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10 Einträge zu mueller, friedrich [1858-1941] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-22 08:55)


Signatur: EvB/W 68

Kladde, "7/IX 06" / Emil von Behring
[Marburg?]. – Ms., 134 S. (gbd. m. lose einliegenden Bl.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-05/T-II, f/Nr. 1247

Labornotizen. Philosophische Betrachtungen zu Begriffen wie Urteil und Erkenntnis, zu Bewusstsein und Gewissen. Die Inhalte können nur in Auszügen wiedergegeben werden. - Biographisches über Louis Pasteur. Briefentwürfe an Althoff und Mecnikov. - 07.09.1906: Briefe an [Konrad] Sick [vgl. EvB/B 210/3/4, Brief vom 01.09.1906] und Antworten. "Fragen wegen Sufon". Stichworte wie "Jod - Hepin", "Anderweitige Hepinstudien", "Diagnostische Tulase-Verwertung", "Chirurgische Sufon-Verwertung", "Phthisiotherapeutische Beiträge", "Käse-Immunität", "Immunität durch pasteurisirte Milch", "Kälber-Immunisirung beim Bang-Verfahren". - Philosophische Notizen zu "Urtheil", "Ratio", "Krisis", "Polarisatio", "Diastase"; über ethische Urteile. 18.10.1906: Notizen zum 12. Heft von Behrings "Beiträgen zur experimentellen Therapie" [das Heft erschien erst 1912, hatte die Blutuntersuchung zum Thema und war den "Münchener Freunden" Adolf Dieudonné, Rudolf von Hösslin und Friedrich von Müller gewidmet]. Geplant waren 1906 "Tuberkulosetherapeutische Studien im Thierexperiment" mit Bezugnahme auf Koch und Schütz ("nebst Kritik") sowie auf das Laboratoriumsexperiment von Vallée. - 16.09.1906: Henry Poincaré: "Der Werth der Wissenschaft" (1906) [in B.s Bibliothek, Nr. 1166, ohne Marginalien], Bezugnahme auf Spinoza. Zu Kraft und Stoff; zur Wissenschaft an sich. Zitat aus Helmholtz. Zur "Wissenswelt"; über Gefühlsschwankungen, diese seien "mikrokosmische Vorgänge und Rückgänge unter dem Einfluß makrokosmischer Vorgänge und Rückgänge"; Glaubenswelt, Luthers Glaube. - 22.09.1906: "Gegenwärtiger Stand der Tulasetherapie" - Formulierung von "Aufgaben". Bezugnahme auf Wernickes Artikel im "Archiv für Hygiene". 26.09.1906: Stichworte für einen Brief an Mecnikov [vgl. Brief an M. vom 10.10.1906, EvB/B 1/114], ("Vertraulich: Heubner, Pfaundler [...], Romberg - Sick"). Gedanken über die von B. entwickelten therapeutischen Mittel und ihre Kritiker. Über die Behandlung der Tuberkulose ("Als ich meinen Pariser Vortrag hielt, war die Richtigkeit und Wichtigkeit meiner 4 Jahre früher von mir in Stockholm mitgetheilten Entdeckung einer wirksamen Rindertuberkulosebekämpfung schon von vielen Seiten bestätigt worden. Diese meine Entdeckung hat zur Ausarbeitung derjenigen Schutzimpfungsmethode geführt, welche gegenwärthig unter dem Namen 'Bovovaccination' in aller Welt von Viehzüchtern praktisch verwerthet wird. Nach diesem glücklichen Erfolg habe ich auch erwogen, ob ich einer vaccinirenden Schutzimpfung tuberkulosebedrohter Menschen das Wort reden soll. Ich habe jedoch dazu den Muth nicht gefunden.") - 01.10.1906: Entwurf eines historischen Rückblicks über die Tuberkuloseforschung. Über das Traubensäuremolekül. - 05.10.1906: Aufgaben für die Anstaltsärzte in Heilstätten" [Tuberkuloseheilstätten]. "Interpretation des Pariser Vortrags". - 13.10.1906: "Vortrag gehalten vor Seuchenärzten über Arbeitsziele u. Arbeitsmethoden, Arbeitsgelegenheit u. Arbeitsmittel". - Briefentwurf an Mecnikov (12.10.1906) philosophischen Inhalts. - 15.10.1906: "Tuberkulosetherapeutisches Programm". Notizen zum Mikrokosmos, Goethe, Bismarck. - 26.10.1906: Notizen zum Dezemberheft der Deutschen Revue betreffend Milchhygiene. - 28.10.1906: "Eigene und fremde Gedankengänge" (Theorie und Praxis, Induktion und Deduktion). - 05.11.1906: Über therapeutische Dosierungsgesetze". - 05.11.1906: Berliner Hygiene-Ausstellung. - 22.11.1906 Disposition zu Tiermilch und Säuglingsfürsorge. - 30.11.1906: "Über die physische und physiologische Leistungsfähigkeit des Menschengeschlechts" - 18.05.1907: Milchkonservierung. - 18.05.1907: "Combinirte Tuberkulosetherapie". - 18.08.1907: "Latenzbegriff". 18.06.1907: "Lungentuberkulose-Entstehung". - 21.06.1907: "Über antagonistische Functionen der proteinoiden und lipoiden Anteilen des Tubercelbacillenplasma". - 30.06.1907: Entwurf über Pasteur (12 S.) ["Pasteur" von Emil von Behring, erschienen in der Internationalen Wochenschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik, 27.07.1907, S. 519-533]. - 09.07.1907: Entwurf eines Briefes an Althoff betreffend eine Berufung Goldscheiders, den B. empfiehlt, da er ihn kenne ("seit 30 Jahren in freundschaftlichem Verkehr"), seine Verdienste um die Sinnesphysiologie und seine "ungewöhnliche[] logische[] Schärfe" sowie seine Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit als Arzt schätze. Über die anderen Anwärter, Wilhelm His [Junior] und Friedrich Moritz, könne B. nur wenig sagen. - 09.08.1907 [recte: 09.07.1907?]: "Diphtherie" - Zahlreiche Einträge am 20.07.1907 zu Opsonin, zu Albumin oder Globulin, zum Tetanusgift, zur Nährlösung. - Der hintere Teil der Kladde ist von hinten nach vorne beschrieben, beginnend am 21.07.1907 (Manuskript zum Thema "Neue Pharmaka"), letzte Datierung 28.07.1907. Beigelegt sind fünf Seiten Typoskript mit eh. Erg. zu Tuberkulose, Tuberkelbazillen, Sichtbarmachung durch modifizierte Gram-Methoden und Färbung nach Ziehl (Hinweis auf Much), Ergebnisse einer Kälbersektion.

