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3 Einträge zu luermann, theodor BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-01-26 00:03)


Signatur: EvB/B 194/23

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 12.03.1914. – masch. m. eh. Unterschrift u. nachtr. Unterstr. [durch B.?], 3 S.

Briefkopf: "Dr. jur. W. Söder Großherzoglich Sächsischer Konsul Bremen"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Zum Stall- und Kellerausbau in Marburg. Näheres zum Namensschutz des Diphtherieschutzmittels, das die Bremer Herren [= Cremer, Freudenberg, Carl Fritze] begrüßen würden: "Wir müssen als Gründer einer G.m.b.H. möglichst viele Aktivposten ausser den Grundstücken und Gebäuden schaffen und dieses lässt sich eben am besten dadurch erreichen, dass wir die Eintragungsurkunde vom Kaiserlichen Patentamt bei der Gründung vorlegen." Die Bezeichnung "Behrings Diphtherie-Schutzmittel" würde "sehr wohl eintragungsfähig sein". Auch der Namenszug E. v. Behring solle vielleicht geschützt werden. - Juristische Fragen zur Gründung, Erörterungen mit Gildemeister, Einsatz Gehles. - Zum Schreiben Zipkins aus Moskau. Über ein geplantes Treffen mit Direktor Salle von der Aktien-Gesellschaft Pharmakon, St. Petersburg, von dem sich Söder Informationen über das "russische Geschäft in pharmazeutischen Präparaten" erhofft. - Bei einer Unterredung mit Tjaden und dem Bremer Senator Dr. Lürmann, Chef der Medizinalverwaltung des Bremischen Staates, hätten ihm beide Unterstützung bezüglich des Diphtherie-Schutzmittels zugesagt. Lürmann habe empfohlen, dass Behring ein Gesuch an die Deputation für die Krankenanstalt in Bremen richtet, "das Präparat zu Versuchszwecken zur Verfügung [zu stellen] und um Prüfung zunächst in der Städtischen Krankenanstalt [zu bitten]"[Satz nachträglich unterstrichen]. "Auf diese Weise würden die Bremischen Ärzte am besten mit der Impfmethode vertraut gemacht." Dazu solle auch ein Arzt zu Kissling "zwecks Erlernung der Technik des Impfverfahrens" geschickt werden.

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Signatur: EvB/B 194/24

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 14.03.1914. – masch. m. eh. Erg., 1 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Bezugnahme auf Söders Brief vom 12.03.1914. Information über einen Brief Gildemeisters, betreffend die Vermessungen auf Elsenhöhe [Stallneubau]. Zu dem von Lehrmann [= Lürmann] vorgeschlagenen Gesuch an die Deputierten der Krankenanstalten Bremen "wegen Prüfung des Diphtherieschutzmittels" gebe es nicht Neues, da Siebert Behring "heute nicht mit dieser Frage belästigen möchte".

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Signatur: EvB/B 194/27

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 18.03.1914. – masch. m. eh. Korr., 3 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Information über ein Gespräch mit Behring: Den Vorschlag Lürmanns, ein Gesuch an die Deputierten der Krankenanstalten Bremen zur Prüfung des Diphtherieschutzmittels einzureichen, lehne Behring ab, da ihm in diesen Fall "Bedingungen vorgeschrieben" würden. Stattdessen solle sich ein jüngerer Arzt bei Kissling über die Technik des Verfahrens informieren; eine bestimmte Menge des Mittels stünde dann kostenlos zur Verfügung. Die Freigabe des Diphtherieschutzmittels erfolge am 01.07.1914, da Behring bis zu diesem Zeitpunkt bezüglich des Verkaufs von Antitoxin den Farbwerken vorm. Meister Lucius & Brüning verpflichtet sei. - Die Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning könnten danach keinerlei Rechte beanspruchen, das persönliche Verhältnis sei jedoch, wie man aus dem Glückwunschschreiben anlässlich Behrings 60. Geburtstags ersehe, ungetrübt. - Behring wolle auch zukünftig keine "Patentierung seiner eigenen Präparate". Zur "Wegegerechtigkeit" und "Wegebenutzung" auf Elsenhöhe und dem Bunten Kitzel; geplante Rücksprache mit Gildemeister. Den beigelegten Brief aus Christiana [nicht vorhanden], betreffend Lieferung des Diphtherieschutzmittels ins Ausland, solle Söder beantworten.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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