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9 Einträge zu ruete-enoch <hamburg> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-24 20:46)


Signatur: EvB/B 196/30

[Dokumentensammlung] / Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning
Höchst a. M., 10.11.1896. – hs., 6 S., masch., 1 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000700

"Vergleichstabelle des 500fachen Serum für Apotheker", mit Verkaufspreis (Vergleich Farbwerke, Schering, Ruete-Enoch); Auflistung "Amortisation" nach Jahren (1 bis 7); "Kostenvoranschlag über die vollständige Einrichtung des bacteriolog. Instituts in Marburg, als Maschinen, Apparate, Installationen, Tische, Schränke etc. etc.", unterzeichnet von J. Wach und A. Berger; Berechnung von Immunisierungseinheiten ("I. E."), Berechnung "Diphtherie Heilserum Verkaufspreis an die Apotheken" ("No. I muss von jetzt an 600 I. E. enthalten!"); "Preise des Serums" mit Liste "Farbwerke an Apotheker", "Apotheker an Publikum".

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Signatur: EvB/B 192/159

Diphtherie-Schutzmittel / [Behringwerke]
[Marburg], [vor dem 01.04.1914]. – Typoskript m. zahlr. hs. Erg. u. Streichungen, 12 S. (Durchschlag)

Verfasser kann nicht eindeutig identifiziert werden.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Zur Herstellung und zum Vertrieb des Diphtherieschutzmittels ("Die Herstellung und Abfüllung [...] erfolgt ausschliesslich in Marburg. Der Vertrieb nach Russland, den vereinigten Staaten und nach Australien erfolgt von hier aus, im übrigen von Höchst aus.") sowie "Skizze für einen Arbeitsplan zur Einführung von Diphtherieheilserum und Diphtherieschutzmittel": Der Konsum an Schutzdosen werde vermutlich höher sein als der an Heildosen, man rechne mit 580.800 Schutzdosen pro Jahr in Deutschland, das entspreche 145,2 Litern pro Jahr. Zur Resonanz in den Vereinigten Staaten (kein nennenswertes Geschäft) und Australien (bisher keine Nachricht). Verkaufspreise in deutschen Apotheken. Berechnung der Selbstkosten in der Herstellung (Nahrung, Wartung und Verpflegung der Serumpferde, Sterilisation der Gefäße), Berechnung der Zahl der benötigten Serumpferde (zwanzig). Liste der Diphtherieheilserum produzierenden Betriebe: Farbwerke Hoechst, Serumlaboratorium Ruete-Enoch, Sächsisches Serumwerk, chemische Fabrik E. Merck, chemische Fabrik vormals E. Schering.

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Signatur: EvB/B 194/17

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 26.01.1914. – masch. m. hs. Korr., 2 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Bezugnahme auf Söders Schreiben vom 25.02.1914. - Siebert habe an Söder Muster des Diphtherieheilserums der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning, des Sächsischen Serumwerks, von E. Merck, Darmstadt, und Ruete-Enoch, Hamburg, gesandt, die Muster von Schering, Berlin, folgten. - Zum Brief der Firma Zimmermann, London, und die darin enthaltene Frage nach Drucksachen.

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Signatur: EvB/B 194/90

Brief an Carl Siebert / William Söder
Bremen, 11.06.1914. – masch. m. eh. Unterschrift, 2 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg Bremen, Altenwall 21"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Söder dankt für die vielen freundlichen Briefe. - Zum Vertrag mit Pharmakon, den "die Bremer Herren" genehmigt hätten und der nun "den Herren in Rußland" unterbreitet würde. Den Preis für Diphtherieheilserum und Tetanusserum habe Söder erhöht. - Die Kosten für die Auflassung der Grundstücke Behrings würden "in ortsüblicher Weise" geteilt. - Ehlers aus Hamburg, Vertreter der Hadega und ehemaliger Mitarbeiter bei Ruete-Enoch, wolle die Generalvertretung für Nordwestdeutschland übernehmen.

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Signatur: EvB/B 192/213

Brief an die Behringwerke, Bremen / Bruno Friling
[Berlin-Halensee?], 17.04.1915. – masch. m. eh. Unterschrift u. eh. Erg. u. Unterstr., 5 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/172

Bericht über Verhandlungen und Verkaufsabschlüsse für Diphtherieserum aus Hamburg (Eppendorfer Krankenhaus, Krankenhaus St. Georg, Krankenhaus Hamburg-Barnsbeck); hier ausschließlich Lieferung durch die in Hamburg ansässige Firma Ruete-Enoch, jedoch Interesse an Pneumokokken-, Menigokokken- und Dysenterieserum. Verkaufsabschlüsse im preußischen Harburg. Vorschläge zu Kontakten nach Hamburg (Kommissionslager in Hamburg, Grossisten).

