Direkt zum Inhalt
 
 
emotio_behring.jpg
 
  Startseite  
 
  • Print this page
  • create PDF file

5 Einträge zu joseph, karl [veterinaer] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-08-12 11:37)


Signatur: EvB/B 121/3

Brief an Emil von Behring / Paul Römer
Bonn, 14.03.1909. – masch. o. Unterschrift, m. Anstr. m. blauem Farbstift auf S. 1, 3 S. (Abschr.?)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000561

Glückwünsche zum Geburtstag. - Pthisiogenese; Studien über die Frage der Immunität gegen Tuberkulose. Hinweis auf eigene Aufsätze in der "Berliner Klinischen Wochenschrift" sowie den Plan, die Ergebnisse ausführlich in Brauers "Beiträgen" zu publizieren. Hamburger habe belegen können, dass die "Allgemeindurchseuchung der Menschen mit Tuberkulose bereits mit dem 14. Lebensjahr abgeschlossen ist", womit B.s Auffassung von der "infantilen Infektion und der Möglichkeit langer Latenz des Tuberkulosevirus im Körper" bestätigt sei. "Es schließt sich somit der Beweisring für die Richtigkeit Ihrer phthisiogenetischen Anschauungen immer dichter und undurchbrechlicher." - Als weiterer neuer Assistenz sei der Tierarzt Dr. Joseph angestellt worden. - Genesungswünsche und Hoffnung auf baldige Rückkehr B.s

Feedback

Signatur: EvB/W 75

Ueber eine neue Methode zur Bestimmung der Blutmenge beim Menschen / E. v. Behring
[o.O.], [nach 1910]. – Typoskr. m. eh. Erg. u. eh. Klebungen, 34 S. + 1 Beil.

Beil. (masch., 6 S. + 1 eh. auf Rückseite S. 6): Br., Emil von Behring an Friedrich von Müller vom 21.11.1910: Bezugnahme auf ein Gespräch mit Dieudonné in München über bei Meerschweinchen beobachtete anaphylaktische Reaktionen. Zur Lehre der Anaphylaxieforscher, dass "aus dem Antigen durch rapide parenterale Verdauung ein anaphylaktisches Gift, das Richet'sche Apotoxin, entsteht". Ausführlich zur Entwicklung der Methode der Blutmengenbestimmung. Diskussion anderer Methoden, so der von Welcker, Copeman, Joh. Ranke, Gotch, Dreyer & Ray, und Bitte um Mitteilung eigener Erfahrungen. Rat, sich mit Dieudonné zwecks Unterstützung in Verbindung zu setzen verbunden mit dem Angebot, Tetanusantitoxin nach München zu schicken.

Alte Signatur: 08-04/T-II, e/Nr. 1115

Typoskript zum Thema "Über eine neue Methode zur Bestimmung beim Menschen", publiziert u.d.T.: "Einleitende Bemerkungen über verschiedene Blutmengenbestimmungsmethoden und Methoden und ihre Berechnungsprinzipien", in: Beiträge zur experimentellen Therapie, Heft 12, Berlin (August Hirschwald), 1911. Zur Berechnung der Blutmenge aus dem Antitoxingehalt des Blutes. Zur Ausführung der Blutwertbestimmung. Verweis auf Untersuchungen von Ransom, Joseph, Römer aus dem Marburger Institut sowie die Dissertation von Jinnosuke Tzuzuki "Beitrag zur Tetanusantitoxintherapie bei Tieren und beim Menschen" [Marburg: Pfeil, 1900, medizinische Dissertation vom 26.07.1900]. Wertbestimmung des Diphtherieantitoxins, Wertbestimmung tetanusantitoxinhaltiger Flüssigkeiten ("Mischmethode"), Verzeichnis der verwendeten Kürzel. Über die Versuchstiere, insbesondere Mäuse ("Ms"). Beachtung des Körpergewichts und dessen durch Trächtigkeit oder ähnliches bedingte Schwankungen. Über den indirekten Giftwert, orientiert an einem Testantitoxin nach Ehrlich. Verfahren nach Marx ("Mitteilungen aus der Prüfungstechnischen Praxis", 1903). - Protokolle über direkte Giftwertbestimmung an Tetanustestgift, Auflistung der Versuche an Mäusen. "Zur Blutmengenbestimmung im lebenden Organismus."

