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6 Einträge zu klemperer, felix [1866-1932] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-29 03:42)


Signatur: EvB/B 1/208

Postkarte an Erich Wernicke / Emil von Behring
Berlin, 30.04.1892. – eh., 2 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

"Deutsche Reichspost Postkarte"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000885a1

Zum bevorstehenden Treffen mit Thieme (Leipzig) im Hotel Continental. Über das Treffen mit Schütz. Mit Althoff könne erst nach der Stellungnahme Kochs gesprochen werden. B. habe wegen des Artikels von Zimmer an Fraenkel geschrieben. Der Artikel solle "gleichzeitig" [Wort unterstrichen] mit Briegers Arbeit "abgefertigt" werden; dazu kämen noch "die Gebrüder Klemperer".

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Signatur: EvB/B 196/207

Brief an den Minister der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten / Emil von Behring
Marburg, [20.01.1914]. – masch. m. hs. Erg. auf S. 1, 3 S. (Abschr.)

Datum ermittelt, Abschr. vom 24.11.1915

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000871

Zu der von B. entwickelten neuen "vorbeugenden Diphtheriebekämpfungsmethode" und den Problemen ihrer Einführung. B. hofft auf Unterstützung durch die Medizinalabteilung des Ministeriums des Inneren. Dort arbeiteten beamtete Ärzte "nach erlangtem Urteil über die wissenschaftliche Begründung meiner Methode und nach genauer Bekanntschaft mit ihrer Technik und den Dosierungsverhältnissen unentgeltlich mit". Eine Einführung in die Technik und die Auswertung des Impferfolges übernehme B.s früherer Mitarbeiter H. Kleinschmidt, nun Privatdozent an der Charité-Kinderklinik. Bis auf weiteres wolle er seinen Impfstoff "TA" zur Förderung seiner neuen Methode unentgeltlich abgeben. - Zu den Hemmnissen, die der Einführung im Wege stünden. Bezug auf Konferenz vom 23.11.1915 zwischen Stadt-Medizinalrat Weber und den Direktoren der städtischen Krankenhäuser Baginsky und Klemperer. Ministerialdirektor Kirchner habe B. in Berlin nicht erreicht.

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Signatur: EvB/B 11/2

Brief an Emil von Behring / Adolf Baginsky
Berlin, 06.01.1916. – eh., 3 S.

Briefkopf: mit Prägung "AB"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1032/Dok. 0000059

Baginsky erwidert Glückwünsche zum neuen Jahr. Bedauert, dass er B. in Marburg wegen einer Reise nach Trier nicht antreffen konnte. - Dankt für "freundlich[en] liebe[n] Brief mit Einlagen", der ihn zu spät erreichte, und beklagt die "deutsch-preußische Organisation". Baginsky äußert sich, dass die Separata der beiden Artikel B.s Beifall gefunden hätten. Auch Dr. Schmitz werde einen Abzug des "damaligen populären Artikel[s]" erhalten. - [Felix oder Georg?] Klemperer werde er von den Beilagen in Kenntnis setzen.

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Signatur: EvB/B 192/375

Brief an die Behringwerke, Marburg / Bruno Friling
Berlin-Halensee, 02.02.1916. – masch., 2 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/215

Bericht über den Besuch im Sanitätsdepot: Die in Kasernen und Schulen untergebrachten Soldaten sollten zu prophylaktischen Zwecken mit "Diphtherieserum Nr. 0" geimpft werden, die Lieferung erfolge demnächst durch die Behringwerke. Die Lieferung von Tetanusheilserum sei bisher durch das Sächsische Serumwerk erfolgt. Über die Tetanusserumvorräte im Hauptsanitätsdepot. Informationen zu Prof. Lindner (Fetthefe, "Schattenphotographie") und Geheimrat Baginsky, der prophylaktische Impfungen durchführe, sowie zu Stadtmedizinalrat Weber (dieser impfe mit Immunserum plus T. A.), Erwähnung von Frau Keiser und Dr. Reicher. Baginsky habe sich kürzlich mit Geheimrat [Felix od. Georg?] Klemperer über T. A. unterhalten, Kirchner habe noch nichts veranlasst. Über die Tetanusserumlieferungen von den Farbwerken vorm. Meister, Lucius und Brüning und dem Sächsischen Serumwerk an die Grossisten, deren Rabatte.

