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4 Einträge zu koch, andreas [1876-] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-06-30 00:44)


Signatur: EvB/B 195/27

Brief an Emil von Behring / [Carl Siebert?]
Marburg, 02.05.1914. – masch. m hs. Erg., 1 S.

Briefkopf: "Behringwerk Marburg/Lahn, Marburg"

Absender nicht eindeutig identifizierbar, vermutl. Carl Siebert.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293/Dok. 0000962/8

Absender habe an Dr. Hahn geschrieben und erwarte dessen Antwort. - Zu einem Besuch bei Ehrlich zwecks Prüfung des Diphtherieheilserums und zur baldigen Klärung der Frage, ob Ehrlich die Anstellung von Sekretär Koch als Prüfungsbeamten befürworte. Bei der Aufsichtsratssitzung am 10.05.1914 solle über die Verwendung des Wohnhauses auf dem Bunten Kitzel (Wohnung Kochs) gesprochen werden. Kochs solle günstigerweise die Kontrolle bei der Serumabfüllung übernehmen.

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Signatur: EvB/B 194/56

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 05.05.1914. – masch. m. hs. Streichung, 3 S.

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Söders Brief vom 04.05.1914. Der Buchhalter solle erst später nach Marburg kommen, da Siebert "mit Arbeit überhäuft" sei. So müsse er nach Frankfurt fahren, "um mit Exzellenz Ehrlich in Betreff des Diphtherieheilserums zu verhandeln". Hierbei solle überprüft werden, "ob Sekretär Koch als staatlicherseits berufener Controllbeamter angestellt werden kann". Zu den Handelsbeziehungen mit Stoll & Schmidt sowie Dr. Adler & Co. in Wien, die seit 1909 vom Behringwerk oHG Hepin bezogen habe. Schimmelpfeng werde über die Firma, über die es bisher "keine besonders günstige Auskunft" gegeben habe, berichten. - Bei dem Treffen in Marburg werde zufälligerweise auch Professor Brauer zugegen sein. Siebert erstelle eine Tagesordnung für die Aufsichtsratssitzung. - Drucksachen und Muster seien am 04.05.1914 versandt worden.

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Signatur: EvB/B 193/6

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 6.
Protokoll der Aufsichtsratsitzung am 9. und 10 Mai 1914 in Marburg, Behringwerke G. m. b .H. / [Unbekannt]
Marburg; [o.D.]. – masch. m. hs. Unterstr., 5 S. (Durchschlag)

Vgl. EvB/B 192/73

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 09./10.05.1914. Als Teilnehmer sind neben B. Cremer, Freudenberg, Fritze, Siebert und Söder verzeichnet. Besprochen wurden Fragen der Verkaufsorganisation im In- und Ausland (Generalvertretungen mit Warenlagern von Diphtherie-Heilserum, Angebot von Tuberkulin-Präparaten, Tetanus-Heilserum, Hepin und Bovovaccin), der Einsatz eines "akademisch gebildete[n] Herr[n]" zum Besuch der inländischen Krankenhäuser und Ärzte (evtl. Bruno Friling) und die Fragen der Werbung im Ausland durch die Großabnehmer. Informationen zu den bereits festgelegten Verkaufspreisen für Diphtherie-Heilserum; Preisvorschläge für den Diphtherie-Impfstoff T.A.; Hinweise zum Einsatz von Hepin als blutstillendes Mittel und Informationen über eine demnächst erscheinende Publikation B.s in der Wiener Freien Presse. Weitere Publikationen sollten durch "Druckschriftverteilung" erfolgen, speziell durch die Zeitschrift "Mitteilungen aus den Behringwerken". - Die Eingabe an den Minister [= August von Trott zu Solz] solle bei Aufnahme des Betriebs der Behringwerke gemacht werden. - Verhältnis zu den Konkurrenten (Dr. Enoch, Tod eines Arztes im Eppendorfer Krankenhaus in Hamburg, Informationen Dr. Kisslings, Benennung des Diphtherieserums und Namensrechte, auch für Hepin). - Über die Serumtiere, insbesondere die mit Druse behafteten Pferde, geliefert von Grotkass, Bremen, sowie die Rinder und Ziegen. - Anschaffungen: Anmietung des "Bunter Kitzel" genannten Wohnhauses mit Stallgebäude, Waschküche, Reitplatz und Stallung auf der Tierwiese; Ankauf eines ehemaligen Tetanuspferdes sowie Tetanusheilserums aus B.s Besitz; Installation einer elektrischen Installation für Elsenhöhe. - Anstellungen: Scholz (Hannover), Meyer "von Kaffee HAG", Stenotypistin, Gratifikationen für Sekretär Koch und Inspektor Scholz (Marburg). - Erteilung von Vollmachten für Siebert und Söder. - Rechte und Pflichten des Aufsichtsrats.

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Übergeordnet

Signatur: EvB/B 192/102

Brief an William Söder / Gustav Scholz
[Marburg], 04.07.1914. – masch. m. eh. Unterschrift u. Erg., 3 S. + 1 Beil.

Beil. (masch. m. eh. Erg., 1 S.): Aufschrift auf die Diphtheriepackungen [Liste]: "Namenszug". Beschreibung der Seitengestaltung der [Karton-?] Verpackung für Diphtherieserum. Eh. Erg.: "Auf der ersten Seite wird quer über die Bezeichnung: "Behring's Original=Diphtherie-Heilserum" der Namenszug 'E. v. Behring' gesetzt. Die D-Packungen erhalten außerdem den Zusatz: hochwertig."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Scholz, seit Kurzem "in Marburg tätig", berichtet über den Stand "der geschäftlichen Organisation", so über die Schwierigkeiten beim Abfüllen und Verpacken der Sera, da im überfüllten Schlossberglaboratorium "ein gedeihliches Arbeiten kaum möglich" sei und das geräumige Haus "Bunter Kitzel" von Sekretär Koch bewohnt werde. Nun solle nach Siebert die Abfüllung und Etikettierung der Präparate im Laboratorium Elsenhöhe erfolgen, der Versand hingegen vom Schlossberglaboratorium aus. - Über die geplante Verpackung des Diphtherieserums (Glasflaschen, Stabilität, Text, Verschluss, Etiketten), die Anschaffung eines Vakuum-Eindampf-Apparats aus Zeitz und die Angelegenheit Grotkass (diese betreffend habe Siebert mit Rechtsanwalt Auth gesprochen). Dem Sächsischen Serumwerk seien die verlangten Muster zugesandt worden. - Eh. Erg.: Siebert benötige Söders Unterschrift "für einen Lieferungsvertrag mit dem Sanitätsamt Breslau".

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Emil-von-Behring-Bibliothek / Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin,
Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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