulase-Lytin-Gewinnung, Bovovaccin-Emulsionen, Untersuchung der Keime in der Milch (Vollmilch, Magermilch, Rahm), H2O2-Milch, Unterschied in der Rahm-Absonderung erwärmter und nicht erwärmter Milch, Wasserstoffsuperoxyd-Konzentration, Untersuchung mit Rahm aus Marbach-Milch, Untersuchung mit Bolle-Milch, Liste über den dem Reichsgesundheitsamt gelieferten Bovovaccin, Tabelle zur Wirkung verschiedener Tb-Prärparate auf Meerschweinchen, Virulenzprüfung von Bovovaccin-Emulsion, Prüfung verschiedener Präparate auf Tuberkulinwirkung, Prüfung der Löslichkeit von Tetanus-Trockenserum, "Deycke - Much. Untersuchungen über endo-bazilläre Eiweißkörper. (Medizin. Klinik 1908. S. 401)", Tabellen über Gewinnung von Tuberkulin ("Ausbeute an Tb."), "Literatur über Katalase etc. von Battelli aus dem Chem. Centralblatt" von 1903 bis 1906. Glyzerinbestimmungen in Tuberkulin. Selbstkosten von Nährböden. "Herstellung von concentriertem Tuberkulin durch Eindampfen und Entfernen des Glycerins". "Kann durch fraktionierte Alkoholfällung aus Tuberkulin der Träger der Tub-Wirkung isoliert werden?". "Empfindlichkeits-Prüfung durch kutane Tub-Injektion an M.[eerschweinchen], die am 14. IV. 09 mit verschieden starken Dosen von Bv.-Emulsion inficiert wurden". "Tuberkulinlösung zur Introkutan-Reaktion bei Rindern". "Preise für Tub-Lösung zur Introkutanen Reaktion". Infektionsversuche mit Bovovaccin-Emulsion. "Einfluss der Reaktion der H2O2-Lösung auf die Zersetzung des H2O2 durch Hepin". "Selbstkosten von Hepin". "Fällung von Hepin mit Essigsäure", Herstellung von Endo-Närböden, Herstellung von Blutegelextrakt. "Bestimmung der katalytischen Energie in Tr. Hepin". Tetanusheilserum. "Tuberkulin nach Dennys". "Tuberculin-Lösung zur Quantitativen Tub-Prüfung nach Pirquet". "Literatur Tetanusserum".

Notation: 1.1 - Versuche

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Signatur: EvB/L 249

Brief an Emil von Behring / Preussisches Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten
Berlin, 08.03.1907. – masch. m. hs. Unterschrift u. hs. Unterstr. + 1 Beil.

Briefkopf: "Der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten. Berlin W. 64"

