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2 Einträge zu lorenz, gustav [1846-1927] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-01-19 11:43)


Signatur: EvB/L 255/4

Neubrandenburg [u.a.], [1905] - 1906. – 4 Dok., 18 S.
[^]. 4.
Beiträge zur experimentellen Therapie Heft 11. Seite 113 / [Emil von Behring]
[o.O.], [o.D.]. – masch., 5 S. (vervielf.)

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1194

Zur Bedeutung der Bovovaccination für die Bekämpfung der Rindertuberkulose. Ihre Wirksamkeit sei durch die Untersuchungen in den veterinärärztlichen Instituten in Gießen, Darmstadt, Freiburg, Leipzig, Budapest, Alfort (Paris) und Lyon bestätigt worden. Über Vallées Versuche in Melun (vgl. EvB/L 255/3). Hinweis auf Pasteurs große Verdienste um die Medizin (Milzbrandschutzimpfung), die er "revolutioniert" habe. Die Einführung der Impfung wurde unterstützt von Ludwig von Bayern (auf den ungarischen Gütern), die Grafen Schwerin-Göhren und Wolfshagen in Mecklenburg, Erzherzog Friedrich von Österreich, Fürst Fürstenberg sowie das Großherzogtum Hessen (Obermedizinalrat Lorenz). - Vergleich mit den Prüfungsverfahren des Diphtherieheilserums. Bezüglich zukünftiger Erfolge dürfe man nicht annehmen, "dass jedes bovovacinierte junge Kalb später zu einer tuberkulosefreien Kuh heranwachsen und bacillenfreie Milch liefern müsse". Denn die Bovovaccination sei kein kuratives, sondern ein präventives Verfahren, durchseuchte Herden könnten also nicht nachträglich gesund gemacht werden. - Zur Prioritätsfrage und dem Unterschied zwischen Bovovaccin und dem von Schütz bzw. Koch entwickelten Mittel, Parallelen zur Schweinerotlaufbekämpfung mit Susserin. [Abschrift aus Heft 11 der "Beiträge uir experimentellen Therapie", S. 113-116 und S. 123.]

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Signatur: EvB/B 204

Brief an die Landwirtschaftskammer für die Provinz Posen / Emil von Behring
Marburg, 06.01.1905. – masch m eh. Korr. u. Erg., 2 S. (Durchschlag) + 1 Beil.

Beil. (2 S.): "Bedingungen für die Impfstoffabgabe zu schematischen Schutzimpfungen von Rindern gegen Tuberkulose"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1041/Dok. 0000553

Über den Impfstoff "Bovovaccin" für Kälberimpfungen (Perlsuchtbekämpfung). Die wissenschaftlichen Vorversuche seien beendet, der praktische Wert sei durch die Obermedizinalrat Loren[t]z (Gießen / Darmstadt), Eber (Leipzig), Hutyra (Budapest) und die französischen und belgischen Staatsinstitute bestätigt worden. Die Bovovakzination sei - wie Berichte aus Österreich, Ungarn, Russland, Schweden, Amerika und Japan bestätigten - "ein vollkommen sicheres Verfahren", wenn man die Vorschriften beachte. Mit den [nicht erhaltenen Anlagen] schicke er eine Abschrift von Urteilen, einen Vortrag vor der Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz; "Die Bekämpfung der Rindertuberkulose und das v. B.'sche Immunisierungsverfahren" von Lorenz ("Berliner tierärztliche Wochenschrift"); Ebeling: "Die Tuberkulosebekämpfung nach v. B." ("Berliner tierärztliche Wochenschrift"); Strelinger: "3 jährige Erfahrungen über die Schutzimpfung". - B. empfiehlt Kontaktaufnahme mit Wernicke, dem Direktor des Hygiene-Instituts in Posen.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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