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8 Einträge zu freudenberg, walther [1852-] BETEILIGTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-21 16:02)


Signatur: EvB/B 193/6

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 6.
Protokoll der Aufsichtsratsitzung am 9. und 10 Mai 1914 in Marburg, Behringwerke G. m. b .H. / [Unbekannt]
Marburg; [o.D.]. – masch. m. hs. Unterstr., 5 S. (Durchschlag)

Vgl. EvB/B 192/73

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 09./10.05.1914. Als Teilnehmer sind neben B. Cremer, Freudenberg, Fritze, Siebert und Söder verzeichnet. Besprochen wurden Fragen der Verkaufsorganisation im In- und Ausland (Generalvertretungen mit Warenlagern von Diphtherie-Heilserum, Angebot von Tuberkulin-Präparaten, Tetanus-Heilserum, Hepin und Bovovaccin), der Einsatz eines "akademisch gebildete[n] Herr[n]" zum Besuch der inländischen Krankenhäuser und Ärzte (evtl. Bruno Friling) und die Fragen der Werbung im Ausland durch die Großabnehmer. Informationen zu den bereits festgelegten Verkaufspreisen für Diphtherie-Heilserum; Preisvorschläge für den Diphtherie-Impfstoff T.A.; Hinweise zum Einsatz von Hepin als blutstillendes Mittel und Informationen über eine demnächst erscheinende Publikation B.s in der Wiener Freien Presse. Weitere Publikationen sollten durch "Druckschriftverteilung" erfolgen, speziell durch die Zeitschrift "Mitteilungen aus den Behringwerken". - Die Eingabe an den Minister [= August von Trott zu Solz] solle bei Aufnahme des Betriebs der Behringwerke gemacht werden. - Verhältnis zu den Konkurrenten (Dr. Enoch, Tod eines Arztes im Eppendorfer Krankenhaus in Hamburg, Informationen Dr. Kisslings, Benennung des Diphtherieserums und Namensrechte, auch für Hepin). - Über die Serumtiere, insbesondere die mit Druse behafteten Pferde, geliefert von Grotkass, Bremen, sowie die Rinder und Ziegen. - Anschaffungen: Anmietung des "Bunter Kitzel" genannten Wohnhauses mit Stallgebäude, Waschküche, Reitplatz und Stallung auf der Tierwiese; Ankauf eines ehemaligen Tetanuspferdes sowie Tetanusheilserums aus B.s Besitz; Installation einer elektrischen Installation für Elsenhöhe. - Anstellungen: Scholz (Hannover), Meyer "von Kaffee HAG", Stenotypistin, Gratifikationen für Sekretär Koch und Inspektor Scholz (Marburg). - Erteilung von Vollmachten für Siebert und Söder. - Rechte und Pflichten des Aufsichtsrats.

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Signatur: EvB/B 192/90

Protokoll einer Besprechung der Herren C. H. Cremer, Walter Freudenberg und Dr. Söder am 30. Mai 1914 in den Geschäftsräumen der Behringwerke zu Bremen / [Unbekannt]
Bremen, [30.05.1914]. – masch. m. hs. Erg., 3 S.

mit hs. Zusatz auf S. 1: "Exc. v. Behring"

