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6 Einträge zu mannkopff, emil [1836-1918] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-05-25 18:46)


Signatur: EvB/B 92/8/1

Brief an Emil von Behring / Ernst Victor von Leyden
Berlin, 27.02.[1898]. – eh., 2 S.
[^]. 1.
Biographische Notizen auf der Briefrückseite / Emil von Behring
eh., 1 S.

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1038/Dok. 0000392a

Biographische Notizen zu vier medizinische Kollegen im Zusammenhang mit Heilstätten: Schudt, ("28 J."), "Ass. von Mannkopf, / Riegel - (1 Jahr) / dann Heilstätte (durch Böttiker [!]"; Ebers: ("30 J."), "Assistent von Ziemssen / bei Dr. von Kathen in Martinsbrunn bei Meran"; Adolf Schmidt "Anfang 30 J., Assistent von Schulze / extraord. / früher Assistent von Müller / Darm-Magenarbeiten"; "Heilstättenoberärzte" [Wort unterstrichen]; Vierodt "Hydrotherapeut / Polikliniker in Heidelberg".

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Signatur: EvB/W 47

Sammel-Journal : Hauptbuch / [Emil von Behring]
[o.O.], 1905. – Ms. m. zahlr. eh. Streichungen u. eh. Korr., 154 S. (gbd., z. T. eingeklebte Bl.)

Alte Signatur: 08-05/T-II, f/Nr. 1142

Nutzung eines ehemaligen Hauptbuches aus dem Jahr 1899 als Arbeits- und Notizbuch. - Einträge Behrings vom Mai 1905 bis 26.10.1905. Philosophische Notizen zu Aristoteles und Kant. Über "Generelles und individuelles Gedächtniß". Vorlesungsnotizen für den 05.06.1905 (Infektion) bzw. den 03.07.1905 (Lungentuberkulose). - Über Pferdeimmunisierung. Infektionskrankheiten. Tetanus. - Gliederung zum Thema: "Grundlagen einer Lehre von der Infektion und Desinfektion". - "Bronchialdrüsen-Untersuchung auf Mikroparasiten". - "Epidemiologische und casuistische Ätiologie". - Briefentwürfe an Althoff (20.06.1905, 17.09.1905, 11 S., 27.09.1905 "Althoff-Brief mit Dedikations-Exemplar"), an von Krehl (23.06.1905), an Romberg (29.06.1905), Briefe an Heubner und Bolle (18.07.1905), an Karl Mörner (26.07.1905) und Metschnikoff u. Arloing (26.10.1905). Exzerpt aus Vladislav Ruzicka (Prag) "Über tinctorielle Differenzen zwischen lebendem und abgestorbenem Protoplasma". - Biologische Analyse von Hefezellen. - Über Koffein, Chinarinde und Weidenrinde. - "Über causale u. rationale Verhältnisse". - "Arbeiten im Dunkelraum". - "Paradoxe Probleme". - Gang der Tuberkuloseforschungen". - "Phthisiogenetische und phthisiotherapeutische Probleme." - "Heterobiose u. Symbiose". - Vortragsentwurf über deutsche und französische Zusammenarbeit [in der bakteriologischen Forschung], z. B. mit Roux. - "Über tuberkulöse Granulationsgranula" (umfangreiches Manuskript). - Stichwort "Tuberkulose-Leitfaden". - Gegenüberstellung der "Metaphysisch-Biologische[n] Denkart" und der "Physisch-biologische[n] Denkart", philosophische Betrachtungen (29.08.1905). - "Erfahrung, Wissenschaft und Glaube in der Medicin". Letzter Eintrag: Briefentwurf an Metschnikoff und Arloing vom 26.10.1905 (Kälberversuche, Zusammenarbeit mit Ehrlich, von Lingelsheim, Krehl, Heubner u. a.). Briefentwürfe. Briefentwuf an [Ernst Victor von Leyden] vom Juni 1905 betreffend die Nachfolge Emil Mannkopffs [Emeritierung 01.10.1905]. Zur Besetzung des Lehrstuhls durch Goldscheider [vgl. Leyden an B. vom 09.06.1905, EvB/B 92/6, und 22.06.1905, EvB/B 92/7]. Briefentwurf an Friedrich Althoff vom Juni 1905, betreffend die Nachfolge Mannkopffs, Briefentwurf an Unbekannt vom Juni 1905 betreffend Lehrstuhlbesetzung durch Ludolph Brauer. Briefentwurf an Ernst von Romberg, Juni 1905, über die eingereichte Besetzungsliste (Krehl, Brauer, Gerhardt), die nach B. eine "Scheinliste" sei [vgl. Brief von Romberg an B. von 06.07.1905, EvB/B 125/1]. Briefentwurf an Friedrich Althoff vom 17.09.1905, betreffend "Abrechnung der Höchster Farbwerke", das von B. "neu-entdecke[n] biogenetische[] Princip" und die Gesetze der Energie; Vergleich mit Kopernikus, Bezug auf Nietzsche, dem es gelungen sei, die Hypothese plausibel zu machen, "daß nicht der Gott die Menschen, sondern daß der Mensch die Götter geschaffen hat". Über die Erforschung der Tuberkulose, Abgrenzung von Ehrlich und Koch. Briefentwurf an Friedrich Althoff vom September [1905?], betreffend die Übersendung eines Exemplars der "Phthisiogenetischen Publikation"; Ankündigung der Reise nach Baden-Baden (Treffen mit Familie Savels) und nach Paris [dort Vortrag über das neue Tuberkulosemittel]. Briefentwurf an Albert Uffenheimer vom 23.10.1905, Antwort auf dessen Brief vom 18.10.1905 [EvB/B 155/1]. Uffenheimer seinerseits antwortete am 31.10.1905 [EvB/B 155/2]. Briefentwurf an "Vereinigte Staatsanstalten", ohne Datum, betreffend Kälberbehandlung mit Tuberkulosegift. In Straßburg habe B. Krehl besucht, den er "für die Menschenversuche als hervorragend geeignet ansehe". B. wolle ihn "für Marburg gewinnen, um dann an Ort und Stelle die Leitung der phthisiotherapeutischen Versuche am Menschen zu übernehmen". Lobende Worte über Joseph Denys in Löwen.

