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9 Einträge zu pfeiffer, richard [1858-1945] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-21 14:41)


Signatur: EvB/B 1/192

Brief an Erich Wernicke / Emil von Behring
Wiesbaden, 10.03.1892. – eh., 4 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Stabsarzt Dr. Behring / Institut für Infektionskrankheiten Königliche Charité / Berlin" [Wort unterstrichen, eh. überschrieben "W."]

Br. erwähnt bei Schulte (2001), S. 74, 102, 129

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000885k

B. dankt für den umfangreichen Brief W.s. Bei Geldproblemen könne er sich an Engelhardt wenden. Die Separatabdrucke [= "Ueber Immunisirung und Heilung von Versuchsthieren bei der Diphtherie", in: Zeitschrift für Hygiene 1892, 12, 10-44] sollten an Rubner, Schütz, Casper, Goldscheider, Gerstacker, Gravitz, Hünermann, Ilberg, Salzmann und Althoff verteilt werden, er selbst schicke Exemplare an von Coler, von Bergmann, Mehlhausen und Guttmann sowie die Kollegen in Paris, Bonn, München und den ihm bekannten Personal in den Hygieneinstituten. - Über die Fortschritte bezüglich der neuen Monographie zur Blutserumtherapie [= Die Blutserumtherapie I und II. Leipzig: Thieme, 1892] und die Zusammenarbeit mit Frank im Institut von Fresenius [gemeinsam publiziert: "Experimentelle Beiträge zur Lehre von der Bekämpfung der Infektionskrankheiten. Ueber einige Eigenschaften des Tetanusheilserums", in: Deutsche medizinische Wochenschrift 21.04.1892, Nr. 16, 348-349]. - Zu Versuchen und Weiterbehandlung der Kaninchen und der Friedeberger Hammel. Nachfrage zu Pfeiffer.

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Signatur: EvB/B 1/210

Brief an Erich Wernicke / Emil von Behring
Johannisthal, 12.05.1892. – eh., 4 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000885c1

Über die Konflikte mit Brieger und Koch und deren Lösung (Vermittlungsvorschläge durch Pfeiffer). Über die Zuweisungen zum Hygieneinstitut bzw. zum Institut für Infektionskrankheiten, Einfluss v. Colers. B.s Freundschaft zu W. ("daß ich auf jedes Wort schwöre, was Du mir sagst"), die Koch tief beeindruckt habe (er wünschte sich "auch so einen Freund, auf den man schwören kann"). Koch habe bei Althoff eine B. angemessene Stellung - selbstständige Professur - beantragt. Versöhnung mit Koch.

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Signatur: EvB/B 1/19

Brief an Carl Binz / Emil von Behring
Berlin, 21.10.1892. – eh., 4 S. (Kopie), Transkr. (1 S.)

(Briefe : Binz)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1032/Dok. 0000075

Behring schildert den weiteren Verlauf der Stellenneubesetzung in Bonn. Koch habe seinen Mitarbeiter Richard Pfeiffer dahingehend instruiert, "dass in erster Linie ich, nächstdem mein Mitarbeiter Wernicke und in dritter Linie Bitter", Asssistent Flügges in Breslau, zu nennen seien, doch wolle Behring nicht als "Lückenbüßer" für den eigentlich vorgesehenen Finkler stehen. - Dennoch äußert er Wünsche bezüglich der Bonner Stelle: Er wolle mit Unterstützung weniger Mitarbeiter die Heilserumgewinnung von Tieren fortsetzen (finanziell werde er dabei von den Farbwerken in Höchst unterstützt) und an Binz' Institut wissenschaftlich arbeiten. Zudem strebt er einen offiziellen Lehrauftrag mit dem Recht zu examinieren an.

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Signatur: EvB/B 1/215

Brief an Erich Wernicke / Emil von Behring
Berlin, 25.10.1892. – eh., 4 S. (Negativkopie), Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Stabsarzt Dr. Behring, Berlin S.O., Treptower Chaussee 8, I. Villa Emma"

Br. erwähnt bei Schulte (2001), S. 77, 78

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1046/Dok. 0000885h1

Das Serum wirke "bei 1:500" lebensverlängernd, verhindere aber nicht den Tod "bei der Infektion mit 0,04 ccm". - Zur Aufteilung der noch lebenden Hammel, von denen W. eventuell einige ins Hygienische Institut übernehmen wolle. Höchst, vertreten durch Laubenheimer, werde Tiere von B. erhalten. - Über die umfangreiche literarische Arbeit. Freundlichen Briefkontakt zu Mecnikov. Zur Besetzung der Bonner Stelle durch Finkler, W., Bitter oder B.; Binz wolle B., Althoff bevorzuge Finkler. - Privates (Skatspiel mit Pfeiffer und Rotter).

