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10 Einträge zu porzellanfabrik kaempfe und heubach <wallendorf, lichte> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-07-06 21:22)


Signatur: EvB/B 194/100

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 24.06.1914. – masch. m. eh. Korr., 2 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Über den Bezug der Medikamentenfläschchen durch die Firma Heye oder alternativ durch Kaempfe. Bezugnahme auf Söders Bericht über den Besuch bei der Firma Merck; Empfehlung einer Kontaktaufnahme mit der chemischen und pharmazeutischen Fabrik von Dr. Georg Henning in Berlin (Verwendung von Hepin für Sauerstoffbäder und ähnliches). Übersendung eines russischen Schriftstückes (Einfuhrerlaubnis für Tetanusheilserum und Tuberkulin?). Ob Söder oder Cremer auf Behring einwirken könnten, in den Behringwerke G.m.b.H. "Neu-Tuberkulin (Bazillen-Emulsion)" zu produzieren? Auch Merck stelle Neu-Tuberkulin her.

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Signatur: EvB/B 194/105

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 26.06.1914. – masch. m. eh. Unterschrift u. nachträgl. Unterstr., 3 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg Bremen, Altenwall 21"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Grotkass sei inzwischen mit Abzügen bezahlt worden, man rechne nun mit einer Klage von seiner Seite. Scholz komme in der kommenden Woche nach Marburg. Die Berechnung der Präparate und die Rechnungsstellung solle "einstweilen noch" von Marburg aus erfolgen, unter Mithilfe von Scholz. Zur Lieferung der Arzneiflaschen durch Heye (alternativ durch Kaempfe). Die "Hepin-Angelegenheit" solle noch zurückgestellt werden, es würden Erkundigungen zur Fabrik von Henning eingeholt, das russische Schriftstück werde übersetzt. Zur Produktion des Neu-Tuberkulin. Zum Empfang der Fürstlichkeiten [= Großherzog von Oldenburg, Fürst von Schaumburg-Lippe] in Brake. Da diese Beziehungen "außerordentlich wertvoll" seien, wolle Söder auf Empfehlung Cremers auch am Kaiseressen in Kiel teilnehmen. - Da im Vordergrund nun die Verpackung des Vorrats von 100.000 Packungen (Diphtherieheilserum) stehe, wolle er demnächst "für einige Wochen" nach Marburg kommen.

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Signatur: EvB/B 194/108

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 08.07.1914. – masch., 1 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Von Scholz habe Siebert erfahren, dass Söder wieder in Bremen sei. Er schicke den Vertrag mit dem Garnisonslazarett Breslau zwecks Unterzeichnung. Freudenberg sei aus Marburg abgereist. Die Firma Wezel & Naumann könne innerhalb kurzer Zeit 10- bis 20.000 Hülsen liefern; Kaempfe solle Flaschenmuster schicken.

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Signatur: EvB/B 194/110

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 08.07.1914. – masch. m. eh. Unterschrift u. eh. Nachtrag, 1 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg Bremen, Altenwall 21"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Zur Angelegenheit Wenghöffer. Über die Verhandlungen mit von Brüning, Lingner und W. Merck. Merck habe sich wegen der Diphtherieserum-Konvention an Söder gewandt. - Nachschrift: Man sei mit der den Flaschen von Kaempfe einverstanden, die Muster von Heye seien "indiskutabel".

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Signatur: EvB/B 194/111

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 09.07.1914. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Zur Verpackung des Diphtherieheilserums (Packung bei Wezel & Naumann, Flaschen bei Kaempfe). Über die Menge des bisher fertig gestellten Diphtherieheilserums. Auch Behring stelle von seinen Vorräten Serum zur Verfügung. 80 Liter sollten zur Prüfung nach Frankfurt geschickt werden; mehrere Pferde seien fertig zur Blutentnahme. Auth schicke ein Gutachten zu Grotkass. - Privates (Fest bei Behrings am 09.07.1914).

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Signatur: EvB/B 194/114

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 10.07.1914. – masch. m. eh. Korr., 2 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Kurze Mitteilungen über das Gutachten Auths, über die Flaschenlieferung durch Kaempfe, über Flaschenverschlüsse (Gummistopfen oder Kork), über ein Schreiben des Ministeriums des Inneren [Inhalt unbekannt], über die Vorräte an Diphtherieschutzserum, über ein Schreiben der Firma Diederichsen [Inhalt unbekannt], über den von Behring geäußerten Plan einer baldigen Aufsichtsratssitzung. - Privates (Einladung an Söder, beim Besuch in Marburg bei Familie Siebert zu wohnen und auch an einer Gesellschaft teilzunehmen).