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Signatur: EvB/B 196/203

Brief an Emil von Behring / [Adolf Haeuser], Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning
o.O. [Höchst a. M.], 20.10.1915. – masch. m hs. Korr. u. Anstr. auf S. 3, 6 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000867

Bezugnahme auf das Gespräch während Paul Ehrlichs Begräbnisfeier und B.s Brief vom 05.10.1915. H. entschuldigt die von B.s Plänen abweichenden Entscheidungen damit, dass "Geschäftsleute doch manche Schwierigkeiten des kaufmännischen Betriebs höher einschätzen" als B. Wiederum zu B.s Plan, das Diphtherieserum durch Ausschaltung des privaten Zwischenhandels und Schaffung einer staatlichen Organisation zu verbilligen. H. plädiert für die Beibehaltung des Apotheken- und Drogistenverkaufs, auch die staatliche Organisation sei im Ganzen gesehen nicht preisgünstiger. Doch sei nach Meinung H.s die vom Staat festgesetzte Kontrollgebühr "unangemessen hoch". Mit dem billiger herzustellenden Tetanusserum stehe man "jetzt im Kriege einem [Wort unterstrichen] Gross-Abnehmer, der Heeresverwaltung, gegenüber", den man beim Diphtherieserum nicht habe. Bitte an B., eine Herabsetzung der Kontrollgebühren durchzusetzen, Bereitschaft; der Farbwerke, den anaphylaktischen Index zu senken und den zulässigen Proteingehalt auf etwa neun Prozent herabzusetzen. Kompromissvorschlag bezüglich der Streitigkeiten wegen unlauteren Wettbewerbs (Jacobinski solle sich verpflichten, "sich künftighin derartiger Bemerkungen, wie sie ihm seitens der Farbwerke vorgeworfen sind, strengstens zu enthalten") und Angebot zur Teilung der Prozesskosten. - Einer Konvention zwischen den Farbwerken und den Behringwerken steht H. skeptisch gegenüber, da noch weitere Serumproduzenten (Sächsisches Serumwerk, Ruete-Enoch, Merck) existierten, die ebenfalls nicht dem preußischen Ministerium unterstünden. H. begrüßt jedoch B.s Vorschlag der gegenseitigen Unterstützung in der Diphtherieserumproduktion (Abgabe von Kulturen, Aushilfslieferungen etc.).

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Signatur: EvB/B 192/400

Brief an Carl Siebert / Bruno Friling
Berlin-Halensee, 06.03.1916. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Unterstr. u. Anm. am Rand, 1 S.

Briefkopf: "Dr. Bruno Friling Wissenschaftlicher und kaufmännischer Vertreter der Behring-Werke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg, Berlin-Halensee, Karlsruherstr. 27"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/218

Über die geplante Konvention (mit den Farbwerken vorm. Meister, Lucius und Brüning, Ruete-Enoch und dem Sächsischen Serumwerk), Rabattfragen. Die Pharmazeutische Handelsgesellschaft habe "Abnahmeverträge" [Wort nachträglich unterstrichen] mit den genannten Firmen. Anm. am Rand: "Höchst, RE u SS". - Zusatz: "Privat!"

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Signatur: EvB/B 192/434

Brief an die Behringwerke / Bruno Friling
Berlin-Halensee, 29.04.1916. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Erg., 2 S.

Briefkopf: "Behringwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/221

Bericht über die eingegangenen Bestellungen an Diphtherieserum von Januar bis April 1916, Plädoyer für die Konvention, da die Konkurrenz (Sächsisches Serumwerk, Ruete-Enoch, Ehlers) sehr aktiv sei. Auch die Pharmazeutische Handelsgesellschaft in Stettin erwarte baldigen Bescheid. Sosna (Hamburg) habe sich nicht mehr gemeldet.

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Signatur: EvB/B 192/511

Brief an Carl H. Cremer / [Carl Siebert]
[Marburg], 11.08.1916. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/161

Zur Diphtherieserum-Konvention: Sämtliche beteiligte Firmen hätten sich bereit erklärt, die Verhandlungen (Preiskonvention, Kontingentierung) wieder aufzunehmen, auch das Sächsische Serumwerk, das von den Farbwerken Hoechst wegen unlauteren Wettbewerbs verklagt worden war. Beteiligte Firmen: E. Merck, Farbwerke Vormals Meister (Höchst), Lucius und Brüning, Schering, Ruete-Enoch, Sächsisches Serumwerk. - Zur Regelung von Sieberts "Gehaltfrage".

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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