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5 Einträge zu meyer, hans horst [1853-1939] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2021-10-25 18:30)


Signatur: EvB/B 1/244

Brief an Erich Wernicke / Emil von Behring
Capri, 25.02.1897. – eh., 4 S. (Negativkopie), Transkr. (2 S.)

Briefkopf: "Prof. E. Behring Geh. Med.-Rath."

Ländercode UNIMARC: XA-IT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000890a

Stichwortartige Antwort in sachlichem Ton auf zwei Briefe W.s [nicht erhalten], vermutlich zu dessen beruflicher Zukunft. B. erwähnt Kontakt mit Althoff, Arndt rücke in eine "etatsmäßige Stelle" ein. Weiterhin zur "Angelegenheit betr. Woodhead"; B.s Pläne bezüglich der hygienischen Abteilung des Instituts und W.s Stellung in demselben; zum Vorwurf der Herrschsüchtigkeit W.s. B. habe auf verschiedene Briefe W.s nicht geantwortet, da sie ihm "aus einer passageren Stimmung heraus geschrieben zu sein" schienen. B.s "Besprechungen in Berlin" hätten dazu geführt, dass W.s Stellung in Marburg sich wie geplant entwickele. - Grüße an Knorr, Ransom, Lingelsheim und Ruppel sowie auch an die Kollegen Prof. [Hans Horst oder Arthur ?] Meyer und Kossel (betreffend "die elektrische Anlage in unserem Institut"). Scholz lasse ihn mit seinen regelmäßigen Berichten im Stich. Verbindliche Grußadresse ("bleibe gut Deinem alten Freund EB.")

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Signatur: EvB/B 196/57

Brief an August Laubenheimer, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Wien, 12.03.1903. – eh., Randbem. in roter Tinte auf S. 2, 3 S., Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Hotel Bristol Wien"

Ländercode UNIMARC: XA-AT

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045b/Dok. 0000725

Über die aus B.s Sicht nicht wahrscheinliche Verlängerung des Diphtherie-Vertrages. - Das aus Höchst bzw. Marburg nachgeschickte Schreiben betreffend das Tetanusserum könne B. "aus der Ferne nicht erledigen". Die Tetanusserumanwendung sei aufgrund der neuen Versuche gemeinsam mit dem Pharmakologen H. Meyer auf eine neue Grundlage gestellt, und es sei offen, ob der Serumversand von Höchst oder Marburg aus stattfinden solle. B. habe keine Kurven von den Höchster Diphtheriepferden erhalten [Randbemerkung: "am 10 März versandt!"], die geschäftlichen Verwertungen müsse er in Zukunft "unabhängig von den Farbwerken betreiben". Die Experimente über die Rindertubeterkulose-Immunisierung seien "glücklich abgeschlossen", worüber er in Wien vorgetragen habe. - Freundschaftliche Grüße, auch von Else von B.

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Signatur: EvB/B 1/104

Brief an Ilja I. Mecnikov / Emil von Behring
Marburg, 06.11.1903. – Transkr., 2 S.

hs. Original 1932 im Mecnikov-Museum, Moskau

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1040/Dok. 0000492

Zum 60. Geburtstag Robert Kochs: In Neapel habe B. Degiata empfohlen, mit Celli "in dessen Archiv geeignete Arbeiten zu veröffentlichen und das entsprechende Heft [Koch] als Festnummer zu widmen." (Vgl. dazu Briefwechsel mit Angelo Celli.) So wolle es B. auch mit dem nächsten Heft seiner "Beiträge" halten, das er gemeinsam mit Ehrlich und dem Marburger Pharmakologen H. Meyer unter Anschluss von Weigert herausgeben werde. "Ehrlich und ich haben das Streitbeil begraben". Übers eine Arbeit mit dem "Zeiss-Siedentopf'schen Ultraapparat", welcher "grosse Moleküle sichtbar" mache. Eventuell könne man damit "Giftlösungen u. Antikörper quantitativ auf optischem Wege" bewerten. Schon jetzt könne man mit dem Auge "die Entstehung von Giftmolekülen in Te[tanus]Bouillon u. Diphtherie-Bouillon verfolgen". - Kündigt die Veröffentlichung neuer "ausserordentlich bedeutsame[r] experimentelle[r] Ergebnisse über die Beziehung der Milzbrandbazillen zu den Endothielen des Herzens u. der Gefässe" an. Nochmals Einladung nach Marburg zur Taufe, wo M. Löffler, Althoff, vielleicht auch Ehrlich antreffe. Roux solle im Sommer kommen. "Wenn das so weiter geht mit den Immunmilch-Studien wie bisher, dann wird vielleicht schon im nächsten Jahr mein geliebtes Marburg ein Zufluchtsort für Immunmilch-Konsumenten werden." Übrigens seien "Tb. agglutinierende Antikörper in der Milch nicht bloss immunisierter, sondern auch tuberkuloser Kühe vorhanden [...], u. zwar gebunden an die gemeinen Proteine".

