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9 Einträge zu kitashima, taichi [1870-1956] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2021-12-04 14:35)


Signatur: EvB/L 253

Bericht an den königlichen Geheimen Ober-Regierungsrat Dr. Otto Naumann / [Emil von Behring]
Berlin. – hs., 21 S. + 21 Beil. (6 fehlen)

Beil. 1 (Dr., 15 S.): "Zur Chemie der Tubercelbacillen" / Wilhelm G. Ruppel

Beil. 2 (Dr. m. eh. Erg. und Stempel "Gottlieb Gistel & Cie. Wien. 9t. Nov. 98", 16 S.): "Allgemeine Therapie der Infectionskrankheiten" / Emil von Behring. Sonderdruck mit eh. Erg. auf S. 1: "Nach einem Vortrag gehalten am Geburtstag Snr. Majestät 1897 [= 27. Januar] in der Aula der Marburger Universität".

Beil. 3 (Dr., 10 S.). : "Mittheilungen aus dem Institut für experimentelle Therapie" / Emil von Behring. 1898. Sonderdruck: "I. Autoreferat von Prof. E. Behring über seinen am 12. April 1898 in der mikrobiologischen Section des Congresses für Hygiene und Demographie in Madrid gehaltenen Vortrag" zur Tuberkulosefrage.

Beil. 4: fehlt

Beil. 5 (masch. m. hs. Korr., 4 S. (Durchschlag)): Br., [Emil von Behring?] an unbekannten Empfänger, Marburg, 21.02.1898: Antwort auf eine Mitteilung vom 18.02.1898, betreffend die Nichtbewilligung von "Geldmitteln zur Ausführung on Pest-Immunisierungsversuchen an grossen Tieren, und zur Gewinnung von Pestantitoxin". Außerhalb Marburgs sei ein Stall eingerichtet worden, in welchem Untersuchungen an Pferden, Rindern und Ziegen durchgeführt würden, Wernicke werde darüber publizieren [nicht erfolgt]. Die Pestversuche würden jedoch zugunsten von Versuchen zugunsten der Tuberkulosebekämpfung aufgegeben mit der Hoffnung, ein Tuberkuloseantitoxin zu gewinnen. Diese Versuche würden von B. "persönlich und im Verein mit den Höchster Farbwerken [= Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning]" aufgewandt. Sowohl die Landwirtschaft als auch der "durch tuberkulöse Rinder gefährdete Mensch" habe Interesse an der Bekämpfung der Rindertuberkulose. B. hoffe auf Zusammenarbeit mit Professor Schütz oder Professor Dieckerhoff in Berlin. Auflistung der entstehenden Kosten für Stall und Versorgung der Tiere [mit Rechenfehler!]. Die "kostspieligen Tuberkulosegifte" stelle B. unentgeltlich zur Verfügung. B. bittet außerdem darum, durch finanzielle Zuschüsse die Abteilung für experimentelle Therapie vom Hygieneinstitut zu trennen (Abrechnung des Gas- und Wasserverbrauchs).

Beil. 6 (fr. Hd. m. eh. Unterschrift, 2 S.): Br., Kurator der Universität Marburg [Steinmetz] an Emil von Behring, Marburg, 08.06.1898. Briefkopf: "Der Königliche Kurator der Universität. Marburg": Antwort auf B.s Gesuch vom 02.04.1898: Für Versuche zur Bekämpfung der Rindertuberkulose erhalte B. aus dem laufenden Etat 9.000 Mark. Eine weitere Förderung sei abhängig vom Erfolg der jetzt durchgeführten Versuche. Der Tierärztlichen Hochschule in Berlin sei "zur Anstellung von Versuchen zur Erprobung der Behringschen Heilmethode an Rindern" ein Betrag von 40.000 Mark zur Verfügung gestellt worden.

Beil. 7 (masch. m. hs. Korr, 3 S. (Abschr., Durchschlag)): Br., [Emil von Behring] an unbekannter Empfänger ["Geheimrath"], Marburg, 17.07.1898: Brief B.s zur Rindertuberkulose. Über Versuche und Vorversuche mit verschiedenen Präparaten (u.a. Kochs Tuberkulin), die von B. und Ehrlich "sorgfältig [...] geprüft" seien. Die Präparate seien an Hühnern und Gänsen geprüft, die Wirkung auf Pferde und Rinder (gesund und tuberkulös) sei bekannt. Beschreibung der Vorversuche und den Einsatz der Kurvenblätter.