Beil. (masch. m. eh. Erg. u. Unterstr., 23 S.): "Ueber die Infektionswege der Tuberkulose" / [Emil von Behring]. [Marburg], [o.D.]: Die verschiedenen Arten der tuberkulösen Wundinfektion nach Verletzung der Epidermis führten zur Tuberkulose des Gesamtorganismus, der Transport erfolge über die Lymphbahnen und gelange über die Lymphdrüsen in die Blutbahn, von wo aus die Lungentuberkulose (Beschreibung durch Laennec) ausgelöst werde. Denkbar seien auch andere Infektionswege, etwa durch "Einatmung des Virus durch den Kehlkopf hindurch in die tieferen Luftwege und in die Lungenalveolen", von den intestinalen Schleimhäuten und den in die Schleimhäute eingelagerten follikulären Apparaten aus beginnend oder durch "primäre Infektion durch die Placenta hindurch". Argumente gegen die von Julius Cohnheim und Buchner in München vorgetragene Auffassung einer Infektion durch Einatmung (inhalatorische und respiratorische Infektion). Nach B. könne sowohl die intestinale Infektion "(Deglutition") als auch die pulmonale Infektion "(Aspiration)" eine Lungentuberkulose erzeugen, dies sei jedoch nicht zwingend, wie die Kaninchen- bzw. Rinderversuche von Villimin [= Jean Antoine Villemin] und Vallée gezeigt hätten. B. habe beobachtet, dass das "Belecken der Nabelwunde durch das tuberkulöse Muttertier" bei neugeborenen Kälbern mit Nabelinfektionen Lungentuberkulose erzeuge. Bei Schweinen (Milchferkeln) würde eine tuberkulöse Infektion durch Fütterung mit tuberkulinbazillenhaltiger Kuhmilch erzeugt. Zur Trennung und Unterscheidung von Tuberkel und käsiger Pneumonie (Laennec, Virchow). Einer käsigen Pneumonie gehe eine exsudative Entzündung voraus, die nach Orth "durch den Mangel an polynucleären Leukocyten" ausgezeichnet sei. - Beschreibung der Untersuchungen von Hans Much an einem mit Tuberkuloseerregern infizierten Kalb (mit Tabelle). Darstellung der frischen Lungentuberkuloseausstrichpräparate unmittelbar nach der Sektion des Kalbes mit Färbung nach Ziehl und nach Gram. - Ergebnisse der von Dr. Kremser (Sülzhayn) zugeschickten Probe eines aseptischen alten Abszessen vom Menschen. - Nach dem Vergleich von tuberkulösen Herderkrankungen mit "ebensolchen Granulis in subkutanen lebrösen [Wort unterstrichen] Herden", die B. "unter dem Einfluss des Deycke'schen Nastin's" [ein zur Leprabehandlung entwickelter Stoff] bei seinem Besuch im Gylhanné-Krankenhaus in Konstantinopel gesehen hatte, habe B. in Gemeinschaft mit Siebert ein nastinähnliches Präparat aus dem Tulaselactin entwickelt. Zur noch unbeantworteten Frage nach der "Lebensfähigkeit und Vermehrungsfähigkeit der bakteriolytischen Zerfallsprodukte des Tuberkulosevirus", Planung eines "Schweineexperiment[s]". Über die "morphologische Bedeutung und die chemische Natur der Granula", die zu den Babes-Ernst'schen Körperchen" zu zählen seien. Hinweise auf Publikationen von Kohl (Botanik, Marburg), sowie Arthur Meyer und Grimme ("Volutanskugeln") sowie B.s Pariser Vortrag von 1905. Fazit: Die Untersuchungen "über die Verbreitung des zur Lungenschwindsucht führenden Tuberkulosevirus" dürfte man zukünftig nicht mehr beschränken "auf den nachweis des ziehlfärbbaren bazillären Virus", sondern auch "auf die granulären Zerfallprodukte des Tuberkelbazillus". Untersuchung eines infizierten Schweins. - Auflistung der Unterfragen betreffend die Tuberkulose.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Zur Anfrage der Internationalen Vereinigung gegen die Tuberkulose vom 27.10.1906, "betreffend die Infektionswege der Tuberkulose". Als Direktor des Instituts für Hygiene und experimentelle Therapie in Marburg solle B. die gestellten Fragen "einer eingehenden Prüfung" unterziehen. Im Herbst 1907 solle die deutsche Wissenschaft auf der Wiener Konferenz ihre Forschungsergebnisse vorstellen.

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Signatur: EvB/B 1/12

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Marburg, 21.03.1907. – eh., 4 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000034

