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5 Einträge zu lister, joseph [1827-1912] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-22 09:25)


Signatur: EvB/W 20

Sepsis und Antisepsis in Theorie und Praxis / [Emil von Behring]
[Posen], 1881. – Ms. m. Streichungen und Korr., 37 S., 1 Titelbl. (1 Kollegh.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-04/T-II, c/Nr. 1072

Unveröffentlichtes Manuskript zu Sepsis und Antisepsis mit Bezugnahme auf Emil Theodor Kocher, Robert Koch, Joseph Lister. Zur Wirkungsweise des Karbolsäureverbandes [nach Lister]. Sepsis, die bedingt sei "durch das Vorhandensein eines geeigneten Fäulnißsubstrats, also einer fäulnißfähigen Substanz einerseits und andererseits durch die Anwesenheit der bakteriellen Fäulnißerreger", könne durch Eliminierung der "Wirkung der Fäulnißerreger" oder durch Verwandlung der "fäulnißfähige[n] Substanz in eine fäulnißunfähige" verhindert werden. Über die Entdeckung der Spaltpilze [also Mikroorganismen, die sich durch "Spaltung" vermehren, in der Regel Bakterien] durch Ranke und Fischer. Verhinderung der Fäulnis durch Veränderung des Fäulnissubstrats mit Beispiel (Räucherung von Fleisch) oder durch Abtötung der Bakterien ("Spaltpilze"). Zu den Eigenschaften der Bakterien (keine Organe, kein Stoffwechsel, keine Volumenzunahme in Nährlösung). Über Bakterien im Darmkanal und der Bauchhöhle, über Desinfektion durch Oxyhämoglobin (durch Erzeugung von "aktive[m] Sauerstoff"). Vom Vorkommen toter fäulnisfähiger Substanzen in lebenden Organismen (Absterben durch mechanische Unterbrechung des Ernährungsstromes, entzündliche Prozesse und Entzündung, nach Cohnheim, Exsudat und Eiter). Von den Bakterien als Träger eines Giftes (Auseinandersetzung mit Carl Hueter und von Naegeli). Abgrenzung der Entzündung von der Fäulnis. Über den septischen Prozess und septische Herde im lebenden Körper. Über das Erysipel, mit Hinweis auf Lister und Thierschs Veröffentlichung über den Salicylsäureverband. - Notiz auf Rückseite [Hinweis auf geplante Veröffentlichung]: "Der Verfasser Herr Assistenzarzt Dr. Behring in Posen ist um genaue Angabe der Überschrift zu ersuchen."

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Signatur: EvB/B 214/4

Brief an Else Spinola / Emil von Behring
Marburg, 02.11.1896. – eh., 8 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 02-10/U-II, g/Nr. 1912/Dok. 0000004

Geschäftliches (Aufrechnen der Kosten der Berliner Wohnung gegen Hotelzimmer, Verbleib der Schwester [Emma]). Anlage eines Briefes von Joseph Lister aus London zur Kenntnisnahme durch den Papa [Bernhard Spinola]. Über eine mögliche Einladung der "sehr intimen Freunde" Oberstabsarzt Dr. Weisser, Altona, und Hafenarzt Nocht, Hamburg, sowie Professor Rotter. Liebesbekundungen.

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Signatur: EvB/B 1/120

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 13.06.1907. – Transkr., 2 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000515

B. dankt für interessante Mitteilungen. Zu B.s Tuberkuloseversuchen und dem Tulaselaktin. Recherchen zu Pasteur und diesbezügliche Nachfragen. Bitte um Vallery-Radots Pasteur-Biographie [= "La vie de Pasteur" von René Vallery-Radot, 1. Aufl. Paris: Hachette: 1900]. In Pasteur habe B. "den Heros, ich meine Spezial-Autorität, erblick[t], in welchem das biophysikalische Denken des vorigen Jahrhunderts wie in einem Brennspiegel konzentriert war". Vorläufige Gliederung des Aufsatzes: Verhältnis Pasteurs zu Liebig, Bernhard, Lister, Koch, Duclaux, Metschnikoff, Van t'Hoff, Pfeffer. Nachfragen zu Pasteurs Persönlichkeit in Anlehnung an Schopenhauers Unterscheidung zwischen Wille und Intellekt. - Zur Lektüre von M.s "Essais": "Nächstens werde ich wohl auch zu Metschnikoff's Diät mich bekennen!"