Beil. 8 (eh. m. nachträgl. Anstr., 3 S.): Br., Schütz an Emil von Behring, Berlin, 29.09.1898: Mitteilung über die Ergebnisse der durchgeführten Versuche ("muß ich Ihnen mitteilen, dass die behandelten Thiere besser aussehen als die nicht behandelten Thiere"). Kreistierarzt Niebel sei der ihm übertragenen Aufgabe in jeder Hinsicht gewachsen. Zur "Kuh 10"; Geschäfte mit Bolle.

Beil. 9: Br. von Schütz, 14.12.1898 (fehlt)

Beil. 10 (Dr. m. hs. Anstr., 15 S.): "Über experimentell begründete ätiologische Therapie" / Emil von Behring. Sonderdruck aus: Verhandlungen des XV. Congresses für Innere Medicin zu Berlin. Wiesbaden: Bergmann, 1897: nach einem Vortrag B.s auf dem 15. Kongress für Innere Medizin in Berlin (1897) zur Therapie der Infektionskrankheiten. Bezugnahme auf Hahnemann, Virchow, Bretonneau, Binz und andere

Beil. 11 (masch. m. hs. Korr., 2 S. (Abschr., Durchschlag): Br., Emil von Behring an [Wilhelm Schütz], Marburg, 15.12.1898: B.s letzter Brief hätte Koch nicht vorgelegt werden sollen. B. wolle in den Weihnachtsferien nach Berlin kommen, um die dortigen Rinder in Augenschein zu nehmen ("eigene [Wort unterstrichen] Beobachtungen"). Er wolle Kitashima mitbringen. Der Kultusminister erwarte B.s Bericht über die Heilversuche am 20.01.1899. Falls B. von Schütz kein "plein pouvoir" erhielte, müsse er sich allein auf die Marburger Beobachtungen stützen. Die Prüfung des Rotzgiftes solle in München vorgenommen werden.

Beil. 12 (masch. m. eh. Korr. u. Erg., 2 S. (Durchschlag)): Br., Emil von Behring an unbekannten Empfänger [Robert Koch?], Marburg, 15.12.1898: Bezugnahme auf einen Brief von Schütz (erhalten am 15.12.1898). Das Programm zur Bekämpfung der Rindertuberkulose könne zwar ohne Schütz, nicht jedoch ohne B. zu Ende gebracht werden. "Unbeschadet mancher bestehender Differenzen" wolle B. [von Koch?] eine "von Ihnen zu bestimmende Controle [!] der von mir in den nächsten 4 Wochen in Aussicht genommenen Rinderversuche, und Ihr Superabitrium bei der Beurteilung der Prüfungsergebnisse erbitten". B. sei ab 22.12.1898 in Berlin.

Beil. 13: fehlt

Beil. 13a (eh., 2 S.): Br., Sterneberg an Wilhelm Schütz, Berlin, 09.05.1898: Sterneberg teilt mit, dass B. glaube, "ein wirksames Heilmittel gegen die Rindertuberkulose erfunden zu haben. Er hält es jedoch für rathsam, dieses Mittel nicht eher der Oeffentlichkeit zu übergeben, als bis durch Versuche unter sachverständiger Leitung der heilerfolg in einwandfreier Weise festgestellt ist und die Heilvorgänge an den tuberkulösen Rindern weiter wissenschaftlich erforscht sind." Da Schütz sich bereit erklärt habe, die Leitung der Versuche zu übernehmen, werde ein Sonderfond von 40.000 Mark genehmigt.

Beil. 14 (eh., 2 S. (Entw.)): Br., Emil von Behring an Wilhelm Schütz, Marburg, 20.12.1898: Antwort auf Schütz' Brief vom 17.12.1898, wonach Schütz nicht in der Lage sei, "mich nach meinem Ermessen meine Tuberkulosegiftpräparate aussuchen zu lassen. Ich meinerseits kann unter diesen Umständen bloß abwarten, ob ich auch entgegen Ihrem Willen durch Verfügung von maßgebender Stelle aus die Ausführung meines Behandlungs u. Untersuchungsplanes für die tuberkulösen Rinder in Berlin [durchführen] kann." B. bittet darum, von seinen in Berlin befindlichen Präparaten "keinerlei Gebrauch zu machen". Schütz' Aufgabe für die Berliner Versuche ("die ebenso gut nach meinem ersten Antrage auch von Herrn Prof. Diekerhoff übernommen werden konnte") bestehe "einzig und allein darin, ein unparteiisches Urtheil darüber abzugeben, ob die von mit bezw. die mit meinem Tuberkulosegift [...] behandelten Rinder Heilungsvorgänge zeigen".