Feedback

Signatur: EvB/B 121/4

Brief an Emil von Behring / Paul Römer
Marburg, 24.03.1910. – masch. o. Unterschrift m eh. Anstr. m. blauem Farbstift auf S. 2, 4 S. (Abschr.?)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000562

Glück- und Genesungswünsche. Die in Marburg grassierende Kinderlähmung habe R. zur Erforschung dieser Krankheit (an Affen) geführt. Die "monographische[] Zusammenstellung der Rindertuberkulose-Schutzimpfungsfrage" für ein Handbuch habe R. veranlasst, "die sämtlichen inzwischen erschienenen Arbeiten über die Leistungsfähigkeit des Bovovaccin durchzuarbeiten". Dem Bovovaccin käme "bei der Bekämpfung der Rindertuberkulose ein bedeutender Platz" zu. Versuche mit Schafen - Versuchstieren "per excellence" - würden folgen. Arbeiten mit Joseph (intrakutane Tuberkulinprüfung des Rindes), Siebert (Behandlung tuberkulöser Meerschweine mit T.-Lytin). Im B.werk und im Institut habe man nun systematische Heilversuche begonnen. Lob des unermüdlichen und geschickten Dr. Joseph; ein weiterer neuer Mitarbeiter sei der japanische Bakteriologe Dr. Onaka, Schüler Kitasatos.

Feedback

Signatur: EvB/B 196/171

Brief an Herbert von Meister, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 25.01.1913. – eh., 8 S., Transkr. (4 S.)

Briefkopf: geprägtes Wappen

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000836

Privates (B. bittet um Übersendung einer bei den Jubiläumsfeierlichkeiten in Höchst vergessenen Medaille). - Über neue Entwicklungen in der Diphtheriebekämpfung bzw. Diphtherie verhütenden Behandlung. Dazu statistische Tabellen aus Preußen und Stadtkreisen zur Entwicklung der Diptherieerkrankungen bzw. Sterberaten von 1889-1894 bis 1907-1911. Vorbeugemaßnahmen (Wohnungsdesinfektion, Schließung von Schulen, Isolierung der Kranken, Verabreichung von Präventivmitteln). Hinweis auf B.s gemeinsam mit Dr. Joseph entwickelte Methode der "Heilserum-Reinigung" [Wort unterstrichen] und die Herstellung dieses atoxischen Serums in ausreichender Menge. Sein Diphtherieschutzmittel sei nach Art der Jennerschen Pockenimpfung [aktive Immunisierung] ausgerichtet und bereits in Kliniken und einem Marburger Säuglingsheim geprüft worden. Nach Absprache mit Ehrlich und mit Zustimmung von Ministerialdirektor Kirchner solle das Präparat in Frankfurt erprobt werden; über die Abgabebedingungen wolle B. sich deshalb mit Höchst verständigen. Die prophylaktische Behandlung mit anthropogenem Diphtherieheilserum sei ideal, da sie erstens nie zu Nebenwirkungen wie Serumexanthem, Gelenkschwellung, Fieber etc. führe und zweitens einen viel längeren Diphtherieschutz als Pferdeserum gewähre.

Feedback

Signatur: EvB/B 192/106

Protokoll einer Sitzung des Aufsichtsrats der Behringwerke am 13. Juli 1914 nachmittags 5 Uhr in den Geschäftsräumen der Gesellschaft / [Unbekannt]
Bremen, [o.D.]. – masch., 3 S. + 1 Beil.

