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5 Einträge zu klebs, edwin [1834-1913] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-09-27 15:55)


Signatur: EvB/B 1/86

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 01.06.1896. – Transkr., 2 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000468

B. dankt für die Übersendung der "für die Cholera-Antitoxin-Frage" so wichtigen Arbeit aus dem Pariser Institut. Bezüglich des Choleragiftes müsse man bislang auf die Interessen der Höchster Farbwerke Rücksicht nehmen. Dies ändere sich, sobald ihm der Staat ein "Institut für experimentelle Therapie" zur Verfügung gestellt habe. - Lösliches Typhusgift lasse sich am besten "aus frischen [Wort unterstrichen] Kulturen" gewinnen; die Gewinnung von "stärker wirksamen Choleraantitoxinen" sei momentan etwas in den Hintergrund getreten. - Nachfrage zu Marmorek - möglicherweise ein "wissenschaftliche[r] Hochstabler - und der Lebensrettung Weigerts durch dessen Serum. - Hinweis auf Laitinens Arbeit zum Streptokokkengift (in Zieglers "Zentralblatt für Allgemeine Pathologische Anatomie", Bd. XII, 1896, S. 358 ff.) - Über Maraglianos vorgebliches Antitoxin, das sich als Tuberkulosegift entpuppte, Vergleiche mit der "Tuberkuloseidee" [Edwin] Klebs'. - Einladung an M. und Roux zur bevorstehenden Eröffnung von B.s "Privatinstitut" in Marburg; Fortschritte bezüglich der Auszeichnung Roux'; Neues zum Pasteur-Denkmal und Weigerts Beteiligung daran.

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Signatur: EvB/B 72/1

Brief an Emil von Behring / Arnold Klebs
Chicago, 03.02.1906. – eh., 4 S.

Briefkopf: "100, State Street Chicago"

Ländercode UNIMARC: XD-US

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1037/Dok. 0000337

Als Sohn des Bakteriologen Edwin Klebs reagiert K. auf einen in der Ärztlichen Rundschau erschienen Artikel seines Vaters, in welchem dieser abfällige Bemerkungen über B.s "Pariser Mittheilung" macht. K. bedauert die Äußerungen seines Vaters, schildert dessen schwierige Lebensumstände und bittet B., seinen Vater "nach den Verhältnissen schonend [zu] beurtheilen".

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Signatur: EvB/B 72/2

Brief an Emil von Behring / Arnold Klebs
Chicago, 27.03.1906. – eh., 4 S.

Briefkopf: "100, State Street Chicago"

Ländercode UNIMARC: XD-US

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1037/Dok. 0000336

K. dankt für das in Bs. Antwortbrief zum Ausdruck gebrachte Verständnis; nochmalige Erwähnung des Vaters Edwin Klebs. - Zur Übersetzung des Vorworts von B.s "Aphorismen". K. freue sich, im Anschluss an seine Reise nach Oxford zu William Osler und [nach Paris] zu Mecnikov dann Mitte Juni nach Marburg zu kommen. B.s Aufsätze hätten K. dazu gebracht, Laënnec und Claude Bernard wieder zu studieren. Bezugnahme auf Tuberkuloseheilmittel, Blutuntersuchung, Tuberkel.

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Signatur: EvB/B 201/2

Brief an den Direktor der Deutschen Medizinischen Wochenschrift / Ilja I. Mecnikov und Émile Roux
Paris, 06.03.1914. – gedr., 2 S. (Kopie)

Der Br. wurde als Sonderbeilage zu Nr. 11 der Deutschen medizinischen Wochenschrift veröffentlicht.

Ländercode UNIMARC: XA-FR

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000xxx

Der öffentliche Brief sei eine "hommage à l'auteur d'une des plus belles découvertes qui soient", mit Bezugnahme auf Heyn, Rovsing, die Arbeiten Fodors, Buchners, Nuttals, Bouchards, Nissens, auf Mecnikov, Yersin, Klebs, Loeffler, Fraenkel, Kitasato, Maurice Raynard, Charles Richet, Héricourt und Koch.

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Signatur: EvB/B 196/7

Brief an das Behring-Archiv, Marburg, Alexander von Engelhardt / IG-Farbenindustrie-Aktiengesellschaft, Carl Ludwig Lautenschläger
[Frankfurt a. M.], 14.02.1941. – masch., 1 S. + 1 Beil.