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Signatur: EvB/B 38

Brief an Emil von Behring / Ernst Elster
Berlin, 02.08.1902. – eh., 1 S.

Zusatz: "Streng vertraulich!"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1033/Dok. 0000166

Vorschläge zur Nachfolge Carl Gerhardts für den Lehrstuhl der Inneren Medizin an der Charité: Friedrich Müller (Basel, München), Krehl (Tübingen), Kraus (Graz), Goldscheider (Berlin) und Renvers (Berlin) und Bitte um B.s Urteil, das diskret behandelt werde.

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Signatur: EvB/B 1/11

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Marburg, 19.11.1905. – eh., 4 S. (Kopie)

Hs. Notiz von Althoff, vermutl. Bleistift ("Exz. von Behring [...] Ganz ergebenst Althoff 3/12".)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000032

Original: GStA PK

Herzlichsten Dank für Brief aus Kissingen, der B. Beweis sei "für Ihr mir überaus werthvolles Vertrauen zu meinen tuberkulosetherapeutischen Arbeiten". - B. wünscht A. Gesundheit, auch im Interesse von "Preußens Hochschulen" und "aller aufwärts strebenden Persönlichkeiten innerhalb unserer Naturwiss.- und Medicinalwesens". - Er entfaltet ein "Bouquet" von Wünschen: 1) Da er von seinen experimentellen Arbeiten in Marburg, dem Pariser Pasteur-Institut sowie den veterinärärztlichen Instituten in Alfort (Vallée) und Lyon (Arloing) absorbiert sei und die Zusammenarbeit mit Krehl (Straßburg) intensiviert habe, bittet er um die Besoldung von Dr. Morawitz mit dem Gehalt eines gehobenen Assistenten. Morawitz sei "hervorragend gut auf physiologischen Gebiet"; er bewähre sich so gut, dass B. ihm die Aufgaben eines Instruktors der bei B. angemeldeten "Kursisten" zugedacht habe. - 2) Außer Küttner, Aschoff und Disse finde B. für seine Arbeiten nicht "die so sehr wünschenswerthen ergänzenden Persönlichkeiten". Beim eventuellen Weggang Brauers käme für die medizinische Klinik vielleicht Krehl in Frage, der mit B. zusammenarbeiten würde und in der Fakultät beste Aufnahme fände. - 3) Zum Ausbau seines Programms zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit und der "tuberkulösen Erst-Infektionen" sei die Mitarbeit eines guten Kinderarztes unentbehrlich. Sollte sich Heubners Assistent Salge bewähren, käme er vielleicht als Mitarbeiter in B.s Programm in Betracht. Dadurch würde an die Traditionslinie Rumpf, Fr. Müller, Krehl und Romberg angeknüpft. - 4) Er möchte Ehrlich sehr gerne "für die tuberkulose therapeutischen Arbeiten gewinnen", habe jedoch wegen des alten Streits mit Ehrlichs Mitarbeiter Aronson um das Diphtherieserums davor zurückgeschreckt. A. wünscht ein persönliches Zusammentreffen mit Ehrlich, A. solle nun eine "Brücke schlagen" zwischen beiden wie 1904 in Nordhausen (vgl. Brief B.s an Althoff vom 30.08.1903). - Die Erfüllung der Wünsche dieses "Weihnachts-Wunschzettels" helfe vielleicht bei der "Lösung der wichtigsten medicinischen Probleme". PS (auf S. 1): Das A. gewidmete Heft der "Phthisiologischen Probleme" [= vermutl.: "Moderne phthisiogenetische und phthisiotherapeutische Probleme in historischer Beleuchtung", Marburg: Selbstverlag, 1905] werde von B.s französischen Freunden übersetzt, die französische Ausgabe erscheine womöglich zeitgleich mit der deutschen, die möglicherweise ergänzende Angaben über B.s neue "tuberkulosetherapeutische Methode" enthielte.