Vgl. EvB/B 193/7

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Besprechungsprotokoll. Über die Geschäftsbeziehungen nach Russland ("Die Aktiengesellschaft Pharmakon, St. Petersburg, die von den Firmen J. D. Riedel, Aktiengesellschaft Berlin, Russisch-pharmazeutische Handelsgesellschaft St. Petersburg, und der Firma Stoll & Schmidt, St. Petersburg, 1907 gegründet ist und eine eigene große Fabrik für die Herstellung pharmazeutische Präparate besitzt, hat sich bereit erklärt, die Vertretung der Behringwerke für das russische Reich zu übernehmen."). Da in Russland eine besondere ministerielle Genehmigung für den Vertrieb pharmazeutischer Präparate nötig sei, wolle man Behring bitten, "diese Erlaubnis für das Diphtherie-Heilserum und das Diphtherie-Schutzmittel ,TA' bei der russischen Behörde nachzusuchen". Geplante Werbemaßnahmen für Russland. - Bericht Söders über Verhandlungen mit Fuchs, Generaldirektor der J. D. Riedel Aktiengesellschaft in Berlin, wegen der Vertretung für China und Südamerika. Die Firma Riedel habe in beiden Ländern "eine umfangreiche Verkaufs-Organisation, in Süd-Amerika allein 120 Vertretungen"; sie lasse diese Gebiete "regelmäßig durch ihre Reisenden bei Ärzten, Apothekern und Grosso-Händlern bereisen". - Bewerbung Bruno Frilings als wissenschaftlicher Außenvertreter, der ein Jahresgehalt von 8000 Mark fordere. Den Vertrieb in Berlin solle die Firma Barenthin übernehmen, mit der Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker in Berlin seien Verbindungen geknüpft. - Die Präparate der Behringwerke sollten auf Vorschlag Söders sowohl in der Ausstellung im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin als auch bei der im Herbst in Hannover stattfindenden Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte präsentiert werden. - Söder habe Verhandlungen mit der Firma Bernhard Hadra, Berlin, wegen der Produktion von Hepin-Sauerstoffbädern aufgenommen. Die Werbekosten sollten auch von der Darmstädter Firma E. Merck mitgetragen werden, die das Wasserstoff-Superoxyd liefere.

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Signatur: EvB/B 192/106

Protokoll einer Sitzung des Aufsichtsrats der Behringwerke am 13. Juli 1914 nachmittags 5 Uhr in den Geschäftsräumen der Gesellschaft / [Unbekannt]
Bremen, [o.D.]. – masch., 3 S. + 1 Beil.

Beil.: "Bemerkungen zu dem Protokoll der Aufsichtsrat-Sitzung am 13. Juli 1914" [von Emil von Behring]. - Die Bemerkungen betreffen die bisher einberufene Summe des Gesellschaftskapitals, die Einstellung eines Tierarztes und dessen Gehalt (Bezugnahme auf die in Marburg ehemals tätigen Tierärzte Professor Caspar [sic!], Professor und Ober-Medizinalrat [Ernst] Joest, Dr. Joseph sowie Eltjes), den Ankauf des in Behrings Besitz befindlichen Diphtherieheilserums und die gewünschte Eingabe an die russische Regierung, das Druse-Serum sowie den Vertrieb des Tuberkulinpräparats. Behring bittet um Information darüber, ob die Beschlüsse vom 13.07.1914 "formaliter [...] beanstandet werden können"; er habe von der Tagung des Aufsichtsrats keine Kenntnis gehabt und sei deshalb nicht in der Lage gewesen, seine Teilnahme an der Sitzung zuzusagen oder abzulehnen.

Vgl. EvB/B 193/10

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 13.07.1914. Teilnehmer Carl Hubert Cremer und Walther Freudenberg sowie William Söder. Carl Fritze habe nach Durchsicht der Unterlagen bereits vorher seine Zustimmung zu den Beschlüssen gegeben. - Beschluss über die Einberufung von 10 Prozent des noch nicht eingezahlten Gesellschaftskapitals (37.500 Mark). - Genehmigung der Einstellung eines Tierarztes zur Unterstützung von Carl Siebert. - Beschluss, 60 Liter Diphtherieheilserum aus dem Besitz Behrings zu einem fairen Preis anzukaufen (Herstellungspreis + 25 %). Dafür solle Behring "die in Aussicht genommene Eingabe an die russische Regierung wegen der Einfuhrerlaubnis unserer Präparate" persönlich unterzeichnen. - Behring solle die Herstellungsmethode und die Materialien des Diphtherie-Schutzmittels an die Behringwerke verkaufen. - Information über die günstigen Resultate des neu hergestellten Druse-Serums. Nach Hinweis [Max] Cremers werde Professor Fröhner (Tierärztliche Hochschule Berlin) das Präparat möglicherweise prüfen, "wenn Exzellenz von Behring persönlich als Hersteller bezeichnet würde". - "[B]etreffs der Neuanfertigung verschiedener auch von der Konkurrenz hergestellter Tuberculin-Präparate ist der Aufsichtsrat der Ansicht, daß auch unsere Gesellschaft diese Präparate in den Handel bringen muß. Falls die Marburger Herren die Anfertigung derselben für inopportun halten, müßten diese Präparate angekauft werden." - Beschluss einer Bestellung von Verpackungsmaterial für Diphtherie-Heilserum (200.000 Stück) bei der Firma Wezel & Naumann, obwohl das Kaiserliche Patentamt das angemeldete Warenzeichen noch nicht eingetragen habe. - Genehmigung des Vertrags mit der Aktiengesellschaft Pharmakon, St. Petersburg, in der Neufassung, welche den Verdienst der Behringwerke regelt. - Genehmigung des Vertrags mit der Firma J. D. Riedel in Berlin, betreffend den Vertrieb der Präparate in China und Südamerika. "Bezüglich Argentinien werden die Marburger Herren gebeten, ihre speziellen Wünsche noch bekannt zu geben." - Verlesung eines Gutachtens des Rechtsanwalts Auth betreffend die Pferdelieferung von Grotkass.