Briefkopf: "I.G. Höchst Chem.-Pharmazeutische u. Sero-Bakteriologische Abteilung"

Beil. (masch., 12 S.) : "Zur Geschichte der Serum-Darstellung in den Farbwerken": Koch habe mit dem Tuberkulin eine "neue Art von Medikamenten eingeführt", [Edwin] Klebs (damals Zürich) dann aus dem Tuberkulin das "Tuberculocidin" entwickelt, was ab 1891 von Höchst hergestellt wurde (Vertrag am 20.05.1892). Die Erkenntnis, "dass der Verlauf einer Infections-Krankheit durch spezifische bacter. Produkte sich beeinflussen" ließe, sollte, anknüpfend an das in der "Deutschen medizinischen Wochenschrift" publizierte Referat von Behring und Wernicke zur Untersuchungbetreffend die "Immunisirung und Heilung von Versuchsthieren bei der Diphtherie"auf die Bekämpfung der Diphtherie übertragen werden. Im Antwortbrief Behrings vom 09.05.1892 auf die Anfrage Laubenheimers vom 06.04.1892 kündigt Behring einen Besuch in Höchst an, der am 14.05.1892 stattfand. Zu den Schwierigkeiten eines Vertragsabschlusses mit einem den vorgesetzten Behörden verpflichteten Stabsarzt. Einbindung von Colers, dem der Vertragsentwurf vom 16.07.1892 durch Behring zugesandt wurde. - Wiedergabe des Vertrags vom 25.09.1892 zur "Gewinnung von Diphtherie-Heilserum nach dem von Herrn Dr. Behring ausgearbeiteten Verfahren" in sieben Absätzen (Vertagslaufzeit 01.07.1892 bis 30.06.1897, unterzeichnet von Laubenheimer und Reverdy, 20.12.1892). Schilderung der weiteren Zusammenarbeit mit Behring: Geldzahlungen und weitere finanzielle Forderungen vonseiten Behrings zur Fortsetzung der Versuche; offene Fragen zur Wirksamkeit des Diphtherieserums bei Menschen (mögliche Überprüfung in Heubners Kinderklinik in Leipzig bzw. im Institut für Infektionskrankheiten in Berlin bie Koch); Zusammenschluss mit Ehrlich zwecks Klärung der Antitoxinfrage und Verwertung der Milch immunisierter Tiere; Auseinandersetzung mit Aronson; Bestätigung der Heilwirkung des Diphtherieserums durch Ehrlich, Kossel und Wassermann im April 1894 und Bau der Serumanstalt; Verkauf des Serums mit unterschiedlich hohen Antitoxineinheiten ab August 1894; Roux und Heubner berichten im September 1894 beim Kongress in Budapest über Heilerfolge; Diskussion in der Öffentlichkeut, auch in politischen Zeitschriften; darauf folgend Wunsch des Staates nach eigener Produktion; Gewinn der Farbwerke 1894: 444200,00 Mark; Hoffnung auf Übertragung des Prinzips der Heilserumherstellung auf Tuberkulose, Streptokokken, Tetanus, Cholera mit nachfolgender Einrichtung einer bakteriologischen Versuchsabteilung, Plan einer Einrichtung eines bakteriologischen Instituts in Marburg und Absicherung vonseiten Höchst "auf den Fall, dass wir mit Behring auseinanderkommen könnten"; keine praktisch verwertbaren Resultate mit Ausnahme des Tetanusserums. Zweiter Vertrag mit Behring im Juli 1895 mit der Verpflichtung Behrings, "anderen nicht bei der Herstellung des Diphtherie-Serums behilflich zu sein"; weitere Zahlung an Behring 1895 Errichtung der später in Frankfurt stationierten Kontrollstation in Steglitz unter Leitung Ehrlichs. Dritter Vertrag mit Behring 1899 und nachfolgende Auseinandersetzung um die Qualität der Diphtheriegifte (Vergleich mit Libbertz). Verweis auf Brief Behrings an von Brüning (14.04.1903, Angebot eines 800fachen Serums); Laubenheimer informiert Althoff über Vorgänge am 27.02.1904. "So ist denn nun der Bruch unvermeidlich geworden und die nächste Consequenz davon wird sein, dass nach dem 1. Juli d. Js. der Preis des Diphtherie-Serums einen starken Rückgang erfahren wird, der natürlich auch bei uns seine Folgen äussert." Laubenheimer habe öfter damit gerechnet, "dass ein Zusammengehen mit Behring nicht mehr möglich sei"; mit Rücksicht auf den Verdienst habe er aber den Zeitpunkt hinausschieben wollen.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000678b

Höchst übersendet die Abschrift der von Laubenheimer 1904 verfertigten Übersicht "Zur Geschichte der Serum-Darstellung in den Farbwerken" sowie einen Schriftwechsel von Laubenheimer mit Behring vom 06.04.1892. Hinweis auf den "Beschluss der Farbwerke aus dem Jahre 1893" Rücksprache von Laubenheimer mit Libbertz, Heubner und anderen.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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