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Signatur: EvB/W 77/3

Labornotizen zum Diphtherieheilserum und Exzerpte (Philosophie, Literatur) / Emil von Behring
Marburg; München; Capri, 02.09.1911-01.08.1912. – Ms., 97 (gbd.)

Titel fingiert

Ländercode UNIMARC: XA-DE, XA-IT

Notizen und Exzerpte zu Versuchen und philosophischen Schriften sowie Hinweise auf versandte Briefe. - 02.09.1911: Versuche mit Diphtherieheilserum ("DHS"), Bezugnahme auf Paul Morawitz über die Fällungsgrenzen für Humanglobulin. Reisenotizen (05.10.1911): "München, Regina Palast ("Hotel Eigenartig"), geplantes Treffen mit Fritz Bronsart von Schellendorff [vgl. dessen Brief vom 12.09.1911, EvB/B 25/1]. Persönliche Notizen: "Briefe von Metschnikoff u. Römer - Vorschlag: Stipendium von 15000 Mark für Marburg (Philipps)Gymnasium [...] Gespräch mit Ostwald [...] Brief an Lu [= Else von Behring] Böhler". 07.10.1911: "Mittags mit Kleintjes 4 Jahreszeit. Ab[end]s bei v Hößlin mit Müller's [...] Osk. v. Miller, [...] und Fr. Feilitzsch". 09.10.1911: Notizen zu Diphtherieheilserum ("DHS"), Gift, Tetanus. 21.10.1911: "Physisches - Metaphysisches - Psychisches". Über Grund ("causa") und Ursache, Bezugnahme auf Spinoza. 26.10.1911: "Schnitzler's Weites Land [Titel unterstrichen] Lessing-Theater". - Arbeitsnotizen zu Tulase, zu Schafversuchen in Argentinien u.a. - 06.11.1911: "Mausoleumspläne (Elsenberg)". 11.11.1911: Notizen zu Eduard von Hartmann "Der Tod" ("Verjüngungstod"; "Leben ist altern": "Zellteilungstod"; "Selbsterhaltung nicht letztes Ziel"; "H. Hertz S. 146 Gültigkeit des Energiegesetzes"), Bezug auf Ostwald, Driesch ("Dynamische Teleologie"). - 07.08.1912 auf Capri: "Metaphysische Energie", "Psychophysische Beziehungen", "Der Tod u. Krankheit", "Problem des Todes". Exzerpt aus Eduard von Hartmann "Das Problem des Lebens" von 1906 [in B.s Bibliothek mit zahlreichen Marginalien, Sign.: 512, digitalisiert], darunter "Die psychophysische Kausalität". - Zitat aus Fritz Mauthner: "Der Strom der Zeit im Bette des Raumes." Notizen zu Sigfried Tietze: "Das Rätsel der Evolution" [1911, in B.s Bibliothek, Sign.: 480]. Zu Schopenhauer. Weitere Notizen aus Hartmanns Schriften: "Kein Organismus kann fortfahren zu existieren, der nicht seiner Umgebung angepaßt ist." Zu "Charakter u. Wille", zu "Vererbung von Anlagen und Fähigkeiten", "Die Instinkte des untergeordneten centralorgans des Nervensystems". "Das Unbewußte." - 01.08.1912 in Capri: "Metaphysik ist Bedürfnißfrage." Bezugnahme auf Lichtenberg, Goethe (Faust II), Kant ("Vollkommene Kunst wird wieder zur Natur."), Ostwalds Monismus, Charles Darwin, Felix Auerbach ("Entropie"), John Locke, Karl Ernst von Baer, Ernst Mach, Heraklit und Trendelenburg ("Die Zeit ist überall der Raum ist immer.")

