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4 Einträge zu opitz, hans [1888-1971] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-05-27 07:34)


Signatur: EvB/B 194/8

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 24.01.1914. – masch. m. eh. Unterschrift, Erg. u. Korr., 2 S. (Abschr.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Sieberts Briefe vom 19. und 22.01.1914. Bezüglich der Werksgründung geht Söder davon aus, "dass wir auf der von Exc. von Behring gegebenen Basis einig werden". Er sei damit einverstanden, "dass der Wert für die Einbringung der Präparate auf Mk. [Mark] 150.000 festgesetzt und bar ausbezahlt wird". Behring solle jedoch auch das Tuberkulosemittel (Tulase) sowie das neue Diphtherieschutzmittel in die zu gründende Gesellschaft einbringen. - Der in Bremen ansässige kaufmännische Betrieb soll möglichst einfach gestaltet werden (Anmietung eines Kontors), um mit geringen Unkosten zu arbeiten. - Zum Gehalt der beiden Geschäftsführer. Information über Kontaktaufnahme mit den Ärzten Kissling (Hamburg) und Schelble [Kinderkrankenhaus Bremen?] sowie Stachow (Leiter der Infektionsabteilung des städtischen Krankenhauses Bremen) und Professor Brauer. Schelbles Assistent Opitz werde ebenso wie der Bremer Kreisarzt Weidanz zu Kissling reisen, um sich "die Technik und Antitoxinbestimmung für das Diphtherieschutzmittel anzueignen" bzw. "sich über das Diphtherie-Schutzmittel genau zu orientieren". - Über die erhoffte Genehmigung des neuen Verfahrens bei den Medizinalbehörden Bremens, Hamburgs und Weimars.

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Signatur: EvB/B 194/49

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 27.04.1914. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Zusendung der "Zusammenstellung unserer Verkaufspreise". - Zur divergierenden Beurteilung Zipkins, von dem sich nun auch Cremer, "der ja schon vielfach mit Russen zu thun gehabt hat", ein Bild machen solle. Siebert berichtet von Zipkins Schilderung eines "wunderbaren" Erfolgs seines Tubolytins in der Moskauer Augenklinik, wodurch die Entfernung eines tuberkulösen Auges verhindert werden konnte. Eine Veröffentlichung des Falles könne nicht schaden. Zipkin bestelle Tuberkulin und Tetanusheilserum. - Auf Veranlassung Behrings verschicke Siebert den Separatabdruck des Wiesbadener Vortrags [= Indikationen und Kontra-Indikationen für das neue Diphtherieschutzmittel "TA". Sonderabdruck aus den Verhandlungen des Deutschen Kongresses für innere Medizin, hg. von Prof. Dr. Weintraud, Wiesbaden. 31. Kongress. Wiesbaden 1914, 10 S.], die Söder den Bremer Ärzten Dr. Opitz, Kinder-Heilanstalten Bremen, und Dr. Moecker, Pathologisches Institut der Krankenanstalt Bremen, vorlegen solle. Hahn habe Bedenken wegen der Dosierung geäußert. - Über die Zahlungen an Behring (Anruf von Frau von Behring), das Drängen der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning, die anstehende Auflassung und Kriegers Arbeiten. - Da Behring noch zwei Wochen in Wiesbaden bleibe, solle die Aufsichtsratssitzung in Wiesbaden stattfinden. Empfehlenswert sei eine "vorbereitende Sitzung" in Marburg. Kontakt zu Bischoff, der Mitte Mai nach Bremen komme.

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Signatur: EvB/B 194/52

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 30.04.1914. – masch. m. eh. Unterschrift u. nachträgl. Anstr. auf S. 2, 3 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen, Richard-Wagnerstr. 9"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Sieberts Briefe vom 25.04.1914 und 27.04.1914. Finanzielles. Hinweis auf Schreiben der Vereinigten Eisenhütten- und Maschinenbaugesellschaft, Barmen, sowie der Fritz-Pezoldt-Aktiengesellschaft in Wien. Die Angelegenheit Otto Fritze sei erledigt. Zur weiteren Vertretung der Behringwerke G.m.b.H. in Russland (Zipkin oder Pharmakon). Informationen zur Aktiengesellschaft Pharmakon, die "volles Vertrauen" verdiene. - Söder habe den publizierten Vortrag Behrings an die Bremer Ärzte [Opitz und Moecker] weitergegeben. Opitz wolle seine Erfahrungen mit dem Diphtherieschutzimpfstoff im Bremer Kinderkrankenhaus veröffentlichen, die Dosis müsse etwas abgeschwächt werden, was den Erfahrungen Hahns entspreche. - Behring werde zunächst 50.000 Mark überwiesen, damit die Rückzahlung an die Höchster Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning erfolgen könne. - Schilderung der von der Steuerbehörde ausgehenden Hindernisse. Zum Treffen in Marburg am 09.05.1914 mit Cremer und "den andern Bremer Herren". - Zur Erkrankung der Pferde an Druse, Stellungnahme Grotkass'.

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Signatur: EvB/B 194/54

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 01.05.1914. – masch. m. eh. Unterschrift u. nachträgl. Anm., 1 S.

"Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen, Richard-Wagnerstr. 9"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Antwort auf Sieberts Brief vom 30.04.1914. Die Bremer Ärzte [Opitz, Moecker] seien informiert. Zum vom 8.05.1914 bis 10.05.1914 stattfindenden Treffen in Marburg, zu dem auch Cremer aus England kommen werden, Behring möge informiert werden. - Endlich seien die Akten dem Registerrichter eingereicht worden, für die kommende Woche werde die Eintragung [der Behringwerke G.m.b.H. in das Handelsregister] erwartet. Die benötigten 10.000 Mark würden überwiesen. - Siebert möge Präparatelisten und Literatur an die Firma Helsingfors Apotekares Drognederlag, Helsingfors, Finnland, an Johannsen, Felix & Co. in Hamburg und Carl Böhmer & Co. in Bremen schicken. [Eh. Erg. Sieberts: Erledigt am 4.V.14.]

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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