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7 Einträge zu pirquet von cesenatico, clemens peter [1874-1929] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-01-28 09:40)


Signatur: EvB/W 10

Tetanus Pferd N. 2 Adolf : [Kurvenblätter] / [Emil von Behring ...]
[Marburg], 19.07.1898-20.12.1902. – Vordr., eh., fr. Hd., 20 S. (fortldf.), 1 S. Deckblatt

Alte Signatur: 08-08/T II, n/Nr. 2000

Kurvenblatt über Gewicht, Temperatur, Tetanusgiftgabe und Blutentnahmemenge des Tetanus-Pferdes "N° 2 Adolf".

Notation: 1.1 - Versuche

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Signatur: EvB/W 18

Tulase zur Behandlung der Tuberkulose von Menschen und Rindern. Tagebuch 1906 bis 1912 (aus dem Nachlass von Dr. Siebert) / [Emil von Behring ...]
[Marburg], 06.08.1906; 27.02.1912. – eh. u. fr. Hd., m. eingeklebten Zetteln, z. T. masch. sowie eingelegte Zettel, 6 S., hs. und gedr., 393 S. (1 Kladde)

Alte Signatur: 08-08/T II, k/Nr. 2284

Pyocyaneus, Färbung mit Ziehlscher Lösung. Zur Pyacyaneusgiftgewinnung, Pyocyanueus-II und Tulase II, Wachstumshemmung von Pyocyaneus durch Tulase, Versuche mit Rinderleber von geschlachtetem Tier, Herstellung des Diphenols, Versuche mit Tulase, Perhydrase-Verfahren, Desinfektionsversuche mit Diphenyl und Diphenol, Einfluss von Diphenol auf das Wachstum von Bact. Coli in Nährbouillon, Tulaselaktin, Hepin-Tabellen, Normal-Sufonin, Fünffach-Normal-Sufonin, Tulaselipin, Liste von Präparaten "Dr. Römer für Argentinien", Lipin-Gewinnung, Herstellung von Tulase-Lipinen, Verarbeitung von Tuberkulase zu T-Lipin und T-Protein, Verarbeitung von frischer Tuberkulase I zu T-Lipin und T-Protein, Tulase-Lytin-Gewinnung, Bovovaccin-Emulsionen, Untersuchung der Keime in der Milch (Vollmilch, Magermilch, Rahm), H2O2-Milch, Unterschied in der Rahm-Absonderung erwärmter und nicht erwärmter Milch, Wasserstoffsuperoxyd-Konzentration, Untersuchung mit Rahm aus Marbach-Milch, Untersuchung mit Bolle-Milch, Liste über den dem Reichsgesundheitsamt gelieferten Bovovaccin, Tabelle zur Wirkung verschiedener Tb-Prärparate auf Meerschweinchen, Virulenzprüfung von Bovovaccin-Emulsion, Prüfung verschiedener Präparate auf Tuberkulinwirkung, Prüfung der Löslichkeit von Tetanus-Trockenserum, "Deycke - Much. Untersuchungen über endo-bazilläre Eiweißkörper. (Medizin. Klinik 1908. S. 401)", Tabellen über Gewinnung von Tuberkulin ("Ausbeute an Tb."), "Literatur über Katalase etc. von Battelli aus dem Chem. Centralblatt" von 1903 bis 1906. Glyzerinbestimmungen in Tuberkulin. Selbstkosten von Nährböden. "Herstellung von concentriertem Tuberkulin durch Eindampfen und Entfernen des Glycerins". "Kann durch fraktionierte Alkoholfällung aus Tuberkulin der Träger der Tub-Wirkung isoliert werden?". "Empfindlichkeits-Prüfung durch kutane Tub-Injektion an M.[eerschweinchen], die am 14. IV. 09 mit verschieden starken Dosen von Bv.-Emulsion inficiert wurden". "Tuberkulinlösung zur Introkutan-Reaktion bei Rindern". "Preise für Tub-Lösung zur Introkutanen Reaktion". Infektionsversuche mit Bovovaccin-Emulsion. "Einfluss der Reaktion der H2O2-Lösung auf die Zersetzung des H2O2 durch Hepin". "Selbstkosten von Hepin". "Fällung von Hepin mit Essigsäure", Herstellung von Endo-Närböden, Herstellung von Blutegelextrakt. "Bestimmung der katalytischen Energie in Tr. Hepin". Tetanusheilserum. "Tuberkulin nach Dennys". "Tuberculin-Lösung zur Quantitativen Tub-Prüfung nach Pirquet". "Literatur Tetanusserum".