Beil. 15: fehlt

Beil. 16: (eh., 2 S.): Br., August Laubenheimer an Emil von Behring, Höchst, 20.07.1898. Briefkopf: "Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning Höchst a. M.": Begleitschreiben zur Übersendung eines von Laubenheimer verfassten Textes "Erwiderung auf den Einspruch von Herrn Geh.Rath Koch gegen die Patentanmeldung, betr. Darstellung von hochwertigem Tuberkulose-Gift". Bezugnahme auf einen Brief Laubenheimers vom 02.08.1898 sowie einen Brief Kochs vom 20.07.1898, worin er mitteilt, dass er "gegen die abgeänderte Fassung des Patentanspruches Einwendungen nicht zu machen habe".

Beil. 17: fehlt

Beil. 18: fehlt

Beil. 19: fehlt

Beil. 20 (Typoskript m. hs. Erg., 4 S. (Abschr.)): "Remarks on the Behring Antitoxin Patent" / C. Fish, St. Louis Medical Gazette, Nr. 6, November 1898, engl.: Schilderung der Schönheiten Marburgs nach eigenen Reiseeindrücken, der Behringschen Besitztümer wie dem privaten Laboratorium ("the castlelike laboratory" = Schlossberglaboratorium), den Gehegen und Koppeln für die Versuchstiere etc. Beschreibung der als äußerst modern bezeichneten Einrichtung des Schlossberglaboratoriums und Kritik an der Verschwendung hoher Geldbeträge ("The fact ist hat few people [Behring, Koch] are aware of the enormous sums that often are sunk in a single experiment") und den Patentstreit mit amerikanischen Firmen (Bezugnahme aug den Artikel in Philadelphia Medical Journal, Nr. 15). Über B.s Verdienste um die Entdeckung des Diphtherieantitoxins in Verbindung mit dem Prioritätsstreit mit Roux (they "are very good friends"). Zu Kochs "tuberculin failure". [Vgl dazu die Dokumente unter EvB/S 1a/2.]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1197

Schilderung der Versuche zur Rindertuberkulose und der Differenzen mit Schütz in Berlin. - Vorgeschichte der Heilversuche an tuberkulösen Rindern für den Zeitraum von 1895 bis 1897 in Marburg und in Höchst. Behandlung von 30 Rindern mit Tuberkulosegiften und lebenden Tuberkulosekulturen, unterstützt von Libbertz und Casper (beide Höchst) sowie von Lingelsheim (Marburg). Behring habe die Erfahrung gemacht, "daß die Lehre Koch's von der ausschließlichen toxischen Wirksamkeit seines Tuberkulins auf tuberkulöse Individuen korrekturbedürftig war". Begründung. Was über die "zwischen dem Geheimrath Koch und mir bestehenden Differenzen in den Tuberkulosenarbeiten" zu sagen sei, wolle Behring am Schluss des Berichts ausführen [fehlt].

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Beilage 1:
Beilage 2:
Beilage 3:
Beilage 5:
Beilage 6:
Beilage 7:
Beilage 8:
Beilage 10:
Beilage 11:
Beilage 12:
Beilage 13a:
Beilage 14:
Beilage 16:
Beilage 20:

Signatur: EvB/B 70/3

Brief an Emil von Behring / Shibasaburo Kitasato
Tokio, 28.09.1897. – eh., 2 S.

Ländercode UNIMARC: XB-JP

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1037/Dok. 0000329

K. empfiehlt B. seinen Assistenten T. Kitasima [= Kitashima], der fast drei Jahre bei K. Bakteriologie studiert habe, da dieser in Deutschland und insbesondere bei B. seine Studien fortsetzen wolle. - Übersendung eines Geschenk "von Japanischen Waaren", das sich "mehr durch das Herz des Gebers, als durch seinen Wert empfiehlt".

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Signatur: EvB/B 135

Brief an Emil von Behring / Hermann Scholz
Marburg, 04.02.1899. – eh., 3 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1043/Dok. 0000637

Mitteilung über das Befinden der Tiere (Ziegen, Pferde) und Organisatorisches: Abrechnungen (Gehälter und Steuern). Zum Stand der Überprüfung des Tetanusheilserums in Höchst und Berlin. Zu Rotz und Tuberkulosepräparaten. Zur Einrichtung des Eiskellers. - Beigabe von Kurven und Protokollen (Kitashima zum Tetanus). Grüße an die Ehefrau und den kleinen Fritz.