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Signatur: EvB/F 5

Brief an Bernhard Möllers / Erich Wernicke
Landsberg an der Warthe, 29.08.1924. – masch. m. hs. Erg., 7 S. (Abschr.) + 1 Beil. (s. Unteraufnahme)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000904

W. nimmt Bezug auf Möllers' Buch "Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege im Deutschen Reiche" [Berlin: Urban und Schwarzenberg, 1923] und das darin enthaltene Kapitel über die Entstehung des Diphtherieserums. Ihm selbst sei es gelungen, "im Tierexperiment im Serum die Antitoxine bei Di[phtherie] und die gesetzmäßige Steigerung ihrer Wirksamkeit bei gleichzeitiger Steigerung ihrer Immunität zuerst bei Meerschweinen und dann bei Schafen, Hunden und Pferden nachzuweisen. - Das geschah in den Jahren 1890 bis 1893. - Behring war wegen seines unruhigen Naturells und dann aber auch wegen seiner damaligen fortwährenden Krankheiten (1890-1893) gar nicht in der Lage, tagein, tagaus jahrelang sorgfältige Tierexperimente zu machen: Das überließ er gern mir." Würdigung und Lob W.s durch Ehrlich, der damals W.s Oberarzt war. Auch Lister, damals mit seiner kranken Nichte in Berlin bei Koch, zeigte sich interessiert und informierte das Institut Pasteur (Roux) darüber. Schon Weihnachten 1891 konnten Behring und W. die ersten Versuche mit Diphtherieheilserum an Kindern machen. Das Verdienst der Diphtherieserumentdeckung schreibe er sich zu; "die Zusammenarbeit mit dem damals schon hypernervösen Behring" sei sehr schwer gewesen, sodass W. auch das "als ein Verdienst für mich in Anspruch nehme [...], mit ihm auf Gedeih und Verderb zusammen gearbeitet zu haben. Vielleicht sind am Reichsgesundheitsamt noch Herren, die Behrings Empfindlichkeit und Rücksichtslosigkeit in Prioritätsfragen kennen, auch seinen Mitarbeitern gegenüber.". - Sodann spricht W. Ehrlich und Wassermann primäre Verdienste um die Heilserumtherapie ab. Die Diphtheriegiftdarstellung (1888) sei Roux und Yersin zuzuschreiben, Löffler sei der Nachweis des Diphtheriegiftes gelungen; die grundlegende Wertbestimmungsmethode des Antitoxins (1896) rühre von Ehrlich her, jedoch hätten seine und Behrings Methode Vorzüge. Es folgen Hinweise auf die diesbezüglichen Veröffentlichungen (von Wassermann 1915, Behring 1905 und 1894, Roux und Mecnikov 1914). - Weiterhin Hinweis auf W.s Erfolge bei der Immunisierung von Meerschweinen gegen Milzbrand und Rückfrage an M. als Tuberkoloseforscher zum Tuberkulose-"Bacillus".

EvB/F 5/1
1. Brief an Thorwald Madsen / Erich Wernicke. – [o.O.], [o.D.]

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Bestandteile

Signatur: EvB/F 1/14/1

07.09.1928-08.07.1932. – 18 Br., 1 masch. Abschrift
[^]. 1.
Brief an Else von Behring / Heinz Zeiss
Moskau, 07.09.1928. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S. (Durchschlag)

Stempel: "Prof. Dr. H. Zeiss Auswärtiges Amt Kurierabteilung Berlin W. 8, Wilhelmstr. 75"

Ländercode UNIMARC: XA-RU

Alte Signatur: 08-01/X-I/Nr. 2342

Die wissenschaftliche Kommission des von Olga Nikolajewna Metschnikowa dem russischen Staat zur Verfügung gestellte Mecnikov-Museums plane, den Briefwechsel Mecnikovs mit Koch, Ehrlich, Pasteur, Lister und Behring herauszugeben. Zeiss fragt nach eventuell in Marburg vorhandenen Briefen Mecnikovs an Behring.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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