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10 Einträge zu kolle, wilhelm [1868-1935] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-11-25 06:47)


Signatur: EvB/B 121/5

Brief an Emil von Behring / Paul Römer
Marburg, 03.08.1911. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Professor Dr. med. P. Römer / Marburg / Deutschhausstrasse 24"

Br. abgedruckt in Zeiss / Bieling (1941), Faksimile S. 438 / 439, Transkiption S. 612f.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000563

Bericht über die verschickte "s2-Milch". Stand der Schaf-Versuche unverändert. Dr. Krusius, Berlin, richtet Grüße an B. von Präsident Bumm aus. Kolle sei nicht Nachfolger Uhlenhuths geworden; ob sich B. bezüglich der Stelle im Reichsgesundheitsamt [bakteriologische Abteilung] eventuell bei Bumm für R. verwenden könne? Einen Lehrstuhl würde er in absehbarer Zeit nicht erhalten, da die Besetzung der Ordinariate in den Händen Flügges und seiner Schüler lägen. Auf diese Weise sei der Göttinger Lehrstuhl von Max Reichenbach besetzt worden.

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Signatur: EvB/B 42

Brief an Emil von Behring / Martin Ficker
Berlin, 14.09.1911. – eh., 1 S.

Briefkopf: "Hygienisches Institut der königlichen Universität. Berlin NW. 7, Dorotheen Str. 35",

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1035/Dok. 0000214

F. bearbeite für Kolles und Wassermanns Buch [="Handbuch der pathogenen Mikroorganismen"] die Methoden der aktiven Immunisierung sowie Darstellung der Antikörper und wünscht daher von B. Unterlagen zur Herstellung und Anwendung der Impfkette.

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Signatur: EvB/B 192/160

Exposé über die zur Zeit praktisch verwertbaren Bakterienpräparate gegen Tierseuchen : (zusammengestellt auf Wunsch von Herrn Konsul Dr. Söder) / Rüther
[Marburg], [um 1914]. – masch. m. eh. Unterschrift, 3 S.

Datum kann nicht eindeutig ermittelt werden.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1527

Ein Auf Wunsch Söders zusammengestelltes Exposé über praktisch verwertbare Bakterienpräparate gegen Tierseuchen, im Einzelnen sind aufgelistet: Rotlaufserum, Milzbrandserum, Milzbrandvakzins, Rauschbrandserum, Streptokokkenserum gegen Druse und Blutfleckenkrankeit sowie Brustseuche der Pferde, Vakzins gegen seuchenhaften Abortus sowie Bakterienaufschwemmung gegen Ratten und Mäuse. Zur Abrundung des Vertriebs sollten Präparate von Fremdanbietern bereitgehalten werden, wie Sera gegen Schweineseuche, Schweinepest, Kälberruhr und Kälberpneumonie. - Im Anhang Literatur "über günstige Erfolge mit Streptokokkenserum" aus den Jahren 1912 bis 1914, darunter die Werke von Wilhelm Kolle und August Wassermann, Adolf Dieudonné, Alberto Ascoli, Alfred Wolff-Eisner und Louis Landouzy, aber auch die "Jahresberichte über Fortschritte auf den Gebieten der Veterinärmedizin 1913/14".

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Signatur: EvB/B 194/137

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
Marburg, 05.08.1914. – masch., 3 S. (Durchschlag)

Briefkopf: "Behringwerk Marburg/Lahn"

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Bezugnahme auf Söders Brief vom 03.08.1914 und sein Vorgehen bezüglich der Lieferung von Typhus- und Choleraimpfstoff sowie Ruhrserum an das Kriegsministerium, das nun hundert Liter Choleraimpfstoff Kolle bestellt habe. Dieses "sichere[] Geschäft von annähernd 20000 Mk." lehne Behring wegen der großen Gefahr in der Produktion nach wie vor ab. Schon bei dem Verdacht einer Infektion, z. B. bei einer Diarrhoe, werde der ganze Betrieb vermutlich geschlossen. - Übersendung der Packungsmuster von Wezel & Naumann. Aus der von Müller zugesandten Aufstellung über Pferde und Diphtherieheilserum-Vorräte werde ersichtlich, dass die Fabrikation einen zufriedenstellenden Verlauf nehme. - In einer Unterredung mit Behring seien auch über die Differenzen gesprochen worden. Behring habe an Söder wegen der Ablehnung der Fabrikation der neuen Präparate geschrieben.