Beil.: "Bemerkungen zu dem Protokoll der Aufsichtsrat-Sitzung am 13. Juli 1914" [von Emil von Behring]. - Die Bemerkungen betreffen die bisher einberufene Summe des Gesellschaftskapitals, die Einstellung eines Tierarztes und dessen Gehalt (Bezugnahme auf die in Marburg ehemals tätigen Tierärzte Professor Caspar [sic!], Professor und Ober-Medizinalrat [Ernst] Joest, Dr. Joseph sowie Eltjes), den Ankauf des in Behrings Besitz befindlichen Diphtherieheilserums und die gewünschte Eingabe an die russische Regierung, das Druse-Serum sowie den Vertrieb des Tuberkulinpräparats. Behring bittet um Information darüber, ob die Beschlüsse vom 13.07.1914 "formaliter [...] beanstandet werden können"; er habe von der Tagung des Aufsichtsrats keine Kenntnis gehabt und sei deshalb nicht in der Lage gewesen, seine Teilnahme an der Sitzung zuzusagen oder abzulehnen.

Vgl. EvB/B 193/10

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 13.07.1914. Teilnehmer Carl Hubert Cremer und Walther Freudenberg sowie William Söder. Carl Fritze habe nach Durchsicht der Unterlagen bereits vorher seine Zustimmung zu den Beschlüssen gegeben. - Beschluss über die Einberufung von 10 Prozent des noch nicht eingezahlten Gesellschaftskapitals (37.500 Mark). - Genehmigung der Einstellung eines Tierarztes zur Unterstützung von Carl Siebert. - Beschluss, 60 Liter Diphtherieheilserum aus dem Besitz Behrings zu einem fairen Preis anzukaufen (Herstellungspreis + 25 %). Dafür solle Behring "die in Aussicht genommene Eingabe an die russische Regierung wegen der Einfuhrerlaubnis unserer Präparate" persönlich unterzeichnen. - Behring solle die Herstellungsmethode und die Materialien des Diphtherie-Schutzmittels an die Behringwerke verkaufen. - Information über die günstigen Resultate des neu hergestellten Druse-Serums. Nach Hinweis [Max] Cremers werde Professor Fröhner (Tierärztliche Hochschule Berlin) das Präparat möglicherweise prüfen, "wenn Exzellenz von Behring persönlich als Hersteller bezeichnet würde". - "[B]etreffs der Neuanfertigung verschiedener auch von der Konkurrenz hergestellter Tuberculin-Präparate ist der Aufsichtsrat der Ansicht, daß auch unsere Gesellschaft diese Präparate in den Handel bringen muß. Falls die Marburger Herren die Anfertigung derselben für inopportun halten, müßten diese Präparate angekauft werden." - Beschluss einer Bestellung von Verpackungsmaterial für Diphtherie-Heilserum (200.000 Stück) bei der Firma Wezel & Naumann, obwohl das Kaiserliche Patentamt das angemeldete Warenzeichen noch nicht eingetragen habe. - Genehmigung des Vertrags mit der Aktiengesellschaft Pharmakon, St. Petersburg, in der Neufassung, welche den Verdienst der Behringwerke regelt. - Genehmigung des Vertrags mit der Firma J. D. Riedel in Berlin, betreffend den Vertrieb der Präparate in China und Südamerika. "Bezüglich Argentinien werden die Marburger Herren gebeten, ihre speziellen Wünsche noch bekannt zu geben." - Verlesung eines Gutachtens des Rechtsanwalts Auth betreffend die Pferdelieferung von Grotkass.

Feedback

Andere Sortierung

Sortierung
nach Erscheinungsjahr (aufsteigend)
nach Erscheinungsjahr (absteigend)
nach Verfasser (aufsteigend)
nach Verfasser (absteigend)
nach Titel (aufsteigend)
nach Titel (absteigend)
nach Signatur (aufsteigend)
nach Signatur (absteigend)

Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
Fb. 20 - Medizin

Emil-von-Behring-Bibliothek / Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin,
Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/de/fb20/bereiche/methoden-gesundheit/evbb/der-nachlass-emil-von-behrings/nachlassdatenbank/recherche

Impressum