B. übersendet A. auf Veranlassung von Elise Spinola und Dr. Rothmann den Bericht über seinen Vortrag vom 14. März 1907 [veröffentlicht unter dem Titel "Die Bekämpfung der Rindertuberkulose mit Bovovaccin und Tauruman", Sonderdruck aus: Archiv des Deutschen Landwirtschaftsrats, 31. Jg., 1907] vor dem deutschen Landwirtschaftsrat und das zweite Heft der "Behringwerk-Mitteilungen" [= "Die Bovovakzination in der landwirtschaftlichen Praxis nebst einer polemisierenden Kritik der Herren Schütz, Miessner, Moussu, Thomassen", Behringwerk-Mitteilungen, Heft 2, Stuttgart, Leipzig: Deutsche Verlagsanstalt, 1907]. - In der menschenärztlichen Praxis werde nun neben Tulaselactin auch ein "Tulasuloseserum (Antitulase)" geprüft. Beide Präparate gedenke B. solange unentgeltlich zu liefern, bis deren Unschädlichkeit und Heilkraft klinisch bewiesen sei. - Sehr viel Mühe bereite ihm die kritische Verarbeitung der jeden Monat "zu Hunderten einlaufenden Krankengeschichten". Besonders wertvoll seien diese aus den Tuberkuloseheilstätten und aus der von Michel'schen Augenklinik. - Als Ersatz für den nach Argentinien abreisenden Prof. Römer wünscht B. den Tübinger Kliniker und Privatdozenten Dr. Sick. Veterinärärztlicher Berater möge nach B.s Wünschen Dr. Sticker von den Bergmann'schen Kliniken werden, der an die Stelle von Much, ein "vielseitig und weit über das Mittelmaß begabte[r] Mensch", treten solle. B. suche weniger "geniale" wie Much, sondern vielmehr "gewissenhafte und spezialistisch gut geschulte menschenärztliche und tierärztliche Kliniker"; insofern seien Sick und Sticker für das Marburger Institut für experimentelle Therapie "prädestinirt". Sick ließe sich durch die Ernennung zum Professor gewinnen, Sticker komme deshalb, weil er sich davon überzeugt habe, dass die von B. "neuerschlossenen tuberkulosetherapeutischen Methoden auch in der Krebsbekämpfung zum Ziele führen werden." - Am 08.04.1907 breche B. mit seiner Frau zu einer Reise nach Konstantinopel auf, um dort die Arbeitsergebnisse des Hamburger Arztes Deycke (der Nachfolger von Rieder) auf dem Lepragebiet zu studieren. Deycke sei bei seinen Leprastudien auf dieselbe Heilkörperklasse gestoßen, die B. in seinem Pariser Vortrag als TC charakterisiert habe und über die er im Schlussbericht und im Nachtrag des zweiten Heftes seiner "Mittheilungen" ausführlich gesprochen habe. - Mitte Mai werde er, nach einem Umweg über Florenz, wieder in Marburg sein.

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Signatur: EvB/B 1/118

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Konstantinopel, 15.04.1907. – Transkr., 1 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Br. erwähnt bei Zeiss / Bieling (1941), S. 230

Ländercode UNIMARC: XB-TR

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000513

M.s "Essais optimistes" studiere er Tag für Tag; Widersprüche beispielsweise bezüglich der Frage der Säuglingsernähung mit Rohmilch oder abgekochter Milch könnten sicherlich beseitigt werden. Die Wichtigkeit der Lecithinkörper bestätigten die Untersuchungen von Liebermann (Budapest) und Deyckes Lepratherapie (Konstantinopel). Übereinstimmungen zwischen B.s "Restbazillen" und dem Deycke'schen Nastin. - Über den weiteren Verlauf der Reise (Athen, Korfu, Albanien, Florenz mit Besuch Friedrich Klein-Chevaliers).

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Signatur: EvB/W 72

Paul Moser' Notizkalender und Tagebuch 1907 / Emil von Behring
[Marburg], 01.08.1907; 06.08.1910-31.12.1910. – Ms., 154 S.

