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7 Einträge zu ehrlich, paul [1854-1915] ADRESSAT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-01-23 03:11)


Signatur: EvB/B 1/27

Brief an Paul Ehrlich (Vertrag) / Emil von Behring
Berlin, [14.10.1893]. – eh. m. Unterschrift von B. u. Ehrlich, 3 S. (Kopie)

Briefkopf: "Stabsarzt Professor Dr. Behring Berlin S. O. Treptower Chaussee 8, I. Villa Emma.'"

Arbeitsvertrag von Behring und Ehrlich

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1034/Dok. 0000172

Der von Ehrlich und B. unterschriebene Vertrag regelt die Bedingungen der Versuche zur Herstellung eines Diphtherieheilmittels von "milchgebenden Thieren", im einzelnen die Zahl der Ziegen und Kühe, deren Anschaffung, Unterbringung und anteilige Unterhaltungskosten ("für das Versuchsjahr 15 Oct 93 bis 15 Sept 94 circa 7200 Mark", für Ehrlich wird ein Viertel, also 1800 Mark, angesetzt) sowie die Laufzeit des Vertrages (bis 1. April 1897). Die gewonnenen "Heilsubstanzen" würden den Farbwerken Höchst zum Verkauf übergeben.

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Signatur: EvB/B 1/28

Brief an Paul Ehrlich / Emil von Behring
Marburg, 07.08.1898. – eh., 3 S. (Kopie) + 1 Beil.

Briefkopf: "Geh. Rath Behring"

Beil.: 1 Br.: Im Begleitschreiben Prof. Dr. Richard Prigges, Direktor des Paul-Ehrlich-Instituts in Frankfurt am Main, an Ministerialrat H. von Behring vom 05.10.1954, teilt P. mit, dass er den Brief, der die betont freundschaftliche Beziehung zwischen Behring und Ehrlich widerspiegele, beim Stöbern gefunden habe. Es sei ihm unverständlich, dass die Sekretärin Ehrlichs "gelegentliche Unmutsäußerungen so aufbauschen" konnte. [nicht digitalisiert]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1034/Dok. 0000190

B. freue sich, wenn er mit Ehrlich zusammentreffen könne. "Wir erwarten in diesem Monat das große Familienereigniß [Geburt des Sohnes Fritz, geb. am 03.09.1898], und da mußt Du verstehen, dass ich nur von einem Tag zum anderen Entschlüsse fassen kann." - Ehrlichs Zahlenangaben bezüglich tuberkulöser Meerschweine stimmten "ganz gut mit den meinigen". Es sei jedoch ein Irrtum, wenn Ehrlich "die Mengen der festen Substanz im Koch'schen Tuberkulin auf 1/50" schätze. Die übrigen Zahlenangaben und Prüfungsergebnisse, "namentlich auf die Frage nach der Bedeutung der Sekundärinfektionen", hätten ihm Anlass zu "vielfachen Nachprüfungen" gegeben. Wesentliches sei jedoch nicht zu korrigieren. "Mit vielen Grüßen auch an Frau und Kinder Dein Freund B.".

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Signatur: EvB/B 1/29

Brief an Paul Ehrlich / Emil von Behring
Marburg, 19.06.1899. – hs., 2 S. (Kopie der Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1034/Dok. 0000191

B. teilt mit, dass Ehrlich möglicherweise auf Veranlassung Kochs gebeten werde, "die Tuberkulinsäure auf Specifität zu prüfen". B. sei, "unter Voraussetzung der Kostenlosigkeit", mit der Nachprüfung einverstanden. B. wünscht jedoch keine vom staatlichen Auftrag abhängig gemachte Prüfung; ihre Beziehungen solle nicht nur über das Ministerium laufen, da sie dann an Herzlichkeit verliere. Wie schon gegenüber Althoff bedauert B. nochmals die Missverständnisse im Zusammenhang mit der Begründung des Steglitzer Instituts und bezüglich seines Verhältnisses "zum Institut für Serumprüfung". "[...] in alter Freundschaft".

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Signatur: EvB/B 1/30

Brief an Paul Ehrlich / Emil von Behring
Marburg, 29.01.1900. – eh., 2. S., 1 S. Transkr.

Briefkarte, Briefkopf: "Prof. E. Behring / Geh. Med.-Rath. / Marburg-Lahn"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1034/Dok. 0000194

Dankt für Auskunft über "Diphteriegiftfragen". Bezüglich der "Einführung der obligatorischen Tetanusantitoxin-Controle" wolle er sich im Reichsgesundheitsamt und im Kultusministerium in Berlin persönlich aussprechen. Frage nach "vortragenden Räthen des Cultusministeriums". Über ehemalige schwierige Verhandlungen mit Geheimrat Kirchner. Er wolle nun insbesondere da energischer vorgehen, wo es sich "um Initiativanträge und um hinterherige Beschlussfassung in Heilserum-Gelegenheiten handelt". Demnächst könne er wohl eine für ihn "günstige Entscheidung dieser Frage herbeiführen". Schließlich solle "die staatliche Controle u. das dazugehörige Institut [= Institut für Experimentelle Therapie Frankfurt]" nicht zum "Kampfmittel" gegen ihn und seinen "legitimen Einfluß in Serumangelegenheiten benutzt werden". - Im Streit mit Koch "u. m. anderen Kampfobjekten" sei jetzt ein befriedigender Zustand eingetreten, er könne sich seinen Aufgaben nun mit ungeteilter Aufmerksamkeit widmen.