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Signatur: EvB/B 33

Brief an Emil von Behring / Alexander von Domarus
München, 01.01.1911. – eh., 2 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1033/Dok. 0000156

Professor [Friedrich] von Müller habe D. beauftragt, die Blutmengenbestimmung mittels der Antitoxinmethode zu bearbeiten. D. bittet um ein "kleines Quantum Tetanustoxin resp. Antitoxin" für Versuch an Kaninchen. Dieudonné, der ihn unterstütze, sei für eine Beschreibung des Untersuchungsplans, den von Müller bereits erhalten habe, dankbar.

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Signatur: EvB/B 32/1

Brief an Emil von Behring / Adolf Dieudonné
München, 16.01.1911. – eh., 2 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1033/Dok. 0000152

D. dankt für Karte, er wolle sich gerne an den "Versuchen über Blutmengebestimmung im lebenden Organismus" beteiligen. Man solle die Methode zunächst im Tierversuch einüben und dann an Kindern vornehmen. - Aus B.s Briefen an Professor Müller lasse sich seine wiedergewonnene Schaffensfreudigkeit ablesen. Er spreche darüber oft mit Hoesslin.

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Signatur: EvB/B 1/66

Brief an Rudolf von Hoesslin / Emil von Behring
Marburg, 13.02.1911. – eh., 3 S.

Briefkopf: "Marburg / Lahn Villa Behring"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000294

B. übersendet Hoesslin das erste Ergebnis seines Fleißes, die ersten beiden Bogen der "Blutmengebestimmungsarbeit" ["Meine Blutuntersuchungen", 12. Heft der "Beiträge zur experimentellen Therapie"]. B. plant eine "ansehnliche klinische Statistik" zusammenzubringen, die auch durch Zangemeisters Untersuchungen an graviden Frauen ergänzt werde. - Die Zuwendung zur klinischen Diagnostik verdanke er seinem Neuwittelsbacher Aufenthalt bei H., bei dem er den Wert einer guten Diagnostik schätzen gelernt habe. Hier habe H. unter Mitwirkung von Friedrich von Müller, Kraepelin und anderen "Erkennen, Wissen und Handeln" miteinander vereinigt. B. wünscht seine neue Schrift "Meinen Münchener Freunden Dieudonné, Rudolf von Hoesslin, Friedrich von Müller in dankbarer Gesinnung" zu widmen und erwartet Hs. Zustimmung.

