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8 Einträge zu mecnikova, olga [1858-] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-08-15 20:41)


Signatur: EvB/B 101/7

Brief an Emil von Behring / Ilja I. Mecnikov
Paris, 24.11.1895. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Institut Pasteur / 25, Rue Dutot / Paris"

Ländercode UNIMARC: XA-FR

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000464

Die Pariser Akademie der Wissenschaften erteile B. den Diphtheriepreis über 25.000 Francs für die Entdeckung des Diphtherieheilmittels. Am 09.12.1895 werde dies öffentlich verkündet. Gratulation. Das von Ransom zugesandte Choleraserum zeige eine starke Wirkung gegenüber lebenden Vibrionen. Über Versuche mit Meerschweinchen und Versuche mit Kaninchencholera. Das Diphtherieserum habe M.s Frau von rheumatischen Leiden am Arm geheilt. Angaben zum Verlauf der Heilung. Rückfrage zur Tetanusarbeit von Knorr [= Experimentelle Untersuchungen über die Grenzen der Heilungsmöglichkeit des Tetanus durch Tetanusheilserum, Marburg: Pfeil, 1895 - Habil.-Schr. vom 08.02.1895].

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Signatur: EvB/B 1/6

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Capri, 05.04.1896. – eh., 6 S. (Kopie)

Ländercode UNIMARC: XA-IT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000017

Original: GStA PK

B. erteilt Auskünfte über Roux: Dieser sei 2. Direktor des Institut Pasteur (Duclaux der 1. Dir.); R. sei wie Virchow Commandeur der franz. Ehrenlegion, bevorzugter Mitarbeiter Pasteurs, habe Verdienste um die Erforschung des Milzbrandes und der Züchtung der Tuberkelbazillen, sei Entdecker des Diphtheriegiftes, Wegbereiter der B.schen Arbeiten zur Antitoxingewinnung. Roux sei "die Seele und der eigentliche spiritus rector des Institut Pasteur." Charakteristisch für ihn sei der (Pasteur zugeschriebene) Satz: "Nous avons une passion superieure; c'est la verité." Prof. Strauch in Paris habe B. Mitteilung über Roux' vor zwei Jahren geäußerten Suizidgedanken im Zusammenhang mit Berichten über das Diphtherie-Antitoxin gemacht. B. befürworte deshalb eine deutsche Auszeichnung von Roux und wünscht, dieser nähme dieselbe an. Diesbezüglich sondierende Kontakte sollten über Mecnikov und dessen Frau laufen. - Aus familiären Gründen wünsche Ehrlich "eine Decoration", die seine "Arbeits- und Opferfreudigkeit sehr erhöhen" würde. - Ende April wolle B. seine "Tuberkulosearbeit" im Privat-Institut und in Höchst fortsetzen. - Zur Heilung von Tuberkulosekranken durch "nützliche körperliche [`am besten landwirtschaftliche'] Arbeiten im Freien", eventuell auf dem Monte San Michele in Capri, wo das Klima milder sei als in Deutschland.

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Signatur: EvB/B 1/91

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Capri, 03.03.1897. – Transkr., 1 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-IT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000472

B. dankt für die Zusendung des Buches von Émile Bourquelot [= "Les Ferments solubles"] und sendet die "Schlussätze der Ransom'schen Arbeit". Über die Besichtigung der meeresbiologischen Station Anton Dohrns in Neapel.Interesse an Seetieren "mit kolossaler Verdauungskraft". M.s Frau stehe bei Dohrn, Prof. Erich und Meyer im Ruf einer geschulten Zoologin. - B. schlägt einen Aufenthalt in Capri und Neapel mit den Ehefrauen für den Herbst vor; er habe zwei Villen leer stehend.

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Signatur: EvB/B 1/92

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 29.09.1898. – Transkr., 1 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Br. erwähnt bei Zeiss / Bieling (1941), S. 229

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000473

B. freut sich auf den Besuch von Roux. Wegen seiner geringen Französischkenntnisse nutzt B. sowohl seine Frau als auch Metschnikoff als Kontaktpersonen. Mit Roux wolle er unter anderem Höchst besichtigen (darin die "Koch'sche Tuberkulosegiftfabrikation, Löffler's Maul- und Klauenseuchevakzination, Schütz und Voges' Schweinerotlaufbehandlung, dann die landwirtschaftlichen Versuche zur Beförderung des Leguminosenwachstums durch die Knöllchenbakterien".) B. wolle Roux mit Kossel und dem Physiologischen Institut bekannt machen und ihn über Ruppels Arbeiten an Tuberkelbazillen ("über die Grundkörper im Eiweiss", Chemie der Tuberkelbazillen, Nachweis eines spezifisch giftigen Protamin - "Tuberkulosamin" - und nukleinsauren Protamin sowie Nukleinsäure) informieren. Übersendet einen "unkorrigierten [Wort unterstrichen] Abzug" seiner demnächst in der "Deutschen Medizinischen Wochenschrift" erscheinenden Arbeit [= "Thatsächliches, Historisches und Theoretisches aus der Lehre von der Giftimmunität", in: Deutsche Medizinische Wochenschrift vom 20.10.1898, Nr. 42, 661-666.]. Dankt für Vorschlag und Anfrage, das Tuberkulosereferat 1900 in Paris zu übernehmen.

