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7 Einträge zu mueller, k. [mann] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-22 08:46)


Signatur: EvB/B 194/33

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 30.03.1914. – masch., 1 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Ergänzende Informationen zum Brief Müllers [vom 28.03.1914]. Grund für die fehlerhafte Bilanz sei der unberücksichtigte Posten "Maschinen-Konto II" gewesen. Über einen Brief des Patentanwalts Wenghöffer; Informationen über die stattgefundene Korrespondenz Sieberts mit Bischoff aus Aken an der Elbe.

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Signatur: EvB/B 194/137

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
Marburg, 05.08.1914. – masch., 3 S. (Durchschlag)

Briefkopf: "Behringwerk Marburg/Lahn"

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Bezugnahme auf Söders Brief vom 03.08.1914 und sein Vorgehen bezüglich der Lieferung von Typhus- und Choleraimpfstoff sowie Ruhrserum an das Kriegsministerium, das nun hundert Liter Choleraimpfstoff Kolle bestellt habe. Dieses "sichere[] Geschäft von annähernd 20000 Mk." lehne Behring wegen der großen Gefahr in der Produktion nach wie vor ab. Schon bei dem Verdacht einer Infektion, z. B. bei einer Diarrhoe, werde der ganze Betrieb vermutlich geschlossen. - Übersendung der Packungsmuster von Wezel & Naumann. Aus der von Müller zugesandten Aufstellung über Pferde und Diphtherieheilserum-Vorräte werde ersichtlich, dass die Fabrikation einen zufriedenstellenden Verlauf nehme. - In einer Unterredung mit Behring seien auch über die Differenzen gesprochen worden. Behring habe an Söder wegen der Ablehnung der Fabrikation der neuen Präparate geschrieben.

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Signatur: EvB/B 194/167

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 02.10.1914. – masch. m. eh. Unterschrift. u. hs. Erg. u. Unterstr., 3 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg Bremen, Altenwall 21"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Söder sende neun brauchbare Pferde. Es freue ihn, dass sie "betreffs des TA-Mittels nunmehr freie Hand haben", auch, dass Siebert mit Müller die Sache besprochen habe. - Wiedergabe eines Inserats der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning aus der Apotheker-Zeitung: Preisliste für Typhus-Impfstoff und Cholera-Impfstoff, die Impfstoffe seien "in Übereinstimmung mit den vom kgl. Institut für Infektionskrankheiten 'Robert Koch' in Berlin hergestellten Impfstoffen bereitet" und seien "als milde wirkend und Antikörper bildend erprobt". [Satz am Rand angestrichen.] - Anmerkungen zur Literatur für die Diphtheriepräparate; zur Tetanusserumgewinnung und der zu erwartenden weiterhin sehr stürmischen Nachfrage; zur Probepackung für Diphtherieschutzmittel. Cremer sei in Amsterdam, wo er "einen großen Nachrichtendienst" organisiere. Zur Sendung nach Rumänien [Bezug unklar] "nichts bestimmtes [sic!]".

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Signatur: EvB/B 194/241

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 03.04.1915. – masch. m. eh. Unterschrift, 2 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg, Bremen, Altenwall 21"

mit aufgeklebter Todesanzeige

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/54

Dank für Sieberts Brief vom 27.04.1915. Mitteilung, dass Carl Fritze gefallen sei. Man wolle einen Nachruf in der Bremer Zeitung erscheinen lassen. - Das Abfüllen der amerikanischen Tetanussera könne mit 25 Pfennig pro Flasche berechnet werden. Söder drängt mit Hinweis auf den Aufsichtsratsbeschluss darauf, die Unterbringung für weitere Pferde rasch zu regeln. Er wolle sich diesbezüglich mit Günthel, Cremer und Freudenberg besprechen. Brauer habe die Wahl zum Mitglied des Aufsichtsrates der Behringwerke G.m.b.H. angenommen. - Müller solle eine wöchentliche Aufstellung der Umsätze nach Bremen senden.

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Signatur: EvB/B 192/235

Brief an die Behringwerke, Emil von Behring / O. Hildebrand und Carl Adalbert Anton Günthel
Bremen, 06.05.1915. – masch. m. hs. Erg. durch Müller auf S. 1, 2 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1527

Antwort auf ein Schreiben B.s vom 03.05.1915 mit der Auskunft, dass "die Dächer auf Elsenhöhe mit Ziegeln gedeckt sind" (Erg. durch Müller). Bericht über die Beschlüsse der Aufsichtsratssitzung (Errichtung eines Laboratoriums und zugehöriger Nebenräume). G. kündigt Besuch in Marburg an, Brauer werde wohl auch kommen. Die Baugenehmigung für den Laboratoriumsbau könne durch die Vorlage der Pläne bei der Baubehörde beschleunigt werden, die Submissionsunterlagen sollten alsbald an örtliche Baufirmen versandt werden.