Notation: 1.1 - Versuche

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Signatur: EvB/B 192/17

Brief an [Carl Siebert, Behringwerk] / Ernst Schudt, Heilstätte Vogelsang
Gommern, 21.07.1912. – masch. m. eh. Unterschrift u. nachträgl. Anstr. m. Bleistift, 2 S.

Briefkopf: "Heilstätte Vogelsang Post- und Bahnstation: Gommern, Bez. Magdeburg"

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/50

Antwort auf den Brief vom 28.06.1912. Schudt bittet um eine neue Sendung von Tuberkulin zur Fortsetzung der Versuche. Die Erfolge seien jedoch noch nicht ermutigend. "Obgleich die Pirquet-Reaktion fast ausnahmslos schwächer ausfällt als bei Alt-Tuberkulin und albumosefreiem Tuberkulin (Höchst), so werden die Injektionen in den meisten Fällen weniger gut vertragen als die mit Alt-Tuberkulin und namentlich mit albumosefreiem, das nach unserer Erfahrung im allgemeinen am besten vertragen wird." So klagten die Kranken über Kopfschmerzen und litten unter erhöhten Temperaturen. Grüße an Paul Römer.

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Signatur: EvB/L 242/2

Berlin, 12.11.1912 - 07.06.1913. – 3 Dok., 47 S.
[^]. 2.
Gutachten über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum / Otto Heubner
Berlin, 12.11.1912. – masch., 11 S. (Vervielf.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1234

Gutachten nach einer Eingabe B.s, "über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum" zu informieren. - Ausführlicher Bericht über die Erscheinungen der Serumkrankheit seit Beginn der Serumtherapie, so beim Einsatz von Hammelserum und bei der Behandlung des Scharlachs mit Antistreptokokkenserum (von Pirquet). Beschreibung der klinischen Erscheinungen (Hautausschlage, Fieber, Gelenkschmerzen etc.) und Hypothese über das Wesen dieser Krankheit, die wohl "das Produkt einer Reaktion des menschlichen Körpers mit dem zugeführten Fremdstoff" sei und von Pirquet "Allergie" genannt wurde. Zu den Techniken und Strategien zur Verminderung der Serumkrankheit; zur Berichterstattung über Krankheitsfälle, auch "als "kinematographische Demonstrationen", über allergische Reaktionen bei Meerschweinchen, Kaninchen und Hunden. Ausführlicher Bericht über Heubners Erfahrungen in der Berliner Universitätskinderklinik, wo B.s Heilserum "seit nahezu 20 Jahren" angewandt werde und nun ein Doktorand die Krankengeschichten von Diphtherie-, Masern- und Keuchhustenkranken mit dem Ergebnis ausgewertet habe, dass keine der aufgetretenen Serumkrankheiten bedrohlich gewesen sei. Es folgen zahlreiche aktuelle Krankengeschichten aus der Berliner Kinderklinik einschließlich der Beschreibung eines anaphylaktischen Todesfalles bei sekundärer Diphtherie. Nach dem Tod eines siebenjährigen Mädchens seien bei zu Allergien neigenden Kindern keine intravenöse Einspritzung mehr vorgenommen werde. Weitere Ergebnisse und Schlussfolgerungen.

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Übergeordnet

Signatur: EvB/L 242/3

Berlin, 12.11.1912 - 07.06.1913. – 3 Dok., 47 S.
[^]. 3.
Über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum : [Correferat] / Georg Gaffky
Berlin, 18.11.1912. – masch., 24 S. (Vervielf.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1234

Bericht über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum. Historisches (Beobachtung der Krankheitssymptome en seit 1894, Mitteilung des Professor Johannessen aus Christiana [= Oslo]), Hinweis auf den Kongressbericht des Internationalen Kongresses für Hygiene und Demographie zu Brüssel (1903) und den Bericht Friedrich Löfflers, der nach einer Ärzteumfrage zu dem Ergebnis kam, dass nach Einimpfung eines Serums zwar Urtikaria und Gelenkschmerzen beobachtet wurden, nicht jedoch Todesfälle. Daher sei es für jeden Arzt "geradezu eine Pflicht [...], bei jedem Fall von Diphtherie die bedrohten Individuen der Umgebung der Schutzimpfung zu unterziehen". Berichte der Professoren [Arnold] Netter aus Frankreich und [Crescenzo] Pavone aus Italien, Dr. [Franz] de Tordays aus Ungarn und Dr. Aasers aus Norwegen. Über die von Arthus durchgeführten experimentellen Forschungen (1903) [Arthus-Phänomen]. Über die "Serumanaphylaxie" (Richet), die Beobachtungen Theobald Smiths (1904) und die Nachprüfungen durch Otto in Ehrlichs Institut für experimentelle Therapie. Über von Pirquets und Schicks "überaus sorgfältige[]" Wiener Untersuchungen über die "krankmachenden Wirkungen des artfremden Serums", insbesondere bei "Reinjizierten". Zum Wesen der erworbenen Überempfindlichkeit (Ernst Friedberger). Auflistung von 22 Fällen von starken Reaktionen bzw. Tod nach Serumeinspritzung (1905 bis 1911, aus der Literatur bzw. mündliche Mitteilung). Im Fazit Hinweis auf die geringere Empfindlichkeit des kindlichen Körpers im Vergleich zum erwachsenen und die Annahme, dass die individuelle Disposition eine "erhebliche Rolle" spiele. Weiterhin Hinweis auf Ernst Friedbergers Vorschlag, "bei Reinjektionen die erforderliche Serummenge dem Körper langsam einzuverleiben", um die Bildung sogenannter "antianaphylaktischer" Körper anzuregen. Insgesamt scheinen nach Gaffky jedoch "die mit den prophylaktischen Injektionen verknüpften Gefahren derart gering, daß sie nicht wesentlich ins Gewicht fallen können".