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Signatur: EvB/B 1/31

Brief an Paul Ehrlich / Emil von Behring
Marburg, 19.07.1903. – eh., 3 S.

Briefkopf: geprägtes Wappen

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1034/Dok. 0000199

In versöhnlichem Ton ("Dein alter EB.") gehaltener Brief nach Vermittlung durch Althoff [vgl. Br. B.s an Althoff vom 30.08.1903] "in Erinnerung an unsere fruchtbringenden Zusammenarbeit". B. sendet Korrektur- bzw. Druckbogen seiner Tetanus-Monografie, deren Erscheinungsdatum er noch nicht festgelegt habe. Änderungen und Vereinbarungen am Anfang seien noch möglich. Morgen sende er "ein flüssiges Tetanusantitoxin (aus 5 Liter Flaschen)" der Firma Siebert und Ziegenbein an Ehrlichs Institut [= Institut für Experimentelle Therapie Frankfurt], darüber hinaus Probefläschchen "von einem sehr alten flüssigen Tetanusantitoxin" aus einem Ballon mit 40 Liter Inhalt - "hervorragend geeignet zur Nachprüfung der von mir im anliegenden Druckbogen mitgetheilten Ergebnisse" - sowie die Prüfungsprotokolle "im Original". Hoffnung auf Wiederaufleben der freundschaftlichen Beziehungen.

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Signatur: EvB/B 1/32

Brief an Paul Ehrlich / Emil von Behring
Marburg, 30.08.1903. – 4 S. (Kopie) + 1 Beil.

Briefkopf: "Prof. E. Behring / Geh. Med.-Rath. / Marburg-Lahn", Org. 1981 im Besitz von Prof. H.-R. Wiedemann, Kiel

Beil. (5 S.) : Briefwechsel mit Auktionshaus Stargardt und dem Ersteigerer des Org.-Briefes, Prof. Hans-Rudolf Wiedemann, durch Hans von Behring [nicht digitalisiert]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1034/Dok. 0000200

Gratulation zur Verlobung der Tochter Steffa und Bekenntnis zur Familie. B. dankt für die Glückwünsche zur Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat und Verleihung des Titels "Exzellenz". B. äußert sich erleichtert darüber, dass "unsere sachlichen Differenzen nicht schließlich auch einen unheilbaren Bruch unserer freundschaftlichen Beziehungen gegen meinen Willen" zustande gebracht hätten. Durch "Zusammengehen u. Einander in die Hände arbeiten" würden beide den "gemeinschaftlichen wissenschaftlichen Zielen am besten dienen". - Bekenntnis, dass er "durch vielleicht zu rücksichtslose Verfolgung meiner Lebensziele gerade mit solchen Männern, die ich am meisten verehre, z. B. auch mit Koch, auf gespanntem Fuß stehe". - "Aber à la guerre comme à la guerre! Daß ich da schließlich sogar am Kampf nicht bloß des Sieges sondern auch des Kampfes wegen [...] meine Freude habe, das liegt nun mal in meiner Natur." Auch Althoff und Freund Laubenheimer hätten dies erfahren, ebenso der verstorbene Coler. - Zur Souveränität von Ehrlichs Frankfurter Instituts [= Institut für Experimentelle Therapie].

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Signatur: EvB/B 1/33

Brief an Paul Ehrlich / Emil von Behring
Marburg, 14.02.1912. – masch. m. hs. Anm., 2 S.

Briefkopf: "Institut für Hygiene u. experimentelle Therapie. Experimentelle Abteilung"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1034/Dok. 0000210

Zusendung des soeben erschienenen Buches und einiger Präparate, von denen B. die Prüfungsdaten durch Prof. Sachs wünscht. - Dosierungsvorschriften und -ergebnisse der Untersuchungen mit "einem 4fachen Tetanusheilserum mit 10 % Protein", einem "100fachen[n] Diphtherieantitoxin-Präparat Op. Nr. XCIV mit ca 1 1/3 % Protein" sowie einem "400fachen Handels-Diphtherieserum". Rückfragen zu Lagerung und Haltbarkeit des im November 1911 zugesandten "Tetanus-Testgift Nr. 3" und "Tetanus-Testgift Nr. 6": B. geht davon aus, dass im Zeitraum von mehr als drei Monaten die Präparate "höchstens 20 % von ihrem indirekten Giftwert eingebüsst haben." Ankündigung der Abreise nach Berlin.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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