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5 Einträge zu kaiser, ... [chemikerin, frau] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-05-23 03:17)


Signatur: EvB/B 193/27

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 27.
Besprechung zwischen den Herren Konsul Cremer, Dr. Strube und Dr. Siebert in Bremen. Am 28. März 1916 / [Unbekannt]
[Bremen], [o.D.]. – masch. m. nachträgl. Korr, 4 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Formloses Protokoll einer am 28.03.1916 stattgefundenen Besprechung in Bremen. Teilnehmer: Carl Cremer, August Strube und Carl Siebert. Siebert berichtet über die Diphtherieserum-Konvention und das Treffen der "Diphtherieserum-Fabrikanten" am 26.03.1916 im Berliner Hotel Adlon. Stellungnahme des Sächsischen Serumwerks, Kritik an Friling und dessen "oft sehr kautschukartig gefassten Offerten" an die Abnehmer; Kritik an Ehlers, der Diphtherieserum "mit 55 Prozent Rabatt" anbiete, jedoch weder Prokura habe noch langjährige Verträge abschließen könne. Am Schluss der Verhandlungen wird den Behringwerken, vertreten durch Siebert, angeboten, "in eine neu zu bildende Konvention mit einer Quote von 15 Prozent einzutreten". - Bericht Sieberts über eine am gleichen Ort stattgefundene Besprechung mit Vertretern der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning zur Bildung einer Spezialkonvention zwischen den Farbwerken und den Behringwerken G.m.b.H. (Quote etwa 20 bis 30 %). - Cremer und Strube sprechen sich gegen die Quote von 15 Prozent aus; Cremer wird zu einem Treffen mit den Vertretern der Farbwerke nach Frankfurt kommen. - Friling erhält die Erlaubnis, eine dritte Firmenvertretung zu übernehmen. - Abkommen mit Seidel & Langkopf in Bremen bezüglich einer Übernahme des Bremer Lagers der Behringwerke G.m.b.H. - Siebert beantragt, an Stelle von Susemihl "einen Marburger Herrn in den Vorstand aufzunehmen, dessen Funktion sich ebenso wie bei Herrn Direktor Susemihl darauf beschränke, gelegentlich mit Herrn Dr. Siebert zusammen zu zeichnen [Max Klingenbiel?]. Zur Erweiterung der Vorratsräume zum Lagern des Serums solle die Terrasse des Instituts auf dem Schlossberg unterkellert und am Bunten Kitzel geeigneter Raum geschaffen werden. - Das Angebot Raschmanns (Warschau) zur Übernahme einer dortigen Vertretung wird "zurückgelegt". - Die Fetthefeproduktion in Marburg (nach Lindner) sei "wesentlich erweitert", verzögere sich aber durch die Erkrankung von Frau Kaiser.

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Signatur: EvB/B 192/375

Brief an die Behringwerke, Marburg / Bruno Friling
Berlin-Halensee, 02.02.1916. – masch., 2 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/215

Bericht über den Besuch im Sanitätsdepot: Die in Kasernen und Schulen untergebrachten Soldaten sollten zu prophylaktischen Zwecken mit "Diphtherieserum Nr. 0" geimpft werden, die Lieferung erfolge demnächst durch die Behringwerke. Die Lieferung von Tetanusheilserum sei bisher durch das Sächsische Serumwerk erfolgt. Über die Tetanusserumvorräte im Hauptsanitätsdepot. Informationen zu Prof. Lindner (Fetthefe, "Schattenphotographie") und Geheimrat Baginsky, der prophylaktische Impfungen durchführe, sowie zu Stadtmedizinalrat Weber (dieser impfe mit Immunserum plus T. A.), Erwähnung von Frau Keiser und Dr. Reicher. Baginsky habe sich kürzlich mit Geheimrat [Felix od. Georg?] Klemperer über T. A. unterhalten, Kirchner habe noch nichts veranlasst. Über die Tetanusserumlieferungen von den Farbwerken vorm. Meister, Lucius und Brüning und dem Sächsischen Serumwerk an die Grossisten, deren Rabatte.

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Signatur: EvB/B 192/415

Besprechung zwischen Emil von Behring und Carl Siebert am 5. April 16 : [Besprechungsprotokoll] / [Unbekannt]
[Marburg], 05.04.1916. – masch., 3 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

Protokoll einer Besprechung zwischen Behring und Siebert, betreffend Regelungen für die Zukunft unter Berücksichtigung von Behrings schwerer Erkrankung: Behring müsse alle seine Ämter niederlegen und werde beim Minister auch um die Entlassung aus der Stellung als Institutsdirektor ersuchen. Ein Kuratorium (Klingenbiel, Auth) solle die Entfernung von Behrings Privateigentum aus dem Institut für experimentelle Therapie koordinieren. Behring wolle seine Stellung aus Aufsichtsratsvorsitzender ebenfalls nicht weiter führen, Strube und Cremer sollten für Ersatz sorgen; Behring habe als seinen Nachfolger den Marburger Rentier Paulsen vorgeschlagen Doch wolle er den Behringwerken weiterhin "durch Rat und Tat" nützlich sein.. - Zum Stand der Fetthefeproduktion (Krankheit von Frau Keiser) und möglicher Produktionssteigerung, da die Fetthefe nicht nur "ausschließlich für den menschlichen Gebrauch" zu verwenden sei. Überlegungen zur Vergrößerung durch Nutzung des Stalls, den die Behringwerke gegebenenfalls kaufen würden. Preisvorschläge zum Verkauf.