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Signatur: EvB/B 1/102

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Berlin, o.D. [vermutl. 12.1901]. – Transkr., 1 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000486

B. dankt für die Glückwünsche zum Nobelpreis. In Berlin stünden wichtige Verhandlungen zur Begründung eines Marburger Institutes an, das sich ausschließlich der Rindertuberkulose-Immunisierung widme. In Kürze sende er die Korrektur des Stockholmer Vortrags [= "Die Serumtherapie in der Heilkunde und Heilkunst", in: Nordiskt mediciniskt arkiv 1901, Afd. II, Heft 4, Nr. 18, 1-14]. Momentan lebe und denke er "bloss in Tuberkulose". Begegnung mit Bang in Kopenhagen. - Grüße an Ehefrau, Roux und Nocard.

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Signatur: EvB/B 1/107

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 04.11.1905. – masch. m. eh. Korr. u. eh. Unterschrift, 3 S.

Briefentwurf in Sammeljournal - Hauptbuch, W 47, Eintrag vom 26.10.1905

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000496

Über eine neue Tuberkulose-Versuchsreihe mit Kälbern, mit genauen Anweisungen an Vallée in Alfort; den Hauptwert lege B. dabei "auf die Immunisirung mit der Milchnahrung". Nach sechs Monaten sollten die Tiere der Tuberkulinprobe unterworfen und später mit Bovin auf Immunität geprüft werden. Voraussetzung für die "Beweiskraft" des Versuchs sei identische Milchnahrung mit Mischmilch für alle. - Ähnliche Versuchsreihen sollten bei Arloing, in Marburg und in Ungarn laufen. - TC ließe sich unbeschadet transportieren, TX dagegen nicht. Dieses sei im Pariser Institut aber wegen "unendlich viele[r] Zufälligkeiten" noch nicht herstellbar. Doch sollte die TX-Behandlung tuberkulöser Menschen nicht zu lange herausgezögert werden. - Nach seinem Besuch bei von Krehl in Straßburg, der für die Menschenversuche "hervorragend geeignet" sei, wünscht B. ihn für Marburg zu gewinnen. Vorläufig werde von Krehl seinen tüchtigsten Assistenten, Morawitz, nach Marburg senden, "um sich mit den Eigenschaften des TC und TX in Tierversuchen genau bekannt zu machen". - Vielleicht könne auch Professor Denys aus Löwen, Verfasser des Buches "Le bouillon filtré du bacille de la tuberculose" [Louvain, Paris 1905], für einige Tage nach Marburg kommen. Nebst Koch könne Denys B.s Präparate am besten beurteilen. - Wenn M. nach Marburg käme, sollte auch Ehrlich eingeladen werden. Einladung auch an die Ehefrau.

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Signatur: EvB/F 1/14/1

07.09.1928-08.07.1932. – 18 Br., 1 masch. Abschrift
[^]. 1.
Brief an Else von Behring / Heinz Zeiss
Moskau, 07.09.1928. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S. (Durchschlag)

Stempel: "Prof. Dr. H. Zeiss Auswärtiges Amt Kurierabteilung Berlin W. 8, Wilhelmstr. 75"

Ländercode UNIMARC: XA-RU

Alte Signatur: 08-01/X-I/Nr. 2342

Die wissenschaftliche Kommission des von Olga Nikolajewna Metschnikowa dem russischen Staat zur Verfügung gestellte Mecnikov-Museums plane, den Briefwechsel Mecnikovs mit Koch, Ehrlich, Pasteur, Lister und Behring herauszugeben. Zeiss fragt nach eventuell in Marburg vorhandenen Briefen Mecnikovs an Behring.

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Signatur: EvB/F 1/14/18

07.09.1928-08.07.1932. – 18 Br., 1 masch. Abschrift
[^]. 18.
Brief an Heinz Zeiss / Richard Bieling
[o.O.], 08.07.1932. – masch., 1 S. (Durchschlag)

Alte Signatur: 08-01/X-I/Nr. 2342

Nachtrag zum Brief an Z. vom 07.07.1932, zu einer Kontaktaufnahme mit Olga Mecnikova. Man habe einen "recht interessanten Brief" religiösen Inhalts an Behring gefunden [vgl. EvB/B 102: Brief Olga Mecnikovas an Emil von Behring, ohne Datum]; eventuell wolle man sie nach Marburg einladen. [Vgl. dazu den Brief Olga Mecnikovas an Else von Behring vom 31.07.1932, in welchem sie sich für die Einladung bedankt, aber absagt.]

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
Fb. 20 - Medizin

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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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