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Signatur: EvB/B 192/140

Brief an das Preußische Kriegsministerium, Friedrich Paalzow / [Emil von Behring]
Berlin, 05.12.1914. – masch., 1 S. (Durchschlag)

Absender nicht eindeutig identifizierbar, vermutl. Behring

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Wiedergabe des Austauschs zwei Telegramme zwischen den Behringwerken Marburg und dem Preußischen Kriegsministerium, Medizinalabteilung, über die Herstellung von Cholera- und Typhusimpfstoff. Die Herstellung sei wegen Personalmangels "jetzt nicht möglich", da seit Beginn des Krieges sämtliche Abteilungsvorsteher und Assistenten im Feld stünden und B. "an den Folgen einer Hüftgelenk-Fraktur" laboriere. Jedoch lagerten jetzt "100 Liter Typhus-Impfstoff und annähernd ebensoviel Cholera-Impfstoff [...] unbenutzt in den Behringwerken", da die Medizinalabteilung ohne Angabe von Gründen auf die Abnahme dieser Impfstoffe verzichtet hätte. Angaben zur Herstellung des Impfstoffs, die "abweichend von Kolle" und "unter Berücksichtigung der durch eigene Untersuchungen bestätigten Angaben von Fornett" geschehen sei. Speziell für den Typhusimpfstoff sei "durch vergleichende Prüfung im hiesigen Kriegslazarett (Professor Zangemeister) die Gleichwertigkeit mit dem vom Sanitätsamt gelieferten Impfstoff an menschlichen Individuen sichergestellt worden". - Allgemeines zu den eingegangenen Risiken einer (bisher) ertraglosen Betriebserweiterung zwecks Impfstoffherstellung.

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Signatur: EvB/B 192/152

Protokoll der Aufsichtsratssitzung am 22. und 23. Dezember 1914 in Bremen im Gebäude der Deutschen Nationalbank, Behringwerke G. m. b. H. / [Unbekannt]
Bremen; [o.D.]. – masch., 5 S. (Durchschlag) + 1 Beil.

Beil. (masch. m. hs. Erg. auf. S. 1, 3 S. (Durchschlag)): "Vorschläge zur Tagesordnung". Wie sind die Umsätze zu steigern? Produktion in Bremen? - Warum wird in Marburg kein Dysenterieserum hergestellt, wäre Bremen als Produktionsstätte geeignet? Warum werden die Cholera- und Typhusimpfstoffe nicht nach den Vorschriften des Kriegsministeriums hergestellt? Zur Bezahlung der Behandlungskosten der Tetanuspferde. Welche Vorräte von Diphtherieserum gibt es? Was ist über T.A. zu berichten? Rückfragen zu Coagulin und Hepin. Zur Anstellung von Friling und Rüther und der Beschäftigung Schochs in Südamerika.

Vgl. EvB/B 193/12

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Protokoll der Aufsichtsratsitzung vom 22.12.1914 und 23.12.1914. Als Teilnehmer sind neben Behring Cremer, Freudenberg und Söder verzeichnet, Fritze und Siebert sind entschuldigt, Fritze ist "im Felde". - Besprochen wurden die "[A]llgemeine Lage", betreffend die monatlichen Umsatzzahlen im Vergleich zu den Unkosten. Mit der Bewerbung und dem Verkauf des Diphtherieserums aus den Lagern in Marburg solle unverzüglich begonnen werden, den Grossisten, Apothekern und Ärzten sollten die Preislisten zugesandt werden, Zeitungsanzeigen sollten gesetzt werden und Behring einen wissenschaftlichen Artikel für die Fachpresse schreiben. Apotheker sollten darüber informiert werden, dass das Wort "Behring" patentamtlich geschützt worden sei. - Ein Umsatzsteigerung solle durch die Fabrikation von Cholera-Impfstoff nach Kolle ("Vorschrift des Kriegsministeriums") erreicht werden. Die Tetanuspferde würden vermutlich 200 bis 300 Liter Serum liefern können. Auch das Serum von Behrings Tetanuspferden solle "gegen Hergabe von 66 2/3 % des Nettoverkaufspreises" verkauft werden. - Diskussion der Vorschläge, inwieweit Behrings früherer Assistent Hans Much als Leiter einer Bremer Produktionsstätte anzustellen sei und ob in Bremen geeignete Produktionsstätten für die Herstellung gefährlicher Kulturen von Dysenterie, Cholera und ähnlichem gefunden werden könnten. - Behring fasst die Herstellung von Typhus-Impfstoff nach Kolle in Marburg ins Auge; dieser solle neben dem Cholera-Impfstoff in die Preisliste aufgenommen werden. Auch Typhus-Impfstoff "nach Fornet", der weniger umständlich und zeitraubend als das Verfahren "nach Kolle" sei, solle in Marburg "in grösseren Mengen" hergestellt werden. - Die vom Kriegsministerium zur Verfügung gestellten Pferde zur Tetanusserumproduktion wolle B. für 4,75 Mark pro Tag in Pflege und Behandlung nehmen. - Dr. Rüther werde für die Dauer von drei Jahren mit einem Gehalt von 3.600 Mark eingestellt, Friling solle "weitere Instruktionen bezüglich des Umsatzes mit den Behörden neutraler Staaten erhalten". - Genehmigung der Haftpflicht- und Unfallversicherungen für die Angestellten. - Auf Elsenhöhe soll ein Stallgebäude für zwanzig Pferde inklusive Räumlichkeiten für die Impfstofffabrikation gebaut werden. - Über den Vertrag mit Schoch in Buenos Aires (Vertretung für Argentinien und Uruguay, Paraguay und Brasilien blieben zunächst offen): Vertrieb von Diphtheriepräparaten, Tetanuspräparate dürften zurzeit nicht exportiert werden).