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Signatur: EvB/B 1/257

Postkarte an Erich Wernicke / Emil von Behring
Marburg, 22.06.1899. – eh., 2 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

"Deutsche Reichspost Postkarte"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000892j

Über Publikationspläne zum Milzbrand, in Marburg gebe es keine gegen Milzbrand immunen Meerschweine mehr. Die Marburger Ziege sei gegen Diphtherie hochimmunisiert, W. könne sie haben. Die rotztherapeutischen Versuche an vorbehandelten Pferden verliefen "glänzend". Andere Neuigkeiten seien den "Fortschritten der Medizin" zu entnehmen [= "Ueber Tetanusgiftmodificationen. Nach gemeinschaftlich mit Dr. Ransom und Dr. Kitashima ausgeführten Versuchen mitgetheilt", in: Fortschritte der Medizin 28.6.1899, 17, Heft 21, 501-505, sowie "Ueber die quantitativen Bindungsverhältnisse zwischen Tetanusgift und Tetanusantitoxin im lebenden Meerschweinchenkörper", in: Fortschritte der Medizin 5.7.1899, 17, Heft 22, 521-534]. - Privates (über Sohn Fritz).

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Signatur: EvB/B 1/99

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 28.07.1900. – Transkr., 1 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000482

Kitashima werde M. eine Dissertation des Dr. Fuzuki über experimentelle Tetanusheilung übergeben. B. bittet um freundliche Aufnahme Kitashimas, der im Pariser Institut Prüfungen an den "Ausstellungspräparaten Tet[anus] G[ift] Va und VII" vornehmen wolle, u. a. zu Heilversuchen nach Erkennung von Tetanussymptomen an Mäusen. - B. komme voraussichtlich im September mit seiner Frau nach Paris.

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Signatur: EvB/L 251

Bericht an den Kurator der Universität Marburg, Heinrich Steinmetz / Emil von Behring
Marburg, 02.08.1900. – eh., 7 S. (Negativkopie)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1198

Bericht über die Möglichkeiten, die Rindertuberkulöse medikamentös zu bekämpfen oder durch bestimmte Maßnahmen an der Verbreitung zu hindern, beispielsweise durch "Schaffung tuberkulosefreier Stallungen", wie sie der dänische Veterinär Bang empfohlen habe und wie sie in einigen preußischen Provinzen erprobt würden. Hinweis auf die Versuche in Oppeln (Departements-Tierarzt Arndt), von denen Behring durch Vermittlung des Grafen von Zedlitz-Trützschler erfahren habe. Seine Untersuchungen wolle er in der Provinz Hessen mit Unterstützung der Besitzer und Verwalter an Vogelsberger Rindern durchführen. Beschreibung der Untersuchungen. Ziele: "Gewinnung eines specifischen Schutzmittels und Heilmittels nicht bloß für die Tuberkulose der Rinder, sondern auch für die Tuberkulose des Menschen". Zu Behrings Arbeiten mit Kitashima (Entdeckung von Antikörpern, die Richard Pfeiffers Immunkörpern ähneln).

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Signatur: EvB/B 210/3/11

01.09.1906-01.11.1906. – 17 Br.
[^]. 11.
Brief an Starck / Emil von Behring
[Marburg], 21.09.1906. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Erg. 1 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Antwort auf eine Anfrage vom 19.09.1906 zu Instruktionen über die Tulaseanwendung für Kollegen. B. könne Kollegen im Dezember 1906 oder Januar 1907 "zum Zweck der Einarbeitung in die Tulase-Therapie" in seinem Institut aufnehmen. Eine Vorbesprechung könne im Oktober 1906 stattfinden, wenn noch andere Personen "zum gleichen Zweck" nach Marburg kämen.

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Signatur: EvB/B 210/3/15

01.09.1906-01.11.1906. – 17 Br.
[^]. 15.
Brief an Gustav Heinrich Anton Besold / Emil von Behring
Marburg, 30.09.1906. – masch., 1 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Hinweis auf das ab 08.10.1906 in Marburg stattfindende Treffen mehrerer Anstaltsärzte zur Vereinbarung der Bedingungen, unter welchen die Tulase zu therapeutischen Versuchen abgegeben werden soll. Ein mit der Tulase-Behandlung vertrauter Arzt könne jedoch nicht nach Falkenstein kommen.

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Signatur: EvB/B 210/3/17

01.09.1906-01.11.1906. – 17 Br.
[^]. 17.
Brief an Ludolf von Krehl / Emil von Behring
Marburg, 01.11.1906. – masch. m. eh. Unterschrift u. eh. Erg. u. Korr., 2 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Dosierungsempfehlung für Tulase und Art der Verabreichung (subkutane Applikation). Ruhepausen nur bei starkem Fieber. Hinweis auf den Wert der "stomachalen [Wort unterstrichen] Tulasebehandlung", welche von Krehl zur Vermehrung von B.s statistischem Material "über die Bekömmlichkeit dieser Kurmethode" anwenden solle. Verweis auf B.s Schafversuche und die Veröffentlichung B.s und Kitashimas "Ueber Verminderung und Steigerung der ererbten Giftempfindlichkeit" in der Berliner klinischen Wochenschrift (1901, Nr. 6).

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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