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Signatur: EvB/B 192/520

Bericht für die Aufsichtsratssitzung in Bremen am 13. August 1916 / [Carl Siebert?]
[Marburg], [08.1916]. – masch. m. eh. Erg. u. Unterstr., 3 S.

Verfasser nicht eindeutig identifizierbar, evtl. Carl Siebert.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

Bericht für die Aufsichtsratssitzung in Bremen am 13.08.1916, als Redemanuskript verfasst (vermutlich von Carl Siebert). Angaben über den Umsatz der Behringwerke G.m.b.H. vom 01.04.1916 bis 31.07.1916 (259.770 Mark), davon entfallen auf Tetanusserum 217.225 Mark, auf Diphtherieserum 40.081 Mark und auf Tuberkulin 1.909 Mark. Gründe für die Umsatzsteigerung des Diphtherieserums im Juli 1916. - Zur Preis- und Rabattpolitik beim Diphtherieserum und zur Konkurrenz mit dem Sächsischen Serumwerk. Zur Produktion und zur Nachfrage von Tetanusserum, beispielsweise durch die Papaysche Impfanstalt in Budapest. Bestand an Serumpferden (37 Tetanuspferde, 17 Diphtheriepferde). Zu den Abnehmern des Tuberkulin (früherer Export nach Russland und Amerika). Zur durch Materialmangel (Rinderleber, Alkohol) erschwerten Produktion von Hepin. Reduzierte Produktion von Cholera- und Typhusimpfstoff wegen der von der Heeresverwaltung veranlassten Herstellung der Impfstoffe in staatlichen Instituten. Das Diphtherieschutzmittel T A werde momentan im Harburger Pionier-Bataillon getestet, geplant seien auch Versuche durch den Leipziger Hygieneprofessor Kruse. - Zur Einführung neuer Präparate: Dysenterieserum von Behring und Brauer, Schweinerotlaufserum (Aufnahme empfohlen von Professor Sachs), Meningokokkenserum (Aufnahme empfohlen von Professor Sachs und Professor Schmidt in Gießen), Milzbrandserum, Gonokokkenvakzine. - Hs. Notizen auf S. 3: "Einstandspreise", "Frau Keiser", "8-III 'Das Haus soll billigst in Ordnung gebracht werden.'", "Reparatur [...]", "Protokoll v. 16.I.16 [...]".

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Signatur: EvB/B 193/33

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 33.
Protokoll über eine Besprechung am 13. September 1916 zwischen Herrn Geheimrat Klingenbiel, Paulsen und Siebert / [Unbekannt]
[Marburg], [o.D.]. – masch. m. eh. Korr. u. eh. Unterschriften, 3 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Protokoll über eine Besprechung am 13. September 1916. Teilnehmer: Max Klingenbiel, Hermann Paulsen und Carl Siebert. - Über die Reparaturen am Haus "Bunter Kitzel" (Besprechung mit Architekt Pook [Wilhelm Poock?]). Zur Diphtheriekonvention und der Stellungnahme der Firma Merck als Leiterin der Konventionsverhandlungen, wonach die Verhandlungen wegen der Widerstände der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning und Dresden [= Sächsisches Serumwerk] gescheitert seien. Zum "Fall Ehlers". Über die inzwischen eingestellte Produktion von Fetthefe, die nur dann wieder aufgenommen würde, wenn die Produktion erfolgreicher werde und "vom Kriegsausschuss hierzu ein Beitrag bewilligt würde" (Bezug auf Kontakte zu Geheimrat Max Delbrück). Zur Klageentgegnung von Rechtsanwalt Danziger auf Söder. Mitteilung Sieberts über die Schwierigkeiten bei der Beschaffung neuer Serumpferde (insgesamt 20 Neuankäufe für Tetanus-, Dysenterie- und Schweinerotlaufserum). Pläne zum Kauf von Rindern und Schafen für die Diphtherieserumproduktion. Umsatzzahlen für April bis August, insgesamt 360.572 Mark. Urlaub Sieberts, Vertretung durch Paulsen, Werkführer Schäfer und Frau Keiser [Kaiser?], letztere leite die Fabrikation der neu aufzunehmenden Präparate.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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