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Signatur: EvB/B 1/2

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Paris, 24.12.1894. – hs., 11 S. (Abschr.)

Briefkopf: " Grand Hôtel Boulevard des Capucines, 12 Paris"

Vgl. Br. Behrings. an Althoff vom 14.05.1895

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000006

Original: GStA PK

B. berichtet"folgeschwere Differenz" mit Robert Koch wegen der praktischen und geschäftlichen Verwertung der Serumtherapie. Diesbezüglich Konkurrenz mit Prof. Pfeiffer. B. vertrete auch die Interessen seines Mitarbeiters Dr. Ransom, der "das Cholera-Antitoxin gefunden hat." Koch habe B. nun "'den Weg zum Institut für Infektionskrankheiten für immer abgeschnitten'"; er wolle nun sich und den "treu zu mir haltenden Mitarbeiter[n]" - darunter Wernicke - eine andere Arbeitsstelle sichern. In den Höchster Farbwerken beabsichtige man ihm eine wissenschaftliche Abteilung einzurichten, wo er auch seine Mitarbeiter zu beschäftigen gedenke. Sollte sich die Berufung Prof. Finklers nach Marburg bestätigen, wolle B. sich zwangsläufig nach einer Lehrtätigkeit im Ausland (Ungarn, Budapest, Heilserumgewinnungs-Institut, Generaldirektor Spitz) umsehen. - Bericht über liebenswürdige Aufnahme im Pariser Pasteur-Institut und bei den Fachkollegen, Aussicht auf Ordensverleihung, deshalb Verlängerung des Paris-Aufenthaltes. - Er beabsichtigte Weiterreise nach Cannes und Treffen mit Oskar Borchert, erwähnt wird dessen Kontakt zum Großherzog von Mecklenburg. In Neapel geplante Einschiffung nach Ägypten. Endgültige Entscheidung über die Wahl der neuen Arbeitsstelle nach Rückkehr von der Reise.

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Signatur: EvB/B 1/3

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Cannes, 08.02.1895. – hs., 11 S. (Abschr.)

Anm.: enth. Notiz "Original des Briefes liegt bei." - Orig. nicht im Bestand MR.

Ländercode UNIMARC: XA-FR

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000008

Original: GStA PK, Sig. B2 861 E7, Bl. 21-31

B. schildert A. "rückhaltlos" seine Notlage. Aus "Dankbarkeit, aus persönlicher Anhänglichkeit und aus sachlichen Gründen" habe er bisher die Bindung an das Kochsche Institut nicht gelöst, auch wenn er habe "Concessionen" machen müssen: 1892 hätten Brieger, Kitasato und Wassermann während seines krankheitsbedingten Aufenthaltes in Wiesbaden die Früchte seiner Arbeit "zu escamotieren" versucht, Ehrlich habe während B.s Erkrankung im Winter 1893/94 mit der Diphtherie-Antitoxingewinnung begonnen. Auf Immunisierungsarbeiten bei Tuberkulose und Cholera habe B. ebenfalls verzichtet. Nun wünsche er die gleiche "Souveränität", wie sie Koch in seinem Institut habe, so dass ihm in der Serumabteilung der Höchster Farbwerke nicht hineingeredet werde. Andernfalls trete er zwecks Gewinnung von Tuberkulose-, Cholera- und Typhusantitoxin mit einer anderen chemischen Fabrik in Verbindung. Koch wolle Pfeiffer an B.s Statt in Höchst unterbringen. B.s Mitarbeiter Sanitätsrat Boer sei in Berlin nur noch geduldet, die Kräfte von Wernicke, Knorr, Ransom, von Lingelsheim und Casper lägen brach. Ihnen könne B. jedoch in "Paris, in Rom, in Genua, in Petersburg, in London, in Budapest, in Amerika" eine gute Position verschaffen. Er selbst wünsche kein von Höchst "dotirtes oder auch nur subventionirtes Institut", das ihn vom guten Willen der Farbwerke abhängig mache. Er wolle nicht "durch Pflichten der Dankbarkeit und andere[r] sentiments zu Concessionen gezwungen werden [...], die einen schädigenden Einfluß" auf seine wichtigsten Ziele ausübten. Finkler und Kossel seien sehr viel besser für eine Hygiene-Professur geeignet, und auch Buchners Ruf [nach München] habe ihn selbst bescheidener gemacht. Sein früheres Bestreben, in Berlin tätig zu werden, könne nun seinen Wunsch nach Marburg berufen zu werden "nicht mehr beeinträchtigen." Es sei noch nicht zu spät. Nach Besitz der Legitimation als preußischer Universitätsprofessor wünsche er ein ähnliches Projekt wie das Bonner [vgl. Br. Althoffs an B. vom 31.01.1895]. "Mein ceterum censeo ist nach alledem `Sobald wie möglich eine Hygienische ordentliche Professur ohne Concurrenz am gleichen Ort."