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Signatur: EvB/B 1/172

Brief an Otto von Schjerning / Emil von Behring
Marburg, 03.02.1916. – masch., 1 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1043/Dok. 0000628a

B. dankt für die in Aussicht gestellte Unterstützung seines Planes, "die Diphtherie als Volkskrankheit nach der Vorbild der Pockenimpfung präventiv zu bekämpfen". Von Ministerialdirektor Kirchner habe er trotz Befürwortung seitens Baginski und [Georg oder Felix?] Klemperer keine Hilfe zu erwarten.

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Signatur: EvB/L 243

Brief an Otto von Schjerning / Emil von Behring
Marburg, 03.02.1916. – masch, 1 S. (Abschr.) + 2 Beil.

Beil. 1 (Dr., 2 S. (Abschr.)): Begleitschreiben zu einem beiliegenden Bericht über B.s neue vorbeugende Diphtheriebekämpfungsmethode, die nur durch Unterstützung durch die Medizinalabteilung des Ministeriums des Inneren zum Erfolg führen könne. Unterweisung in die Technik biete Bs. früherer Mitarbeiter Kleinschmidt, jetzt Assistent an der Kinderklinik der Charité unter [Adalbert] Czerny, an [vgl. Brief Kleinschmidts an B. vom 25.11.1915, EvB/B 73/2]. Bericht über eine mehrstündige Konferenz mit Stadt-Medizinalrat Weber und den Direktoren städtischer Krankenhäuser, Baginsky und Klemperer mit dem Ergebnis, dass nur ein Eingreifen des Ministeriums des Innern die Schwierigkeiten bei der Einführung der neuen Methode der Diphtheriebekämpfung beheben könnte. Zur unentgeltlichen Abgabe seines Impfstoffes "T.A." sei B. bereit.

Beil. 2 (Dr., 3 S. (Abschr.)): Vorbeugende Diphtheriebekämpfung: Darstellung der von B. entwickelten neuen Methode der Diphtherieverhütung. Diese ermögliche ähnliche Erfolge wie Jenners Pockenschutzimpfung und die antitoxische Tetanusprophylaxe "seit ihrer zielbewußten Handhabung durch die Medizinalabteilung des Kriegsministeriums im jetzigen Kriege". Nach B.s Empfehlung werde das von deutschen Serumproduzenten gelieferte Tetanusserum in erster Linie "für die prophylaktische Behandlung" verwandt. Die befürchtete Anaphylaxiegefahr sei gering, da die "Proteïndosis vom Diphtherieserum viel kleiner ist, wie [sic!] die in 10 bis 20 Antitoxineinheiten enthaltene Proteïnmenge vom Tetanusserum". Für die Überprüfung des prophylaktischen Wertes des Diphtherieschutzmittels biete die gegenwärtig in Berlin herrschende Diphtherie-Edpidemie eine gute Gelegenheit. - Ausführliche Beschreibung der Zusammensetzung des Impfstoffes "T.A." [= Diphtherie-Toxin und Diphtherie-Antitoxin], der Methode und der zum Einsatz kommenden Dosis. Die Statistik biete den Beweis für die Wirksamkeit. Leider seien die Versuche in Hamburg und Magdeburg sowie in Norwegen und Holland durch den Krieg unterbrochen worden. Aus verschiedenen Gründen setze die "T.A."-Schutzimpfung zwar die prozentuale Morbiditätsziffer herab, annulliere jedoch nicht die Morbidität. Wenn, wie B. vorschlage, "die Schulkinder bis zu 14 Jahren einigermaßen lückenlos nach meiner kombinierten Methode schutzgeimpft werden, [und die Morbidität] um das Fünffache herabgedrückt wird", dann werde das Ergebnis "zu ausgedehnterer Anwendung ermuntern und schließlich vielleicht zur obligatorischen Durchführung gebracht".

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1271

Zur Diphtherieschutzimpfung. B. dankt für die in Aussicht gestellte Unterstützung bei seinem Plan, "die Diphtherie als Volkskrankheit nach dem Vorbild der Pockenimpfung präventiv zu bekämpfen". Von Ministerialdirektor Kirchner habe er trotz der Befürwortung durch den Kultusminister [= August von Trott zu Solz] und Unterstützung vonseiten Baginskis und Klemperers keine Hilfe zu erwarten.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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