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Signatur: EvB/B 193/11

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 11.
Protokoll der Aufsichtsratsitzung der Behringwerke G.m.b.H. am 24. September 1914, 11 Uhr Vormittags im Hause von Excellenz v. Behring in Marburg / [Unbekannt]
Marburg, [o.D.]. – masch., 3 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 24.09.1914. Teilnehmer sind Carl Hubert Cremer, Walther Freudenberg, Carl Siebert, William Söder und Emil von Behring, den Vorsitz hat Cremer. - Die Tagesordnung behandelt "Kriegslieferungen", die Herstellung eines Druseserums, die "Assistentenfrage", Diphtherieserumproduktion, "Gebrauchsanweisungen, Prospekte und Propaganda" sowie "Heufieber-Präparate". - Für die Gewinnung von Cholera- und Typhusserum sollten neue Pferde eingestellt werden; nach Siebert sei die Nachfrage nach Tetanusserum "geradezu stürmisch". Geliefert werden an Krankenhäuser und Händler. Pferdeankauf. Man wolle keine Pestpräparate herstellen, jedoch das Pestlaboratorium nutzen. Bericht Behrings über die Herstellung eines Druseserums zur Behandlung drusekranker Pferde. Kontakte zur Militärbehörde. - Zur Vermarktung eines von Behring entwickelten Blutstillungsmittels (Styptin, "Behrings's Blutstillungsmittel"). Als Assistent für Siebert käme ein "Techniker-Assistent" in Frage, nicht jedoch ein bakteriologisch gebildeter Akademiker (Bedenken wegen Fabrikationsspionage). - Behring stelle den Behringwerken G.m.b.H. sechzig Liter hochwertige Diphtheriegifte zur Herstellung des T.A.-Präparates zur Verfügung. - Zum Vertrieb und zur Bewerbung des Diphtherieserums; Friling solle als Vertreter für Berlin engagiert und hauptsächlich über Tantieme bezahlt werden. - Die Produktion von Heufieber-Präparaten sei auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden.

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Signatur: EvB/B 192/152

Protokoll der Aufsichtsratssitzung am 22. und 23. Dezember 1914 in Bremen im Gebäude der Deutschen Nationalbank, Behringwerke G. m. b. H. / [Unbekannt]
Bremen; [o.D.]. – masch., 5 S. (Durchschlag) + 1 Beil.

Beil. (masch. m. hs. Erg. auf. S. 1, 3 S. (Durchschlag)): "Vorschläge zur Tagesordnung". Wie sind die Umsätze zu steigern? Produktion in Bremen? - Warum wird in Marburg kein Dysenterieserum hergestellt, wäre Bremen als Produktionsstätte geeignet? Warum werden die Cholera- und Typhusimpfstoffe nicht nach den Vorschriften des Kriegsministeriums hergestellt? Zur Bezahlung der Behandlungskosten der Tetanuspferde. Welche Vorräte von Diphtherieserum gibt es? Was ist über T.A. zu berichten? Rückfragen zu Coagulin und Hepin. Zur Anstellung von Friling und Rüther und der Beschäftigung Schochs in Südamerika.

