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4 Einträge zu friling, bruno [kaufmann, xa-de] BETEILIGTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-24 01:51)


Signatur: EvB/B 192/137

Vertrag zwischen den Behringwerken G.m.b.H., Bremen, und Bruno Friling
[Bremen], 11.1914. – masch. m. hs. Korr., 2 S. (Durchschlag) + 1 Beil.

Beil.: Notiz aus dem Protokoll der Aufsichtsrat-Sitzung der Behringwerke vom 24.09.1914: "Da hauptsächlich Berlin für Diphtherie zur Zeit in Frage kommt, wird beschlossen, Herrn Dr. Friling als Vertreter zu engagieren, indessen soll dessen Bezug hauptsächlich auf Tantieme bassiert [sic!] werden." -Söder werde das Weitere veranlassen.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293/Dok. 0000962/74

Arbeitsvertrag zwischen den Behringwerken Bremen und Bruno Friling, Festlegung des Gehalts und des Urlaubs, Betonung der Geheimhaltungsverpflichtung. Mit dem Vertragsabschluss übernimmt F. die geschäftliche und wissenschaftliche Vertretung der Behringwerke mit dem Sitz in Berlin. "Er hat insbesondere Krankenhäuser und ähnliche Institute, Mediciner und andere Fachleute zu besuchen, Gutachten zu beschaffen, bei Reklamationen aufklärend einzugreifen, Fachcongressen [sic!] zu besuchen, geschäftliche Verbindungen anzubahnen, Geschäfte zu vermitteln und abzuschliessen und auch sonst die Interessen der Behringwerke in jeder Richtung wahrzunehmen." (§ 1 des Vertrages)

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Signatur: EvB/B 192/334

Brief an das Landgericht Bremen, Kammer für Handelssachen / [Unbekannt]
Bremen; [1915 oder 1916]. – masch., 5 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1527

Schriftsatz der Beklagten in Sachen der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning in Höchst am Main, Klägerin, [...] gegen die Behring-Werke G.m.b.H., [...], Beklagte, [...] wegen Unterlassung" Antrag auf Klagabweisung in der Gerichtssache Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning in Höchst am Main, Klägerin, gegen die Behring-Werke G.m.b.H., vertreten durch Söder, Jacobinski und Friling. Schilderung des Sachverhalts, der zur Klage Anlass gab: Jacobinsky [Jacobinski], von Beruf approbierter Apotheker, habe als "Propagandareisender" im Mai 1915 die Firma Heyde (Drogen und Mineralwasser engros) aufgesucht und einen Rabatt von 25 % auf von den Behringwerken produziertes Serum gewähren wollen, wenn Heyde ein Lager der Produkte der Behringwerke anlegen würde; dies lehnte Heyde mit der Begründung ab, er bleibe "bei Höchst, für die er schon lange arbeite". Zur Behauptung der anklagenden Partei, "dass Qualitätsunterschiede bei den Sera der einzelnen Fabriken nicht gegeben seien": Behring und Ehrlich hätten den zulässigen Proteingehalt der Sera auf 12 % herabsetzen lassen, und speziell das gereinigte Serum der Behringwerke zeichne sich "durch seinen niedrigen anaphylaktischen Index vor den bisherigen Präparaten aus". - Zum Streitpunkt der Bezeichnung "Original-Serum". Hier habe Jacobinski lediglich geäußert, "dass der Arzt, wenn er unter Leitung von Behring hergestelltes Serum verwende, die grösste Garantie für die Güte der Herstellung und der Wirksamkeit habe, insbesondere hat er [...] darauf hingewiesen, dass durch ein besonderes Prüfungsverfahren von Behring die anaphylaktische Giftigkeit gemindert wäre, d.h. dass die Gefahr des Auftretens der Serumkrankheit gemindert werde". Die Klage der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning sei daher unbegründet.