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Signatur: EvB/B 1/67

Brief an Rudolf Hoesslin / Emil von Behring
Marburg, 29.05.1911. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Marburg / Lahn Villa Behring" mit Bild

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000297

B. wolle H. vier weitere Manuskriptbogen der Blutbestimmungsarbeit [vermutlich "Meine Blutuntersuchungen", 12. Heft der "Beiträge zur experimentellen Therapie" 1911] zuschicken. H. solle sich beim Münchener Gynäkologenkongress auch den Vortrag von Fries (aus Zangemeisters Frauenklinik in Marburg) anhören und auch Müller und Dieudonné darauf aufmerksam machen. B. würde es begrüßen, wenn H. seine Erfahrungen mit Hepinbädern in der "Münchener Medizinischen Wochenschrift" mitteilen würde. - B. plane weitere private Unternehmungen, so einen Besuch in Baden. Für Pfingsten habe sich Graser angemeldet. - Über weitere Bauvorhaben, die Laboratoriumsarbeit und die experimentelle Verifizierung des Pariser Vortrags von 1905; die atoxischen Heilsera könnten in Kürze in die Praxis eingeführt werden. - Die Familie sei wohlauf. - Nachricht an Oskar von Miller über die Pasteurschen Originalpräparate, die B. in Dresden gesehen habe. Über Generalkommissar Prof. Faster ließen sich sicherlich einige Stücke für das Deutsche Museum erwerben. - Ausführlich zu Gesundheitszustand ("psychogene" Schmerzen), Körperertüchtigung und Gewicht (85 Kilo).

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Signatur: EvB/S 10

Bericht über einen 7 wöchigen Kursus am Hygienischen Institut der Universität Marburg vom 6. November bis 22. Dezember 1911 / Kittmann
Marburg, 10.01.1912. – masch., 25 S. m. hs. Erg.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Bericht über einen siebenwöchigen Blutuntersuchungskurs am Hygiene-Institut Marburg, geleitet von Behring, Zeissler und Römer, 06.11.1911-22.12.1911. Teilnehmer: Stabsarzt Dr. Eckert (Assistent Otto Heubners), Stabsarzt [Anton] Waldmann (früherer Assistent Max von Grubers), [Alexander] von Domarus (früherer Assistent Friedrich von Müllers, nun Assistent von Wilhelm His in Berlin), Dr. Hahn, Marburg (Assistent Dr. Eduard Müllers in Marburg). - Inhalt des Kursus: Experimentelle Blutuntersuchungen, Blutmengenbestimmung, Proteinbestimmung, Bestimmung der Gerinnungsenergie des Blutes und Oxalatplasmas, Reaktion des Serums und des Plasmas auf Paranitrophenol, Heilserumreinigung mit Säuren, Kalialaun, Ammonsulfat etc., Erläuterung der Behringschen Immunitätstheorie(Behring und Zeissler), Bewertung des Diphtheriegiftes und -antitoxins mit Hilfe der Intrakutan-Methode im Meerschweinversuch, zum Stand der Tuberkulosefrage, zur Tuberkulindiagnostik tuberkulöser Prozesse, zur Phthiseogenese, zum Impfstoff Bovovaccin, zu dem neu entwickelten Verfahren der Milchkonservierung und zur experimentell erzeugten Poliomyelitis (Römer), Nachweis von "Tuberkelbazillen im kreisenden Blute" (Zeissler).

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Signatur: EvB/F 1/5

Brief an Else von Behring / Rudolf von Hoesslin
Neuwittelsbach, 26.01.1933. – eh., 3 S.

Briefkopf: "Dr. Rudolf von Hoesslin Kuranstalt [durchgestrichen] Neuwittelsbach bei München"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000301

Im Nachhall eines Gesprächs mit Adolf Dieudonné sendet H. erhaltene Briefe Behrings an Else von Behring - Erinnerungen an Behring, auch an seine körperlichen Beschwerden, die "nur durch die depressiven Ideen ausgelöst wurden". - Über berufliche Veränderungen: H. habe 1932 seine Tätigkeit in der Kuranstalt nach 47-jährigem Dienst niedergelegt. Mitteilungen über Friedrich von Müller und Oskar von Miller. Empfehlung der Bücher von Nikolaus Beaucamp "Ruf zur Besinnung", und Albert Krecke "Vom Arzt und seinen Kranken", beide Schwiegersöhne H.s. - Familiäres.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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