Vgl. EvB/B 193/12

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Protokoll der Aufsichtsratsitzung vom 22.12.1914 und 23.12.1914. Als Teilnehmer sind neben Behring Cremer, Freudenberg und Söder verzeichnet, Fritze und Siebert sind entschuldigt, Fritze ist "im Felde". - Besprochen wurden die "[A]llgemeine Lage", betreffend die monatlichen Umsatzzahlen im Vergleich zu den Unkosten. Mit der Bewerbung und dem Verkauf des Diphtherieserums aus den Lagern in Marburg solle unverzüglich begonnen werden, den Grossisten, Apothekern und Ärzten sollten die Preislisten zugesandt werden, Zeitungsanzeigen sollten gesetzt werden und Behring einen wissenschaftlichen Artikel für die Fachpresse schreiben. Apotheker sollten darüber informiert werden, dass das Wort "Behring" patentamtlich geschützt worden sei. - Ein Umsatzsteigerung solle durch die Fabrikation von Cholera-Impfstoff nach Kolle ("Vorschrift des Kriegsministeriums") erreicht werden. Die Tetanuspferde würden vermutlich 200 bis 300 Liter Serum liefern können. Auch das Serum von Behrings Tetanuspferden solle "gegen Hergabe von 66 2/3 % des Nettoverkaufspreises" verkauft werden. - Diskussion der Vorschläge, inwieweit Behrings früherer Assistent Hans Much als Leiter einer Bremer Produktionsstätte anzustellen sei und ob in Bremen geeignete Produktionsstätten für die Herstellung gefährlicher Kulturen von Dysenterie, Cholera und ähnlichem gefunden werden könnten. - Behring fasst die Herstellung von Typhus-Impfstoff nach Kolle in Marburg ins Auge; dieser solle neben dem Cholera-Impfstoff in die Preisliste aufgenommen werden. Auch Typhus-Impfstoff "nach Fornet", der weniger umständlich und zeitraubend als das Verfahren "nach Kolle" sei, solle in Marburg "in grösseren Mengen" hergestellt werden. - Die vom Kriegsministerium zur Verfügung gestellten Pferde zur Tetanusserumproduktion wolle B. für 4,75 Mark pro Tag in Pflege und Behandlung nehmen. - Dr. Rüther werde für die Dauer von drei Jahren mit einem Gehalt von 3.600 Mark eingestellt, Friling solle "weitere Instruktionen bezüglich des Umsatzes mit den Behörden neutraler Staaten erhalten". - Genehmigung der Haftpflicht- und Unfallversicherungen für die Angestellten. - Auf Elsenhöhe soll ein Stallgebäude für zwanzig Pferde inklusive Räumlichkeiten für die Impfstofffabrikation gebaut werden. - Über den Vertrag mit Schoch in Buenos Aires (Vertretung für Argentinien und Uruguay, Paraguay und Brasilien blieben zunächst offen): Vertrieb von Diphtheriepräparaten, Tetanuspräparate dürften zurzeit nicht exportiert werden).

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Signatur: EvB/B 193/13

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 13.
Tagesordnung für die Aufsichtsrat-Sitzung in Marburg am 4. Febr. 15 / [Emil von Behring]
Marburg, [o.D.]. – masch., 3 S. (Durchschlag)

Beil. (masch. mit hs. Unterstr., 3 S. (Durchschlag)): Protokoll der Aufsichtsrat-Sitzung in Marburg am 4. Februar 1915 Marburg: Als Teilnehmer sind neben Behring, Freudenberg, Söder, Siebert und Friling verzeichnet. - Patentangelegenheiten, betreffend die Herstellung von Diphtherieserum, Ansprüche der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning. - Zur Diphtheriekonvention, die sich nur auf Diphtherieserum, nicht auf Immunserum beziehe. - Zu den Fabrikationsverhältnissen in den Behringwerken G.m.b.H., Standort Marburg (60 Pferde, zu vergrößern auf 100 Pferde, Nettoverkaufswert des Diphtherieheilserums - 500.000 Mark -, zum Wert des Marbachgutes - 105.000 Mark - und den dortigen Produktionsmöglichkeiten für Rotlaufserum, Milzbrandserum etc.). Bericht Behrings über die Produktion von Tetanusserum ("20 Tetanuspferde würden [...] pro Monat 2 Millionen A.E. liefern können"). - Es sei mit Cremer zu besprechen, dass ab dem 01.04.1915 vom Kriegsministerium keine Kriegszulage mehr genommen werden solle. - Das Blutstillungsmittel Cogol werde momentan von Kocher überprüft; die Ergebnisse über das Druseserum stünden noch aus, die Arbeiten über Tuberkuloseserum machten "gute Fortschritte". Zu Behrings Kontakten mit dem Verlag Marcus und Weber. Siebert solle eine Entschädigung an den Institutsdiener Wilhelm zahlen, der dann "auf weitere Entschädigungen aus dem Verdienst der Impfstoffe" verzichten solle. Aus den Behringwerken G.m.b.H. solle nach Behring eine "Serumzentrale" werden. Ludolph Brauer wird als Aufsichtsratmitglied vorgeschlagen.

