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4 Einträge zu roux, emile [1853-1933] ADRESSAT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-21 14:44)


Signatur: EvB/B 1/158

Brief an [Émile Roux] / Emil von Behring
Marburg, 29.11.1895. – eh., 3 S.

(Briefe : Roux)

Adressat nicht genannt, evtl. Émile Roux.

Original-Autograph Behrings gekauft am 13.08.1996 bei Kronenberg AG Internationale Auktionen, Basel, durch Behringwerke, Bibliothek und Archive, Dr. Staerk. - Briefwechsel zwischen Staerk und Auktionshaus Kronenberg vorhanden.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000963

B. erhebt seinen Prioritätsanspruch auf das Diphtherieantitoxin. - Er dankt für Nachrichten und schickt Ausschnitte aus seinen Publikationen, die nur "dasjenige wiedergeben, was ich gefunden hatte, bevor [...] irgend jemand sonst sich mit Antitoxinen im Blut [...] beschäftigt hat". Verweis auf Kapitel V und VI seiner "Geschichte der Diphtherie" [Leipzig: Thieme, 1893]. Nochmalige Betonung, dass die Publikationen erfolgt seien, "bevor sonst, speciell auch aus Paris, über Diphtherieantitoxin etwas mitgetheilt worden ist".

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Signatur: EvB/B 197

Brief an die Académie des Sciences Paris / Emil von Behring
Marburg, 14.12.1895. – eh., 3 S.

Adressat nicht genannt, evtl. Émile Roux od. Charles Bouchard.

Angekauft von der Autographenhandlung J. A. Stargardt im Febr. 1980 [800 DM]

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000588

Behring dankt für den letzten Brief [nicht vorh.], der ihm "aufrichtige Freude" gemacht habe. Die Auszeichnung habe sicherlich einen Einfluss auf die schnelle Ernennung zum Geheimen Medizinalrat seitens des Preußischen Kultusministeriums. "Heute empfing ich auch Seitens des Sekretariats des Institut de France die Aufforderung, den Preis zu erheben." Behring beabsichtige, das Preisgeld der von ihm vertretenen "wissenschaftlichen Sache dadurch dienstbar zu machen, dass ich ihn dem Cultusminister als Beitrag zu einem neu zu begründenden serumtherapeutischen Institut anbiete". Er habe Althoff beauftragt, über die französische Botschaft in Berlin die Preissumme zu erfragen [vgl. Althoff an Behring 05.12.1895 und 12.12.1895 sowie Behring an Althoff 14.12.1895]. Behring selbst sei "überreichlich entschädigt durch das ehrenvolle Votum Ihrer Académie".

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Signatur: EvB/B 1/158a

Brief an Émile Roux / Emil von Behring
Marburg, 04.07.1900. – masch., 2 S. (Abschr.)

(Briefe : Roux)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000593

B. plant im August für circa zehn Tage zur Weltausstellung nach Paris zu kommen und beabsichtigt Roux und Mecnikov zu treffen. Im September käme er mit Frau und Roux' Patenkind Fritz nochmals nach Paris, momentan stille seine Frau noch den kleinen Bernhard. - Er bedauert, den Tuberkulose-Kongressvortrag nicht halten zu können. Er habe zwar einen "viel versprechenden, die Tuberkelbazillen auflösenden, Antikörper in Händen", doch könne er dessen "therapeutische Leistungsfähigkeit" und "die zweckmässigsten Methoden zu seiner Gewinnung" noch nicht ausreichend bewerten. Vielleicht könne er diesen "mit sehr merkwürdigen Eigenschaften ausgestatteten Antikörper mitbringen". Er habe auch schon daran gedacht, die in Paris ausgestellten Präparate - "(Deutsche Hygieneabteilung N. 5011)" - nachträglich "um diesen Antikörper zu vermehren". - Grüße an Familie Mecnikov, an Nocard und die Kollegen im Institut.

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Signatur: EvB/B 1/159

Brief an Émile Roux / Emil von Behring
Marburg, 25.12.1905. – masch., 2 S. (Abschr.)

(Briefe : Roux)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1042/Dok. 0000600

B. nimmt Bezug auf Roux' Brief vom 07.12.1905 und kondoliert zu den Sterbefällen in Roux' Familie. Er hoffe, dass R. und Mecnikov im neuen Jahr die "schönen ätiologischen Untersuchungen über die Siphilis [sic!] auch mit therapeutischem Erfolg gekrönt sehen". - Schilderung der Erziehungsmaßnahmen ("Milde") und des Alltags mit den Kindern Fritz, Bernhard, Hans und Kurt im Hause B., die "im Mittelpunkt seines Denkens" stünden. - Zu den Tuberkulosearbeiten, die er zu einem "einigermassen befriedigenden Abschluss" bringen wolle. Bezugnahme auf Brief an Mecnikov vom 13.11.1905 ("Erzeugung von Etz-Geschwülsten mit Hilfe von TC bei Meerschweinchen"): Inzwischen sei es ihm gelungen, "im frischen Fibrin von hoch immunisierten Schafen, Ziegen, Pferden und Rindern ein dem entsprechendes Agens therapeutisch nutzbar und durch Einschluss in Paraffin einigermaßen haltbar zu machen". Näheres zu Versuchen mit dem Etz-48-Präparat an Kaninchen und Calmettes Ziegenversuchen bezüglich der Empfänglichkeit für die intestinale TB-Infektion.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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