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3 Einträge zu maragliano, edoardo [1849-1940] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-05-25 19:00)


Signatur: EvB/L 235/7

14 Dok., 39 S.
[^]. 7.
Erklärung der Société Chimiques [sic!] des Usines du Rhône etc. auf den Einspruch des Instituts für Serumforschung & Serumprüfung
[Lyon], [o.D.]. – masch., hs., 2 S.

Ländercode UNIMARC: XA-FR

Zum Heilserum gegen Tuberkulose. Die Société chimique des Usines du Rhône in Lyon erklärt, den Einspruch des Instituts für Serumforschung und Serumprüfung in Berlin zurückweisen zu wollen. Begründung: Zum Zeitpunkt der Antragstellung seien weder von Maragliano noch von Behring noch von Aronson "offenkundige Angaben" über die Herstellung von Tuberkuloseantitoxin gemacht worden; keiner der Autoren hatte zudem Tierversuche veröffentlicht, "aus denen die Wirksamkeit seines Präparates ersichtlich wäre". Dagegen habe Niemann 1896 beweisen können, dass er ein antituberkuloses Serum habe herstellen können (Centralblatt für Bakteriologie, Münchener Medizinische Wochenschrift), das auch bei Phthisikern mit gutem Erfolg angewandt worden sei. Ein Zweifel an der antitoxischen Wirkung des Serums sei ausgeschlossen. Die Verwendung von "festem Tuberkulosetoxin zum Zwecke der Immunisirung von Thieren" sei aus der Literatur ebenso wenig ersichtlich wie die kombinierte Behandlung "mit gefälltem Tuberkulosetoxin und abgeschwächten bezw. abgetöteten Tuberkelbazillen". Auch Aronsons Vortrag stelle keine Vorveröffentlichung dar. Dadurch rechtfertige sich der Antrag auf Zurückweisung des Einspruchs.

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Signatur: EvB/B 1/86

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 01.06.1896. – Transkr., 2 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000468

B. dankt für die Übersendung der "für die Cholera-Antitoxin-Frage" so wichtigen Arbeit aus dem Pariser Institut. Bezüglich des Choleragiftes müsse man bislang auf die Interessen der Höchster Farbwerke Rücksicht nehmen. Dies ändere sich, sobald ihm der Staat ein "Institut für experimentelle Therapie" zur Verfügung gestellt habe. - Lösliches Typhusgift lasse sich am besten "aus frischen [Wort unterstrichen] Kulturen" gewinnen; die Gewinnung von "stärker wirksamen Choleraantitoxinen" sei momentan etwas in den Hintergrund getreten. - Nachfrage zu Marmorek - möglicherweise ein "wissenschaftliche[r] Hochstabler - und der Lebensrettung Weigerts durch dessen Serum. - Hinweis auf Laitinens Arbeit zum Streptokokkengift (in Zieglers "Zentralblatt für Allgemeine Pathologische Anatomie", Bd. XII, 1896, S. 358 ff.) - Über Maraglianos vorgebliches Antitoxin, das sich als Tuberkulosegift entpuppte, Vergleiche mit der "Tuberkuloseidee" [Edwin] Klebs'. - Einladung an M. und Roux zur bevorstehenden Eröffnung von B.s "Privatinstitut" in Marburg; Fortschritte bezüglich der Auszeichnung Roux'; Neues zum Pasteur-Denkmal und Weigerts Beteiligung daran.

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Signatur: EvB/B 1/114

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 10.10.1906. – Transkr., 2 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000508

B. bittet M. um Unterstützung gegen die im "Matin" lancierte Volksabstimmung zur Ablehnung der Perhydrasemilch. Die falschen Informationen speisten sich nicht aus Originalarbeiten B.s, sondern aus Broschüren zu Tulase, Bovovaccin und Perhydrasemilch. Entgegnung zu den Vorwürfen Variots: Perhydrasemilch sei nicht mit den französischen Wasserstoffsuperoxydmilch-Ernährungsversuchen zu vergleichen; B.s Formalinmilchernährungsversuche seien kein "Fiasko", sondern "sehr gut gelungen". Der Vorwurf, B. kenne die französischen Arbeiten nicht, sei unhaltbar (Verweis auf Vortrag vom 08.02.1906 vor dem Deutschen Landwirtschaftsrat, Publikation in Heft 11 der "Beiträge zur experimentellen Therapie"). - Im Übrigen wolle B. Variot nicht auf die gleiche Stufe wie Maragliano, Bernheim und Gautier stellen. - Privates: M. solle zum Patenonkel von Sohn Emil ernannt werden.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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