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Signatur: EvB/B 192/246

Protokoll über die Sitzung des Aufsichtsrates der Behringwerke, G.m.b.H. am 24. Mai 1915, nachmittags 5 Uhr im Hause von Exz. v. Behring in Marburg / [Unbekannt]
Marburg, [o.D.]. – masch., 4 S. + 1 Beil.

Beil. (masch. u. eh. Notizen Behrings auf Bl. 2, Rückseite, 4 S.): "Bericht zur Aufsichtsratsitzung vom 24. Mai 1915" [vermutl. Tischvorlage, erstellt von Siebert]: Auflistung des Personals, insgesamt 47 Personen; Beschreibung der Serumpferde (zur Produktion von Tetanusserum 62, von Diphtherieserum 11, Dysenterieserum 3) und der Unterbringungsmöglichkeiten in eigenen und gemieteten Stallungen; Produktionsmengen und Abgabebedingungen für Tetanus-Immunserum an Lazarette; Ausführungen zur Einführung des Diphtherie-Immunserums; zur Herstellung des Dysenterieserums (beauftragt ist Rüther); zur Produktion von Cholera- und Typhus-Impfstoff (im Laboratorium auf Elsenhöhe, Umbaumaßnahmen); zur Produktion von Tuberkulin und Hepin.

Vgl. EvB/B 193/17

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1527

Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 24.05.1915. Anwesend: Behring, Cremer, Strube, Brauer, Siebert, Söder. - Söder solle bei dem Bonner Verlag Marcus & Weber 500 Exemplare von B.s "Gesammelten Abhandlungen" [= Emil von Behring: Gesammelte Abhandlungen, Neue Folge, Bonn, 1915] bestellen und diese an "hervorragende Ärzte" verschicken lassen. - Zur Tetanusserum-Fabrikation: 62 Pferde seien in Behandlung, wovon 25 Tiere Serum lieferten, pro Monat gebe es eine Ausbeute von 62.000 A.E. Das neue Tetanus-Immunserum Behrings werde an diejenigen Lazarette geliefert, die bereit seien, die für die Statistik notwendigen Angaben zu machen. Behring berichtet über die Tagung der Kriegschirurgen in Brüssel, die sich dafür ausgesprochen hätten, "daß zur Bekämpfung des in dem jetzigen Kriege so häufig auftretenden Tetanus die prophylaktische Einspritzung des von Behring'schen Tetanusserums von absolut sicherer Wirkung sei". - Beschluss, die Zementhalle auf fünf Jahre anzumieten; das Wasser werde von B. kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine Abdeckerei werde in der Nähe errichtet, aus den Kadavern sollten Bakterien-Nährböden hergestellt, auf den Wiesen Düngemittelversuche angestellt werden. - Der Pferdestall auf Elsenhöhe werde nicht gebaut, das Laboratorium auf dem Schlossberg vergrößert. - Bericht Söders über Umsatzvergrößerung (Vertragsabschluss über zwei Jahre mit 700 Apothekern) der Jahresumsatz werde 100.000 Mark erreichen. Verteilung einer Dividende von 12 %. Verteilung von Gratifikationen an Marburger Beamte und Arbeiter auf Vorschlag Sieberts (Scholz, Schäfer, Naumann, Kühn, Scholz, Müller, Pferdewärter, Hilfsdiener und Packerinnen). - Freudenberg bittet um Entlassung aus dem Aufsichtsrat. - Anschaffung eines Autos für Siebert zur Bewältigung der großen Entfernungen in Marburg. - Die nächste Generalversammlung solle am 09.06.1915 in Bremen stattfinden.

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Signatur: EvB/B 192/388

Steuererklärung zum Zwecke der Veranlagung der Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Marburg, L. / William Söder ; Carl Siebert
Marburg, 17.02.1916. – masch. m. hs. Erg., 2 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/75

Steuererklärung der Behringwerke. Einkommenssteuer für das Steuerjahr 1916 (106.751,67 Mark). Hs. ergänzt [Hs. Siebert?]: "Der Reingewinn für 1914/15 (8.V.14 - 30.XI.15 = 98.540.01 + 1 Monat (April 14) (1/12 von 98540) = 8211.66 [Summe] 106.751,67". "Nach Mitteilung von Herrn Müller hat Steuerinspektor Müller die Steuererklärung geprüft und für richtig befunden. Auch Justizrat Auth ist einverstanden. (Danach unterschrieb ich. [Kürzel nicht lesbar.] Auf S. 2, hs.: [Name, unlesbar wg. Lochung.] "Ich bin zur Zeit nicht für Gehaltserhöhung; wir könnten eine solche in Aussicht stellen, für den Fall dass durch die Ueberleitung des Bremer Büros hierher mehr Arbeit entsteht."

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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