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3 Einträge zu rumpf, ernst [arzt, xa-de] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-05-23 12:27)


Signatur: EvB/B 1/11

Brief an Friedrich Althoff / Emil von Behring
Marburg, 19.11.1905. – eh., 4 S. (Kopie)

Hs. Notiz von Althoff, vermutl. Bleistift ("Exz. von Behring [...] Ganz ergebenst Althoff 3/12".)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000032

Original: GStA PK

Herzlichsten Dank für Brief aus Kissingen, der B. Beweis sei "für Ihr mir überaus werthvolles Vertrauen zu meinen tuberkulosetherapeutischen Arbeiten". - B. wünscht A. Gesundheit, auch im Interesse von "Preußens Hochschulen" und "aller aufwärts strebenden Persönlichkeiten innerhalb unserer Naturwiss.- und Medicinalwesens". - Er entfaltet ein "Bouquet" von Wünschen: 1) Da er von seinen experimentellen Arbeiten in Marburg, dem Pariser Pasteur-Institut sowie den veterinärärztlichen Instituten in Alfort (Vallée) und Lyon (Arloing) absorbiert sei und die Zusammenarbeit mit Krehl (Straßburg) intensiviert habe, bittet er um die Besoldung von Dr. Morawitz mit dem Gehalt eines gehobenen Assistenten. Morawitz sei "hervorragend gut auf physiologischen Gebiet"; er bewähre sich so gut, dass B. ihm die Aufgaben eines Instruktors der bei B. angemeldeten "Kursisten" zugedacht habe. - 2) Außer Küttner, Aschoff und Disse finde B. für seine Arbeiten nicht "die so sehr wünschenswerthen ergänzenden Persönlichkeiten". Beim eventuellen Weggang Brauers käme für die medizinische Klinik vielleicht Krehl in Frage, der mit B. zusammenarbeiten würde und in der Fakultät beste Aufnahme fände. - 3) Zum Ausbau seines Programms zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit und der "tuberkulösen Erst-Infektionen" sei die Mitarbeit eines guten Kinderarztes unentbehrlich. Sollte sich Heubners Assistent Salge bewähren, käme er vielleicht als Mitarbeiter in B.s Programm in Betracht. Dadurch würde an die Traditionslinie Rumpf, Fr. Müller, Krehl und Romberg angeknüpft. - 4) Er möchte Ehrlich sehr gerne "für die tuberkulose therapeutischen Arbeiten gewinnen", habe jedoch wegen des alten Streits mit Ehrlichs Mitarbeiter Aronson um das Diphtherieserums davor zurückgeschreckt. A. wünscht ein persönliches Zusammentreffen mit Ehrlich, A. solle nun eine "Brücke schlagen" zwischen beiden wie 1904 in Nordhausen (vgl. Brief B.s an Althoff vom 30.08.1903). - Die Erfüllung der Wünsche dieses "Weihnachts-Wunschzettels" helfe vielleicht bei der "Lösung der wichtigsten medicinischen Probleme". PS (auf S. 1): Das A. gewidmete Heft der "Phthisiologischen Probleme" [= vermutl.: "Moderne phthisiogenetische und phthisiotherapeutische Probleme in historischer Beleuchtung", Marburg: Selbstverlag, 1905] werde von B.s französischen Freunden übersetzt, die französische Ausgabe erscheine womöglich zeitgleich mit der deutschen, die möglicherweise ergänzende Angaben über B.s neue "tuberkulosetherapeutische Methode" enthielte.

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Signatur: EvB/B 192/20

Brief an [Paul H. Römer, Behringwerk] / Ringleb
Arnsberg/Westf., 04.08.1912. – eh., 2 S.

Adressat nicht eindeutig identifizierbar, vermutl. Paul H. Römer.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/23

Tuberkulosebehandlung. Auf Anregung von Dr. Rumpf bittet Ringleb um Überlassung einiger Ampullen Tuberkulin zur Behandlung seiner Patientin.

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Signatur: EvB/B 192/29

Brief an Carl Siebert, Behringwerk / Walter Scholz
Baden-Baden, 28.12.1912. – eh. m. hs. Erg. m. Bleistift, 1 S.

Briefkopf: "Dr. med. Walter Scholz Baden-Baden, Bismarckstrasse 3"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/40

Auf Vermittlung von Dr. Rumpf [vgl. Brief Ernst Rumpfs an das Behringwerk vom 25.10.1912] habe Scholz einen Patienten mit T.-L.-Lösungen behandelt, was diesem gut bekommen sei. Bitte um Zusendung der zweiten Serie. - Hs. Notizen am unteren Seitenrand [für das Tubolytin-Manuskript?].

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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