Verfasser nicht eindeutig identifizierbar, evtl. Emil von Behring.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Die Tagesordnung listet als Themen für die Besprechung "Namensschutz" sowie die "Preis-Konvention betr. Diphtherieheilserum in der Frankfurter Konferenz vom 6. Februar 1915" (Kontingentierung des Diphtherieserumvertriebs, Produktionsgröße, Auslandsvertrieb, Großrabatte u.a.) auf. Geplant ist die Besichtigung des Marbachgutes sowie eine weitere Besprechung mit Darlegung des voraussichtlichen Gewinns der Behringwerke G.m.b.H. aus Diphtherieheilserum, Choleraimpfstoff und Typhusimpfstoff. Zur Produktion von Tetanusheilserum. Stichworte: "Blutstillungsmittel", "Druseserum", "Tuberkuloseserum", "Schweinerotlauf ?", "Reklame", "Literarische Publikationen" (Verlag Marcus & Weber in Bonn), "Personalien" betreffend Siebert, die Tätigkeit eines Tierarztes, Gratifikationen, zur "Entwicklung der Behringwerke zur Serumzentrale!" [Wort gesperrt geschrieben] sowie "Neuwahl in den Aufsichtsrat".

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Signatur: EvB/B 192/195

Protokoll der Sitzung des Aufsichtsrats der Behringwerke vom 15. März 1915 nachmittags 4 Uhr in Bremen, Hillmann's Hotel / [Unbekannt]
Bremen, 16.03.1915. – masch., 3 S.

Vgl. EvB/B 193/14

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1527

Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 15.03.1915. Anwesend: Behring, Carl Heinrich Hubert Cremer, Ernst Walther Herbert Freudenberg, Carl Siebert, William Söder. - Siebert soll mit dem Bonner Verlag Marcus & Weber wegen Behrings "Gesammelten Abhandlungen" über die Heilpräparate in Kontakt treten [= Emil von Behring: Gesammelte Abhandlungen, Neue Folge, Bonn, 1915]. - Zur Erweiterung des Marburger Behringwerks auf Elsenhöhe (abgelehnt) oder in der Ziegelei in Marbach (Überprüfung durch den Sachverständigen Grotkass, Bremen). - Beantwortung einer Anfrage des Kriegsministeriums, Stabsarzt Konrich, zur Lieferung von Tetanusserum ("Innerhalb der nächsten 4 Wochen werden von uns 2400000 A.E. Tetanusserum, also 120000 Schutzdosen produziert. Von Mitte April voraussichtlich monatlich annähernd ebensoviel."). Zurzeit stünden 40 Serumpferde zur Verfügung. - Über die Suche nach neuen Stallungen. - Über Umsatzerhöhungen beim Diphtherie-Heilserum. Behrings Vorschlag, den Preis um 50 % herabzusetzen und dies in der Presse bekannt zu machen, wird von Söder mit Hinweis auf das Vorgehen der Konkurrenz abgelehnt.

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Signatur: EvB/B 192/230

Protokoll der Sitzung des Aufsichtsrats der Behringwerke am 4. Mai 1915 nachmittags 6 Uhr in der Deutschen Nationalbank, Bremen / [Unbekannt]
Bremen, o.D.]. – masch., 1 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1527

Protokoll der Aufsichtsratsitzung vom 04.05.1915. Als Teilnehmer sind verzeichnet Cremer, Freudenberg, Strube, Brauer und Söder. Unter Anwesenheit von Architekt Günthel Erörterung des Stallneubaus auf Elsenhöhe, der Wasserbeschaffung von Ort (Wasserbohrungen) und der eventuellen Errichtung eines Laboratorium-Neubaus auf Elsenhöhe. Freudenberg erklärt seine Bereitschaft, aus dem Aufsichtsrat auszutreten. Beschluss des Ankaufs von Reichsanleihe in Höhe von 100.000 Mark.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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