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Signatur: EvB/B 193/13

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 13.
Tagesordnung für die Aufsichtsrat-Sitzung in Marburg am 4. Febr. 15 / [Emil von Behring]
Marburg, [o.D.]. – masch., 3 S. (Durchschlag)

Beil. (masch. mit hs. Unterstr., 3 S. (Durchschlag)): Protokoll der Aufsichtsrat-Sitzung in Marburg am 4. Februar 1915 Marburg: Als Teilnehmer sind neben Behring, Freudenberg, Söder, Siebert und Friling verzeichnet. - Patentangelegenheiten, betreffend die Herstellung von Diphtherieserum, Ansprüche der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning. - Zur Diphtheriekonvention, die sich nur auf Diphtherieserum, nicht auf Immunserum beziehe. - Zu den Fabrikationsverhältnissen in den Behringwerken G.m.b.H., Standort Marburg (60 Pferde, zu vergrößern auf 100 Pferde, Nettoverkaufswert des Diphtherieheilserums - 500.000 Mark -, zum Wert des Marbachgutes - 105.000 Mark - und den dortigen Produktionsmöglichkeiten für Rotlaufserum, Milzbrandserum etc.). Bericht Behrings über die Produktion von Tetanusserum ("20 Tetanuspferde würden [...] pro Monat 2 Millionen A.E. liefern können"). - Es sei mit Cremer zu besprechen, dass ab dem 01.04.1915 vom Kriegsministerium keine Kriegszulage mehr genommen werden solle. - Das Blutstillungsmittel Cogol werde momentan von Kocher überprüft; die Ergebnisse über das Druseserum stünden noch aus, die Arbeiten über Tuberkuloseserum machten "gute Fortschritte". Zu Behrings Kontakten mit dem Verlag Marcus und Weber. Siebert solle eine Entschädigung an den Institutsdiener Wilhelm zahlen, der dann "auf weitere Entschädigungen aus dem Verdienst der Impfstoffe" verzichten solle. Aus den Behringwerken G.m.b.H. solle nach Behring eine "Serumzentrale" werden. Ludolph Brauer wird als Aufsichtsratmitglied vorgeschlagen.

Verfasser nicht eindeutig identifizierbar, evtl. Emil von Behring.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Die Tagesordnung listet als Themen für die Besprechung "Namensschutz" sowie die "Preis-Konvention betr. Diphtherieheilserum in der Frankfurter Konferenz vom 6. Februar 1915" (Kontingentierung des Diphtherieserumvertriebs, Produktionsgröße, Auslandsvertrieb, Großrabatte u.a.) auf. Geplant ist die Besichtigung des Marbachgutes sowie eine weitere Besprechung mit Darlegung des voraussichtlichen Gewinns der Behringwerke G.m.b.H. aus Diphtherieheilserum, Choleraimpfstoff und Typhusimpfstoff. Zur Produktion von Tetanusheilserum. Stichworte: "Blutstillungsmittel", "Druseserum", "Tuberkuloseserum", "Schweinerotlauf ?", "Reklame", "Literarische Publikationen" (Verlag Marcus & Weber in Bonn), "Personalien" betreffend Siebert, die Tätigkeit eines Tierarztes, Gratifikationen, zur "Entwicklung der Behringwerke zur Serumzentrale!" [Wort gesperrt geschrieben] sowie "Neuwahl in den Aufsichtsrat".

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Signatur: EvB/B 192/393

[Besprechungsnotiz] / [Unbekannt]
[Marburg], 23.02.1916. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Titel fingiert

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

Notiz einer Besprechung zwischen Behring, Wilhelm Ruppel, Carl Siebert und Bruno Friling betreffend "die Möglichkeiten einer Vereinbarung zwischen Höchster Farbwerken [= Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning] und Behringwerken in Bezug von Diphtherieheilserumvertrieb". Angestrebt wird "eine Vereinbarung auf der Basis, dass durch die Höchster Farbwerke den Behringwerken eine gewisse Höhe des Absatzes prozentual verteilt sichergestellt wird". Diese Sonderkonvention, die in die Konvention sämtlicher deutscher Serumproduzenten eingebunden werden müsse, werde beiden Teilen zum Vorteil dienen. Ein Unterbieten dürfe nicht stattfinden. - Auch beim Tetanusheilserum strebe man "eine Spezialkonvention bezüglich der prozentualen Höhe des Umsatzes" an.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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