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Signatur: EvB/B 194/120

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 16.07.1914. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Da der Minister des Inneren [= Friedrich Wilhelm von Loebell] die Behringwerke G.m.b.H. ersucht habe, Vorschläge bezüglich der Preisfestsetzung für das neue Diphtherieheilserum zu machen, schicke Siebert diese nun zu (Einkaufspreis und Verkaufspreis der Apotheker). Ob Söder bezüglich der Preise bei Lingner, Merck und von Brüning nachfragen wolle? Zur Flaschenlieferung von Kaempfe ("edelgrüne Farbe"). Das Protokoll der Aufsichtsratssitzung sei angekommen, die avisierten 3000 Mark jedoch noch nicht. Schlossberger habe ein Manuskript für den Diphtherieheilserumprospekt verfasst.

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Signatur: EvB/B 194/134

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
Marburg, 03.08.1914. – masch., 3 S. (Durchschlag)

Briefkopf: "Behringwerk Marburg/Lahn"

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Auf ein Telegramm des Kriegsministeriums habe Siebert nach Rücksprache mit Behring geantwortet, dass Typhus-Impfstoff, Cholera-Impfstoff und Ruhrserum in den Behringwerken G.m.b.H. nicht vorhanden seien, da Behring die Produktion dieser Stoffe in den Behringwerken wegen deren Gefährlichkeit ablehne. - Behring halte den Tierarzt Henningfeld [Bewerbungsbrief vgl. EvB/B 192/107] aus verschiedenen Gründen nicht für geeignet. - Finanzielles. - Über die Vorräte an Tetanusheilserum, das von der Militärverwaltung noch nicht angefordert worden sei. Der Auftrag vom Schweizer Serum- und Impfinstitut in Bern konnte nicht ausgeführt werden, da die Post keine Sendungen ins Ausland annehme. In Marburg sei die Lage unruhig, am Nachmittag sollten "ein Marburger und zwei Russen standrechtlich erschossen werden". Da auch zwei Russen auf der Straße verhaftet wurden, sei mit "russischen Geschäften" und Geldern von Zipkinin absehbarer Zeit nicht zu rechnen. - Siebert rechne mit baldiger Flaschenlieferung durch Kaempfe sowie mit den Frankfurter Prüfergebnissen, sodass nun mit der Abfüllung begonnen werden könne.

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Signatur: EvB/B 194/154

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 07.09.1914. – masch. m. eh. Unterschrift., 2 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg Bremen, Altenwall 21"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Zur Bestellung der Firma Gehe [Dresden]. Zur Abfüllung des Diphtherie-Heilserums in die von Heye gelieferten Flaschen, wenn Kaempfe nicht zu liefern in der Lage sei. Da das Pflegepersonal in sämtlichen Krankenhäusern gegen Cholera, Typhus und Ruhr geimpft werden solle, könnten die Behringwerke G.m.b.H. diese Impfstoffe gewiss verkaufen. Es sei empfehlenswert, diesbezüglich - über Bremen und nach Einsichtnahme durch Cremer - an das Kriegsministerium zu schreiben. Zur Einstellung neuer Arbeiter als Ersatz für die einberufenen. Beschreibung seines militärischen Dienstes ("bis an die Zähne bewaffnet, müssen jedes Schiff untersuchen, das die Brücken passieren will und dürfen keines ohne einen besonderen Erlaubnisschein der Militärbehörde durchlassen").

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Signatur: EvB/B 194/156

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
Marburg, 09.09.1914. – masch. m. hs. Streichungen, 3 (5) S. (Durchschlag) (Entw.)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Bestätigung der Rechnungskopie für die Adlerapotheke in Komotau. - An Gehe lieferten die Behringwerke G.m.b.H. Tetanusserum, Diphtherieserumflaschen von Kaempfe seien eingetroffen. Statt eines Briefes an das Kriegsministerium solle nach erfolgreichen Versuchen in einer medizinischen Wochenschrift über die Behringwerke G.m.b.H. berichtet werden, mit dem Ziel, dass sich die Interessenten "ohne unser Zutun" an die Behringwerke G.m.b.H. wendeten. - Dank für den bereits bekannten Bericht von Fornett über Typhus- und Choleraschutzimpfung aus der Deutschen medizinischen Wochenschrift. Die Impfstoffe würden jetzt aus Bouillon-Kulturen hergestellt; weitere Informationen zur Produktion. - Über Ersatzarbeiter und Hilfskräfte für Marburg. - Über eingetroffene Wünsche nach Druseserum von Dr. Fritze (zurzeit Ludwigslust) und der Remonte-Abteilung des Kriegsministeriums (für Versuchszwecke in einem Remontelager bei Einbeck). Behring, seine Frau und Institutsdiener Reidt seien mit dem Auto nach Einbeck gefahren.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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