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Signatur: EvB/L 244

Verhandlungen mit Budde (5/ VII 04) : [Notizen] / Emil von Behring
[o.O.], 30.06.1904; 28.06.1904; 03.07.1904; 04.07.1904; 09.07.04. – eh., 4 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

04.07.1904: Notizen zu den Verhandlungen mit Carl Budde. Auflistung der von Behring zu erbringenden Leistungen, den Leistungen Buddes sowie Behrings "Verhältniß zu Elberfeld". 09.07.1904: "g von fertigem Sufon." "!Arbeit für Ziegenbein [unterstrichen]". "Berücksichtigung der Ruppel'schen Erfahrungen."30.06.1904: "Eggeling (Jena) Anat. Anzeiger Bd. XXIV Nr. 22 1904 (April) Menschliche Milchdrüse" (Exzerpt des Aufsatzes). - 28.06.1904: "Herbener - Stück [?] für Wirthschaftshof" "Marbach - Leitung". "Behring-Milch", "Behring's Heilmilch", "Sufon-Milch", "Homogena-Maschine, Motor in Marbach", "Raspe-Patent", "Behring-Budde-Compagnie Sitz in Marburg für Deutschland u. Erwerb der Homogena-Lizenzen". 03.07.1904: "Zumsteen (H. Meyer) Gefäßvertheilung in den Lungen". Vergleichende Untersuchungen über Kohle-Inhalation bei gesunden und bei lungentuberkulose kranken Meerschweinen: Traube II S. 518 Bronchogene / Haematogene Lungeninfiltration" 09.07.1904: "Kohle und (Fuchsin?) T 6 bei Neugeborenen."

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Signatur: EvB/B 1/149

Brief an Ernst von Romberg / Emil von Behring
Marburg, 02.11.1905. – masch., 2 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000577

Der "Pariser Trubel" [= B.s Vortrag] ließe nur eine kurze Nachricht zu. - Zur Besetzung der Hygiene-Professur in Tübingen schlage B. Wernicke und Prausnitz aequo loco vor, als Reserve Hahn (München) und von Lingelsheim. - Über den Besuch bei Krehl in Straßburg. Dessen Assistent Morawitz werde "eine Brücke" schlagen zwischen dem Marburger Institut und Krehls Klinik, "wenn es zur Anwendung meiner neuen Tuberkulosebehandlungsmethode beim Menschen kommt". B. bedauert, dass Tübingen "so weit abseits von der bequemen Heerstrasse liege". B. habe fest auf eine Zusammenarbeit mit R. in Marburg gerechnet, doch damals sei das Verhältnis mit Althoff sehr gespannt gewesen. - Angebot, einen Mitarbeiter R.s für drei Monate in Marburg aufzunehmen ("histologisch und in der Färbetechnik gut geschult"), den er mit der tierexperimentellen Prüfung der "tuberkulosetherapeutischen Präparate" bekannt machen würde. - Ob R. für Wien "optieren" wolle? Unter Mitwirkung von H. Meyer könne dann ein Zentrum für Versuche an Menschen aufgebaut werden, wie B. es in Paris "unter Mithilfe mehrerer befreundeter Kollegen in Aussicht habe".

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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