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3 Einträge zu ehrlich, paul [1854-1915] UNTERZEICHNER
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-06-27 05:11)


Signatur: EvB/L 214

Arbeitsvertrag zwischen Emil von Behring und Paul Ehrlich
Berlin, 14.10.189[2]. – hs. m. eh. Unterschriften, 3 S.

Briefkopf: "Stabsarzt Professor Dr. Behring Berlin S. O. Treptower Chaussee 8, I. "Villa Emma")

Hs. Ehrlichs

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1228

Geregelt werden die gemeinsamen Diphtherieheilmittelversuche, die Besitzverhältnisse, die Menge, die Unterbringung und die Unterhaltskosten der Versuchstiere sowie die Übereignung der Heilsubstanzen an die Farbwerke Höchst.

Notation: 3.9 - Verträge

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Signatur: EvB/L 215/1

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" / [Unterzeichner:] Köhler ; Arthur Würzburg ; Max Hornemann
[Berlin], 03.11.1894; 05.11.1894. – hs. m. Anstr. und Anm. auf S. 9 u. 13, 29 S.

mit Stempel am oberen rechten Seitenrand: "Geh.-Rat Prof. Dr. Dieudonné München"

Hinweis zur Herkunft des Dokuments: vermutlich aus dem Besitz Adolf Dieudonnés, München, siehe Stempel

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1219

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" vom 03.11.1894 mit Liste der Anwesenden (darunter Dieudonné und die Unterzeichner Köhler, Würzburg und Hornemann). Behring habe die Sitzung mit einem Vortrag über die Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Diphtherieserums eingeleitet. Die anwesenden Ärzte und Regierungsvertreter, sowohl Ehrlich (Elisabeth-Krankenhaus) als auch Koch, von Kerschensteiner (München), Günther (Carola-Krankenhaus Dresden), von Koch (Olga-Krankenhaus Stuttgart), Thierfelder (für das Krankenhaus Rostock), Battlehner (für das Städtische Spital Karlsruhe), Krieger (für Elsass-Lothringen) und Reincke (für Hamburg) berichten über Heilungserfolge bei diphtheriekranken Kindern. Baden plane die Anschaffung des Serums auf Staatskosten. - Nachfragen zu Nebenwirkungen (Lähmung), zur Dosierung, zur Schutzwirkung, zum Verfahren und zur Menge der Serumherstellung in Höchst ("täglich über 1000 Fläschchen mit je 5 cbcm Serum") und zu den belieferten Ländern (u. a. Deutschland, Serbien, Rumänien). Spezialdiskussion zu den Fragen, ob sich "eine Anwendung des Mittels auf Kranke in Anstaltsbehandlung" empfehle, und ob der Verkauf des Mittels - "Heilmittel" oder "Schutzmittel" - an die Apotheken überwiesen werden solle. - Über die Wertbestimmung und Kontrollierung des Mittels. - Sitzung vom 05.11.1894: Zum Ort der Serumprüfung, Vergleich der Wirksamkeit des Höchster und des Scheringschen Präparats, Festsetzung des Verkaufspreises, Regelung der Apothekentaxe, zur Statistik [= Auswertung von Fragebögen]. - Anlage A: "Vorschläge die Prüfung des Diphtherieserums und seinen Vertrieb betreffend", unterschrieben von Robert Koch, Emil von Behring, Paul Ehrlich und Dr. Weißer. - Anlage B: "Bericht des Stabsarztes Dr., Weißer über die von ihm im Kaiserlichen Gesundheitsamte angestellten vergleichenden Versuche mit den Diphtheriegiften des Professors Ehrlich und Dr. Aronson, sowie mit dem Heilserum des Professors Dr. Behring." (Enthält in Anlage I bis V. Listen mit Meerschweinchenversuchen.) - Anlage C: "Diphtherie-Fragenbogen."

Notation: 3.9 - Verträge

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Signatur: EvB/L 266

Gästebuch des Ehepaars Behring ab 1896
29.12.1896-07.07.1936. – 61 S. (lose, vermutl. unvollst., Farbkopie)

Bei dem Gästebuch handelt es sich offenbar um ein Hochzeitsgeschenk an Else Spinola, wofür die Widmungszeile "Zum 29. Dezember 1896" [= Hochzeitstag von Else Spinola und Emil von Behring] mit Eingangsgedicht spricht.

Mit eingeklebter Zeichnung einer sitzenden Dame von Friedrich Klein-Chevalier

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Privates Gästebuch des Ehepaars Emil und Else von Behring mit Einträgen vom 29.12.1896 bis zum 07.07.1936. Circa 300 Namenseinträge mit Schwerpunkten anlässlich der Geburt von Fritz von Behring (Einträge von Émile Roux, Erich und Meta Wernicke, Elise und Bernhard Spinola und anderen), anlässlich einer ärztlichen Versammlung am 28.10.1902 (mit Unterschriften von Ernst Schudt, Ernst Rumpf, Maurice Letulle, Edmond Nocard, Emil Kremser und anderen), dem 60. Geburtstag Behrings am 15.03.1914 mit Besuchern seitens der Stadt und der Universität. Prominente Gäste in Marburg sind Ilja I. Mecnikov (ohne Datum, Sommer 1897), Angelo Celli (11.08.1897), Allan MacFadyen (18.12.1899), Paul Ehrlich (30.09.1903), Taichi Kitashima (16.12.1899, 12.05.1900, 1911, 08.06.1927) und Yoshio Kusama (08.06.1927), Ernst von Leyden (25.05.1902), Daniel Coit Gilman und Elisabeth Dwight Gilman aus Washington (04.07.1902), Otto Heubner (12.08.1902), der Schriftsteller Carl Peters (22.06.1904), Karl August Lingner (23.12.1904), Carl von Noorden (21.11.1915) und der Bildhauer Alexander Kraumann (20.10.1915); häufige Gäste sind Erich Wernicke und seine Frau Meta (zuletzt am 26.08.1914). Eine Besonderheit stellt der ganzseitige Eintrag Friedrich Klein-Chevaliers und seiner Frau Elsa vom 20.03.1901 dar: ihm ist eine Kohlezeichnung (Brustbild einer sitzenden Dame beigegeben (weitere Einträge Klein-Chevaliers am 30.12.1902, unterzeichnet mit "Fritzchen", sowie am 15.03.1914). Aus dem Kreis der Familie unterzeichnen neben Bernhard und Elise Spinola Emma Behring (ohne Datum, 1897, auch am 28.12.1903), Wilhelm Schumburg (ohne Datum, 1897, auch am 28.12.1903 und 30.08.1924), Adolf Spinola (28.09.1897) und Ludovica Tenhoff (22.06.1904, nochmals am 22.06.1904 unter dem Eintrag Adolf Spinolas als "Wickelchen") sowie Maria Gerdts, die Schwiegermutter Fritz von Behrings (10. bis 14.03.1936) und Elsa Guttmann [Schwiegermutter Emil von Behrings, Jun.?] am 05.07.1936. Der letzte Eintrag (undatiert) stammt von dem Pfarrer Hermann Neander aus Gefla [heute Gävla] in Schweden. Gelegentlich bleiben Gäste auch für mehrere Tage, so Carl Peters.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
Fb. 20 - Medizin

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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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