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3 Einträge zu friedberger, ernst [1875-1932] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2021-11-28 13:15)


Signatur: EvB/B 1/192

Brief an Erich Wernicke / Emil von Behring
Wiesbaden, 10.03.1892. – eh., 4 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Stabsarzt Dr. Behring / Institut für Infektionskrankheiten Königliche Charité / Berlin" [Wort unterstrichen, eh. überschrieben "W."]

Br. erwähnt bei Schulte (2001), S. 74, 102, 129

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000885k

B. dankt für den umfangreichen Brief W.s. Bei Geldproblemen könne er sich an Engelhardt wenden. Die Separatabdrucke [= "Ueber Immunisirung und Heilung von Versuchsthieren bei der Diphtherie", in: Zeitschrift für Hygiene 1892, 12, 10-44] sollten an Rubner, Schütz, Casper, Goldscheider, Gerstacker, Gravitz, Hünermann, Ilberg, Salzmann und Althoff verteilt werden, er selbst schicke Exemplare an von Coler, von Bergmann, Mehlhausen und Guttmann sowie die Kollegen in Paris, Bonn, München und den ihm bekannten Personal in den Hygieneinstituten. - Über die Fortschritte bezüglich der neuen Monographie zur Blutserumtherapie [= Die Blutserumtherapie I und II. Leipzig: Thieme, 1892] und die Zusammenarbeit mit Frank im Institut von Fresenius [gemeinsam publiziert: "Experimentelle Beiträge zur Lehre von der Bekämpfung der Infektionskrankheiten. Ueber einige Eigenschaften des Tetanusheilserums", in: Deutsche medizinische Wochenschrift 21.04.1892, Nr. 16, 348-349]. - Zu Versuchen und Weiterbehandlung der Kaninchen und der Friedeberger Hammel. Nachfrage zu Pfeiffer.

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Signatur: EvB/L 242/3

Berlin, 12.11.1912 - 07.06.1913. – 3 Dok., 47 S.
[^]. 3.
Über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum : [Correferat] / Georg Gaffky
Berlin, 18.11.1912. – masch., 24 S. (Vervielf.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1234

Bericht über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum. Historisches (Beobachtung der Krankheitssymptome en seit 1894, Mitteilung des Professor Johannessen aus Christiana [= Oslo]), Hinweis auf den Kongressbericht des Internationalen Kongresses für Hygiene und Demographie zu Brüssel (1903) und den Bericht Friedrich Löfflers, der nach einer Ärzteumfrage zu dem Ergebnis kam, dass nach Einimpfung eines Serums zwar Urtikaria und Gelenkschmerzen beobachtet wurden, nicht jedoch Todesfälle. Daher sei es für jeden Arzt "geradezu eine Pflicht [...], bei jedem Fall von Diphtherie die bedrohten Individuen der Umgebung der Schutzimpfung zu unterziehen". Berichte der Professoren [Arnold] Netter aus Frankreich und [Crescenzo] Pavone aus Italien, Dr. [Franz] de Tordays aus Ungarn und Dr. Aasers aus Norwegen. Über die von Arthus durchgeführten experimentellen Forschungen (1903) [Arthus-Phänomen]. Über die "Serumanaphylaxie" (Richet), die Beobachtungen Theobald Smiths (1904) und die Nachprüfungen durch Otto in Ehrlichs Institut für experimentelle Therapie. Über von Pirquets und Schicks "überaus sorgfältige[]" Wiener Untersuchungen über die "krankmachenden Wirkungen des artfremden Serums", insbesondere bei "Reinjizierten". Zum Wesen der erworbenen Überempfindlichkeit (Ernst Friedberger). Auflistung von 22 Fällen von starken Reaktionen bzw. Tod nach Serumeinspritzung (1905 bis 1911, aus der Literatur bzw. mündliche Mitteilung). Im Fazit Hinweis auf die geringere Empfindlichkeit des kindlichen Körpers im Vergleich zum erwachsenen und die Annahme, dass die individuelle Disposition eine "erhebliche Rolle" spiele. Weiterhin Hinweis auf Ernst Friedbergers Vorschlag, "bei Reinjektionen die erforderliche Serummenge dem Körper langsam einzuverleiben", um die Bildung sogenannter "antianaphylaktischer" Körper anzuregen. Insgesamt scheinen nach Gaffky jedoch "die mit den prophylaktischen Injektionen verknüpften Gefahren derart gering, daß sie nicht wesentlich ins Gewicht fallen können".

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Signatur: EvB/B 1/275

Brief an Erich Wernicke / Emil von Behring
Marburg, 24.03.1913. – eh., 2 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

Briefkopf: geprägtes Wappen

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000901

B. entschuldigt sich dafür, W. nicht in Posen besucht zu haben. In Berlin habe er sich nicht wie geplant in W.s Angelegenheiten verwenden können, doch Kirchner werde er "schriftlich wegen des Ober-Med.R[ates] anzugehen". Diesem schicke B. seine gerade publizierte "Diphtheriesache" [= "Ueber ein neues Diphtherieschutzmittel", in: Deutsche medizinische Wochenschrift, 8.5.1913, Nr. 19, 873-876] zu. - Alltägliches, Arbeit an einem Diphtheriebuch, in welchem auch W. ein Denkmal gesetzt werde [vermutl.: Epidemiologie, Aetiologie und Bekämpfung der Diphtherie. Nach dem Tode des Verfassers hg. von Dr. E. Friedberger [...]. Berlin: Hirschwald, 1918], Einsegnungsfeier des Sohnes Fritz, Verhandlungen mit Höchst, Wiederwahl zum Stadtrat, Gärtnerisches, Orchideenzucht. Er könne wohl "noch unbegrenzte Zeit produktiv tätig sein" - auch in der Familienplanung. W. werde noch in diesem Jahr zur Taufe eingeladen [Geburt des Sohnes Otto am 20.08.1913]. Im nächsten Monat werde B. mit Höchst und mit Ehrlich "conferieren".

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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