Notizkalender und Tagebuch aus dem Jahr 1907 mit regelmäßigen fast täglichen Eintragungen für das Jahr 1907, endend mit dem 1. August 1907. Danach war B. zu einem dreijährigen Sanatoriumsaufenthalt in München (Klinik Neuwittelsbach). Er kam erst am 6. August 1910 nach Marburg zurück. Die Eintragungen werden am 06.08.1910 fortgeführt und gehen bis zum 31.12.1910. Die Notizen sind sowohl wissenschaftlichen als auch persönlichen und privaten Inhalts.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-05/T-II, f/Nr. 1146

Notiz auf Titelseite: "Wenn ich mit dir Mitleid empfand / dann mitleid' ich nicht mit Dir" (13.01.1907). 20.01.1907: "Übertragung von Immunität auf die Descendenten im Mutterleib." - Unter "Vormerke für 1907" eh. Notizen unter dem Stichwort: "Wünsche für's neue Jahr": "Große Gedanken und ein reines Herz; zielbewusste Willenskraft und unendliche Arbeitslust; Gesundheit und Zufriedenheit im häuslichen Leben." - Arbeitsprogramm: "BK-M. I Bd. mit einer Abhandlung über serumtherapeutische Tuberkulosebekämpfung als pièce de résistance". Stichworte: "Argentinien / Herzog von Trachenberg / Hygiene-Ausstellung / Bruno Schmitz / V. Ch. W. / R. Fleischer / Bovovaccin Tulase Sufon Hepin Antitulase Immunologisch / Capri / Nauheim / Schweinezucht - Fischzucht / Heilserum-Gewinnung [...] / Musterstall-Frage. / Politik / Philosophie und Sprachkritik / Lehrthätigkeit, allgemeinverständliche Vorträge und literarische Auseinandersetzungen / Übergang zur Industrie (Ausscheiden aus dem Staatsdienst?) / Plastik Bildende Kunst: Albr. Dürer u. Rich. Wagner, Rembrandt, Bethoven [sic!] Michelangelo Napoleon Bismarck Goethe Liebig Logik (u. Aesthetik) Sprachwissenschaft. Kant, Schopenhauer, Mauthner - Heine Mach Cl. Bernard Helmholtz". - Kommentar zu Schütz: "Viel gelernt, aber die Hauptsachen mißverstanden". - 01.1907: Ausarbeitungen zu Tulasetherapie, Jennerisierung, Serumtherapie und insbesondere Statistik. Notizen zu "Urteilen, Urteil" (17.01.1907), zu Bovin und Taurovaccination, zu "Sachforscher und Sprachforscher", Lipintherapie, Tulaselipin (Ausarbeitung), Nastin-Gewinnung (16.02.1907), Milchkonservierung. Briefentwurf an Schwerin-Göhren (22.02.1907, Erwähnung auch am 03.03.1907). Liposid-Gewinnung. Briefentwurf an Althoff (21.03.1907, vgl. EvB/B 1/12), Erwähnung Rudolf Benekes und Arloings. Notizen zu Natur und Kultur am 02.04.1907: "Jeder arbeitet für das, was man am meisten entbehrt bzw. begehrt oder nötig hat: Ruhe - Geld / Cultur - Natur". Briefentwurf an Mecnicov (15.04.1907, vgl. EvB/B 1/118). Reisenotizen: 14.04.1907: "Ankunft Constantinopel. Hagia Sofia [...] Mosaiken Geselligkeit". 19.04.1907 Briefentwurf in französischer Sprache "Selamlik (Haremlik)". Briefentwurf an Sophia Schliemann und Graf Emmerich von Arco-Valley (05.05.1907) mit Erwähnung Deyckes. Ab 13.05.1907 zurück in Marburg: Vorlesungsnotizen zu Infektionskrankheiten (durchgestrichen). 27.05.1907: Briefentwurf an Althoff zu Rindertuberkulosebekämpfung [nicht erhalten]. 05.06.1907: Serumbehandlung von Kuh Olga und Pferden. Übertragbarkeit auf Schafe? 13.06.1907: Notizen zu Pasteur. 13.07.1907: Notizen zu Lytin und Bouillonfiltraten. 01.08.1907: "Behring's Diagnostische Tulase". - 1910. 