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Signatur: EvB/B 192/349

Brief an Emil von Behring / August Strube, Deutsche Nationalbank Bremen
Bremen, 10.01.1916. – masch. m. eh. Unterschrift, 2 S.

Briefkopf: "Deutsche Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien Zentrale Bremen."

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

Antwort auf B.s Brief vom 08.01.1915, betreffend die Umwandlung der Behringwerke G.m.b.H. in eine Aktiengesellschaft und B.s diesbezügliche Wünsche und Vorschläge. Mit einer Namensänderung unter Einbeziehung des namens "Marburg" sei Strube einverstanden, die Hauptniederlassung könne jedoch nicht in Marburg sei. - "Was [...] die Organisation des Vorstandes in der neuen Gesellschaft anlangt, so ist dieselbe absolut gegeben und das bisherige mangelhafte Zusammenarbeiten der Organe scheint mir eine rein persönliche Frage zu sein, die man statutenmässig nicht ändern kann." - Rücksendung der Briefe Ruppels und Kolles. Zur mangelhaften Frankierung bestimmter Briefe. Zur Spesenabrechung Söders (Privatreisen nach Bremen auf Kosten der Gesellschaft).

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Signatur: EvB/B 192/373

Brief an Ernst Moro / Behringwerke, [Emil von Behring?]
Marburg, 01.02.1916. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg/Lahn"

Absender nicht eindeutig identifizierbar, evtl. Emil von Behring.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1039/Dok. 0000421a

B. [?] dankt für das freundliche Schreiben vom 29.01.1916, aus dem er entnehme, "dass Erscheinungen einer Serumkrankheit nach der Behandlung mit meinem neuen Serum nicht eingetreten sind". - Nachfrage, ob sich unter den Kindern welche mit Pferdeserum vorbehandelte befänden bzw. ob es sich um erstmalige oder wiederholte Seruminjektion handele. Für die Präventivbehandlung empfehle er sein "'TA' Mittel" [= Diphtherie-Schutzmittel] und eine kombinierte Behandlung, wie sie auch Professor Kolle in Serbien anwende. Er lege seinem Brief zwei Abschriften von Berichten an den Kultusminister [= August von Trott zu Solz] und den Minister des Inneren [= Friedrich Wilhelm von Loebell], welche die kombinierte Behandlungsmethode fördern wollen, bei [nicht vorhanden] und hoffe, M. möge "an der so wichtigen Aufgabe der Diphtherietilgung nach dem Muster der Pockenbekämpfung sich aktiv beteiligen".

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Signatur: EvB/B 192/383

[Besprechungsnotiz] / [Unbekannt]
[Marburg], 11.02.1916. – masch., 1 S.

Titel fingiert

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

Notiz zur Besprechung zwischen Behring, Siebert und Söder, betreffend die "Funktionen" Söders, die "Auflösung des Bremer Büros. Widerspruch der Berichte der Herren Dr. Strube und Dr. Friling, Bitte um Aufklärung an Herrn Kühlke". Ehlers solle davon Abstand nehmen, die von Friling besorgten Stellen zu beliefern. Kolle erhalte einen Brief betreffend die "Einführung des Diphtherieimmunisierungs-Verfahrens". Kontakte zum Ausland (Auslandsvertretung Lazarus, Ausführung von Tetanusserum, Kontakt zu Generalarzt Schultzen).

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Signatur: EvB/B 192/529

Dysenterie-Sera : [Liste] / [Unbekannt]
[o.O.], [03.1917]. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Informationen zur Gewinnung und zum Preis verschiedener Sera: Dysenterieserum Höchst (Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning); Dysenterieserum Shiga-Kruse (Sächsisches Serumwerk); Dysenterieserum Flexner (Sächsisches Serumwerk); Polyvalentes Dysenterieserum (Sächsisches Serumwerk); Genickstarreserum Kolle-Wassermann (Sächsisches Serumwerk); Cholera-Impfstoff Kolle (Sächsisches Serumwerk); Typhusvakzine (E. Merck); Typhus-Impfstoff (Pfeiffer-Kolle) (Sächsisches Serumwerk).

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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