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Signatur: EvB/B 192/93

Brief an Carl Siebert / Gustav Scholz
Bremen, 08.06.1914. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg, Bremen, Altenwall 21"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293/Dok. 0000962/3

Scholz dankt für die Unterstützung beim Erhalt der neuen Arbeitsstätte [in Bremen?]. Stichworte: Tierärzteschaft, Belieferung von Apotheken und Grossisten, Sächsische Serumanstalt, Rheinische Serum-Gesellschaft, Zwischenhandel. Scholz schlägt vor, "für die Veterinärpräparate unter der Tierärzteschaft Propaganda" zu machen "und zugleich die Freundschaft der WedeTe [Wirtschaftsgenossenschaft deutscher Tierärzte] suchen". Revision von zugesandten Serum-Präparaten (Tetanus-Heilserum und konzentriertes Tuberkulin): "Die Sendung mit den verschiedenen Präparaten ist Ende voriger Woche hier eingegangen. Die Prüfung hat jedoch ergeben, daß das Sortiment mit der Aufstellung nicht übereinstimmt. Während die Packungen von Tetanus-Heilserum und konzentriertem Tuberculin richtig sind, stimmen die Lösungen nicht. Wir empfingen: 10 vollständige Serien für therapeutische Verw[endung]. (Dosen 1-52) / 10 Carton Diagnose Koch / 10 [Karton Diagnose] Löwenstein, 10 [Karton Diagnose] v. Pirquet, 10 [Karton Diagnose] Wolff-Eisner, 20 [Karton] 10 % Lösung zur Prüfung d. Rindertub[erkulose]." etc. "Es fehlen also die in der Aufstellung genannten 5 Schachteln Lösung nach Pirquet verschiedener Stärke." -- Söder empfehle die Anstellung von Packerinnen, um die Überlastung der Laboratoriumsdiener zu verhindern.

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Signatur: EvB/B 194/87

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 10.06.1914. – masch., 5 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Dr. Bruns wolle mit Söder über sein neues Mittel gegen Seekrankheit sprechen. Kurze Informationen zu Zipkin (Bilanzen); Feuerversicherung; Probepackungen für Diphtherieheilserum; Höchster [= Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning] Tuberkulinpräparate für Pharmakon. Über seine Arbeitsüberlastung, Wunsch nach einem Assistenten, Schlossberger sei durch Behring stark beschäftigt. Über die Herstellung von neuem "Tuberkulin Koch (T R) und die neuen Tuberkelbazillen-Präparate", welche die Behringwerke ebenso wie andere auch herstellen könnten. Zur "Propaganda bei den Tierärzten" und dem Konflikt zwischen Landwirten (Gutsverwaltungen) und Tierärzten bezüglich Heilmittellieferung (z. B. Bovovaccin). Über Sieberts Gespräch mit Direktor Marx [= Karl Marks] (WDT, Wirtschaftsgenossenschaft deutscher Tierärzte), der sich über die geschäftlichen Beziehungen "in sehr günstigem Sinne" geäußert habe. Auch mit dem Versand von Werbematerial an alle Tierärzte sei Siebert einverstanden, jedoch trete man beim direkten Verkauf an Tierärzte in Konkurrenz mit den bisherigen Abnehmern, der Gesellschaft für Seuchenbekämpfung und der Rheinischen Serumgesellschaft. Mit [Inspektor] Scholz empfiehlt Siebert, "die Freundschaft der Wedete" zu suchen". - Die Tuberkulinlösungen nach Pirquet seien aus bestimmten Gründen nicht mitgeschickt worden; der Lieferant der Siegelmarken sei Bernhard Bartling in Berlin.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
Fb. 20 - Medizin

Emil-von-Behring-Bibliothek / Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin,
Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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