06.08.1910: Ankunft in Marburg nach dreijährigem Aufenthalt in München. Treffen mit Paul Römer (07.08.1910) und Carl Siebert (08.08.1910). Briefentwurf an Rudolf von Hoesslin. Erwähnung von Briefen an Frau von Müller und Adolf Dieudonné (24.08.1910) Dr. Hingst (26.08.1910), Hoesslin (29.08.1910, 31.08.1910, hierbei Erwähnung Emil Kraepelins), Savels (01.09.1910). Umfangreiche Notizen zu Tetanusversuchen mit Kuh Bertha und zu Hepin. 05.09.1907: "Frau v. Braun. - Brief erhalten an am 3. IX." 06.09.1907: "Frau von Braun mit Karte geantwortet". - Am 07.09.1910: "Uhren gestellt", und zwar im Billardzimmer, im Arbeitszimmer, die "Lange"-Uhr, Sportuhr, alte Uhr, Fritz' Uhr und Postuhr. Erneut am 08.09.1910, 16.09.1910, 21.09.1910. - 11.09.1910: "Deutsches Museum. Dresdener Ausstellung". - 15.09.1907: "Literarische Themata". - 18.09.1907: "Der indirekte Giftwerth". - Notizen über Schlaf und Schlaffrequenz (24.09.1910: "sehr qualvoll"); Briefe an Hoesslin ("Brief 23/ IX erhalten",), Scherpenberg und Wernicke. - 25.09.1910: "H2O2 Anaphylaxie Hepin-Anaphylaxie". - 27.09.1910: Briefentwurf an Hoesslin [vgl. EvB/B 1/63]. - 28.09.1910: Notizen über die Schlafdauer. "Ehrlich's Toxinhypothese". 12.10.1910: "Marbacher Quelle", Wasserleitung, defekte Zäune und ähnliches. 16.10.1910: Briefentwurf an Hoesslin, über Hepin und Sauerstoffbäder [vgl. EvB/B 1/64]. 28.10.1910: Zu schreibende Briefe, u. a. an Wernicke. 31.10.1910: "Versuch an Menschen". 01.11.1910: "Anaphylaxie". - Briefentwürfe an Hingst (22.11.1910), Emma Schumburg (Geburtstagsgrüße, 24.11.1910), Georg Gaffky (Absage einer Einladung nach Berlin, 22.11.1910) und Josef Klueber (über den Aufenthalt in Neuwittelsbach, "die bösen, quälenden Schmerzen und Stimmungen", 23.11.1910). - 08.12.1910: Ausführliche Schilderung der körperlichen Zustände und der Behandlung der Schmerzen (Aspirin, Pyramidon), mögliche Ursachen "Wetter [...] Diätetisch? [...] Psychisch?". Brauer als der behandelnde Internist vermute "Galle als Ursache der schwärzlichen Stühle". - Notizen über den Sohn Emil (06.12.1910), Brief von Hoesslin, Entwurf einer Antwort am 09.12.1910. Briefe an Else von Behring am 06.12.1910 und 08.12.1910. Kurze Notizen über die Söhne (Emil und Kurt). - Versuchsnotizen "Sediment in aq. dest. 24 h in Schüttelapparat." (09.12.1910) - Briefentwurf an Josef Klueber (21.12.1910) - Briefentwurf an Frau von Müller mit Bezugnahme auf ihre "fürsorgliche Theilnahme in der Zeit meines Münchener Elends" und Schilderung der Berlinreise von Else von Behring (18.12.1910); Briefentwurf an Hoesslin am 18.12.1910 [vgl. EvB/B 1/65]. Geplante Briefe an Dieudonné, Wernicke und andere am 27.12.1910. - Auf den folgenden Seiten ohen gedrucktes Datum Text über "Alte Gebote u. neue Antworten", u. a. Gedanken zum Deutschsein und den Fremden ("Vergiß nie, dass du ein Deutscher bist, und wenn es notthut, so opfere Dich [nicht lesbar] für die Ehre und den Fortbestand Deines Volksstammes. Habe Mitleid mit denen, welche keine Heimat haben, aber hüte Dich davor, dass sie nicht Dich und Deine Kinder fremder [?] machen."

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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