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Signatur: EvB/B 78/3

Brief an Emil von Behring / Robert Koch
Berlin, 01.05.1896. – eh., 6 S.

Dauerleihgabe seit 13.12.1994 (Eigentümer?)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1037/Dok. 0000351

Antwort auf Bs. Brief an K., der ihm in Ägypten beständig nachgesandt worden sei. Die Fotografien habe er an Schiess, Kartulis und Bitter übergeben. Über den Reiseverlauf. In Berlin habe K. an den Verhandlungen zum zukünftigen Schicksal des Instituts teilnehmen können, das ursprüngliche Projekt sei durch den Teltower Kreistag über den Haufen geworfen worden. B.s Anregung, eine Zeitschrift für schnelle Publikationen zu gründen, wollte K. aufgreifen, wenn er nicht anderweitig gebunden wäre: Auch Flügge habe wegen Änderungen seiner "Zeitschrift für Hygiene und Infektionskrankheiten" angefragt, über Löffler sei er mit dem "Centralblatt für Bakteriologie" in Verbindung getreten, das die Referate aus dem Institut abdrucke. Ob B. nicht wie Pfeiffer der Redaktion des "Cenntralblattes" beitreten wolle? - Nachfrage zum Cholera- bzw. Tetanusserum und Bitte um Zusendung einer Probe des Choleraserums.

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Signatur: EvB/L 251

Bericht an den Kurator der Universität Marburg, Heinrich Steinmetz / Emil von Behring
Marburg, 02.08.1900. – eh., 7 S. (Negativkopie)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1198

Bericht über die Möglichkeiten, die Rindertuberkulöse medikamentös zu bekämpfen oder durch bestimmte Maßnahmen an der Verbreitung zu hindern, beispielsweise durch "Schaffung tuberkulosefreier Stallungen", wie sie der dänische Veterinär Bang empfohlen habe und wie sie in einigen preußischen Provinzen erprobt würden. Hinweis auf die Versuche in Oppeln (Departements-Tierarzt Arndt), von denen Behring durch Vermittlung des Grafen von Zedlitz-Trützschler erfahren habe. Seine Untersuchungen wolle er in der Provinz Hessen mit Unterstützung der Besitzer und Verwalter an Vogelsberger Rindern durchführen. Beschreibung der Untersuchungen. Ziele: "Gewinnung eines specifischen Schutzmittels und Heilmittels nicht bloß für die Tuberkulose der Rinder, sondern auch für die Tuberkulose des Menschen". Zu Behrings Arbeiten mit Kitashima (Entdeckung von Antikörpern, die Richard Pfeiffers Immunkörpern ähneln).

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Signatur: EvB/B 192/529

Dysenterie-Sera : [Liste] / [Unbekannt]
[o.O.], [03.1917]. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Informationen zur Gewinnung und zum Preis verschiedener Sera: Dysenterieserum Höchst (Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning); Dysenterieserum Shiga-Kruse (Sächsisches Serumwerk); Dysenterieserum Flexner (Sächsisches Serumwerk); Polyvalentes Dysenterieserum (Sächsisches Serumwerk); Genickstarreserum Kolle-Wassermann (Sächsisches Serumwerk); Cholera-Impfstoff Kolle (Sächsisches Serumwerk); Typhusvakzine (E. Merck); Typhus-Impfstoff (Pfeiffer-Kolle) (Sächsisches Serumwerk).

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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