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3 Einträge zu friedrich <oesterreich, erzherzog, 1856-1936> BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-08-11 18:47)


Signatur: EvB/L 255/4

Neubrandenburg [u.a.], [1905] - 1906. – 4 Dok., 18 S.
[^]. 4.
Beiträge zur experimentellen Therapie Heft 11. Seite 113 / [Emil von Behring]
[o.O.], [o.D.]. – masch., 5 S. (vervielf.)

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1194

Zur Bedeutung der Bovovaccination für die Bekämpfung der Rindertuberkulose. Ihre Wirksamkeit sei durch die Untersuchungen in den veterinärärztlichen Instituten in Gießen, Darmstadt, Freiburg, Leipzig, Budapest, Alfort (Paris) und Lyon bestätigt worden. Über Vallées Versuche in Melun (vgl. EvB/L 255/3). Hinweis auf Pasteurs große Verdienste um die Medizin (Milzbrandschutzimpfung), die er "revolutioniert" habe. Die Einführung der Impfung wurde unterstützt von Ludwig von Bayern (auf den ungarischen Gütern), die Grafen Schwerin-Göhren und Wolfshagen in Mecklenburg, Erzherzog Friedrich von Österreich, Fürst Fürstenberg sowie das Großherzogtum Hessen (Obermedizinalrat Lorenz). - Vergleich mit den Prüfungsverfahren des Diphtherieheilserums. Bezüglich zukünftiger Erfolge dürfe man nicht annehmen, "dass jedes bovovacinierte junge Kalb später zu einer tuberkulosefreien Kuh heranwachsen und bacillenfreie Milch liefern müsse". Denn die Bovovaccination sei kein kuratives, sondern ein präventives Verfahren, durchseuchte Herden könnten also nicht nachträglich gesund gemacht werden. - Zur Prioritätsfrage und dem Unterschied zwischen Bovovaccin und dem von Schütz bzw. Koch entwickelten Mittel, Parallelen zur Schweinerotlaufbekämpfung mit Susserin. [Abschrift aus Heft 11 der "Beiträge uir experimentellen Therapie", S. 113-116 und S. 123.]

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Signatur: EvB/B 1/26

Brief an Carl Duisberg / Emil von Behring
o.O. [vermtl. Marburg], [1904]. – eh. Entw., 7 S., Transkr. (3 S.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1033/Dok. 0000162

Bericht über B.s Zukunftspläne und den gegenwärtigen Stand seiner wirtschaftlichen Unternehmungen. - Der geschäftliche Vertrieb des Tuberkulose-Impfstoffs für Rinder, des Diphtherieserums und des Tetanusserums könne problemlos von Marburg aus laufen, doch die Herstellung von Säuglinsmilch und von Tuberkuloseheilkörpern sei komplizierter. Dennoch habe er seit dem Berliner Vortrag (18.01.1904) solche Fortschritte gemacht, dass er 200 Milchkühe unterbringen könne, die Milch für über 100.000 Mark pro Jahr produzieren könnten. Mit der Milch könnten zudem Tuberkuloseheilkörper verabreicht werden, was den Umsatz um das Doppelte steigere. B. Verfahren mache die Milch transportfähig und versorge die Großstädte ohne Vermittlung von Milchhändlern. - Er erwähnt ein Patent für die Herstellung von Dauermilch. - Idee zur Behandlung wohlhabender "tuberkulöser und schwindsuchtbedrohter Patienten" in Sanatorien nahe Marburg und auf Capri, wo er gleichermaßen Terrain besitze. Bezüglich des Milchgeschäfts stehe er mit mecklenburgischen, schlesischen und österreichischen Milchproduzenten sowie mit Milchhändler Bolle in Kontakt. Tuberkulose-immun gemachte Kühe könne er von Erzherzog Friedrich von Österreich, Prinz Ludwig von Bayern und mehreren Grafen von Schwerin beziehen. - Ob D. am Plan einer Gesellschaftsgründung festhalten wolle, und wenn ja, ob er "mit dem Zweimillionen-Projekt oder dem Einmillionen-Projekt den Anfang machen" wolle, weiterhin ob sich noch "Milch-Interessenten als Gesellschafter" beteiligen würden.

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Signatur: EvB/B 123/1

Brief an Emil von Behring / Paul Roesler
Miendischwetz bei Skotschau, 04.01.1905. – eh. m. Unterstr. u. Randnotizen [Hs. B.] m. blauem Buntstift, 7 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000569

Rückfragen zu eigenen Rinderimmunisierungen ("496 Kälber", weitere 150 würden folgen): "Kann man die Reactionen, welche eventuell auftreten nach der 1. Injection mit 0.004 g Tb., mit Sicherheit diagnostisch verwerthen?" - Man hege hier noch immer Zweifel an der Wirksamkeit der Schutzimpfung; daher bittet er um Publikationen über die B.sche Tb-Schutzimpfung, "damit ich auf dem Laufenden bleibe und auch mich wappnen kann gegen Einwendungen", auch solche von Seiten seines "Chefs" [Erzherzog Friedrich von Österreich, Herzog von Teschen]. In Teschen werde jetzt "[j]edes zuchttaugliche Kalb [...] künstlich mit sterilisierter Milch aufgezogen, in desinficierten reinen Ställen gehalten und im Alter unter 4 Monaten schutzgeimpft". Zu welchem Zeitpunkt seien diese steril aufgezogenen Tiere mit Tuberkulin zu überprüfen? - R. bittet um B.s Urteil bezüglich der nach Marburg übersandten Tuberkulinprüfungen und wünscht die "Retournierung der Protokolle über die Tuberculinproben". - Grüße an Dr. Much.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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