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Signatur: EvB/B 92/7

Brief an Emil von Behring / Ernst Victor von Leyden
Berlin, 22.06.1905. – eh., 10 S.

Briefkopf: "Geh. Med. Rath Prof. Dr. E. von Leyden / W., Bendler-Strasse 30. / Berlin"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1038/Dok. 0000390

Antwort auf eine briefliche Anfrage B.s, der ein Urteil über Goldscheider als Nachfolger Mannkopffs wünschte. L. [- der mit Goldscheider 1897 "Die Erkrankungen des Rückenmarkes und der Medulla oblongata" verfasst hatte -] befürwortet die Berufung Goldscheiders nach Marburg. Auflistung und Bewertung der wissenschaftlichen Arbeiten und Monografien - so beispielsweise "Über den Schmerz" [1894], "Die Bedeutung der Reize für Pathologie und Therapie im Lichte der Neurosenlehre" [1898], "Über die Wirkung des Tetanusgiftes", "Anleitung zur Übungsbehandlung der Ataxie" [1904] -, welche "die größte Anerkennung" verdienten. L. würde B. und Marburg zu dieser Wahl beglückwünschen. Goldscheider würde den Ruf wohl annehmen.

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Signatur: EvB/B 1/148

Brief an Ernst von Romberg / Emil von Behring
Marburg, 04.07.1905. – masch., 1 S. (Abschr.)

Vgl. Rombergs Antwortbr. vom 06.07.1905 aus Tübingen

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000576

Zur Nachfolge Mannkopfs. Aus parteitaktischen Gründen solle Brauer dessen Nachfolger werden, die Listenplätze seien mit Krehl, Brauer und Gerhardt besetzt. B. möchte jedoch Romberg als Ordinarius für den Lehrstuhl für Innere Medizin in Marburg.

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Signatur: EvB/B 62/3

Brief an Emil von Behring / Otto Heubner
Berlin, 14.07.1905. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Prof. O. Heubner. Berlin N.W., Kronprinzenufer 12"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000285

Ausgehend von der Berufung Ludolph Brauers auf den durch Emil Mannkopffs Ausscheiden freigewordenen Marburger Lehrstuhl für Innere Medizin regt H. im Interesse seines Faches an, "die jetzt vereinte Stellung eines Poliklinikers und Paediaters" im Rahmen der Neubesetzung zu trennen und damit die Pädiatrie aufzuwerten. "Ich meine, gerade Sie müssten auch ein lebhaftes Interesse daran haben, ein für die Kinderwelt besser vorbereitetes ärztliches Personal an den Universitäten erzogen zu sehen." - Über B. Beobachtungen und Arbeiten über die Tuberkulose und die Skrophulose.

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Signatur: EvB/B 24/1

Brief an Emil von Behring / Ludolph von Brauer
Marburg, 25.10.1909. – masch., 2 S. + 1 Beil.

Briefkopf: "Prof. Dr. Ludolph Brauer, Director der medicinischen Klinik, Marburg a. L., Deutschhausstr. 29"

Beil. (masch., 3 S. (Durchschlag)): Rundschreiben an die Kommission "Tuberkuloseforschungsstätte zu Marburg", 20. Oktober 1909: Protokoll des Gesprächs vom 19. Oktober 1909 mit Geheimrat Dr. August Dietz, Darmstadt, über die Gründung der erwähnten Tuberkuloseforschungsstätte. Nach Dietz müsse auch die Lupusbekämpfung in das geplante Programm übernommen werden. Wäre Behring in Gießen tätig, würde Dietz sofort alles tun, um den Plan zu verwirklichen. Bei der Sitzung der Trinkerheilstätten-Beratung werde Dietz die Angelegenheit besprechen, auch Schröder, Kassel, werde er zu überzeugen versuchen.

Ländercode UNIMARC: XA-RS

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1032/Dok. 0000082

Über die Entwicklung der Pläne zu einer Tuberkuloseforschungsstätte in Marburg. Die beigelegten Abdrucke seien der Süddeutschen Vereinigung der Heilstättenärzte übergeben worden, der Plan werde durch eine fünfköpfige Kommission geprüft. Auch mit Geheimrat Dietz, dem Vorsitzenden der Landesversicherungsanstalt für Hessen-Darmstadt, stehe er in Kontakt. Auch solle die Gegnerschaft zur Kasseler Philippsstiftung, einem Invalidenheim für unheilbar Schwindsüchtige, und dem "Landesrat Schröder" überwunden werden. Der stellvertretende Kurator Mannkopff wolle vermitteln. Brauer erbittet Ratschläge und Mitteilung über frühere Bemühungen B.s in der Sache und die damaligen Verhandlungen mit Pannwitz. Nietler begebe sich jetzt langsam auf Brauers Seite.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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