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8 Einträge zu gruber, max [1853-1927] ABSENDER
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-05-29 00:05)


Signatur: EvB/B 58/2

Brief an Emil von Behring / Max von Gruber
Wien, 17.09.1894. – eh., 3 S.

Ländercode UNIMARC: XA-AT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000242

G. hofft, dass B. nach Wien kommen und einen Vortrag halten könne. Da B. den Verhandlungen in Budapest nicht habe beiwohnen können, sei dies "für die Wahrung Ihrer eigenen Rechte und Verdienste gegenüber der Öffentlichkeit" umso wichtiger, die "unter den Eindruck der Mittheilungen von Roux" stehe. G. wünscht, dass es "im Interesse der Sache" "in Wien u Österreich bald zu ausgedehnten Versuchen mit der Heil-Serumtherapie komme". B.s Vortrag wolle er in medizinischen Journalen und in der Fachpresse ankündigen. Prof. Buchner trage möglicherweise am Dienstag vor.

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Signatur: EvB/B 58/3

Brief an Emil von Behring / Max von Gruber
See am Mondsee, 29.08.1901. – eh., 2 S.

Ländercode UNIMARC: XA-AT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000243

G. bittet um Hinweise bezüglich der von B. in seiner "Allgemeinen Therapie der Infectionskrankheiten" gemachten Aussage, dass "ein Gemisch von Hirnbrei und Tetanustoxin zur vollständigen Neutralisation gerade soviel Antitoxin erfordert wie das Toxin für sich allein". Nach B. sei die Wassermannsche Deutung seiner Versuche nicht richtig. Verweis auf Ransoms Aufsatz in der "Zeitschrift für physiologische Chemie", 31. Band, in dem wiederum von der Giftbindung durch das Zentralnervensystem die Rede sei. Zu dem aufgeworfenen Problem der "Schutzstoffe" müsse G. neben Ehrlich in Hamburg referieren.

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Signatur: EvB/B 58/1

Brief an Emil von Behring / Max von Gruber
See am Mondsee, 05.09.1901. – eh., 3 S.

Ländercode UNIMARC: XA-AT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000244

G. dankt für Brief und Zusendung des Buches. Es beruhige ihn zu hören, dass auch B. Ehrlichs Seitenkettentheorie ablehne. Ehrlich und seine "Nachbeter" seien im Begriff, "eine wahre bacteriologische Mythologie [Wort unterstrichen] zu schaffen und sie vor lauter Seitenketten, haptophoren und toxophoren Gruppen usw usw bald gar nicht mehr im Stande sein werden, die Thatsachen selbst zu sehen." - Bs. Äußerungen über Tuberkulose seien höchst interessant gewesen. Koch überschätze die Tragweite seiner Versuche: "Experimentelle und natürliche Infection sind himmelweit verschiedene Dinge und bezüglich der letzteren bleibt nun noch all zuviel dunkel."

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Signatur: EvB/B 58/4

Brief an Emil von Behring / Max von Gruber
München, 21.07.1903. – eh., 8 S.

Ländercode UNIMARC: XA-AT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000245

G. dankt für die Übersendung der neuen Abhandlung und fragt, weshalb B. die "Dissociations Hypothese für das Tetanus Gift" wieder fallen lassen wolle. Durch die Untersuchungen Arrhenius' und Madsens sei der wesentlich Vorgang bei der Neutralisation über jeden Zweifel sichergestellt. Nachfrage zu den im Buch beschriebenen Versuchen mit Gift und Antitoxin, zum Zeitpunkt der Verdünnung. Ob wohl durch die Verdünnung eine Art Hydrolyse hervorgerufen worden sei?

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Signatur: EvB/B 58/5

Brief an Emil von Behring / Max von Gruber
München, 10.12.1904. – eh., 14 S., Transkr. (3 S.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000246

G. dankt für die Zusendung der "neuesten Polemik mit Flügge". G. war davon ausgegangen, dass B. mit "Säuglingsmilch" Kuhmilch gemeint habe. Rückfragen zu B.s Verhältnis zur Brustnahrung, die er einerseits als ungefährlich hinstelle, andererseits aber als "die Hauptquelle für die Schwindsuchtsentstehung" bezeichne. - Ob nicht auch B. in der offenen Tuberkulose die eigentliche Hauptquelle der Infektion sehe? - Nach B.s Ausführungen, so G., entstehe Phthisis durch infantile Infektion in den ersten Lebenstagen; die Infektion erfolge durch die in Mund oder Nase gelangten Tuberkelbazillen als Perlsuchttuberkelbazillen mit unsterilisierter Kuhmilch oder durch die Milch tuberkulöser Mütter oder Ammen sowie durch Anhusten, Küssen und die Atemluft. Folglich sollten alle Personen mit offener Tuberkulose, auch die Mütter, von Säuglingen ferngehalten werden, Ernährung mit tuberkelbazillenfreier Kuhmilch oder mit Tuberkulose-Antikörper enthaltender tuberkelbazillenfreier Rohmilch. Letztere ziehe G. wegen ihrer Höherwertigkeit vor; sie bekämpfe weniger die Tuberkulose, sondern vielmehr die durch Durchfall bedingte hohe Kindersterblichkeit und vermeide Ernährungs- und Wachstumsbehinderung.

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Signatur: EvB/B 58/6

Brief an Emil von Behring / Max von Gruber
München, 27.01.1905. – eh., 4 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000247

Untersuchungsbericht über die von Baron Leonrod übersandten Milchproben aus dem B.werk Marburg (homogenisierte Milch) [vgl. Brief Leonrods an B. vom 20.01.1905]: Gerinnung, Aufrahmung, Geschmack- und Geruchsproben, die Ergebnisse der Enzymreaktion nach Schardinger und Rullmann sowie der Formaldehydprobe von Rimini und Keimgehalt (Kokken).

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Signatur: EvB/B 58/7

Brief an Emil von Behring / Max von Gruber
München, 01.02.1905. – eh., 1 S. + 1 Beil.

Beil. (4 S.): "Milchproben aus Behringwerk": Auflistung von vier Milchproben, zweimal homogenisierte Milch aus dem Behringwerk und zweimal "Controlmilch" sowie Untersuchungsergebnisse zu Geschmack, Lackmusprobe, Formaldehydprobe und Schardinger-Reaktion.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000249

G. sei "mit Vergnügen bereit, Ihnen zu dienen", d. h., die Milchproben, die B. geschickt hat, zu untersuchen. G. freut sich, B. in München begrüßen zu dürfen.

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Signatur: EvB/F 1/4

Brief an Else von Behring / Max von Gruber
München, 09.03.1924. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Redaktion des Archiv für Hygiene München, Pettenkoferstr. 34"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000250

Antwort auf nicht erhaltene Anfrage Else v. Behrings zur Verfassung einer Biographie Emil von Behrings. G. lehnt ab, nennt jedoch mit jeweiliger Kommentierung Dold, von Lingelsheim, Dieudonné, Philalethes Kuhn in Dresden, Ficker (zur Zeit in Brasilien), R. Otto in Berlin, H. Solter [Salter?] in Königsberg, Oesterreicher, R. Doerr in Basel sowie Roland Graßberger in Wien als mögliche Biographen. Letzterer sei nach Meinung G.s wegen seiner "feinen Bildung" wahrscheinlich der am besten geeignete Autor.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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