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5 Einträge zu duclaux, emile [1840-1911] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-12-02 06:26)


Signatur: EvB/B 1/78

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Berlin, 12.10.1892. – Transkr., 1 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Br. in Auszügen zitiert bei Zeiss / Bieling (1941), S. 222 f.

Br. abgedruckt in Zeiss (1932), S. 182-183

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000453

B. sendet M. sein "neues Opus vor dem Erscheinen im Druck" ["Die Blutserumtherapie II"]. - Er charakterisiere M.s Lehre als "Kampftheorie", doch schätze er "die absoluteste Zuverlässigkeit aller Ihrer experimentellen Angaben hoch". B. kritisiert den "Dilettantismus" in der Wissenschaft, namentlich die "unzulänglichen Arbeiten" von Buchner, Emmerich, Tizzoni, Richet und Héricourt, weiterhin Klemperer, C. Fränkel und Brieger. - B. wolle das fertige Buch auch Pasteur, Duclaux, Roux und Vaillard zukommen lassen und bittet um Übermittlung. Er bittet um Separata aus dem Pariser Institut (namentlich die neuen Publikationen von Gamaleis), die er nach Materien sammle. - Teil 3 der "Blutserumtherapie" werde die Diphtherie, Teil 4 den Milzbrand behandeln.

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Signatur: EvB/B 1/6

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Capri, 05.04.1896. – eh., 6 S. (Kopie)

Ländercode UNIMARC: XA-IT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000017

Original: GStA PK

B. erteilt Auskünfte über Roux: Dieser sei 2. Direktor des Institut Pasteur (Duclaux der 1. Dir.); R. sei wie Virchow Commandeur der franz. Ehrenlegion, bevorzugter Mitarbeiter Pasteurs, habe Verdienste um die Erforschung des Milzbrandes und der Züchtung der Tuberkelbazillen, sei Entdecker des Diphtheriegiftes, Wegbereiter der B.schen Arbeiten zur Antitoxingewinnung. Roux sei "die Seele und der eigentliche spiritus rector des Institut Pasteur." Charakteristisch für ihn sei der (Pasteur zugeschriebene) Satz: "Nous avons une passion superieure; c'est la verité." Prof. Strauch in Paris habe B. Mitteilung über Roux' vor zwei Jahren geäußerten Suizidgedanken im Zusammenhang mit Berichten über das Diphtherie-Antitoxin gemacht. B. befürworte deshalb eine deutsche Auszeichnung von Roux und wünscht, dieser nähme dieselbe an. Diesbezüglich sondierende Kontakte sollten über Mecnikov und dessen Frau laufen. - Aus familiären Gründen wünsche Ehrlich "eine Decoration", die seine "Arbeits- und Opferfreudigkeit sehr erhöhen" würde. - Ende April wolle B. seine "Tuberkulosearbeit" im Privat-Institut und in Höchst fortsetzen. - Zur Heilung von Tuberkulosekranken durch "nützliche körperliche [`am besten landwirtschaftliche'] Arbeiten im Freien", eventuell auf dem Monte San Michele in Capri, wo das Klima milder sei als in Deutschland.

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Signatur: EvB/B 1/88

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Berlin, 15.12.1896. – Transkr., 1 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000469

B. dankt M. und Roux für die Glückwünsche [zur Hochzeit?]. Privates zur bevorstehenden Hochzeit mit Else Spinola am 29.12.1896, zur schweren Erkrankung des Schwiegervaters Bernhard Spinola und zur geplanten Hochzeitsreise nach Paris, an die Riviera, nach Rom und ins eigene Haus nach Capri. - Mitteilung an Duclaux als dem Vorsitzenden des Komitees zur Errichtung des Pasteur-Denkmals, dass demnächst mindestens 1500 Francs übersandt würden.

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Signatur: EvB/B 101/9

Brief an Emil von Behring / Ilja I. Mecnikov
Paris, 23.11.1899. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Institut Pasteur / 25, Rue Dutot / Paris"

Ländercode UNIMARC: XA-FR

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000479

M. dankt für Brief und übersandte Korrekturbögen. Die Kapitel über Tetanustoxin enthielten "eine Fülle wichtiger Ergebnisse". Die Untersuchungen eines seiner Schüler deckten sich mit denen B.s - Lehrverpflichtungen, u. a. die Vertretung Roux', der an Influenza erkrankt war, hielten ihn von seinen Studien über die Antikörper ab; so habe er für Sanitätsärzte und Bakteriologen, "welche die französischen Häfen vor der Pest schützen sollen", Vorlesungen über die Pest abgehalten, mit Borrel gebe er den "Cursus der Microbiologie". Über den Bau des neuen "grossartige[n] Institut[s], in welchem "namentlich G. Bertrand und Etard die Hauptrolle spielen" werden, sowie zweier Kliniken. - Das Institut beschäftige sich "sehr eifrig mit der Fabrication des Pestserums, welches, nach den Angaben von Calmette und Salimberi, in Oporto [= Porto in Portugal] sehr gut leistet [sic!] nicht nur als Präventivmittel, sondern sogar für die Heilung der schwersten Fälle. Ueber den unglücklichen Ausgang der Serumtherapie bei Camera Pestana haben wir noch keine Details bekommen, aber schon nach dessen Tode haben die portugiesischen Aerzte von uns sehr viel Serum verlangt." - Kündigt Seraratabdruck seiner Arbeit "über senile Atrophie" an; auch hier sei eine Serumtherapie "nicht unmöglich". - Grüße, auch von Ehefrau, Roux und Duclaux.

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Signatur: EvB/B 1/120

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 13.06.1907. – Transkr., 2 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000515

B. dankt für interessante Mitteilungen. Zu B.s Tuberkuloseversuchen und dem Tulaselaktin. Recherchen zu Pasteur und diesbezügliche Nachfragen. Bitte um Vallery-Radots Pasteur-Biographie [= "La vie de Pasteur" von René Vallery-Radot, 1. Aufl. Paris: Hachette: 1900]. In Pasteur habe B. "den Heros, ich meine Spezial-Autorität, erblick[t], in welchem das biophysikalische Denken des vorigen Jahrhunderts wie in einem Brennspiegel konzentriert war". Vorläufige Gliederung des Aufsatzes: Verhältnis Pasteurs zu Liebig, Bernhard, Lister, Koch, Duclaux, Metschnikoff, Van t'Hoff, Pfeffer. Nachfragen zu Pasteurs Persönlichkeit in Anlehnung an Schopenhauers Unterscheidung zwischen Wille und Intellekt. - Zur Lektüre von M.s "Essais": "Nächstens werde ich wohl auch zu Metschnikoff's Diät mich bekennen!"

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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